Friday, January 30, 2009

Schaukel gefällig?


Sie setzt sich auf eine Schaukel und schwingt umher.

"Schaukeln ist für mich ein Abbild des Lebens. Mit Krafteinsatz schwinge ich hoch in die Luft - meine Perspektive ändert sich. Ich sehe mehr und mehr. Bis mich die Schwerkraft wieder nach unten zieht. Und wenn ich nicht gegen den Bewegungswechsel ankämpfe, komme ich wieder hoch hinaus."

"Die Schwerkraft: das sind die alltäglichen Notwendigkeiten für mich, Kochen Waschen, Essen, Geld verdienen. All das zieht mich tief hinein ins Irdische, aber wenn ich nicht dagegen ankämpfe, gegen die Notwendigkeiten des Lebens, sondern mich freue. Dann wird der Zwang, wie der Zwang zu fallen zur Quelle steten Schwungs. Ein Schwung, der meine Seele nach oben trägt."

"Die treibende Kraft ist die Liebe zur Schaukel, der Spaß am Fallen und der augenscheinlichen Sinnlosigkeit."


"Irgendwann ist es dann soweit. Du verlässt die Schaukel und gehst, wohin dein Blick dich zieht."

10 comments:

Hexe said...

Schaukel als Bild des Lebens...garnicht schlecht. Stimmt. Mal ist man oben und dann geht es rasant bergab, um dann wieder nach oben zu kommen.

Genauso ist mein bisheriges Leben auch verlaufen. Nur die Hoffnung, nach dem Abschwung wieder hoch zu kommen, hält einen Menschen doch aufrecht.

Kessi said...

Sehr schöne Parallele zur Schaukel, toller Beitrag und überhaupt ein interessanter Blog!
Liebe Grüße - Kessi

Dori said...

Lieber Ray,

noch heute kann ich an keiner Schaukel vorbeigehen, ohne mich daraufzusetzen und loszuschaukeln :-)

Liebe Sonnengrüße

Dori :-)

Astraryllis said...

Ich habe als Kind gerne geschaukelt und würde es gerne auch heute noch tun. Aber ich muss erst einmal eine Schaukel finden, die mich trägt...

Dir ein schönes, sonniges Wochenende,
Astraryllis.

trinergy3 said...

Liebster Rainer,
ich wusste gar nicht, dass man Schaukeln so philosophisch betrachten kann ;) Aber das hat was und gibt mir zu denken...
Mir geht es genauso wie Dori *lach* Und ich bin mir sicher, dass Astraryllis auch eine Schaukel finden wird!
Wenn ich eine Schaukel sehe, dann bin ich ganz Kind, das Kind in mir will unbedingt schaukeln :) Den Wind um die Nase spüren, auch dass ich selbst es vermag, höher und höher zu schaukeln - oder auch nicht, ganz wie ICH es mag... Allein beim Gedanken daran, verspüre ich große Lust bald wieder schaukeln zu gehen... :)
Alles Liebe von Elisabeth

Ray Gratzner said...

Liebe hexe, du bist eine weise Hexe... Ganz unten angekommen darf man nicht verzweifeln...Du hast es auch beobachtet danke für Deine Bestätigung...LG Rainer

Ray Gratzner said...

Liebe kessi, danke für den Besuch und den lieben Kommentar, da freue ich mich sehr! LG Rainer

Ray Gratzner said...

Liebe Dori,
wenn stürmische Sonnefrauen kommentieren und Geheimnisse aus Ihrem bewegten (schaukelnden) Leben gestehen, dann ist ein neuer Höhepunkt erreicht in den Kommentaren erreicht. LG Rainer

Ray Gratzner said...

Liebe astraryllis, auch wenn Du denkst, dass Du schwer bist, ich glaube dass noch lange nicht...Man ist so schwer wie man sich fühlt oder so ähnlich....LG Rainer

Ray Gratzner said...

Liebe elisabeth,

ich finde aus Deinem Kommentar kommt eine Menge Motivation zum Schaukeln rüber *freu auch*...

Und bei astraryllis sind wir uns einig, auch sie wird eine schaukel finden....klar.

Ich wünsche Dir viel Spaß im Auf und Ab des Lebens