Friday, March 13, 2009

Schatzsuche



Es gibt Menschen, die in ihrer Freizeit Schätze suchen. Ausgestattet mit technischem Gerät graben sie in der Erde und suchen nach wertvollen Schätzen, die andere Menschen einmal der Erde anvertraut haben..... So z.B. ein englischer Schatzsucher, der einen Goldreif für 414.000 Euro findet.

Wenn wir in uns graben, mit den Mitteln und Methoden, auf die jeder von uns so schwört: Meditation, Kartenlegen, Zuhören, sehen, fühlen, Bauch befragen, pendeln, schreiben......

Wenn wir in uns graben und finden inneren Reichtum, wer hat ihn da hingelegt? Wo kommt er her?

Das Wunder des Bewusstseins....bewusst sein, sich bewusst sein, dem bewusst sein bewusst zusehen.....

Wenn Du jetzt bewusst in dich hineinhorchst, fängst Du vielleicht einen Schatz, den du jahrelang heben wirst. Es braucht nicht viel, Du musst lauschen..den Geräuschen des Lauschens lauschen...hörst Du Deine Flügel?

7 comments:

Hans Blazejewski said...

Moin moin!

Gibt es inneren Reichtum? Ich hab da so meine Zweifel. Vom Zen-Standpunkt gesehen gibt es auch nichts zu graben, denn graben bedeutet etwas finden wollen.

Liebe Grüße von
Hans Blazejewski, der noch immer ein Zen-Theoretiker ist

ahora said...

hier gilt das sowohl als auch, wie so oft im Leben.
Auch die Schüler des Zen fragen ihren Lehrer jahrelang Löcher in den Bauch, weil sie suchen und wenn sie Glück haben kommen sie irgendwann zur Ruhe.
Dann aber heißt es, wenn Du den Buddha triffst, töte ihn, was so viel heißt wie:
Ruhe Dich nicht auf Deinen Lorbeeren aus.
Das Leben ist ein Lernfeld. Lerne gerne, hebe die Schätze aus Deinem inneren Reichtum.

Liebe Grüße
Barbara

Hexe said...

Ich glaube, den inneren Reichtum muss man aber auch füllen. Mit Erkenntnisen, Freuden, Liebe usw. Sonst wird man innerlich leer, wenn man zuviel gibt oder benutzt.

Oder?

Lieber Gruß

Margo

MelDasLeben said...

Wenn der Grundsatz, wie innen so aussen, stimmt dann muß man erst innen was vergraben um es dann sichtbar werden zu lassen?!

Grey Owl Calluna said...

Lieber Ray!
Ich glaube, ich bin wie ein kleiner Vogel, der immer erst einen kleinen Schubs braucht, und wenn es von sich selber ist, bevor er an den Rand des Nestes stapft und losfliegt, und vielleicht hört man den kleinen Vogel auch ein wenig kreischen und schimpfen, aber am Ende......hat er Spaß am fliegen und freut sich auf die nächste Runde!
Liebe grüße
Grey Owl

Menachem said...

Ich glaube, Coelho hat das in seinem Alchemist sehr schön beschrieben, mit der Schatzsuche.
Ob das hineinhören allein reicht - ich bin skeptisch, weil bei diesem stillen Hören doch noch sehr viel Umweltrauschen (gesellschaftl./familiäre Fremdinteressen) überlagert.
Je besser ich das verfremdente Rauschen erkenne und verstehe und das wirkliche "mich" hören lerne, je näher bin ich an meinem Schatz. Coelho beschreibt dies mit der langen Reise durch viele Abenteuer.

trinergy3 said...

Liebster Rainer,
nachdem ich alle Kommentare aufmerksam gelesen habe, schreibe ich hier mal, dass MEIN innerer Schatz mein bunter Kern aus meiner Kindheit ist, der nach und nach mit grauen Schichten überlagert wurde... Und diesen bunten Kern lege ich nun Schicht für Schicht frei, neugierig, staunend und mich darauf freuend, wie das Bunte immer mehr und mehr wird von Tag zu Tag :)))
Herz-lichst Elisabeth