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Sunday, May 8, 2011

Die Pause macht es

Menschen sind erfinderisch. Sie schaffen Namen für Dinge, die es nicht gibt. Die es physisch nicht gibt. Ruhm ist ein Name, für den es keine physische Beschaffenheit gibt. Menschen sind dem Gespenst des Ruhmes hinterher gelaufen, haben wohlmöglich ihr Leben dafür weggeworfen und doch existiert der Ruhm nur als eine Gedankenvorstellung in den Köpfen mancher Menschen.

Das Ego, die Vorstellung vom Ich ist eine ähnliche Sache. Unser Ich, das gibt es nicht. Wir können eine Vorstellung davon haben, wir können andere Menschen befragen und wir werden feststellen, dass Fremdbild und Eigenbild auseinanderfallen. Wir werden sogar feststellen, dass wir uns viel schneller verändern, als wir uns einem Zustand je zuordnen könnten. Das einzig einigermaßen konstante am Ich sind seine Routinen und wer wird seine Gewohnheiten mit sich selber verwechseln wollen?

Um sich den Illousionen des Ichseins zu entziehen können wir es wie die Musiker halten. Die Musiker knallen nicht Note an Note, sondern sie machen Pausen. Und erst durch die Pausen erhalten die Musikstücke ihre besonderen, mitreißenden Gesichter.

Auch wir können Pause machen. In budhistischen Klöstern klingt in unregelmäßigen Abständen eine Glocke und ruft alle zum Pausieren auf. Pause machen, Gedanken anhalten, sich kurz besinnen, das trügerische Band des Ichseins anhalten und einfach achtsam sein, das kann ich auch ohne Glocke in meinem Leben praktizieren, um mich mit den Pausen dem wirklichen Leben mehr zu nähern, als sich in einer eingebildeten Geschichte über mein Ego zu verlieren.

Mach mal Pause. mach jetzt Pause und denke mal nichts und unterbreche alles. Nichts...

Und dann ist Zeit für Mamitag Muttertag:

Wednesday, September 23, 2009

Buddha

Manchmal frage ich mich, ob es hilfreich ist zum Buddha zu werden, wenn man schon mit einem goldenen Löffel im Maul geboren wird? Buddha passierte genau das ...

Sunday, August 10, 2008

Unermessliche Gleichmut


Für die Buddhisten ist die unermessliche Gleichmut eine bedeutsame Sache. Die Gleichmut macht unerreichbar für die Unterscheidung von Freund und Feind. Für alle fühlenden Lebewesen wünscht sich der Buddhist gleichermaßen Liebe, Glück und Freude. Er entgeht so dem Konflikt von Freund und Feind und verschwendet keine mentale Energie in Konflikten, die aus der Bindung an Werturteile und Begehren resultiert.

Die Buddhisten wissen, dass Gleichmut mit 'sich nicht kümmern' verwechselt werden kann, in dem sie eine Form des Egoismus sehen.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Warum nicht einen Blick auf die Erzfeinde im eigenen Leben werfen und in ihnen zum Ausgleich Freunde sehen, bis sich ein Gefühl der Gleichmut einstellt, die es mir ermöglicht auch diesen Menschen Liebe, Glück und Freude in ihrem Leben zu wünschen.... Fühle ich mich hinterher besser?.....Bin ich mehr im Fluss... Ich meine schon.

Und weiß nicht auch schon Plautus, "Bei Trübsal ist Gleichmut die beste Würze."

Sunday, July 27, 2008

Buddha sagt



Buddha sagt:
' Arbeite selbst an Deiner Erlösung. Verlasse Dich nicht auf Andere.'

Ich schätze die Weisheit Buddhas. Er sagt uns, dass wir uns nicht von ihm abhängig machen sollen. Ich denke wir finden mehr als genug Weisheit für ein Leben, wenn wir lernen auf unsere innere Weisheit zu hören.

Heute lauschte ich nach innen und ich erinnerte mich, dass Genügsamkeit wichtig ist für mein Wohlbefinden. Genügsamkeit bedeutet nicht auf Wünsche zu verzichten. Es bedeutet sich Wünsche zu erfüllen und dabei genügsam zu sein.

Wednesday, May 28, 2008

Lesempfehlung: Zentao über die fünf Gewissheiten



Bei Zentao habe ich einen schönen Post über die fünf Gewissheiten gelesen, die mir einleuchten. Sie stammen von Thich Nath Hanh und ich zitiere sie aus Zentaos Post.


Die fünf Gewissheiten

1. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich alt werde. Es gibt keinen Weg, dem Altern zu entgehen.

2. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich Krankheiten bekommen werde. Es gibt keinen Weg, dem
Krankwerden zu entgehen.

3. Es ist der natürliche Verlauf, dass ich sterben werde. Es gibt keinen Weg, dem Tod zu entgehen.

4. Es ist der natürliche Verlauf, dass alles, woran ich hänge, und alle, die mir lieb sind, sich
Verändern. Es gibt keinen Weg, dem getrennt werden von ihnen zu entgehen.

5. Meine Taten sind mein einzig wirkliches Erbe. Den Folgen meiner Taten, kann ich nicht
Entgehen. Meine Taten sind der Boden, auf dem ich stehe.


Sunday, December 2, 2007

Om Mani Padme Hum

Wer nicht selber beten möchten, der kann beten lassen, dank neuester Technik einfach laufen lassen. Zur näheren Bedeutung siehe auch: