Sunday, January 1, 2012
Der einsame Mann
Der einsame Mann saß am Abgrund und schaute hinunter ins Tal. Das Grün der Pflanzen erstreckte sich bis an den Horizont. Das Tal sah fruchtbar aus.
Viele Schritte von da unten nach hier oben waren es. Zuviele, um sie zu zählen. Zu wenige, um den Aufstieg zu vergessen. Der Himmel über ihm war klar blau und sonnig und er fühlte sich eingehüllt von der Einsamkeit. Nichts hier oben schien zu leben. Alles war aus Stein, feurig rot und orange. Seine Hand fühlte das von der Sonne gewärmte Gestein und eine Trauer befiel ihn. Das Bild seiner Mutter huschte durch seinen Geist. Nie wäre sie zu ihren Lebzeiten aus dem Tal nach hier oben gekommen. Dann hätte sie gesehen, was er jetzt sah.
Freude erfüllte ihn. Freude am Leben und der Schöpfung. Freude an diesem Sonnentag.
Unter ihm in vielleicht tausend oder zweitausend Meter Tiefe, da war es laut gewesen, Tiere hatten geschrien. Vögel gesungen. Bäche hatten geplätschert und das Lachen der Menschen trug weit über die Wiesen.
Während er da saß, kam eine weise Eidechse des Weges. Sie spürte die Einsamkeit dieses merkwürdigen Wesens und kam näher heran, weil sie neugierig war. Sie spürte, dass der Geist des Menschen gefangen war in einem Traum der Vergangenheit. "Deswegen schaut er ins Tal, er schaut zurück in seine Vergangenheit. Hier oben allerdings wird ihn nichts nähren", dachte die Eidechse. So verwandelte sich der Geist der Eidechse in den Urahn und dieser gesellte sich zum Traum der Vergangenheit. "Solange du hier oben bist, will ich dein Gefährte sein", sagte der Urahn zum Traum des Menschen. Der Traum blickte zum Urahn rüber und sagte, "Danke, ich weiß das zu schätzen, aber er träumt seine Träume nicht mehr. Er sitzt da und berührt sie nicht".
Da gaben sich der Traum und der Urahn die Hand. Gemeinsam waren sie erfüllt vom Geist des Lebens. Lange noch bevor die Sonne sank, machte sich der einsame Mann auf, um in das Tal hinabzusteigen. Sein Traum un der Urahn saßen noch eine Weile weiter zusammen auf dem Berg.
Sunday, December 18, 2011
Zwei Feuer, zwei Bedeutungen
Wenn ich ein Feuer sehe, dann verzehrt es Dinge. Die Flammen tanzen umher und das Feuer erscheint wie ein Lebewesen. In die Flammen zu blicken ist, als ob ich durch ein Portal in eine andere Welt schaue...
Glut und Asche bleiben schließlich zurück Die Asche düngt die Erde und neues Leben kehrt aus der Erde zurück. Soweit so gut - Gähn. Da kann ich Stunde um Stunde ins Feuer schauen, aber das eigentliche Feuer, ist das Feuer des Lebens, die Energie, die in und durch die Lebewesen fließt, solange die Körper stark genug sind, dem Feuer des Lebens zu gehorchen.
Und wenn ich dem Feuer zuschaue und es in mir wiederfinde, dann stelle ich fest, dass es nicht verzehrt, nein es bringt Licht in die Bedeutung der Welt. Das Feuer in uns schenkt uns Wissen, schafft Licht im Dunkel der Ahnungslosigkeit, es wärmt die Wunden, es heilt die Einsamkeit. Während das äußere Feuer zerstört und Platz für neues Leben schafft, SCHAFFT das innere Feuer das Leben. Flamme sein zu wollen läutert uns, Flamme sein zu wollen reinigt die Absicht, Flamme sein zu wollen richtet unseren Kompass auf das Wissen aus, dass uns im Überflusse zu Gebote steht, wenn wir dem äußeren Feuer nicht mehr als sein Sklave überallhin folgen...
Saturday, October 8, 2011
Himmelsherz
Gut für uns ist ja, das wir im Alltag nicht ständig in großer Not sind, wie kann ich mein Himmelsherz dann spüren? Oder es sehen? Oder seinen Schlag hören?
Nun das Himmelsherz ist nicht anders wie jeder Bekannte. Sobald wir das Gesicht einer Person kennengelernt haben, entdecken wir das Gesicht auch in einer Menge von Tausenden von Menschen zielsicher sofort. Um das Himmelsherz zu erkennen müssen wir eine Weile wie das Himmelsherz sein, dann kommt es zu uns.
Wie kann ich wie das Himmelsherz sein?
Ganz einfach: Die Regel des Himmelsherzen.
Mit dem Einatmen atme ich Liebe ein.
Mit den Füßen gehe ich achtsam über einen Pfad der Liebe.
Mit den Händen berühre ich das Himmelsherz in allem was ich anfasse.
Mit meinen Ohren höre ich das Herz schlagen im Rauschen des Windes
Mit meinem Körper spüre ich seine Kraft.
Lieber Blogleser unsere himmlischen Herzen sind alle im Alltag friedlich vereint.
Tuesday, June 14, 2011
Für die Nestflüchter unter uns Erwachsenen
Die Fähigkeit, den eigenen Schatten anzunehmen, wie sein eigenes Kind.
Die Fähigkeit sich niemals im Stich zu lassen, auch wenn man das gerade getan hat.
Die Fähigkeit die Liebe anderer Menschen zu ertragen, selbst wenn diese Liebe groß ist.
Alles andere hieße vor seinem Leben flüchten!
Wednesday, June 8, 2011
Aqua
Auch in unserem Leben fließt Wasser.
Dieses Wasser hat wandernde Berge berührt und ist durch die Tiefen der Erde gewandert.
Menschen sind wie Süßwasser - das Salz zieht sie an und doch gibt das Wasser ihnen Leben. So wandern sie lange bis wir die Richtung gewählt haben.
Monday, May 23, 2011
Die Kinder des Alltags
Saturday, April 16, 2011
Sonnenkinder
Sunday, June 27, 2010
Das Freundschaftskonzept oder wie mit Frauen klarkommen V
Wir können wir nur mit Menschen auf Dauer befreundet sein, wenn wir es akzetieren, dass unsere Freunde sich entwickeln und anders werden. Vielelicht werden sie Wege gehen, die wir nicht gehen würden. Sie dabei zu unterstützen und ihnen als Freund Teil ihres Leben zu sein ist das Geschenk der Zukunft.
Seien wir neugierig darauf, wie unsere Freunde zu anderen, unbekannten neuen Menschen werden, die vielleicht uns damit antreiben und inspirieren auch uns selber zu verändern. Umgekehrt gilt das Ganze natürlich auch. Wir sollten mutig unseren Weg gehen, der ein Weg mit Herz für uns ist. Wer sich von uns abwendet, weil er meint, er kenne den rechten Weg für uns, der will uns die Zukunft die wir uns erhoffen nicht gönnen. Er ist kein Freund, er wird ein Hindernis sein.
Zusammengefasst sind also Liebe, Wärme, Hilfsbereitschaft, Verzeihen und das Schenken einer Zukunft die fünf Pfeiler von befreundeten Menschen. Wer diese Eigenschaften in sich trägt, wird nie ohne (weibliche) Freunde sein.
Monday, April 26, 2010
König
Sunday, April 11, 2010
Fließen
Wenn Dur traurig bist oder Angst hast, beginne etwas zu lieben, eine Blume, eine Landschaft, das Essen, die Sterne - egal - Hauptsache Liebe. Die Angst wird weichen und die Traurigkeit wird einem Blühen der Gefühle weichen.
Die Liebe allein ist der Beginn jedes Flusses, der Fluss selber deine Wahl.
Monday, March 15, 2010
Stark oder schwach Gaba ruft zur Blogparade auf
Stark und Schwach...
Gaba hat zur Blogparade aufgerufen, das Thema lautet: Schwach oder stark? Bis zum 31.03.2010 kann jeder mitmachen.
Gaba weiß zu diesem Thema: "Ohne Schwäche keine Stärke.
Nach meiner Meinung gibt es keinen Menschen, der ausschließlich Stärken oder nur Schwächen hat.
Jeder Mensch ist grundverschieden und besitzt individuell ausgeprägte Stärken und Schwächen."
Und hier ist mein Beitrag zur Blogparade.
Stark oder schwach. Wer will soetwas beurteilen, wo man keine zwei Menschen findet, die in denselben Verhältnissen aufwachsen. Wir Menschen sind meiner Meinung nach mit Lebenskraft gefüllt, die unsere Stärke ausmacht. Und diese Lebenskraft vergleiche ich gerne mit Wasser.
Wir alle sind zugleich wie ein See des Lebens, ein Strom des Lebens, ein Flussbett und ein unterirdischer Bachlauf. Ist unser See des Lebens gut gefüllt wie eine volle Talsperre, dann fühlen wir uns leicht und unbekümmert. Nichts kann uns erschüttern.
Wenn wir in der Meditation einen See suchen, in dessen Oberfläche wir uns erkennen können, dann können wir diesen See betrachten, wir können ihn füllen, reinigen und den Strom suchen, das ist der Teil unserer Lebenskraft, die wir hergeben, die wir im Alltag aufbrauchen. Wollen wir nichts haben wir keine Ziele, dann ist der Strom klein und schwach. Wollen wir zuviel, dann braust er dahin und zerstört das Flussbett.
Das Flussbett ist unser Körper. Es braucht einen beständigen Fluss um nicht zu versanden, es darf auch keine reißenden Strömungen geben, sodass der Flusslauf geändert wird oder zerreisst.
Schließlich gibt es den unterirdischen Strom, er verbindet uns mit der Welt der Träume, mit dem Sehen, mit dem Wirken, ihn sollten wir reinhalten und von Zeit zu Zeit besuchen, um uns vollständig zu fühlen.
Ob ich schwach oder stark bin, das sagt mir mein persönlicher Blick auf mein Wasser des Lebens. Alles andere wäre nicht vergleichbar. Der Alkoholiker, dessen See des Lebens einem Ozean gleicht, wird stark genug sein, mit seiner Erkrankung klarzukommen, auch wenn ein anderer Mensch in seinem geordneten Leben tausendmal mehr Geld verdient, aber in seinem See nichts mehr hat als eine kleine Pfütze, die der Wind des Unheils bei nächster Gelegenheit davontragen wird.
Monday, February 22, 2010
Entscheide Dich und sei wachsam
Chefs, Ärzte, Handwerker, LKW-Fahrer, Soldaten.
Dagegen nehmen sich manche Entscheidungen im Alltag klein und unbedeutend aus. Sagt uns der Verstand dann nicht, dass auch unser Handeln klein und unbedeutend ist - unser Dasein klein und unbedeutend ist.
Wenn wir unseren Alltag aus der Energiesicht sehen, dann hat jede Entscheidung, egal wie klein oder groß sie auch anmuten mag, weitreichende Folgen für unseren Lebensverlauf.
- Du entscheidest dich im März 1986 nach Tschernobyl zu ziehen
- Du fährst am 3 Juni 1998 mit dem ICE 884 Wilhelm Conrad Röntgen
- Du machst am 10 Juli 1976 ein ausgedehntes Picknick neben der Chemiefabrik in Seveso
- Du wartest am 3 Oktober 2002 um 8:30 auf den Bus in Silver Spring und liest ein Buch
Die Rollmöpse dieser Welt werden nur für kurze Zeit vereinigt und keiner von ihnen sollte diese Nähe mit Liebe verwechseln. Rollmöpse gehen einen Weg, den andere bestimmen.
Diese junge Dame litt an einer Rollmopsvergiftung und konnte in letzter Sekunde durch einen testosteronverseuchten Robin Hood vor dem furchterregenden Rollmopskoma gerettet werden, bei dem auch kein Joghurt mit linksdrehenden Bakterien hilft. Wenig achtsam hat sie nur Augen für Zwerge, Rollmöpse und Schtrumpfhosen...
Thursday, February 4, 2010
Was ist besser als Liebe?
Aber ist die Liebe nicht ein Allerweltsding?
Gibt es nicht etwas das tausendmal besser, schöner, kräftiger, ozeanischer, kosmischer, galaktogranatenbesser ist als Liebe.
Du denkst Nein. Du denkst da gibt es nichts?
Doch, das was die Liebe schützt und nährt, was die Liebe erhält - Leben. Sich lebendig fühlen.
Aber ich bin doch lebendig? Wie könnte ich mich nicht lebend fühlen?
Indem wir der Liebe an das Ende folgen. Am Ende des Regenbogens steht ein Topf mit Gold, am Ende der Liebe steht...
Monday, January 25, 2010
Die hellsehende Ameise
Immer wenn es Tag wurde begab sich die Ameise an die Oberfläche und genoss den Sonnenschein. In der Regel kamen dann die von weither angereisten Boten anderer Ameisenvölker, die die Fragen ihrer Ameisenköniginnen überbrachten. Es waren Fragen wie:
Sollten wir unseren Ameisenhügel verlegen?
Müssen wir Krieg fürchten?
Es gibt eine schlimme Krankheit, wie werden wir sie überstehen?
Die hellsehende Ameise gab stets die richtige Antwort und dadurch wurde sie berühmter und bekannter.
Eines Tages sprach die Ameise, "heute mittag wird ein Vogel kommen, er wird inmitten des Ameisenhügels landen, und er wird aus all diesen Tausenden von Ameisen mich wählen, wird mich aufpicken und verschlucken und an seine Kinder als Speise verteilen."
"Aber Mutter", so nannten die Ameisen aus Respekt die hellsehende Ameise. "Wie kannst du das zulassen? Bleibe heute nachmittag hier unten bei uns im Bau, bevor dieser Vogel die Ameisenvölker in eine grauenvolle Dunkelheit stürzt."
Die hellsehende Ameise schwieg.
Der Tag brach an und die Ameise schickte sich an an die Oberfläche zu gehen. Da verwehrten ihr die Ameisen den Weg.
"Ach Kinder", sagte die hellsehende Ameise. "Wenn ihr mich in eurem Herzen bewahrt, dann habt ihr doch immer Zugang zum Licht, egal ob ich lebe oder nicht, denn sind wir nicht alle gleich?"
Da machte die Ameisen Platz und ließen die hellsehende Ameise an die Oberfläche. Dort beantwortete sie den ganzen Tag die Fragen der angereisten Ameisen und Punkt zwölf Uhr ließ sich ein Vogel auf dem Ameisenhügel nieder.
Tausende von Ameisen stürzten sich auf den Vogel und ein Chaos brach aus. Mit der Macht des Schicksals ausgestattet bewegte dieser seinen Schnabel in Richtung der Ameise und machte sich zum Schlucken bereit. Die hellsehende Ameise ließ los. "So sieht der Tod alse aus", sagte sie und blickte dem Vogelschnabel mutig entgegen, dann wurde es dunkel, im Schatten des herannahenden Schnabels.
Ergeben senkte die hellsehende Ameise den Kopf, als sie im Durcheinander zur Seite geschubst wurde und der Schnabel eine andere Ameise erfasste. Der Vogel rührte durch den Boden und alle Ameisen flogen durch die Luft. Dann flatterte der Vogel davon.
Die hellsehende Ameise kam wieder zu sich und sah von ihrem Standpunkt aus, wie der ganze Ameisenhügel trauerte. Sie hörte Stimmen.
"So eine Kraft. Sie sah ihren eigenen Tod voraus. Mutig ging sie in ihren Tod. Aber sie ist in uns, wir können wie sie sein."
Da begriff die hellsehende Ameise, dass sie für die Ameisen tot bleiben musste. Sie waren bereit
Friday, December 25, 2009
Neu geboren
Und was, wenn Gott den Menschen in Gestalt ihres Körpers all das bereits gegeben hat, einen rechten Weg, eine Erlösung und die Befreiung von jedweder Sünde?
Wenn wir lieben müssen wir kaufen und schenken. Das fordert die Konsumgesellschaft von uns. Wir müssen uns bemühen, die Wünsche anderer zu erkennen, um sie liebevoll zu überraschen. Aber welche Überraschung ist es, immer zur selben Zeit des Jahres beschenkt zu werden.
Gar keine.
Unsere Seelen brauchen Nahrung. Wir sehnen uns nach dem Einssein mit der Liebe, Gott, der Fülle und dem Leben. Und warum ist das so? Weil wir pausenlos Energie und Kraft verlieren, bis wir so leer geworden sind, das wir die Verbindung mit der Liebe, Gott der Fülle und dem Leben nicht mehr beständig spüren. Vielmehr fühlen wir Sorgen und Ängste.
Indem wir unsere Energie bewahren, wenden wir uns dem Wunder unserer Existenz wieder zu. Zu Weihnachten bedeutet Energie bewahren, die Geburt einer sündenfreien Existenz, die eins mit Gott und dem Leben ist, in uns zu spüren. Die Energie der Geburt, das Wunder des Lebens ist stets in uns vorhanden. Indem wir uns diesen Bildern und Gefühlen in uns zuwenden, beschenken wir uns mehr als je ein materielles Geschenk uns geben könnte.
Ja mir ist ein Stern erschienen, im Inneren führte er mich an meine Krippe - Neu geboren bin ich gereinigt von jeder Schuld.
Friday, September 25, 2009
Die Alten sind noch da
Ich behaupte, dass die Ursprünge noch da sind. In modernen Worten gesprochen, sind sie da, wie Internetportale, die im unbekannten IP-Nirvana liegen. Ein solcher Urspung ist der Geist des Lebens, wir können ihn besuchen, er wohnt sozusagen in umittelbarer Nachbarschaft und doch sucht ihn niemand mehr auf, vielleicht, weil das Leben zuwenig Wunder mehr ist im 3. Jahrtausend?
Was atmet mich?
Was hungert?
Was suchen wir in anderen?
Sunday, February 1, 2009
Wie gehe ich mit Mühsal um?

"Mühsal ist eine Form des Lebensgefühls, die wir als unangenehm empfinden. Doch wenn wir das Gefühl als Energie betrachten?"
"Immer, wenn ich Mühsal spüre, lenke ich meine Aufmerksamkeit auf die damit verbundene Energie und stelle immer wieder eine Gemeinsamkeit zwischen den mühseligen Gefühlen meines Lebens fest -."
Er schließt die Augen als lausche er in sich hinein.
"Die Energie der Tätigkeit, die ich als mühselig empfinde und die meiner Nabelgegend ist nicht im Einklang, In meiner Nabelgegend fließt es nicht mehr, es kann auch dunkel geworden sein oder überhaupt schwer zu sehen."
"Wenn ich die Energie meines Nabels mit der der Tätigkeit in einen Fluss bringe, dann fühle ich Freude, Spannung, angenehme Erwartungen und ich fühle mich irgendwie auch sexy und attraktiv ebenso wie erfolgreich."
"Sind der Energiefluss aus meinem Nabel und der Tätigkeit in Einklang gebracht, dann rufe ich mich selber träumerisch herbei. Ich nutze den Strom, um von mir zu träumen. Ich sehe mich dann im Traum Dinge tun und ich schaue mir dabei zu."
"Dann fühle ich wie ich mich in meinem Traum fühle und übernehme das Gefühl für mich selbst. Damit schaffe ich einen Energiekreislauf zwischen Nabel und Solar Plexus - Jetzt ist aus der Mühsal etwas ganz anderes geworden. Ich bin ein anderer geworden. Ich bin im spirituellen Gleichgewicht mit mir und der Welt und ohne Mühsalempfinden... "
Ein kleines Mädchen wurde Sonntags immer zum Bäcker geschickt, für alle Familienmitglieder Brötchen zu kaufen. "Oh nö...., das finde ich aber doof", sagte das Mädchen immer zu seiner Mutter. Der Weg ist so lang, der Bäcker mag mich nicht, die Brötchen sind so schwer."
Aber die Mutter ließ sich nicht erweichen. "Komm', geh, du bist ja schon ein großes Mädchen."
Dann schlurfte das kleine Mädchen davon. Es ging gebeugt, stieß sich ab und zu einen Zeh und atmete immer seufzend. In der Mitte des Weges stand eine Bank. Da setzte sie sich immer drauf und schaute sehnsüchtig auf die anderen Kinder, die in einem Park spielten. "Die haben es gut, die müssen nicht arbeiten."
Plötzlich schlief das kleine Mädchen ein. Es träumte von sich, wie es den Weg zum Bäcker in einer Art Wettrennen mit einer Freundin machte. Wie der Bäcker ihnen beiden noch ein paar Kekse schenkte. Ihre Lieblingskekse - Sandtaler.
Sie wurde durch ein Rütteln geweckt. Kerstin, eine Schulkameradin stand da mit einer Einkaufstasche. "Schläfst du?"
"Ja, ein wenig. Es ist so öde und ich muss doch nur Brötchenholen."
"Du auch." Kerstins Augen strahlten. "Meine Mama zwingt mich immer Brötchen zu holen."
Beide strahlten sich verstehend an. "Eltern sind manchmal doof."
"Sehr doof", bestätigte das kleine Mädchen.
"Wer zuerst beim Bäcker ist", stieß Kerstin hervor und lief los. Das kleine Mädchen lief hinterher. Lachend und prustend erreichten sie den Bäcker.
Der Bäcker lächelte als er die beiden Mädchen sah. "Na, ihr zwei. Mögt ihr Kekse? , Umsonst vom Vortag, weil ihr es seid." Und erreichte den Beiden ein paar Sandtaler. "Das kleine Mädchen freute sich sehr und kratzte sich am Kopf.
Wenige Minuten später saßen beide Mädchen wieder auf der Bank und teilten die Kekse auf. "Weißt du was?“, meinte Kerstin. „Lass' uns doch Sonntags immer gemeinsam Brötchen holen. Das macht doch mehr Spaß."
"Au ja", sagte das kleine Mädchen, und biss in den Keks. "Die Welt ist schön", dachten die Beiden, während an ihnen ein kleiner Junge mit heruntergezogenen Mundwinkeln seufzend vorbeischlurfte.
Monday, January 26, 2009
Der längste Weg.....

Ich hörte ihm zu. Er lächelte und setzte dann eine nachdenkliche Miene auf.
"Manche Leute sagen, der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Das klingt toll und ich habe diese Weisheit in jungen Jahren begeistert aufgenommen."
"Ich ging und ging und kam nirgendwo an. Dann aber wurde mir klar, dass es weder um den ersten Schritt noch um den Weg zu einer besonderen Weisheit ging. Für mich war die erste wesentliche Erkenntnis, die das fruchtlose Wandern unterbrach, dass ich von bewusster Energie erfüllt bin. Bewusste Energie sieht sich selbst bei allen Veränderungen zu und so war es nicht der erste Schritt, der mich vorwärts brachte. Nein - ich stand neben mir und fühlte meine Energie und wie sie sich verwandelte. Damit begann mein persönlicher Weg wirklich erst."
"Damit begann mein Lernen und mein neues Leben, das mich sehr bereichert hat."
Saturday, July 5, 2008
Uniformität

Schule und Gesellschaft haben Erwartungen in uns hinein gepresst. Sei ein guter Arbeiter, ein guter Vater, ein guter Kirchgänger, ein guter Soldat, ein guter Steuerzahler, halte das Maul, wenn du arbeitslos bist. Wir müssen uns reinigen von all diesen Erwartungen, bevor wir die Stimme unserer Erwartungen an uns selbst laut und deutlich vernehmen können.
Eine individuelle Stimme, die uns auf unseren Weg bringt, den keiner so geht und auch kein anderer gehen kann. Wir Menschen ergänzen uns durch Vielfalt und nicht durch Gleichartigkeit. Wer wollte seinem Klon überall begegnen, der ständig das Gleiche sagt, das Gleiche trägt.
Vielfalt, Vielfalt du mein Vergnügen.
Und um die Vielfalt zu genießen, müssen wir uns die Kraft zum Genuss geben.
Uniformität der Gruppen fordern Preise. Minderheiten werden von anderen Gruppen verfolgt, die sich selbst zur Norm erheben möchten.
Vielfalt ist das Vergnügen der Weisen.
Wenn ich die Vielfalt heute begieße und fördere, dann sprießt der Garten des Lebens.
Wenn ich mit dem Unkrautflämmer die Vielfalt auslösche, blicke ich auf eine überschaubare Steinwüste. Ich bin dann nicht mehr bereit in mir eine Vielfalt zu vermuten oder zu zu lassen. Ich knechte mich, um andere zu knechten. Nein. Ich heiße die Vielfalt in mir und anderen willkommen.
Vielfalt ist Kraft - Vielfalt ist Vergnügen.
Friday, July 4, 2008
Sinn des Lebens

Jeder uns hört irgendwann in seinem Inneren die Fragen. Was ist der Sinn des Lebens? Was ist der Sinn meines Lebens? Wem anderen stünde das Recht zu, diese Fragen zu beantworten, als jedem Menschen persönlich? Und wenn wir in uns hinein lauschen, dann hören wir Antworten. Antworten, die uns vielleicht in Konflikt mit unserer Umwelt bringen, weil wir nicht den Erwartungen unserer Freunde, unseres Arbeitgebers, unserer Eltern entsprechen.
Der Sinn meines Lebens ist einfach: Leben. Bewusst Leben. Erfahrungen machen. Veränderungen erfahren. Schaue, atme, rieche, fühle, begreife, träume, meditiere - mäandere im Strom der Unendlichkeit und leuchte mit meinen Fasern die Unendlichkeit aus. Ich bin die Fackel, die das Dunkle sucht um mein Licht im Spiegel zu finden, dass ich stets nur einmal finden kann. Noch erfüllt mich der letzte Blick, derweil das Neue an meinen Sinnen zerrt.







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