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Thursday, April 12, 2012

Ich bin nicht...

So, was schreibst Du denn heute Ray? Hä. Man hast Du wieder einen dicken Bauch. Könntest mal abnehmen, nicht wahr. Ist auch viel gesünder. Komm jetzt schreib mal was Vernünftiges. Was, was die Blogleser auch gebrauchen können. Also, was. Was schreibst Du denn da. Protokollierst Du mich mit? Was soll das? ich bin Deine innere Stimme. Mit Betonung auf innere Stimme. Also hör auf mich zu aufzuschreiben....


Ich bin nicht meine Stimme. Ich bin derjenige, der zuhört...



Und nebenbei sende ich heute abend liebe heilsame Gedanken in Richtung Grey Owl, die im Krankenhaus liegt....

Wednesday, August 3, 2011

Müde, rastlos, erschöpft, abgekämpft?

Müde, rastlos, erschöpft, abgekämpft?  Welches Bild siehst Du vor Dir, wenn du nach Dir mit diesem Gefühl in Deinem Inneren suchst?

Schläfst Du? Bist Du von Dunkelheit eingehüllt? Versuchen andere Menschen Dich mit Bildern zu überziehen?

Alles kein Problem. Kraft, die wir aus dem Inneren schöpfen, müssen wir nicht suchen oder rufen. Kraft fließt uns beständig zu und allein, dass wir den Blick nach innen richten verbindet uns wieder mit unserer Kraft.

Der Blick nach außen entleert  gnadenlos, Sekunde um Sekunde, Stunde und Stunde und Tag um Tag.

Thursday, April 14, 2011

Wie ist das eigentlich mit der Stille

Man kommt nach Hause, das Fenster ist offen und der Straßenlärm dringt durch die Fenster. Fernseher, Katzen und Radio geben Geräusche von sich. Geräte brummen und vibrieren. Die Nachbarn prügeln den Hund. Ein Flugzeug zieht seine Kreise.

Das Fenster schließen schließt die Geräusche der Strasse aus. Katzen füttern macht die Katze still. Fernseher aus, Radio aus, Geräte aus schafft weitere Ruhe. Ich setze mich und rede nicht. Stille ist eingekehrt. Mit der Stille bemerke ich meine innere Unruhe. Langsam werde ich still und ruhig. Die Gedanken ziehen an mir vorbei.

Mit dem Anhalten der Gedanken, mit der Stille und der Ruhe wandere ich weiter nach innen. Auf dem weiteren Weg nach innen stellt sich das Gefühl von Frieden und Liebe ein. Keine Gefühle von außen sind noch spürbar. Tiefer und tiefer nach innen wird die Quelle spürbar.

Ruhe hat so viele Zustände wie der Regenbogen Farbe hat. Jeden Tag können wir eine andere Farbe der Stille kennenlernen. Für diese erfahrbare Vielfalt bin ich in allerStille dankbar....

Thursday, April 7, 2011

Hast Du schon einmal...

Hast Du schon einmal nach Dir gerufen, laut gerufen und dann neugierig und erwartungsvoll geschaut, was durch die Tür oder ob wer durch die Tür kommt.
Du denkst vielleicht, was für ein Quatsch. Warum soll ich mich rufen, ich bin doch hier. Seit wann kann ich mich teilen und mich verlaufen?

Ja, ist das so? Können wir uns nicht teilen und verlaufen?
Wenn Du hier liest, dann bekommst Du Tipps dafür, wie Du Deine Energie wecken kannst und keine Bestätigungen für das, was Du sowieso schon kannst. Du kannst schon: Dich nicht rufen.

Aber ohne Quatsch. Rufe mal nach Dir, laut und mit Gefühl.

Gut. Und wie rufst Du nach Dir? Mit welcher Stimmung in der Stimme. Und was fühlt sich angesprochen? Mein Tipp für Dich, wenn Dir langweilig ist, oder Du das gefühl hast alles ist grau, dann rufe laut nach Dir, z.B. "Ray, Ray komm mal her, ich möchte spielen..." Und schon atwortet etwas in mir...


Also Viel Spaß... Ray, Ray kommst Du hier !

Friday, March 11, 2011

Das Leben bewahren

An Katastrophentagen wird mir immer sehr bewusst, dass meine Zeit auf diesem  liebenswürdigen Planeten endlich ist. Was den Menschen in Japan heute passiert ist, ist sehr grausam gewesen und ich hoffe, dass die Angehörigen in ihrem Schmerz Trost und Heilung Ihrer Wunden finden können.

Was in Japan passierte, kann in anderer Gestalt in Deutschland passieren und jeder von uns mag sich bereits ganz unvermittelt in lebensgefährlichen Situationen wiedergefunden haben. 

Kann ich im Alltag mit spiritueller Energie mein Leben schützen und mein Leben sicher führen?

Zum einen kann ich die Natur respektieren.  Immer mehr Menschen besiedeln Regionen, in denen Vulkane aktiv sind, in denen es zu Überschwemmungen oder Erdrutschen kommen kann. Durch intensive Landwirtschaft, die zu Bodenerosionen  führen oder landschaftsverändernde Folgen haben, gehen lebensfreundliche Landschaften verloren. Respekt und Liebe für Mutter Erde sind durchaus spirituelle Gefühle, die gelebt Leben schützen und bewahren helfen.

Mit Liebe und Respekt für den eigen Körper, vermag ich Mittel und Wege finden, meinen Körper gesund zu halten oder zu heilen.

Mit Liebe und Respekt für meinen Energiekörper öffne mich für die inneren Welten, von den ich mich schützend führen lassen kann. Wenn ich die Energie meines Seins liebe, aktiviere ich mein Schutzpotenzial. Ich kann ein sicheres, unversehrtes Leben in meinen Alltag einladen. Alles was mir noch fehlt ist eine Vorstellung davon, wie es sich anfühlt, sicher zu sein und diese sichere Welt im Geist zu betreten.

Eine schöne Beschreibung, wie eine solche Visualisierung aussehen kann, findest Du z.B. bei Gaba hier:
Nur, dass der Inhalt Deine Sicherheit und Gesundheit zum Inhalt hätte.

Von jemanden, der von allem was er tut vorher eine Visualisierung macht, hörte ich folgende Geschichte.
Er wollte zu einem bestimmten Zeitpunkt nach Ägypten fliegen und buchte einen Flug. Er hatte sich zuvor eine Vorstellung davon gemacht, sicher und gesund in Ägypten anzukommen.

Irgendwann meldete sich eine innere Stimme, die ihm sagte, er müsse einen Tag früher fliegen. Er hörte auf seine innere Stimme und buchte um. Als er in Ägypten sicher ankam, erfuhr er am nächsten Tag, dass sein ursprünglich gebuchter Flug abgestürzt wäre. Er war also einfach zur Katastrophe nicht erschienen.

Wenn ich die Welt, meinen Körper, und meine seelische Energie mit Liebe und Respekt behandele, dann kann ich mein Leben bestmöglich schützen. Nachrichten wie heute aus Japan motivieren mich immer, dies nicht zu vergessen und nach Möglichkeit aus dem Weg zu sein, wenn beim Gewitter der Blitz wieder einschlägt.

Tuesday, February 22, 2011

Schön, dass Du hier angekommen bist.

Hallo Du - Leser. ich kenne Dich vielleicht nicht persönlich und doch weiß ich viel über Dich, weil wir eins sind. Du und ich bewahren in unserem Inneren ein göttliches Feuer, das aus einer Quelle stammt. Und wenn ich meine Aufmerksamkeit darauf richte, dann spüre ich, dass ich ein Meer bin, dass die Erde umspannt.

Ich weiß das Du reich bist. Du trägst Gaben in Dir. Vielleicht hast Du Dir erlaubt diese Gaben zu entwickeln und Du fühlst Dich reich und beschenkt. Oder Du glaubtest, alles muss hart sein im Leben und hast Dir Deine Gaben noch nicht erlaubt.

Egal, Du bist perfekt und brauchst nichts an Dir ändern. Du erlaubst Dir oder Du erlaubst Dir nicht. Das ist Deine oder meine Entscheidung. Die Welt um Dich herum wird zu allem was Du für Dich willst Ja sagen. Deswegen bin ich dankbar. Alles um mich herum sagt sofort Ja. Ich brauche nichts weiter zu tun, als es mir zu erlauben.

Da wir alle eins sind, ist es kein Problem immer den Menschen zu finden, der mit Dir zusammen genau das verwirklichen wird, was Du Dir erlaubst. Intensive Liebe. Gute Gespräche. Mehr als genug Geld. Zu all dem weiß das göttliche Feuer in Dir den Zugang. Und es ist genug für alle da, in einer Welt von Hülle und Fülle.

Nur erlauben müssen wir es uns, in dieser Welt zu leben.


Zusammengefasst: Die Vergangenheit zählt nicht mehr, Du bist schön, liebenswert, voller Talente. Leg' Dir keine Grenzen auf. Genieße das Einssein und die Fülle und ich werde von Dir lernen.

Durga bekämpft Dämonen

Tuesday, June 15, 2010

In der Stille pulst das Leben

Liebe Blogleser,

ich weiß, dass meine Leser häufig sehr erfahren in spirituellen Themen sind, das viele eine oder mehrere Disziplinen schon gemeistert haben.

Aber was steht am Anfang all dieser erfüllenden Erfahrungen? Das Ende des Gedankenflusses.

Kollegen sagen mir mitunter, dass ich sehr ruhig auf sie wirke. Manche von ihnen würden sich mehr innere Ruhe wünschen und der Königsweg zur inneren Ruhe ist das Abschalten der Gedanken. Ich muss regelrecht die Gedanken wieder einschalten, denn im Normalfall sind die Gedanken bei mir abgeschaltet. Der innere Monolog läuft nicht mehr und mit ihm versiegen viele beunruhigende Gedanken und das Gefühl, das Sein steht im Vordergrund.

Inmitten dieser Stille ist es aber nicht ruhig, die Wahrnehmung kann jetzt die feinen leisen Impulse auffangen, die uns in die unterschiedlichen Disziplinen führen.

Daher mag ich auch das folgende Lied, weil ich es als Liebeslied an das göttliche Licht in uns verstehe, das wir dann am besten verstehen, wenn es still ist, ohne jeden Gedanken.

 Und all denen da draußen, die nicht mehr an die Macht der Liebe glauben, weil sie ihre Wunden lecken und enttäuscht wurden, denen sage ich, schaltet eure Gedanken ab und erlebt das Wunder, das Welt von Liebe geflutet ist, und dass sie immer siegt, ganz einfach - weil alles Lieblose sterben wird.

Friday, February 19, 2010

Nutze den (All-) Tag

Sich seine Wünsche mit spirituellen Techniken zu erfüllen setzt zumindest die eine gute Kenntnis des eigenen Inneren voraus. Daher gibt es Linien, also sagen wir Schulen, die darauf setzen das Innere möglichst leer zu räumen. Dabei ist die Grundidee, je weniger Gegenstände im Inneren eines Menschen vorhanden sind, umso schneller stellt sich eine Kontrolle über die verbleibenden Gegenstände ein.

In einem solchen Ansatz schleppt man Schüler an Orte, die wenig Anreize bieten, Wüsten, Steppen, Berge, Einöden, Pampa, usw. usf.. Man leert das Innere und baut es dann mit spirituellen Inhalten wieder auf. Eine solche Methode funktioniert in der Regel gut, sie bringt aber Menschen hervor, die leer durch die Welt der Menschen streifen, weil sie die Wege der Menschen losgelassen haben.

Innerhalb der Schulen ist ein solcher Ansatz nicht unumstritten. Manche Schulen nahmen bewusst Abschied von diesem Konzept und gingen dazu über, die Suche - die Reise im Alltag vorzubereiten. Der Reisende entwickelt sein Potenzial ohne die Welt der Menschen in sich aufzugeben. Aus dieser Anstrengung entwickeln sich weise Männer und Frauen, die wahren Anteil am Mitmenschen nehmen...


Thursday, February 18, 2010

Lese diesen Blog und Du wirst belohnt...

Wenn ich meinen gestrigen Post lese, merke ich meine von der Krankheit malträtierte Matschrübe. So viele Schreibfehler - O Göttin.

Der moderne normale Mensch erwartet eine Belohnung, wenn er etwas tut. Zeit ist Geld, vertane Zeit ist entgangener Nutzen. Welchen Nutzen bringt mir ein esoterischer Blog? Also wenn ich Otto Normalverbraucher bin, möchte ich hier lesen und mit mehr von hier weggehen.

Im Prinzip ist Esoterik ähnlich einfach. Der Reisende verändert sein Inneres und lässt sich von der korrespondierenden Änderung in der Umwelt finden. Zwar muss ich warten und muss es kommen lassen, darf es also nicht erzwingen, aber wenn mein Inneres verändert ist, verändert sich die Welt um mich herum.

Das ist ja auch der Grundgedanke beim Wünschen vom Universum. Ich stelle mir die erwünschte 'Belohnung', das was ich erleben will mit allen fünf Sinnen vor und warte dann darauf, dass sich die Gelegenheit ergibt. Wenn ich mich richtig entsinne gibt es bei Dori (Chakrabalanceblog) da so einen Post bezüglich ihres schönen Traumautos.

Das ganze hat aber ein paar Haken, weswegen der Wunsch dann doch nicht in Erfüllung gehen könnte.

Haken Nummer eins: Der Wunsch steht einem anderen Wunsch diametral entgegen. Z.B.; Ich will hundert Jahre alt werden und will gleichzeitig in der besten Blüte meiner Jahre sterben. Mit hundert werde ich schon ein paar Abstriche an Blüten machen müssen...

Haken Nummer zwei: Die Veränderung im Inneren ist irreal. So ist z.B. Eigentum ein gedankliches Konzept von Menschen, von dem Kriminelle schon längst herausgefunden haben, dass dem kein wirkliche Entsprechung gegenübersteht. Sich Eigentum zu wünschen läuft zwangsläufig in die Leere und so warten viele Jahre ihres Leben auf Eigentum vergeblich, weil es das nicht wirklich gibt.

Haken Nummer drei: Unkenntnis des eigenen Inneren. Da mag man sich etwas im Inneren vorstellen, und merkt nicht in welcher inneren Welt  man sich das vorstellt. Nehmen wir an, ich gehe beim Wünschen in die Welt eines Kindes, dessen Wünsche sich nie erfüllten, dann erfüllt sich auch der letzte Wunsch nicht.

So gesehen ist Esoterik ein hartes Handwerk, das gelernt werden kann. Blicken wir uns um, wo sind die reichen Meister? In welchen goldenen Palästen wohnen die Erleuchteten? Nein, es mag sein (psst es ist sicher), es mag sein dass wir auf der Reise nach Innen soviel reale Einsichten dazu gewinnen, dass wir irgendwann mit unseren Wünschen immer sofort auch die Erfüllung anziehen. Aber dieser Mensch, der das kann ist in der Regele bereits ein anderer, als der der jetzt wünschen möchte.

Was also kann man hier auf diesem Blog finden? Handwerkszeug für den Reisenden.  Jeder Post - ein Schnipsel, eine Fährte nach Innen. Nicht mehr, nicht weniger.

Wünsche Dir heute, Dich sehen zu lernen wie Du bist. Nicht mehr, nicht weniger. Ein einziger Blick auf das reale Ich haut jeden Menschen um, wegen des Reichtums, den jeder von uns in sich trägt.

Monday, February 8, 2010

Schwellen

Wir alle stehen jeden Tag in unserem Leben, vor einer unsichtbaren Schwelle, die wir überschreiten können oder nicht.

Hier, vor der Schwelle, warten Hartz IV, Neoliberale, die Pharmaindustrie, mit chemischen Zusätzen voll gespickte Lebensmittel. Hier wartet das Patriarchat, der Chef und die ganze Leistungsgesellschaft mit ihren Segnungen.

Hier sind aber auch die Menschen, die wir lieben, denen wir nahe sein wollen, die wir nicht verlieren wollen. Hier fühlen wir uns sicher. Aus welchem Grund sollte ein Mensch über diese Grenze gehen wollen, wo er doch ein Leben hat, in einer nicht perfekten, aber einer auch verbesserbaren Welt?

Warum?

Ganz einfach.Weil Mensch zu sein ein besonderes Geschenk ist. Und mit dem besonderen Geschenk geht ein besonderes Sinn einher. Wir fühlen, wir hören, wir sehen, schmecken und fühlen einen Ruf, meinen Ruf, Deinen Ruf. Mensch zu sein beinhaltet für jeden von uns eine Gemeinschaft zu Gott. Für diese Gemeinschaft müssen wir die Schwelle überschreiten - freiwillig.

Wednesday, February 3, 2010

Schnee


Wenn der Schnee fällt und es kalt um uns herum ist, das ist die Zeit im Inneren die Wärme des Schnees zu suchen. Wer sie findet lebt zu jeder Jahreszeit in Reichweite seiner wärmsten Träume.

Friday, January 29, 2010

Welchem System oder Überlieferung folgt die Reise ins Unbekannte?

Welchem System oder Überlieferung folgt die Reise ins Unbekannte? Das fragt Marion, von Marion's Couch.

Nun, für mich ist es ein lebendes System, das keiner schriftlichen Überlieferung folgt sondern von Mensch zu Mensch weitergegeben wird. Es hat Ähnlichkeiten und Parallelen zum Schamanismus. Grundsätzlich kann jeder Mensch dieses System für sich selbst entwickeln wenn er zwei Dinge verinnerlicht.

1. Einem Weg mit Liebe zu folgen, der zur Freiheit führen soll.
2. Sich vom Tod beraten zu lassen ohne zum Tod zu werden.

Allerdings gibt es viele Fallstricke im Verständnis dieser beiden Punkte und Zeitfresser im Alltag, sodass Inspirationen und Austausch den Weg in Unbekannte erheblich verkürzen können.

Also hoffe ich, dass Menschen, die sich in Liebe befreien wollen auf diesem Blog landen und dass sie fühlen, welche Posts Ratschläge aus der Perspektive des Todes sind und lebensbejahend sind. Alles weitere sind Reiseberichte und die Reise jedes Menschen ist unterschiedlich.

Liebe Grüße

Monday, January 4, 2010

Sand




Sie mochten wohl stundenlang oder eine Ewigkeit durch den Sand gelaufen sein. Er war durstig, die Sonne schien bis tief in das Knochenmark zu scheinen und er hatte nicht mehr die Kraft irgendeinen Gedanken zu fassen. Er war Sand, innen und außen - nur Sand und nur wenig schien noch zu fehlen, dass er auseinanderrieselte und Ruhe fand als Teil dieser mächtigen Düne, über die er gerade schritt.

"Komm", sagte sein Führer, "lass uns setzen. Es ist jetzt genug, du fängst langsam an Verbrennungen zu zeigen."

Er setzte sich und in seinem Inneren schwankte es weiter, so als ob er mit unsteten Schritten Meter um Meter in einer sinnlosen unendlichen Wüste weiterschreiten würde.

"Du bist hier im Ego des modernen Menschen. Es gibt kein Leben mehr, keine Gnade, nur Glut und Verbrennung. Die Welt wird brennen solange das Ego diese Form hat. Wir brauchen wieder den Regen und die Saat, wir brauchen Platz für andere Lebewesen..."

Er blickte sich um. "Ist mein Ego auch so?", fragte er erschöpft.

"Ganz genau so, du bist ein Kind der Wüste, Du schwitzt in der Sonne während du im Sand der Belanglosigkeiten versinkst. Lass das das Geschäft der anderen sein. Suche Wasser und rette zumindest eine Welt."

"Welche?"

"Deine."

Die Sonne brannte auf ihn nieder und der Wind blies ihm Sand ins Gesicht. Seine Seele wollte aufbrechen, doch seine Hände gruben nach Wasser.

Tuesday, March 17, 2009

Innere Wahl



Im Leben gibt es zwei Dinge, die unverzichtbar sind,

Liebe und Verzeihen.

Liebe lehrt uns, dass wir wählen können - das wir immer eine Wahl haben. Wir können uns jetzt entscheiden etwas Liebevolles, Herzliches zu tun.

Verzeihen hilft uns lieben zu können.

Monday, September 1, 2008

Die Ritzen der Worte


Es ist ja schon ein Selbstgänger. Immer wieder lese ich in der esoterischen Blogosphäre, dass der Mensch mit seinen Gedanken seine Welt schafft. Klingt gut, klingt mächtig. Ich denke etwas, und dann wird es Wirklichkeit - alles nur eine Frage der Zeit....

Von wem haben wir aber die Worte und verstehen wir alle dasselbe unter diesen Worten? Ihr kennt es bestimmt auch, dass ihr ein Gefühl in euch wahrnehmt, und ihr habt dafür kein Wort. Weil es dafür kein Wort gibt, ist es schwer anderen zu erklären und diesem realen Gefühl, kann die Wirklichkeit nur wortlos folgen.

Immer wenn ich die Gedanken anhalte, die Welt fühle und auf meine Reise gehe, dann ist da immer etwas, für das mir das Wort fehlt. Heilende reinigende Liebe mögen sinnvolle Worte sein, aber wie soll ein Mensch dasselbe wie ich fühlen, wenn er diese Zusammenstellung von Worten nie benötigt hat?

Die Wirklichkeit steckt in den Ritzen der Worte, die Bedeutung der Welt fällt durch das Netz der Sätze, purzelt in die Unendlichkeit durch die Zwischenräume der Worte. Und selbst wenn wir jeden Tag ein neues Wort erfänden, wäre dann schon das Wort dabei, dem die Energie folgen könnte eine neu bessere Welt zu schaffen....?

Worte können der Kleister sein, der auf den Augen unserer Erkenntnis klebt. Worte können uns von einem Kleister lösen und uns an eine andere Stelle führen. In die Ritzen schauen, die Einmaligkeit und Unvergleichbarkeit der Erfahrungen jedes Menschen spüren, das müssen wir schon selber. Ob wir es wollen oder nicht, wir sind einmalig und allein, auch wenn die Sprache uns eine gemeinsame Welt suggeriert. Unsere wirkliche Arbeit fängt an, wenn die Worte verklungen sind...

Thursday, August 21, 2008

Meister oder Sklave oder was.....?



"Bevor der Mensch versuche, die Geheimnisse des Universums zu lösen, sollte er das Universum im Innern meistern, das Königreich des Selbst. Wenn er das erreicht hat, dann mag er - und sollte - weitergehen um das äußere Wissen zu erlangen, als Meister der die Geheimnisse beansprucht, statt als Sklave, der um die Krümel von der Tafel des Wissens bettelt."

Yogi Ramacharaka

Eine grundlegende Erkenntnis, die wir im Alltag immer wieder festigen müssen ist, das die Vertrautheit und das Verständnis unserer Innenwelt der Schlüssel ist, um die Außenwelt nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Ohne das liebevolle Verständnis für unseren inneren Eigenschaften, leben wir als Sklave am Tisch der Anderen.

Beispiele für Produkte unserer Innenwelt, die uns helfen unsere Außenwelt aktiv zu gestalten sind:

* Ideen und Lösungen, die aus Träumen zu uns kommen.
* Meditationen, die uns von Krankheiten heilen
* Intuitionen, die uns Gelegenheiten ergreifen lassen
*
*

Die Liste geht weiter, was fällt Dir ein?

Sunday, August 3, 2008

Eine Freundin erzählt, Teil II


"Es verging eine Weile und ich hatte das Fenster zur Ewigkeit schon fast vergessen, weil mich meine Lehrerin mit dem Thema Liebe beschäftigte. Ich sollte den Unterschied zwischen meiner Liebe zu einem Hamster in meiner Kinderzeit und zu meinem ersten Freund in der Pubertät herausfinden. Es läge eine wichtige Einsicht für mich darin, sich mit dem Thema zu beschäftigen, als ob je ein Mann meinem kleinen ersten Hamster das Wasser reichen könnte?"

Ich nickte verständnisvoll, weil mir jetzt nicht wirklich eine vernünftige Reaktion einfiel.
Sie sah mich nachdenklich an während ich nickte. "Hattest Du Tiere? "

Ich schüttelte den Kopf. "Sei froh, dann hast Du wahrscheinlich eine unkomplizierte Pubertät hinter dich gebracht." Wieder nickte ich ohne recht zu wissen, warum ich nickte.

"Dann aber ohne Vorwarnung schnitt meine Lehrerin das Thema Ewigkeit wieder an."

"Wir alle sind gefangen in der Vorstellung einer fortschreitenden Zeit. Und da du Deine Gefangenheit nicht ohne weiteres überwinden kannst, werde ich Deine Zeit auf Erden anhalten.
Und genau so geschah es. Ich war unfähig mich zu bewegen, und was eben noch hell war, wurde dunkel. Wenn die Zeit stehen bleibt, dann bleibt auch das Licht stehen, nichts dringt in dein Auge, das Deine Umgebung erhellen könnte. Aber ich war noch da, mein Bewusstsein war noch da und da begriff ich erst, was sie mir zeigen wollte. Das unsere Bewusstheit, unsere Seele, unser Geist jenseits der Zeit existierte. Na, merkst Du was ich Dir zeigen will, fragte sie mich auf einer Ebene die mich zeitlos erreichte."

"Aber der Zweifel hielt mich immer noch fest gefangen. Was wenn ich einen Sack über dem Kopf hätte, ein betoniert wäre und, und, und."

"Wir werden jetzt langsam das Tempo steigern. Alles begann mit einem Flimmern, Aufflackern und Nachglimmen. Die ersten Lichtstrahlen erreichten mein Auge und es war wie eine tiefschwarze Nacht. Dann tauchte langsam erkennbare Schemen auf und alles um mich herum wurde wieder heller. Ich bemerkte, dass ich einatmete, und dass der Atem sich hinzog und nie zu enden schien. Ich war überzeugt, ich kehrte von einem Moment zurück, an dem die Zeit stillgestanden hatte."

"Als Du am Fenster zur Ewigkeit warst, da hattest Du die Möglichkeit, diesen Schritt aus eigener Kraft zu tun. Du hättest die Zeit angehalten und hättest gemerkt, dass du dich in der zeitlosen Welt bewegen kannst. Wir werden also demnächst wieder aufbrechen um die Ewigkeit zu erforschen, denn wer die Ewigkeit kennt, der kennt keine Grenzen....."

Thursday, July 31, 2008

Eine Freundin erzählt


„Eines Tages stand ich dann das erste Mal am Fenster zur Ewigkeit. Ich hatte viel davon erzählt bekommen. Einiges habe ich gespürt, intuitiv geahnt. Ich war nicht so naiv an ein Fenster zu denken wie in einem Haus. Bestimmt wäre es nicht so geometrisch und würde nicht nach Holz riechen und würde kein Hindernis darstellen."

"Außerdem war mir völlig unklar, warum ich wohl ein Fenster zur Ewigkeit besuchen sollte. Ewigkeit, das sagt sich so schnell dahin, doch ist man gefasst auf die Ewigkeit? Jeder stellt sich dann doch etwas anderes darunter vor. Ich natürlich auch."

"Ich stellte mir die Ewigkeit als einen unendlich weiten mit Licht gefluteten Raum vor, in dem die Post abgeht. Das Reich der Mythen und Legenden. Na ja. Was dann kam war natürlich anders. Keine Light Show, keine silbernen Reiter. Ich war an einem zunächst dunklen Ort mit meiner Lehrerin angelangt und er forderte mich auf, mir ein Bild zu machen von dem Ort an dem ich sei."

"Ich sah nichts, fühlte nichts und tastete umher. Wenn ich vortastete, entzog sich alles und ich spürte nichts. Wenn ich lauschte war Ruhe und wenn ich nicht darauf achtete, schien es zu rauschen. Ich konnte machen was ich wollte. Ich bekam keine zusammenhängende Wahrnehmung hin."

"Versuche die Umgebung in Dir zu schauen", sagte meine Lehrerin.

"Ich warf einen Blick nach innen und war sofort zu Tränen gerührt. Meine Eltern, die ich seit Jahrzehnten nicht gesehen hatten standen da und winkten mir zu."

"Lasse sie gehen, es ist Dein Wunsch sie zu sehen. Mache Dir ein Bild von dem Ort hier", sagte meine Lehrerin.

"Ich ließ meine Eltern los und bemerkte wie sich eine Umgebung abzeichnete. Eine blaue Welt, in der alles von Wissen getränkt schien, egal wohin ich blickte, ich wusste die Bedeutung dessen was ich sah. Z. B. sah ich eine schemenhafte Engelgestalt und wusste sofort, dass es kein Engel war, sondern eine wandernde Bewusstheit, die irgendwo anders auf der Erde durch die Ewigkeit streifte. Ich suchte meine Lehrerin und ich spürte Ihre Erleuchtetheit, spürte dass sie selber noch suchte und noch nicht fertig mit ihrem Weg."

"Dann kehrten wir zurück. Meine Lehrerin wehrte jedes Gespräch ab".

"Warte. Wir werden darüber reden, wenn es Zeit ist…….."


Wird fortgesetzt...

Wednesday, July 30, 2008

Auflösung von gestern



Wenn Du gestern den Tipp befolgt hast, dann kannst Du jetzt von mir eine Anregung zur Interpretation Deines Bildes haben.

Der Stein im Wasser, das ist das Ego, der dich an einer Stelle dieser Welt festhält und Dir sagt, hier musst Du sein, das ist Dein Platz.

Dem Himmel ist der Stein egal, er denkt nicht an ihn.

Der Fisch ist der Wille, der sich auf das Ego stützt. Der Wille könnte sich vom Ego lösen und davonschweben und die Weltmeere bereisen.

Dem Himmel ist der Fisch egal.

Der Fluss ist das Leben, er fließt dahin, spendet Leben, trägt Wandel.

Das Leben selbst ist dem Himmel nicht egal, denn das Wasser verdunstet, es steigt empor. Der Himmel ist erfüllt mit Leben. Er ist die Flugbahn der Lebenskraft, der Spender, von Regen und Sturm.

Wie war Dein Bild gestern? Was warst Du?

Riesenego ~ großer Stein?
Riesenfisch ~ großer Wille?
Trübes Wasser ~ kranker Fluss?

Das muss es nicht bedeuten, nur Du kannst Deine Bilder deuten.

Tuesday, July 29, 2008

Ankommen


In vielen Märchen und Legenden, macht sich ein Mann oder ein Frau auf den Weg, um ein Rätsel zu lösen, einen Schatz zu finden, das ewige Leben zu suchen… Häufig um nach vielen aufregenden sensationellen und herausfordernden Abenteuern in einen Spiegel zu schauen, der die tiefsten inneren Wahrheiten zeigen. Der Held ist bei sich angekommen.

Wir alle sind ebenfalls Helden, denn auch wir sind auf einer Reise, die nur dramatisch enden kann. Leider gibt es keine Schilder an den Sinnesorganen, nicht so weit aus dem Selbst lehnen…. Irgendwann kommt jeder an.

Und doch ist da ein Detail, das die Angekommenen vielleicht nicht richtig würdigen, etwas das wir geflissentlich übersehen. Ankommen ist Heilung. Ankommen verbindet einen Teil unseres Wesen mit Gesundheit und Wohlbefinden. Wessen Leben nur mehr ein Hauch, ein zartes Flämmchen ist, der füllt den Schlauch beim Zurückkehren.

Warum ist das wichtig, warum wird es übersehen? Weil das Gefühl für Heil-Sein selbst gesunden Menschen im industriellen Zeitalter verloren gegangen ist, inmitten einer Welt, die vom Boden bis zum Himmel von Menschen geschaffen wurde.

Mein Tipp. Stelle Dir vor, du wärst ein Stein im unberührten Bach, an den sich ein Fisch lehnt. Was denkt der Himmel über Dich?