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Saturday, June 18, 2011

Die Geheimnisse schöner Frauenaugen

Männer sind wunderliche Wesen. In Frauenaugen erkennen Sie soviel wunderbare Eigenschaften. Wundersamen Gefühlsteichen gleich sind Frauen von einem Gefühlscocktail erfüllt, den man ansonsten nur im Paradies unter Engeln vermutet. Etwas Böses sieht Mann eh nie.

Nur diese Frauen müssen erst noch geboren werden.


Mir ist es jetzt gelungen - verrate nicht wie - einen Blick durch das Auge einer Frau zu werfen um zu sehen, was sich hinter diesen geheimnisvollen Augen verbirgt. Seht selbst:

Sunday, June 5, 2011

Gewissheiten

Als ich ihr begegnete, da liefen ihr die Tränen das Gesicht runter. Ihre Tränen raubten mir die Worte. Ich konnte meinen Blick nicht von ihr lassen und kannte sie zu wenig, um sie in den Arm zu nehmen.

Sie setzte sich und ich mich, ein wenig entfernt, mit dazu. Sie schneuzte sich fortwährend und schüttelte den Kopf mit den geröteten Augen. Dann versiegte das Wasser aus den Augen und sie blickte starr auf den Fussboden.  Sie summte ein Lied, ein Kinderlied.

"Wenn der Schmerz zu groß wird, dann weine ich", sagte sie. "Mir ist klar, dass es mir nicht hilft meine Situation zu ändern aber irgendetwas in mir kehrt in seine Mitte zurück. Und ich spüre, dass alles gut werden wird. Immer, egal wie viel ich noch weinen werde." Sie lächelte schief, stand auf und verschwand in Richtung Kraftplatz.

Ich war beeindruckt von ihrer Gewissheit.

Tuesday, January 20, 2009

Die Vorsehung bemühen


" Bis man sich entschieden hat gibt es Unschlüssigkeit, die Möglichkeit sich zurück zu ziehen, immer Wirkungslosigkeit. Für jede Handlung und Schöpfung gibt es eine grundlegende Wahrheit, deren Nichtbeachtung unzählige Ideen und hervorragende Pläne vereitelt: In dem Moment indem man sich entscheidet, bewegt die Vorsehung sich auch.

Alle Arten von hilfreichen Dinge passieren, die anders nie passiert wären. Ein ganzer Strom von Ereignissen wird von der Entscheidung hervorgebracht, zum eigenen Vorteil passieren alle Arten von unvorhergesehen Ereignissen und Treffen und materieller Unterstützung, wovon niemand sich hätte träumen lassen, das es ihm widerfährt. Ich habe einen tiefen Respekt erworben für einen von Goethes Reimen: Was immer du tun kannst, oder wovon du träumst, es tun zu können, fange es an. Kühnheit birgt Genie, Kraft und Zauberei."

~W.H. Murray, The Scottish Himalayan Expedition


Man muss nicht auf den Mount Everest steigen, um zu erfahren, wie wichtig es ist sich zu entscheiden und dazu zu stehen. Murray erlebte es. Und auch ich merke, dass wenn ich Leuten erzähle, was ich will, Unterstützung aus allen Winkeln und Ecken kommt.

Geben wir unserer Umwelt eine Chance. Stehen wir zu dem was wir wollen und fangen wir es an. Heute. Jetzt. Nun.


Saturday, November 17, 2007

Wer ist die Frau der Tat?

Von einer Frau der Tat wurde es mir so erklärt:

Mein Frauenbild? Ich kriege immer zu viel, wenn ich Krimis sehe, in denen eine Frau eine Leiche findet und dann schreit, so eine Art aus vollem Halse erschrecktes Schreien. Frauen sind nicht so. Ich wäre nicht so. Ich würde dann wahrscheinlich ruhig werden und überlegt handeln. Neulich ist mir etwas passiert.

Ich war frühmorgens zum Joggen unterwegs. Ich fuhr ein kleines Stück mit dem Wagen
zu einem Waldstück, in dem es eine gute Joggingstrecke gibt. Ich parkte den Wagen und lief los. Die Einsamkeit im Wald war umwerfend. Ich fühlte mich wohl, mein Körper genoss die
Bewegung und meine Gedanken versiegten. Ich träume dann beim Laufen. Einfache praktische Träume, wie z.B. was ich zum Frühstück essen werde, was ich anziehen werde...

Dann in einer Wegkurve fand ich jemanden auf der Erde liegen. Ich unterbrach meinen Lauf und muss sagen, ging ohne jede Furcht auf den Körper zu. Da lag ein Mann auf der Erde. Er war bewusstlos, bleich im Gesicht und die Atmung ging schwer und röchelnd.

Was tun?

Der Wagen war ein Stück weg, den Mann konnte ich nicht alleine lassen. Ich durchsuchte seinen Mantel und fand ein Mobile sowie Ausweis und eine Brieftasche. In seiner Brieftasche war ein Zettel, auf dem erklärt wurde, dass er schwerkrank sei und dass man
mit der beiliegenden Telefonnummer Kontakt aufnehmen sollte. Ich nahm das Mobile,
rief dort an und erhielt Anweisungen, was zu tun wäre. Der Mann hatte eine
eine Spritze bei sich, die ich ihm verabreichte. Nach wenigen Minuten war er wieder bei Bewusstsein und wir konnte gemeinsam zu meinem Wagen gehen.

Er wohnte nicht weit entfernt. Er hatte beim Spaziergang einen Schwächeanfall erlitten . Ich fuhr ihn nach Hause.

Wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, dann bin ich, wenn ich etwas tun kann, ruhig und entspannt. So wie im Wald, beim Joggen. Instinktiv finde ich den richtigen Weg, weiß ich was zu tun ist und fühle mich wohl. Ich habe noch nie vor Schreck geschrien, eher vor Wut!

Wenn ich unter Leuten bin, dann gibt es eine Situationen die ich auf den Tod nich austehen kann. Jemand will nir Vorschriften machen. Dann fühle ich mich nicht wohl, dann bin ich nicht ruhig und im Gleichgewicht. In der Regel grenze ich mich schnell ab und erhalte mir meinen Freiraum. Solange ich den habe, gelingt mir alles und auf mich ist Verlass.

Ich habe Freude am Leben und feiere gerne, aber ich brauche selbst auf Parties meinen Freiraum. Mich findet man in keinen engen Ecken, ich brauche Luft und Raum um mich herum.

Wenn ich im Leben mitkriege, wie Andere mitunter Hilfe bekommen und Geschenke erhalten, indem sie in Gruppen mitmachen, dann bin ich vielleicht einen Moment lang neidisch, weil mir als überzeugtem Einzelgänger das nicht passiert. Aber das hält nicht an. Spätestens wenn ich sehe, dass die Anderen für die Gefälligkeiten ihren Preis zahlen müssen, dass sie Verpflichtungen eingehen, Dinge tun die ihnen zuwider sind - spätestens dann bin ich nicht mehr neidisch.

Ich bin niemandem was schuldig, und das ist das was mir gefällt. Mehr will ich nicht.

Wednesday, November 14, 2007

Acht Irrtümer der Liebe

Gehen wir einmal davon aus, das es vier unterschiedliche Frauentypen und vier unterschiedliche Männertypen gäbe. Gäbe es typische Irrtümer für die Liebe? Ich meine ja und was ich dazu meine folgt sofort.

1. Die Frau der Sonne ist warm und geduldig und sie sorgt dafür, dass die Menschen einander wohlgesonnen sind. Alle sollen sich in ihrer Anwesenheit vertragen - und doch sind Konflikte im Umgang mit den Menschen notwendig und unvermeidlich, denn jeder hat schon mal Wünsche, die nur zu Lasten eines Dritten umgesetzt werden könnten. Und dieser Dritte wird sich wehren.

Passiert das zwei Menschen im Umfeld der Sonnenfrau, dann versucht die sonnige Frau darüber hinweg zu helfen, indem sie z. B. Wärme spendet, einen Kuchen backt oder einen Ausflug plant. Irrtum Nr. 1: Liebe ist nicht, dass Harmonie herrscht.

Liebe ist, dass man Konflikte zulässt und keinen Vorteil einseitig zu Lasten eines anderen Menschen anstrebt. Wir sollten soviel Wärme besitzen, das wir fair teilen können

2. Die Frau des Mondes ist eine Schwimmerin im Ozean der Gefühle. Sie schwimmt in Liebe und möchte Andere an ihrem Gefühl teilhaben lassen, bis diese fast daran ertrinken. Irrtum Nr. 2: Liebe ist nicht nur mein innerer Gefühlszustand.

Nein Liebe lässt dem Anderen Raum für sein Gefühl, lässt ihm Raum zum Atmen. Die Mondfrau muss loslassen, selbst wenn sie dabei fürchtet in Liebe zu ertrinken.

3. Die Frau der Worte und des Witzes herrscht mit ihrer Zunge. Niemand ist ihr gleich. Sie weiß das und versteckt ihre Stärke. Wenn sie liebt, liebt sie wortreich, überlegt und nützlich. Sie erwartet von Anderen, die sie lieben, das Gleiche. Irrtum Nr. 3: Liebe ist Nützlichkeit, gute Worte - einwandfreie Gesinnung.

Liebe ist auch, die Schwächen Anderer zu dulden, gerade dann, wenn man bereits weiß, dass man einzigartig ist - schließlich können die Anderen keine Frau des Wortes und des Witzes werden.

4. Die Frau der Tat kommt gut aus eigener Kraft zurecht. Sie hasst Schwäche und Intoleranz, denn sie sieht in jedem Menschen eine unabhängige, für sich selbst zurecht kommende Persönlichkeit, die Andere in ihrem Wirken tolerieren. Irrtum Nr. 4: Liebe ist eine einsame Angelegenheit.

Die Frau der Tat muss erkennen, das Liebe nicht nur Einsamkeit, sondern auch eigenständige Verantwortung für die Pflege einer Gemeinsamkeit ist. Gemeinsamkeit bedeutet nicht, sich selbst alleine nicht mehr helfen zu wissen. Liebe bedeutet vielmehr zu wissen, was man aus eigener Kraft für eine Gemeinschaft tun kann, die einen über die Selbständigkeit hinaus belohnt.

5. Bei den Männern ist der geheimnisvolle Mann der Ansicht, die Liebe sei ein Geheimnis. Er verpackt alle Worte in kryptische Hinweise und vermutet ebenso in dem geliebten Partner hinter allem Gesagtem ein Geheimnis. Irrtum Nr. 5: Nichts einfach nur so nehmen zu können, wie es gesagt wurde.

Liebe ist kein Geheimnis. Liebe ist ein Geschenk, das zu Zweit ausgepackt wird. Hier wird nichts kunstvoll verborgen, sondern kunstvoll offengelegt. Der geheimnisvolle Mann muss lernen seine Gefühle offen auszusprechen oder er verläuft sich in seinemGeheimnis.

6. Der Mann der Tat ist seinen Gefühlen von den Männern am Nächsten. Er schwimmt in seinen Emotionen, aber er kann sich bei aller Liebe nicht entscheiden. Irrtum Nr. 6: Verliebt in das Gefühl der Liebe.

Er muss lernen, dass es nicht die Liebe ist, die es zu lieben gilt - sondern das der Mensch seiner Anbetung gepackt und geliebt werden muss, dauerhaft und leidenschaftlich.

7. Der Gelehrte kennt so viele Bücher. Er liebt die Suche nach ihnen und kann- Irrtum Nr. 7: seine Gelehrsamkeit nicht mit profanen Menschen betrügen, die niemals den edlen Ansprüchen eines guten Buches gerecht werden können.

Er muss lernen, das die Geliebte eine Wissenschaft für sich sein kann - unergründlich und unerforschlich - und somit seine Liebe für Sie kein Betrug, sondern Dienst an der Gelehrsamkeit ist.

8. Der hilfreiche Mann will helfen wo er nur kann. Irrtum Nr. 8 Liebe ist keine ausschließliche Hilfsbereitschaft.

Liebe ist Partnerschaft und statt dem Partner jeden Wunsch von den Lippen abzulesen, muss der hilfreiche Mann es ertragen können, den Partner etwas für ihn tun zu lassen. Der hilfreiche Mann muss es ertragen lernen, etwas Eigenes zu wollen, um ein Partner zu sein.