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Monday, February 1, 2016

Troubleshooting Wassermeditation, Wenn' s nicht klappt

Kürzlich habe ich eine kleine Wassermeditation vorgestellt, die uns im Alltag vor einschränkenden Fremdgefühlen schützen kann.

Was, wenn diese Meditation nicht so funktioniert?

Nun ich habe festgestellt, dass manche Menschen schon so mit Fremdgefühlen "zugemüllt" sind, dass sie erst einmal die inneren Augen öffnen müssen.

Also bevor Du die Meditation beginnst, stellst Du Dir in Deinem Inneren Deine Hände leuchtend vor. mit diesen leuchtenden Händen tastest Du in Deiner Vorstellung in Deinem Inneren nach Deinen Augen und befreist sie von jedwedem "dunklen" Kram. Dabei achtest Du darauf, dass die Hände stets leuchtend bleiben.

Alle Widerstände, denen Du begegnest, sollten Dir Ansporn sein. Du bist auf dem Weg wieder klar durchzublicken...




Bild Public Domain Peggy_Marco pixabay.com

Sunday, November 13, 2011

Über das Versagen von Besserwissern

Schon Patanjali weist in seinen Yogaunterweisungen daraufhin, dass der Lernende sich davor hüten muss, zu glauben er wisse bereits etwas. Wie will ich spirituelle Fortschritte erreichen, wenn ich glaube, ich wüsste schon Bescheid.

Diejenige Instanz in uns, die einen Prozess kennt um alles zu erklären, diese Instanz nennt sich Verstand. Je mehr Details und Fakten ich sammle, um so mehr sagt mein Verstand, "He Ray, jetzt lass' uns mal logisch ableiten, was hier fehlt, um alles zu erklären. Der Verstand weiß es einfach besser.

In der Arbeitswelt treffe ich manchmal auf den Typ Chef, für den alles um ihn herum sehr einfach ist. Auf der Arbeit wird nicht gearbeitet, sondern die Mitarbeiter beschäftigen sich mit Kleinigkeiten, Nichtigkeiten, die 'mal eben so' gemacht werden können. Ist doch klar, weil die wirklich wichtigen Arbeiten, bei den Chefs landen und wenn die nicht alles selber machen würden, dann klappte sowieso nichts. Der Chef weiß es einfach besser.

Vor hundert Jahren haben die Physiker das Weltbild der Menschheit verändert, als sie die Relativitätstheorie, die Quantentheorie, die Dualität von Welle und Partikel entwickelten. Diese Physiker betrachteten die Welt von neuen Standpunkten. Einer von ihnen war Niels Bohr, den die meisten wegen des Atommodells kennen. Als Abraham Pais nach dem ersten Weltkrieg ein Forschungsstipendium bei Bohr erhält und das erste Mal auf Bohr trifft, da erzählt Bohr von sich, dass er ein Dilettant sei. Er müsse jede neue Frage vom Standpunkt völliger Unwissenheit aus angehen.  - Bohr wusste es einfach besser.

Bohr und Einstein

Ich wünsche allen meinen Bloglesern die Gelassenheit, sich in Gegenwart von Besserwissern gerne als Dilettant zu fühlen. Der Dilettant hat eine echte Chance auf Wissen, der Besserwisser nicht mehr.

Sunday, May 8, 2011

Die Pause macht es

Menschen sind erfinderisch. Sie schaffen Namen für Dinge, die es nicht gibt. Die es physisch nicht gibt. Ruhm ist ein Name, für den es keine physische Beschaffenheit gibt. Menschen sind dem Gespenst des Ruhmes hinterher gelaufen, haben wohlmöglich ihr Leben dafür weggeworfen und doch existiert der Ruhm nur als eine Gedankenvorstellung in den Köpfen mancher Menschen.

Das Ego, die Vorstellung vom Ich ist eine ähnliche Sache. Unser Ich, das gibt es nicht. Wir können eine Vorstellung davon haben, wir können andere Menschen befragen und wir werden feststellen, dass Fremdbild und Eigenbild auseinanderfallen. Wir werden sogar feststellen, dass wir uns viel schneller verändern, als wir uns einem Zustand je zuordnen könnten. Das einzig einigermaßen konstante am Ich sind seine Routinen und wer wird seine Gewohnheiten mit sich selber verwechseln wollen?

Um sich den Illousionen des Ichseins zu entziehen können wir es wie die Musiker halten. Die Musiker knallen nicht Note an Note, sondern sie machen Pausen. Und erst durch die Pausen erhalten die Musikstücke ihre besonderen, mitreißenden Gesichter.

Auch wir können Pause machen. In budhistischen Klöstern klingt in unregelmäßigen Abständen eine Glocke und ruft alle zum Pausieren auf. Pause machen, Gedanken anhalten, sich kurz besinnen, das trügerische Band des Ichseins anhalten und einfach achtsam sein, das kann ich auch ohne Glocke in meinem Leben praktizieren, um mich mit den Pausen dem wirklichen Leben mehr zu nähern, als sich in einer eingebildeten Geschichte über mein Ego zu verlieren.

Mach mal Pause. mach jetzt Pause und denke mal nichts und unterbreche alles. Nichts...

Und dann ist Zeit für Mamitag Muttertag:

Saturday, April 23, 2011

Was wäre wenn?

Nehmen wir an, es gäbe heute keine Gesetze mehr. Alles Gesetze wären außer Kraft gesetzt. Ich könnte im Laden klauen und es wäre nicht verboten. Ich könnte parken wo ich will, keine Hostesse würde mir ein Ticket schreiben. Ich könnte jeden beschimpfen ohne Angst vor Klagen. Und so weiter und so fort.

Würde ich mein Leben ändern? Ich befürchte fast nicht. Meine Suchen und mein Weg haben nichts mit Gesetzen zu tun, die können kommen und gehen.

Würdest Du etwas in Deinem Leben ändern?

Tuesday, April 5, 2011

Wo wir uns finden....


Wo wir uns alle treffen und begegnen können ist der innere Ort, an dem wir keine Vorurteile hegen. Dort wo wir andere Menschen nicht bewerten oder verurteilen.

Aber bevor ich einen Menschen nicht mehr be-urteile, muss ich wieder lernen sein Handeln nüchtern zu betrachten. Was tut mein Gegenüber?

Diese farbigen, fauligen Früchte der Tätigkeitswörter wie faulenzen, rumnörgeln, stänkern, rumgammeln sind Paradebeispiele dafür, dass schon die Sprache  erlaubt, das Handeln einer Person wertend wahrzunehmen.

Achtsamkeit im Alltag kann auch auf die respektvollen Ausdrucksweisen gelenkt werden, die es uns erleichtern, Menschen offen zu betrachten und das Gute in ihnen zu erkennen.