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Thursday, February 5, 2009

Wer ist blind?



"Wer ist blind? Der eine andere Welt nicht sehen kann. Wer ist stumm? Der zur rechten Zeit nichts Liebes sagen kann. Wer ist arm? Der von allzu heftigem Verlangen Gequälte. Wer ist reich? Dessen Herz zufrieden ist."

Indisches Sprichwort

Meine Augen haben schon Welten gesehen, die nicht von dieser Welt sind. Ich finde das normal und ich falle unter meinen Mitmenschen nicht auf. Keine er-kennt heute den Anderen wirklich und so begegne ich inmitten des Meers von schlafenden Seelen immer wieder dem ein oder anderen Erwachten. Wir erkennen unsere Energiesignaturen unter Tausenden, wir spüren unsere Gegenwart zutreffend - still, ohne Laut.

Wir wissen um die zweite Bedeutung der Liebe - sie ist nicht nur schön und heilsam. Die liebende Energiefaser ist magisch, sie trägt das Wissen seit Jahrtausenden und sie wandert von Mensch zu Mensch....

Das Wissen stillt das Verlangen und führt zur Zufriedenheit. Jeder von uns kann jeden Tag seine Reise beginnen auf einem Faden liebevoller Neugier kannst Du auf den Weg des Wissens rutschen...Sag's halt mal, nimm es Dir vor!

Monday, July 21, 2008

Die Bedeutung des Rückblicks


Eines Tages blickst Du zurück. Wir alle spüren eines Tages das Bedürfnis zurückzukehren. Es ist in uns angelegt und dient im Grunde der Arterhaltung. Jemand zieht aus in die Welt. Er findet neue Wege. Er lernt und sammelt Erfahrungen. Was hätte seine Art davon, wenn er nicht zurückkehren würde und andere von seinen Erfahrungen erzählen würde? Wenn er nicht Mensche suchte, um es an sie weiter zu geben? Nichts.

Daher ist ein Teil von unseren Bedürfnissen, auch von unseren seelischen Bedürfnissen auf die Arterhaltung ausgerichtet. Menschen, die lernen, die Spaß haben am Lernen, spüren in sich irgendwann den Punkt zurückgeben zu wollen.

Das nutzen die Esoteriker überall auf der Welt. Du kannst den Samen säen, indem Du Erkenntnisse weitergibst. Indem du die Neugier und die Lust auf mehr Erkenntnisse weckst, sorgst Du dafür, dass mehr Menschen auf die Suche gehen. Alle diese Menschen kommen Jahre später zurück und wecken noch mehr Neugier und Begeisterung und alle haben Sie Neues zu berichten – noch nie Gesehenes, noch nie Gehörtes.

Am Ende könnte eine Welt von spirituell Reisenden stehen, die ihr Basislager in einem Garten Eden haben.

Tipps

  • Erzähle Deine Erlebnisse, auch wenn Sie Dir nicht wichtig erscheinen, für jemand anderen mag es der jahrelang gesuchte Erkenntnisblitz sein.
  • Bemühe dich nicht im Einklang zu stehen mit den Interpretationen von anderen Menschen. Sieh’ Deine Sicht als eine Blume im Blütenmeer. Je mehr Farben leuchten umso prächtiger erscheint die Welt.
  • Auf jeden Suchenden folgen vier neue Sucher. Wenn Dir jemand erzählt, es gäbe nichts mehr zu suchen und Du seist angekommen, dann meide diesen Menschen. Er ist in einer Art Selbsthypnose erstarrt.


Thursday, April 24, 2008

Utopie für ein anderes Arbeiten.


Was wäre, wenn wir auf der Arbeit ein menschlichen Zusammenleben hätten, indem für jeden seine Arbeitsergebnisse seine Kinder wären und alle würden daran arbeiten, das die Kinder von jedem in der Firma möglichst gute Wachstumschancen und möglichst gute Zukunftchancen hätten. Alle könnten einen Weg mit Herz gehen und die Kälte des Kapitals, dass alle der Zahl dienen, gehört der Vergangenheit an, denn wer weiß, wenn der letzte Buchungssatz gebucht, das letze Konto abgeschlossen und die letzte Bilanz erstellt ist, ob wir einen positiven oder negativen Saldo haben werden?

Angehörige des Management lernen andere Verhaltensweisen, die es ihnen leicht machen den Firmenerfolg zu entfalten.

1. An jeder Leistung (Kind) hängen ein oder mehrere Menschen, die die Arbeit möglich machen. Eine Wirtschaft ist lebendig, in der Menschen Menschen begegnen. Und Menschen brauchen Anerkennung und Liebe. Wer das beherzigt wird schnell feststellen, das geliebte Mitarbeiter auch liebenswerte Produkte herstellen.

2. Auch wenn die Arbeit profitabel sein muss, damit der Betrieb wirtschaftlich überleben kann, werden Produkte von Menschen für Menschen gemacht. Arbeit sollte stets so gestaltet werden, dass die Mitarbeiter tagsüber einen Weg mit Herz gehen können. Einen Weg mit Herz gehen schließt nicht aus, das die Arbeit anstrengend oder schwer ist. Sie sollte so gestaltet sein, dass Menschen sie gern machen können.

3. Erwachsene Menschen sind in der Regel Eltern, d.h sie tragen Verantwortung für das Leben anderer Menschen. Gibt es ein größere Verantwortung? Jeder erwachsene Mitarbeiter sollte die größtmögliche Verantwortung an seinem Arbeitsplatz tragen. Seine Arbeitsprodukte sind seine Kinder, für die das Management ihn sorgen lassen soll. Eltern redet man nicht in die Erziehung ihrer Kinder rein. Eltern sind es gewohnt mit unterschiedlich großen Budgets Kinder groß zu kriegen und damit ist gemeint, das die Kostenhöhe für die Arbeitsprodukte trotz der Verantwortung der Mitarbeiter für ihre Produkte, den Zwängen einer Kostenrechnung unterliegen können.

4. Management besteht nicht darin, für andere zu entscheiden. Management besteht darin, Menschen zu dienen. Manager denken Tag und Nacht darüber nach, als Weg mit Herz, wie kann ich meinen Eltern (Mitarbeitern) das Heranziehen ihrer Kinder vereinfachen, für die Kinder mehr Zukunftschancen schaffen. Jede gute Entscheidung basiert auf den richtigen Gefühlen und wird mit den Eltern der Arbeitsprodukte besprochen. Management muss emotional sein.

5. Management muss die größtmögliche Verantwortung übernehmen und in allen Entscheidungen offen und ehrlich sein. Manager, die mit Fehlentscheidungen Arbeitsplätze und Produkte gefährden dürfen nicht weich fallen, sondern müssen ähnliche Risiken wie die Mitarbeiter tragen, sonst sitzen alle in einem Boot, nur das Management trägt Schwimmwesten.

6. Wenn Kinder(Produkte) sterben, dann muss es eine Untersuchung geben, warum ein Mitglied der Gesellschaft sterben musste. Gleiches gilt für Arbeitsplätze. Regeln innerhalb eines Betriebs sind immer Sicherheitsregeln für alle, dass niemand mit seinen Kindern zu Schaden kommt. Solche Untersuchungen sind öffentlich. Mehr Kontrolle bedarf es nicht, denn die Ordnung im Betrieb ist auch eine Aufgabe, sprich ein Kind eines Mitarbeiters, für dessen Wohlergehen sich alle verantwortlich fühlen.

7. Wird der Betrieb vom Markt her angegriffen, dann suchen alle vom obersten Chef bis zum Lagerhüter der Schrauben nach Lösungen, denn die Gefahr geht alle an.

Monday, January 14, 2008

Was ist Management?

Management ist die Kunst Menschen dazu zu bewegen, geordnet an einer Sache zu arbeiten. Dabei werden häufig fehlerhafte Vermutungen über die zu bewegenden Menschen angestellt.

Vermutung 1: Nur wenn ich weiß, wo es lang geht, dann können wir alle erfolgreich sein. Der Manager fühlt sich wohl, weil er einem Rezept vertrauen kann. Die Mitarbeiter werden sich wohl und sicher fühlen, wenn das Rezept auf sinnvollem Weg zum Ziel führt. Sie vertrauen dann ihrem Chef. Das heißt der Anweisung durch den Chef, steht das Vertrauen der Mitarbeiter gegenüber. Da die Vorgabe durch den Chef autoritär ist, ist der Manager versucht seine Mitarbeiter zu maßregeln. Ein gemaßregelter Mitarbeiter antwortet mit Misstrauen und wird nach Fehlern im Rezept des Chefs suchen, was das Vertrauen weiter unterminiert.
Ein Konflikt-Teufelskreis hat begonnen. Der autoritäre vorgebende Chef hat die geringste Wirkung in der Menschenführung, denn sein Management ist davon abhängig, das sein Rezept stimmt und er eben nicht mit seinen Mitarbeitern autoritär sondern vertrauensvoll umgeht. Merke: Patriarchen sind ineffiziente Tyrannen.

Vermutung Nr. 2: Ich muss meine Mitarbeiter motivieren. Dieser Manager hat lange vergessen, das er mit den Anderen auf einer Stufe steht. Er hält sich für motiviert und die Mitarbeiter für unmotiviert. Damit trägt er das Bild unmotivierter Mitarbeiter mit sich herum. Er versucht, um sich und seine Weltsicht zu bestätigen, überall unmotivierte Mitarbeiter zu sehen. Dieser Manager polarisiert von Anfang an.
Seine Motivationsmaßnahmen führen die Leute am Schluss dahin, wo sie schon einmal waren, bevor sie vor den Kopf gestoßen wurden. Häufig sind Motivatoren nicht wirklich an den Mitarbeitern interessiert sondern an flexiblen Gehältern. Sie denken, wenn es stimmt, das es besondere Motivation gibt, dann muss die auch gesondert belohnt werden. Dem höheren Gehaltsanspruch der Manager steht als Rechtfertigung der Popanz der unmotivierten Mitarbeiter gegenüber. Diese Manager pflegen ein schlechtes Mitarbeiterbild, um ungeniert absahnen zu können.
Wer schon einmal erlebt hat, dass Mitarbeiter gemobbt wurden, indem ihnen keine Arbeit gegeben wurde, der weiß das Mitarbeiter sehr gerne arbeiten. Merke Motivatoren sind gierig.

Vermutung Nr. 3: Wenn ich Mitarbeiter beteilige und freie Hand lasse, dann werden sie ihr Bestes geben. Das Beste gibt eine Gruppe von Menschen, wenn sie zu jedem Moment sinnvoll zusammenarbeiten. Diese sinnvolle Zusammenarbeit gelingt, wenn die Arbeitswelt als in ihren Bedeutungen sachlich verstanden wird.

Wenn viele Menschen an einer Sache arbeiten, gibt es viele Einzelinteressen, die mit dem Arbeitsauftrag nichts zu tun haben. Geltungsbedürfnis, private Sorgen, Wettbewerb... Sehr schnell setzen sich die Stärksten in der Gruppe durch und verfolgen ihre persönlichen Ziele und spannen die Gruppe dafür ein. Nun wird nicht mehr sachlich der Bedeutung entsprechend gearbeitet, es wird politisch gearbeitet.
Eine Gruppe kann gute Arbeitsergebnisse erzeugen, aber unter dem Preis, die Schwachen zu verschleißen. Die Manager werden sich freuen und sagen, hier die Gruppe leistet etwas und die Firma hat Aufwand gespart. Und schaut, wie die Gruppe mit den Drückebergern umgeht. Diese Managementform verschleisst Mitarbeiter und schwächt den Manager, der Problemlösungskompetenzen verliert. Merke: Laissez Faire wird von Rentner gemacht oder von denen, die den ganzen Tag im Urlaub sind.
Dann gibt es die Vermesser und Beleger. Sie kommen in Scharen, unterstellen die Welt sei eine Maschine, die gemessen werden kann und stellen alle unter faulen Generalverdacht. Es wird viel aufgeschrieben und dokumentiert und am Schluss steht die Rechnung und der Beweis, das alles richtig oder falsch sei. Diese Schwarz-Weiß-Welt ist geprägt von Angst. Hier arbeiten alle, um nicht schuld zu sein und wenn Gott Zahl zufrieden ist, dann sind die Manager es auch. Merke: Messmanager sind furchtsame Leute.

Management kann aber auch sein:
  • Die Zusammenarbeit vieler Menschen auf gleicher Augenhöhe, in der der Manager sicherstellt, das Lösungsrezepte von der Bedeutung für die Lösung aktuell sind.
  • Dass die Einzelinteressen im Einklang mit dem Gesamtinteresse sind.
  • Dass eine unbekümmerte Atmosphäre herrscht
  • Und das allen Beteiligten klar ist, wie das Endergebnis aussieht.
Ohne Furcht, ohne Gier, ohne Trägheit und Tyrannei und ohne Annahmen über die Mitarbeiter, die doch immer Projektionen bleiben müssen.

Monday, November 26, 2007

Warum ist der Weg das Ziel? Eure Meinung ist gefragt.

Der Weg ist das Ziel. Warum ein solcher Titel für diese Seite.
Nun die Anzahl der Treffer, die Google anbietet, zeigt das vielen Leuten zu der Formulierung etwas einfällt. Aber für mich hat der 'der Weg ist das Ziel' eine besondere Bedeutung.

Ich stelle mir mal in einem Gedankenexperiment vor, ich wäre von heute an 100 Jahre älter geworden. Dich gäbe es mich nach Adam Riese überhaupt nicht mehr. Tot, ab geritten zu den Ahnen. Die Summe eines Lebens ist vollbracht. Erfolge nach dem Tode sind - wenn sie bemerkt werden - zwar spektakulär, doch rechnen sollte ich eher nicht damit. Nein in 100 Jahren von jetzt an interessieren die Menschen zwei Dinge. Was ließ ich zurück und was können ich ihnen bedeuten.

Die einen möchten erben oder sich an Dingen erfreuen, die mich erfreut haben. Bestens, ich tue das jetzt wahrscheinlich, andere tun es wahrscheinlich, Dinge nutzen, die einem Verstorbenen gehörten.

Aber was kann ich Menschen bedeuten, wenn es mich nicht mehr gibt. Das was ich Leutenbedeuten kann über den Tod hinaus, sind Anregungen zu geben, wie ein Leben sinnvoll geführt werden kann. Ich kann Inspirationen hinterlassen, mit der Art wie ich Dinge angegangen bin.

Wir alle gehen Dinge an, die andere vor uns ausprobiert haben und die weiterhin gültig sind. So schnell mein Menschenleben entweicht, die Summe meiner Erfahrungen ist wertvoll und die Summe seiner Erfahrungen sind mein Weg.

Nehmen wir zum Beispiel ein Rezept für Waffeln.

Man nehme 500g Mehl, 250 g Butter, Vanillinzucker, 250g Zucker, Zitronenaroma, 4 Eier, ein bisschen Backpulver und soviel Milch, dass wenn alles vermischt ist, ein für das Waffeleisen geeigneter Teig entstanden ist.

Das Rezept mag nach moderner Küche ungesund sein, aber es schmeckt garantiert. Die Bäcker, die den Waffelteigweg zuerst gegangen sind, sind lange nicht mehr unter den Lebenden, aber ihr Weg ist mit uns geblieben, weil wir Menschen vom Bauplan, Geschmack u.a. dieselben sind wie vor vielen Jahrhunderten und Jahrtausenden.

Ich mache meine Waffeln heute ein wenig anders, mit weniger Butter und Zucker. Dafür nehme ich vielleicht Honig und Olivenöl in den Teig, aber ich folge dennoch einem Weg, den ein anderer Mensch zuvor gegangen ist.

Und so ändern sich die Wege im Laufe der Zeit. Bestand haben nur die Wege, die die menschliche Natur treffen und zu jeder Zeit einen Menschen motivieren können.

Ich behaupte jetzt dies: Es gibt dem Grundsatz nach vier Wege, die Menschen im Laufe ihres Lebens gehen. Alle Unterschiede im Einzelnen dieser vier Wege untereinander sind den menschlichen Typen geschuldet. Siehe die Posts mit Wer ist...?

Die vier Wege sind:

  • Der Mensch erstellt eine Landkarte der Welt.
  • Der Mensch liebt sein Bild in der Welt
  • Der Mensch erfährt sein Drama
  • Der Mensch stellt sich seinem Tod

Wie ist eure Meinung dazu?