Showing posts with label Gedicht. Show all posts
Showing posts with label Gedicht. Show all posts

Tuesday, March 20, 2012

Du Schöne / You are beautiful

Du Schöne,
Ich  sah dein Wesen in Mutter Erde selbst
Seinen Ursprung nehmen und lächelnd sich
Ergießend
Spendetest Du Leben
Aus der Fülle schöpfend
Nichts erwartend

Immerzu wartet mein Herz
Dankbar



You are beautiful,
I saw your essence from mother earth herself
Emanating and smilingly
Pouring forth
You gave birth
Drawing on abundance
Expecting nothing

All the time my heart is waiting for
Gratefully

Tuesday, October 4, 2011

33

Wärme,
Ein Teppich
Der Dir Milde
Verleiht, strömt unerschöpflich ins
Leben.

Leben,
Eine Energie
Die Dir Möglichkeiten
Verleiht, strömt ohne Unterlass
Zeit

Zeit
Größtes Rätsel
Großes Rad in
Der Nabe ruht Deine
Welt


Tuesday, June 7, 2011

Loslassen

Ein Mädchen hüpft im Kreise
und summt dabei sehr leise.
Die Menschen werden stumm,
Das Mädchen ist nicht dumm.

Sie steht mit einer Knarre,
In der Bank gleich bei der Pfarre
Und bringt gleich alle um
Falls ihr kommt einer dumm.

Sie reicht 'nen Korb der Kasse,
Und reicht noch ihre Tasche
Nun füllt das mal schnell auf.
Und legt nen Hundi drauf.

Die Taschen werden rasch gefüllt,
Das Begehren wird sehr schnell gestillt
Ein Hundi jedoch fehlt
Der Kassierer schaut gequält.

Da erbarmt sich Oma Krasse 
Und legt ihren Mops mit Rasse
Aufs Körbchen obendrauf
Das Mädchen kommt gut drauf.

Oh ihr lieben Leute
Ich bedanke mich für heute
Doch muss ich nun schnell fort.
Die Bullen sind vor Ort.

Sprach's und verschwand
Die Polizei kam gerannt.
Das Mädchen blieb verschwunden
Das Geld ward nie gefunden.

Die Bank war gut versichert
Die Oma hat gekichert
Der Mops, der war ein großes Schwein
War weder nett noch stubenrein.



Monday, May 9, 2011

Wärme, die vom Herzen kommt

Eine Sonne verzehrt sich selbst. Sie ist warm und energiereich und schleudert ihre Energien in alle Richtungen fort. Dann eines Tages explodiert sie  in einer Supernova...

Wir alle sind Kinder der Sonne, doch müssen wir ihr Schicksal nicht teilen. Ein Leben voller Sonne und Ausstrahlung führt uns nicht zu einem Ende, weil unsere Lebensenergie verzehrt wurde. Im Gegenteil, wir alle haben mehr mentale Energie, als dass sie in einem Leben aufgebraucht werden könnte. Wir müssen uns nicht zurückhalten und Wärme oder Freude bunkern.

Wärme, die vom Herzen kommt

Kann zurückgewiesen werden
Kann nicht verstanden werden
Kann belächelt werden
Kann mit Kälte und Hass beantwortet werden

Führt sicher in eine bessere Welt
Führt sicher zur Gemeinschaft der Herzen
Führt zu anderen wärmenden Herzen
Führt in eine sichere Welt in der

Wärme, mir zum Herzen kommt

Monday, April 11, 2011

Im Tal der Glocken


Die Glocke schwingt seit Deiner Geburt über deinem Kopf, in Deiner Brust. Sie schlägt laut, leise, regelmäßig und  mal aus dem Takt. Wir sind Glocken in einem Meer von Glocken. Und wenn wir klingen, dann klingen nur einige der Glocken mit. Im Tal der Glocken rumpeln Glocken schwer gegeneinander während das Rad der Zeit die Hüllen mit Patina belegt und über den Boden der Gefühle zieht. Mal ist der Boden ein Schlachtfeld und die Glocken wanken, klingen dumpf und ruckelig bis sie die Liebe in den Turm erhebt und die Glocken weit über das Tal klingen. Aber inmitten Tausender und Abertausender von Glocken bleiben die meisten Türme verwaist. Fade und schmutzig sinken die Glocken im Sumpf von Gier und hungrigem Hass in die Tiefe, in den Berg bis die Glut der Erde das Metall einschmilzt bis zum nächsten Glockenguss.

Tuesday, March 22, 2011

Morning has broken, Morgen hat gebrochen

Aufgewacht,
Kaffee duftet,
Eine Blume leuchtet
Rötlich verwegen aus dem
Fenster.

Nachdenklich
Suche ich
Träumend mein Zentrum,
Zwei Welten rotierend voller
Kraft



Tuesday, March 15, 2011

Ein Tag im Entenuniversum


Im Sessel ist schon lange keine Delle mehr.
Dein Lachen höre ich im Inneren noch.
Wege, über die du gelaufen bist, liegen erwartungsvoll da

Die Sonne ist versunken und Dunkelheit bettet meine Gefühle
In lindernden schwarzen Tüchern zur Ruh.

Kostbare Erinnerungen gefühlvoller Stunden,
Schlüpfen in Traumgestalten,
Und leben glücklich fort.

Friday, March 11, 2011

Hände, die ineinander greifen




Hände, die ineinander greifen.
Stille.
Atem säuselt neben meinem Ohr.

Deine Wärme spüre ich.

Wortlos begegnen sich unsere Blicke
In deinen Augen mein Bild,
Lächelt mir zu.

Lass Deine Wange an meiner ruhen
Nur einen Moment lang.





Wednesday, February 16, 2011

Haiku



5-7-5

Ruhendes Leuchten
Blassrosa schwebt lebendig
Güte Deines Seins



Dieser Haiku fiel mir ein, nachdem ich jemanden mit meinem anderen Selbst gesehen hatte.

Saturday, February 12, 2011

Lasst uns von den Bergen rufen



Laufe, renne, kletter
hoch, hinauf, dem Rufe folgend,
Auf der Spitze
Recke Dich

Und Rufe,
Verkünde,

An diesem Tage heute wird mein Glück gemacht,
Überirdische Liebe erfasset mich,
Gepackt ringt sie jede Not zu Boden

Gewärmt vom Schrei wird Schönheit mich verfolgen
Bis sanft in den Schlaf ich sinken werd.




(Bekenntnisse eines Höhlenbewohners)

Sunday, December 19, 2010

Das Gesetz vom blauen Himmel

 
 
Meister, warum ist der Himmel blau?
Warum sind die Wolken weiß und grau?
Warum sterben Menschen jung an Jahren?
Ohne je die Weisheit zu erfahren,
Die ihr auf langer Reise,
Erranget?

Ihr seid nun so weise,
Dass wenn der Tod,
im Schneckenschritt,
Sich nähert, euch zu fällen,
Ihr ihm entwischt,
wie das Licht
Dem Schatten.

Ach, entgegnet ihm der Meister - Ja.
Keinen Unterschied ich sehe da,
Der Tote ist doch hier,
Stets - mit mir und Dir.
Am Grunde unserer Seelen.
Ein Teil.

Und tauchten wir zum Grund hinab,
Dann fühlen wir sein frühes Grab,
Genauso, wie das neue Leben,
Dem durch den Tod, wird Platz gegeben.
Also füge dich ins Leben ein
Und schaff' ihm neue Plätze.

Solange ist das Leben dein,
Nach ururur-altem Gesetze.

Sunday, August 15, 2010

Tausend


Ein Schritt im Leben unterscheidet sich
Von den Tausenden davor
Und den Tausenden danach

Ein Mensch in der Menge unterscheidet sich
Von den Tausenden vor  ihm
Und den Tausenden hinter ihm

Eins Deiner Leben unterscheidet sich
Von den Tausenden schon gewählten
Und den Tausenden unachtsam gewählten

Mit einem Atemzug fließt das Unbenennbare
In Tausende Zellen
Seit Tausenden Jahren
In Tausenden Welten

Tuesday, May 11, 2010



Oh Liebe!
Du gleichst der untergegangenen Sonne.
Als Du aufstiegst, 
Nährte ich meinen Körper an Deiner Wärme.
Mein Mund saugte an Deinem wärmenden Antlitz.
Mit Freude verfolgte ich Deinen Weg über den Himmel
Und jede Stunde klopfte mein Herz froh.
Doch nun, 
Da Du versunken bist,
O Sonne,
O Liebe,
Scheint mir die Erde ein Höllenort,
Dunkel und kalt,
Und ohne jede Hoffnung.

Wednesday, February 24, 2010

Frühling

In ihren Augen sah ich ein Licht
aufrichtig groß und mächtig
Es strahlte meine Seele an
und vertrieb mir meine Schatten dann

Das Licht wärmte mich so inniglich
Es drang mir sanft durch jede Faser

Und schien's mir gleich als wäre ich
Erfüllt von diesem Lichte sowie

Erfüllt von Stärke Mut und Seeligkeit
So schmolz ich hin, dem Lichtstrahl folgend
1000 seelige Schauer fuhren mir
Mit Frühlingskraft in meine Glieder

Komm begehrte ich Komm näher
Ich möchte Licht aus diesen Augen trinken
Möchte sanft die Hand so nah dir bringen
Dass deines Körper Wärme mich berauscht


Und schlösse ich die Augen dann so nah
An deinem Busen,
Glückselig trunken riefe ich
Ich bin glücklich oh ihr Götter

Thursday, January 7, 2010

Am Tag als die Groschen fielen ( Gedicht)






In deinem Leuchten
Rauscht das Gold
Blitze spielen verträumt
Am Rand Deiner Ewigkeit

Deine Liebe tränkt das Licht
Nährend und gütig
Unebirrt schreitest Du
durch schwarzgiftigen Nebel

ohne Laut weicht das Böse zurück



Wednesday, September 16, 2009

Egal


Egal was mich bedrückt,
Ich werde es loslassen
Gleich was sich mir in den Weg stellt,
Es steht nicht mehr in meiner Welt

Egal wie weit Du entfernt bist,
Ich spüre Deine Nähe
Gleich wieviel Kummer mir begegnet
Unserer Berührung ist Trost genug

Mit zarten Banden ziehen wir das Glück
Auf Bahnen, die niemand zu sehen scheint

Thursday, August 6, 2009

Meine Seel ist ein Wandersmann und dir liegt's auch im Blut

Alle hundert Jahre einmal
So kostbar zu beobachten
Passiert das Unausprechliche
Zuerst - leuchtet es
Zart... kaum sichtbar

Dann rauscht es von überall her
Und ohne Ton bricht sich Bewegung Bahn
Im Leuchtgewitter senken sich die Seelen
Nieder in frisches Fleisch
Sie schreien aus Furcht

Der Zyklus beginnt ohne Wiederholung
Keine Wiederkehr stets Ankunft des Neuen
Und ausgelegt sind die Pfade
Liebe, Leiden, Suchen und Sterben
Was nur, was nur soll es denn werden?

Thursday, June 11, 2009

Der Wächter


Seit hundert Jahren warte Ich
Sehnsuchtsvoll auf jenen Tag
Doch diese Wache endet nicht
Und mit ihr alle Qual.

Den Menschen soll es wohl ergehen
Sie fassen ihre Hände
Sie werden Liebe in einander sehen
Die Wache hat ein Ende

Und wenn die Frist verstrichen ist
Dann sucht der Wächter zum Ende
Den neuen Wächter für die Frist
Einhundert Jahre bis zur Wende

Und lebst Du kürzer als Einhundert
Doch mit der Wende schon in Dir
Dann lebst Du tausend Jahre
Und mehr noch entfernt von hier

Wir warten - warten auf die Wende

Thursday, May 21, 2009

Worte


Dichtung



Ein Regenbogen bezaubert,
Ein Lichtstrahl in Einzelteilen,
Vielfarbig.

Kann es sein?

Ein Leben verzaubert,
Ein Leben in Worten,
Klingend.

Kann es sein?

Am Ende der Worte
Wie des Regenbogens

Nichts.

Wednesday, April 29, 2009

Wind würgt den Wald



Bild: Axel Mauruszat

















Von Max Herrman-Neiße

Notturno

Wind würgt den Wald. Wie totgeschlagen liegt
ein dunkler Teich. Ins Sterngeflacker fliegt
aus Abendrot der irre Mond. Gewölk schlägt schwer
wie nasse Segel auf das Wipfel-Meer.

Und zwischen mich und Dich ist Finsternis
und Feld und Giebel und Gebirg gestellt,
und Sehnsucht blutet so wie Natternbiß,
und wie in Feuersbrunst ist alles Land von unserer Liebesnot weit überhellt.

Traum trägt mich hoch, dass meine Hände wie zwei Hunde
verbissen sind an Dir. Flammen flackern von Mund zu Munde.
Wind würgt den Wald. Sterne verstömen ihr Blut.
Mond fließt in Mond. Giebel, Gebirg vergeht. Gott ist mir gut.

Aus das deutsche Gedicht, Fischer Verlag, S.355.

Sind diese Bilder nicht beeindruckend, auch wenn sie ein wenig düster rüberkommen. Mich packen beim Lesen die urigen Bilder, die kraftvolle überlegte Sprache...Toll....