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Tuesday, December 6, 2011

Über uns allen hängt ein Damoklesschwert


Über mir, über Dir, über uns allen hängt eine große Gefahr. Eine Gefahr, die seit Jahrhunderten unterschätzt wird und die immer wieder Menschen aus der Mitte ihres Lebens herausreißt und sie unfähig macht, ihr altes Leben weiter zu führen.

Die armen Menschen, die es erwischt hat, grinsen viel, gehen langsam, seufzen und weinen auch schon mal und betrachten ihre Umwelt wundernd aber mit Wohlwollen. Nationalökonomen sehen in ihnen eine Gefahr, weil sie mitunter so genügsam sind, dass die Marktwirtschaft ins Stottern geräte, würde jeder so sein, wie diese welche, die vom Schwert getroffen wurden.

Die Inkubationszeit, die Zeit die es braucht bis das Schwert das Pferdehaar durchtrennt, ist unterschiedlich lang. Manch einen erwischt es als Säugling an der Brust sozusagen, die er quasi nie wieder verlässt. Andere hetzen sich ein Leben lang, sind nie genug, haben nie genug, fühlen sich ungeliebt, unverstanden und zu arm, beraubt und eingeschränkt.

Der Name des Schwertes ist Glück und wenn Du nicht aufpasst, dann trifft es auch Dich und plötzlich grinst Du nur noch, zufrieden mit Dir und Deinem Leben springst Du nicht mehr durch die Reifen die andere Dir hinhalten. Lass' es nicht so weit kommen. Zahle Steuern, spende und arbeite mehr. Zum glücklich sein bleibt Zeit genug, wenn ich tot bin.

Liebe Grüße Rainer

Thursday, April 14, 2011

Sonnenseiten

Das kennt Du sicher auch. Es ist ein sonniger Tag und Du schlenderst durch die Stadt. Da gibt es den Teil der Straße, der im Schatten liegt. Und dann gibt es die Sonnenseite und atmest freudig tief ein und gehst auf die Sonnenseite der Straße. Die Sonne wärmt Dein Gesicht. Alles wird wohlig gewärmt. Du blickst auf die andere Straßenseite und merkst, wie ein Frau unwillkürlich sich tiefer in ihre Strickjacke kuschelt.
Du hast richtig gewählt, Dir ist behaglich warm.

Mein Tipp an diesem Morgen, geh' auf die Sonnenseite Deines Weges heute. Sieh zu dass Du Sonne kriegst. Egal ob Mutter Sonne am Himmel, oder einfach das Lächeln des Brötchenmanns, oder das Strahlen von Kindern, den Gesang der Vögel. Egal - heute blickst Du in die Sonne.


Saturday, March 12, 2011

Grießbreimauern


Als kleiner Junge bekam ich ein buntes Buch geschenkt. Dort sah und las ich die Geschichte eines Jungens, der sich durch die Grießbreimauer zu einem Schlaraffenland durchgegessen hatte. Im Schlaraffenland lagen die Menschen mit einem dicken runden Bauch auf dem Rücken und waren glücklich.

Einiges in meinem späteren Leben hatte die Qualität von Grießbreimauern. Schule, Bundeswehrzeit, manche Arbeitsstellen. Zuerst muss ich Grießbrei essen, sprich, Anstrengungen aufwenden, lernen, an mir arbeiten und dann kommt das Schlaraffenland, wenn ich diese neudeutschen Challenges / Herausforderungen bestanden habe.

Aber, (rhetorische Frage) ist das nicht ein Glaubenssatz? Ja, ich denke schon. In diesem perfekten Universum kann ich doch auf einfache Art und ohne Grießbreimauer in mein Schlaraffenland kommen. Ich brauche doch nur meinen Glaubenssatz gegen einen neuen tauschen. Es gibt einen einfachen Weg zu Hülle und Fülle und ich kenne ihn oder lasse ihn mir bekannt werden.

 Bei einer Arbeitsstelle arbeitete ich in einer großen Halle. Wenn ich zur Arbeit kam, saß dort ein Kollege, der morgens erst einmal zwei Stunden lang vor allen Kollegen seine Zeitung las und während dieser Zeit mürrisch nicht ansprechbar war. Sein (auch mein ) Chef sagte kein Wort dazu. Sein Leben auf dieser Arbeitsstelle war einfach und wie im Schlaraffenland. Er war der Liebling des Chefs, abgesichert und faul und mürrisch bis zum Abwinken. Während er für uns Kollegen die Pest am A**** war, hat er sich bestimmt wohl gefühlt, denn er führte das Leben einer Made im Speck.

Was will ich damit sagen? Es ist alles denkbar und möglich. Zum Beispiel Geld zu verdienen ohne dafür arbeiten zu müssen, wie der Zeitungsleser. Also, dies ist kein Aufruf zum Faulenzen. Wer seine Arbeit liebt, arbeitet freudig und motiviert, ohne dass er das Gefühl hat, sich durch eine Grießbreimauer zu essen.

Nein, einfach die Dinge in sein Leben einladen, ohne dass es anstrengende, schmerzende, harte Übergänge gibt. Jeder hat auch das schon erlebt, dass sich Wünsche erfüllten auf einfache Art. Dies lieber Leser wünsche ich Dir für all Deine Vorhaben, dass sich der einfache Weg einstellt, auf Deinem Weg zum Glück.

Thursday, March 10, 2011

Reisende


Schau mal Ray. Manchmal wirst Du traurig weil Dinge nicht so laufen, wie Du Dir das vorstellst. Und? Und ist es wichtig?

Und manchmal, da fragst Du dich , ob Du gleich schweben wirst, vor Glück. Und ? Und ist es wichtig?

Wichtig ist meiner Meinung nach vor allem eins, dass wir alle wie Reisende auf einem Schiff nur auf das Leben schauen, wie auf ein vorbeigleitendes Meer. Da gibt es traurige Gewässer, in denen unser Herz schwer wird, so schwer das es fast als Anker das Schiff anhält. Und dann gibt es heitere Gewässer, in denen unser Herz als Segel das Schiff voranzieht.

Egal welche Gewässer wir bereisen, wenn wir an der Reling stehen und die Fahrt genießen lernen, das Wunder der Seefahrt, das Wunder der See, dann ist jeder Moment von stillem Glück erfüllt.

Monday, March 7, 2011

Alpenrose


"Selten haftet auf Höhn ein Funken himmlischen Lebens,
Aber, als Königin, blüht dann auch die Rose des Bergs"
Novalis


Auch wenn Dein Tag heute steinige und karge Momente in sich bergen sollte, sei offen denn dann kommt unverhofft die Königin des Glücks zu Dir in Gestalt deiner besseren Träume.

Life is but a dream.

Sunday, March 6, 2011

Glückseligkeit und Hunger?

 Ein Kommentar von Grey Owl hat mir die Idee zu diesem Post gegeben. Wiegt ein knurrender Magen mehr, als die Suche nach Glückseligkeit. Taugen spirituelle Konzepte überhaupt für den Alltag mit seinen Grundbedürfnissen wie Essen, Trinken, Wohnen, Wärme und Gesundheit?

Wer mich heute sieht, wird nicht glauben, dass ich einmal gehungert habe. Ich war so arm, dass ich mir nicht genug zu Essen kaufen konnte. Damals war ich noch ein sehr junger Mann und ich hatte meine ersten spirituellen Erfahrungen hinter mir. Ich sah mehr Sinn darin zu meditieren, als arbeiten zu gehen und eine Karriere in einer Arbeitswelt anzustreben.

Ich brauchte eine Wohnung und um die Wohnung zu bekommen brauchte ich Arbeit. Ich fing bei McDonalds an, die mir damals sagenhafte 7 DM Stundenlohn zahlten also ~3,50 €. Mit Miete, Busfahrscheinen und anderen laufenden Kosten blieb mir nicht genug Geld, um mir auch genug Essen zu kaufen. Ich nahm langsam aber sicher ab. Mein Gewicht sank in Tiefen, die ich nie wieder später erreicht habe. Hunger war für mich eine alltägliche Realität geworden.

Dennoch hat mir die Meditation geholfen, meine Stimmung und mein Wohlbefinden aufrecht zu erhalten. Ich wünschte mir einen Ausweg aus dieser Hungerfalle und so suchte ich weiter Arbeit und wurde auch fündig. Satte Zeiten  begannen, in denen ich Waschbecken herstellte.

Was möchte ich sagen? Zum einen, dass wir hier in der Republik den Hunger nicht besiegt haben. Es gibt bestimmt Hartz 4 Leute die hungern. Es gibt Geringverdiener, die hungern. Es gibt Obdachlose, die hungern. Immer wenn es eine Lobby gibt, die es für erstrebenswert hält, dass Menschen hungern, dann setzen sich auch unsere Politiker dafür ein, dass Hungerverhältnisse in unserer Republik erhalten bleiben.

Die einen müssen hungern, weil die Lobby der Arbeitgeber nicht bereit ist, mehr Sozialkosten zu zahlen. Die anderen müssen hungern, damit eine Pharmaindustrie Schönheitsmittelchen und Diätpulver verkaufen kann. Und in all diesen berechnende Verhältnissen verhungern Menschen seelisch.

Mir hat mein Zugang zu spirituellen Erfahrungen geholfen, Lebensumstände in meinem Leben zu schaffen, wo ich dankbar dafür bin, dass ich mich stets satt essen kann, dass ich meine Rechnungen zahlen kann, dass ich es warm habe, wenn ich es brauche und Kleidung kaufen kann, wie ich es brauche. Es hat mir die Kraft gegeben, mich aus diesen beschränkenden Lebensverhältnissen zu verändern.

Wenn ich hungernder Afrikaner oder hungernder Mensch in einem Drittweltland wäre, dann würde mich Spiritualität auch unter den Verhältnissen dort in eine sichere geborgene Welt führen. Das Ganze wäre bestimmt ein Prozess, der nicht von jetzt auf sofort passierte. Aber der Weg dahin wäre mein Ziel und er würde mir helfen die innere Kraft zu finden, meinen knurrenden Magen zu füllen, denn dieses Universum ist sicher, egal ob meine Hautfarbe schwarz, rot, braun, grün oder gelb ist. Was mir nicht abgenommen wird, ist den ersten Schritt zu machen.

Glückseligkeit


Viele von uns sind jeden Tag im Kampf ums Überleben. Sie arbeiten hart für ihr Geld. Suchen fast verzweifelt nach neuen Arbeitsstellen. Sind bemüht um Gesundheit und Wohlergehen.

So stellt sich ein stilles Glück immer dann ein, wenn ein Ziel erreicht wurde: Das Gehalt auf dem Konto ist, die Krankheit überwunden. Der Partner im eigenen Arm liegt - Glücklich wenn... wenn x oder y.

Glückseligkeit können wir jeden Moment finden, wir müssen uns nur nach innen wenden und achtsam unser Einssein spüren. Glückseligkeit ist einer der sicheren Orte in dieser perfekten Welt, an dem wir niemals kämpfen werden, an dem wir nichts besitzen müssen, an dem wir unsere Krankheiten klar erkennen können.

Am Ort der Glückseligkeit linderte ich erfolgreich Liebeskummer, Ungeliebtsein, Weltschmerz, Groll und vieles Andere. Glückseligkeit ist von einer Beschaffenheit, alles andere von der Bedeutung her klein zu machen. Wie eine Nussschale von Boot auf dem Ozean eines Planeten.

Sunday, October 10, 2010

Die Schrecken des Glücks



Die Sonne senkte sich über das Land. Dunkelrote Schatten erinnerten ihn daran, wo er sich befand. Es ist so real, dass ich hier sterben kann und doch werde ich hier keine lebende Seele treffen. Er rekapitulierte kurz, warum er gekommen war. Wenn die Macht kam, würde alles ganz schnell gehen. Leben und Sterben, eine Frage entschieden in der Zeit eines Lidschlags.

Diese Welt schien nur aus Orangetönen bestehen. Selbst sein Körper sah aus wie eine Orange. Mechanisch tastete er über seine Haut. Seine Haut fühlte sich wie immer an, glatt, geschmeidig. Hättest du eine Orangenhaut erwartet, meldete sich seine innere Stimme. Bereite dich lieber vor.

Er nickte. Er versenkte sich tief in sein Inneres, während er tief in seinem Inneren das Herannahen der Macht fühlte. Die Macht war noch weit entfernt, aber der Kern seines Seins vibrierte und das rief in ihm alle Zweifel wach. Gedanken hetzten durch seine Aufmerksamkeit. Es ist egal, wenn du heute stirbst. Das Leben hat eh keinen Sinn. Warum bist du hier? Du könntest vor einem Fernseher sitzen und Spaß haben.

Er setzte sich gerade hin und schaltete die Gedanken ab. Die Ruhe kehrte ein und dann die Dunkelheit. Mit knackendem Geräusch schälte sich ein Schemen aus der Nacht und setzte sich zu ihm. Zuerst war sie ein dunkler amorpher Schatten, dessen Ränder waberten, dann festigten sich die Züge, bis schließlich seine Kopie vor ihm saß. Der Gesandte der Macht, der stets in der Erscheinung der eigenen Person auftrat.

"Bist du Jesus?", begann sie das Gespräch.

Er war geschockt, dass er mit sich sprechen sollte. Wach aus diesem Traum auf, murmelte es in ihm.

"Bist du Jesus, dass du denkst, es wäre etwas Besonderes sich selbst hier zu begegnen? Schau dich um. Tausende von Menschen sind tagtäglich in dieser Gegend. Sie suchen in sich nach dem Schlüssel der Macht. Dem Stein der Weisen, der es ihnen ermöglicht dem leben ihren Stempel aufzuzwingen. Ok, du bist auch deswegen gekommen. Habe ich recht?"

Er schaute sich um, aber er sah niemanden. Er lauschte und hörte dann das Murmeln vieler Stimmen. Wünsche die wie Zaubersprüche ausgesprochen wurden. Sehnende gierige Stimmen, die wie Klingen aus der Welt Welten herauszuschneiden suchten. Er konzentrierte sich erneut auf sein Gegenüber.

"Nein du irrst dich. Ich suche die Ohnmacht. Zeig mir bitte meine Ohnmacht. Nur die Macht ist fähig mir meine Ohnmacht zu zeigen und ich bin bereit nie wiederzukehren, als Preis für diese Einsicht." Das Reden lockerte ihn, seine Anspannung verflog. Sein Körper wurde locker.

"Hmm, das kannst du haben umsonst. Du darfst wiederkehren, wann immer du willst. Ich bin für jeden Menschen da, der bereit ist in seinem Inneren den Ort der Macht zu finden. Stehe auf und gehe nach Osten, dort wartet deine Ohnmacht." Die Macht erhob sich leicht, elegant und sagte," du bleibst hinter deinem Potenzial zurück. Sag' mir einen Wunsch und ich erfülle ihn."

Er schüttelte den Kopf. "Ich danke dir, aber Ohnmacht ist alles, was ich begehre. Er stand auf, mühsam und unbeholfen und ging mit klopfendem Herzen in Richtung Osten. Seine Schritte wurden schwerer und mit jedem Schritt veränderte sich sein Körper. Er wurde älter und runzliger. Sein Rücken verbog sich unter einer schweren Last, und sein Atem ging langsam und rasselnd. Im Osten stand sein Grabstein und davor ein frisch geschaufeltes Grab, an dem die Macht stand, mit einem goldenen Spaten. "Jo", spottete die Macht. "Leute wie dich brauchen wir, um selber reich zu werden. Leg' dich hier rein, los."

Entkräftet stürzte er fast in sein Grab, und kaum dass er drin lag, wurde er mit Erde bedeckt. "Das ist das Ende", dachte er. Doch dann wachte er auf in einer grünen Welt an einer Wasserquelle. Um ihn herum war alles lebendig und er fühlte sich voller Lebenskraft und Freude. Ihm gegenüber saß die Ohnmacht. Er wusste sofort, dass sie es war.

"Du hast eine gute Wahl getroffen indem du angesichts der Macht auf alles verzichtetest. Nun gehören die Freuden der Seele dir allein und wonach dein Herz sich sehnt, das wird dich erfüllen. Er schaute sich um, ging auf die Knie vor der Quelle, schöpfte Wasser mit beiden Händen und trank. Mit jedem Schluck löste er sich mehr auf in einem Gefühl von Glückseligkeit. Er wusste, ich werde immer glücklich sein, solange ich machtlos bin.

Monday, July 5, 2010

Die Ausdauer des Lebens

Das Leben kennt eine Ausdauer, die den letzten Verteidigungsring um den Zusammenhalt der energetischen Einheit eines Lebewesens bildet.

Wen Menschen sterben, dann sehen wir sie mitunter lange leiden und dem Tod unendlich lange trotzen, weil der Körper seine Ausdauer nutzt, um das Blatt vielleicht noch einmal zu wenden. Dieser Ausdauer eigen ist weiterhin eine Verbindung zum göttlichen Feuer. Dann wenn unser Bewusstsein schwindet, verbindet sich das Leben im Körper vertrauensvoll mit der göttlichen Kraft und sucht um Aufschub nach, fragt nach um Rat und Führung.

Wenn wir daher geduldig bei einer Sache bleiben und sie immer und immer wieder gegen jede Aussicht und jede Unterstützung wiederholen, dann werden wir irgendwann mit unserem Körper Gott berühren und sehen.
Gott wohnt auch in Wasserrädern

Thursday, June 17, 2010

Die Dinge. die wir nicht missen wollen...

 Was sind denn eigentlich die Dinge, die wir nicht missen wollen oder können?

Wie ist das, wenn das Leben so schön ist, das es niemals enden sollte, weil ich mehr und mehr davon in meine Seele aufnehmen möchte, um es zu bewahren, um aufrichtig jederzeit ausrufen zu können: Ja die Welt ist schön.

In mir gibt es ein Gefühl, tief drinnen, da scheint wie Dornröschen eine tiefe Liebe zu schlafen, ein Glücksgefühl das einem Jahrhundert glücklicher Sommer gleicht und doch von einem Schmerz eingehüllt zu sein scheint, als hätte ich die liebsten Menschen auf der Welt verloren.

Da forme ich mit fleischlosen Lippen die ungesprochenen Worte: Lass mich ein. Alles Unglück bleibt zurück während die Ewigkeit zuschaut.

Wednesday, June 17, 2009

Das Glück der Gelben.







Glück ist, wenn Dein Energiekörper es sich mal wieder so richtig gemütlich macht in deinem Körper und wenn er wohlig an der Verbindungsstelle wie ein kleines schnurrendes Kätzchen schnurrt und alles um dich herum in ein sattes Gelb taucht - frei von allen Flecken und Verfärbungen

Gelb - Satt - Wohlfühlen

Monday, April 20, 2009

Glück


"Tausend und abertausend Ströme fließen ins Meer,
aber das Meer ist nie voll -
und könnte der Mensch Stein zu Gold verwandeln,
sein Herz ist nie zufrieden."

Aus China

Seit den 50 er Jahren hat sich der Wohlstand der Deutschen ungefähr vervierfacht, aber die Zufriedenheit und das Glücksempfinden sind nicht gewachsen. Wohlstand hat uns nicht glücklicher gemacht, weil wahres Glück von innen kommen muss.

Im Vergleich mit der ganzen Welt bringen Wohlstand und Bildung zumindest Gesundheit und so sind die Deutschen im Vergleich mit ärmeren Ländern glücklicher.

Tuesday, April 1, 2008

Glück




Was ist Glück? Das hat mir heute jemand frei nach Steven Covey erklärt.

Jeder Mensch hat eine selbstbestimmte Sphäre, auf die er Einfluss nehmen kann, wie z. B. die Familie, das eigene Haus etc. In der Zeichnung oben entspricht das dem weißen Kreis. Dann gibt es eine Sphäre, die fremdbestimmt ist, die man selber nicht beeinflussen kann, blauer Kreis. Das sind Vorgesetzte, Staat, Dieselpreise usw...

Wenn ich mich immer auf den blauen Kreis konzentriere und dort meine Energie ansetze, um glücklich zu werden, dann verliere ich Energie und meine selbstbestimmte Sphäre schrumpft, während ich mich als Opfer fühle und immer auf die Welt schimpfe. Konzentriere ich mich auf die eigene Sphäre, dann kann ich diese nach und nach vergrößern und immer mehr blaue Bereiche selber bestimmen. Das ist der Weg zum persönlichen Glück.

Na ja. Es ist was dran.