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Sunday, February 27, 2011

Warum ein spirituelles Leben das Vernünftigste auf der Welt ist.




Spiritualität wird von unseren Mitmenschen häufig in eine verschrobene Ecke gestellt. Emos, Menschen die gerne Müsli essen oder Bäume umarmen aber eigentlich für das tägliche Leben ungeeignet sind.  Dann gibt es da auch noch Scharlatane. Menschen, die anderen das Geld aus der Tasche ziehen, für Informationen aus einer Welt, die für Normalbürger nicht erreichbar ist. Man macht sich lächerlich setzt sich der Gefahr aus verrückt zu scheinen, wenn man spirituelle Inhalte an sich heranlässt.

Wie aber sieht die vernünftige Welt aus? Ist sie eine nicht-spirituelle Welt?

Mitnichten! Da wird zum einen fest an die Wissenschaft geglaubt. Dies in der jeweiligen aktuellen Fassung. Da die Theorien aufgrund neuer Erkenntnisse sich ständig ändern, können wir sehen, dass unsere vernünftigen Vorfahren an wissenschaftlichen Käse geglaubt haben und so wird es im Rückblick auch in diesem Jahrhundert sein. Die Überzeugung der Wissenschaft ist ein Glaube, der millionenfach geteilt wird.

Viele vernünftige Menschen gehören einer Religion an. Da sie meistens die Religion ihrer Eltern annehmen, ist die Religion ein spiritueller Bestandteil in ihrem Leben. Wären sie woanders geboren, hätten diese Menschen vielleicht eine andere Religion. Aus diesem einfachen Blickwinkel heraus erscheint die Religionswahl willkürlich. Selbstverständlich gibt es sehr viele Menschen, die sich im Laufe ihres Lebens mit ihrer und anderen Religionen beschäftigt haben und aufgrund einer inneren Wahl ganz bewusst ihre Religion für sich gewählt haben und das ist gut so.

Die Werbung macht es uns vor. Sie verkauft uns keine Produkte sondern unbewusste Botschaften und Träume. Ich zum Beispiel sehe ab und zu fern. Dort sehe ich österreichische Werbung. Dies hat den Vorteil, dass ich in der BRD entspannt durch die Läden gehen kann. Als ich aber im letzten Jahr in Prag war, da waren dort viele österreichische Ladenketten und ich verspürte einen Impuls in eine bestimmte österreichische Einkaufskette hineinzugehen. Das war keine rationale Entscheidung, das was emotional unbewusst.

ich möchte sagen, dass das Leben von uns allen mit Glauben und Überzeugungen durchzogen ist. Jeder Moment ist erfüllt mit irrationalen Inhalten. Wir erhalten erst dann ein mündiges Leben, wenn wir uns auf den Weg machen unser Herz und unseren Glauben und unsere Überzeugungen zu erforschen. Und das ist Spiritualität. Wir öffnen uns unserer krafterfüllten  seelischen Seite und befreien sie von Müll und fremden Überzeugungen um so zu mehr Freiheit zu gelangen und das ist mehr als vernünftig.

Sunday, July 4, 2010

Weck' den Superhelden in Dir.

Hallo liebe Blogleser, liebe Träger von Supereigenschaften.

Vielleicht ist der Erfolg der amerikanischen Superhero-Comics nicht nur allein dem Eskapismus geschuldet. Eskapismus heißt, dass wir für wenige Minuten aus der Mühle der Alltagspresse mit seinen Mühen in eine andere, schönere Welt entfliehen können.

Nein, irgendwo tief drin in uns gibt es eine Stimme die sagt, ja, ich kann fliegen, habe ein Supergehör, reise zwischen den Planeten, entdecke Geheimnissen, weiß was keiner wissen kann. Unsere andere Seite, unserer spirituelle Seite kann all das.

Wie immer sind auch spirituelle Menschen unterschiedlich und haben diverse Vorlieben und Abneigungen. Aber jeder von uns besitzt eine Auswahl an Superkräften, die er entwickeln kann, weil es ein Weg mit Herz wäre, diese Kräfte zu entwickeln.

Dem Zeitgeist wiederum ist es geschuldet, dass die meisten Leute zuerst versuchen würden mit ihren Superkräften reich zu werden. Bis man irgendwann entdeckt, dass man mit seinen Kräften bereits reich ist, unabhängig vom Kontostand.

Was mag Deine Begabung sein und warum entwickelst Du sie nicht systematisch? Was ruft Dir von innen zu? Hast Du schon mal Dinge getan, die eigentlich unmöglich sind? Jeder hat das, vertraue Dir. Beginne heute.

Liebe Grüße Ray

Saturday, July 3, 2010

Die Unendlichkeit schaut auf uns

Zu all den erstaunlichen Dingen, die mich in all den Jahre meiner Beschäftigung mit Spiritualität faszinert haben, gehört die Aufmerksamkeit der Unendlichkeit.

So wie wir mitunter spüren, dass der Blick eines anderen Menschen auf uns lastet, weil wir seine Aufmerksamkeit spüren, so können wir spüren, dass die Aufmerksamkeit der Unendlichkeit auf uns lastet.

Unter drei Bedingungen hilft uns die Unendlichkeit, im Alltag zu bestehen:
  1. Wir müssen ruhig sein, als ob die Ewigkeit uns umgäbe.
  2. Wir müssen erfüllt sein mit Liebe und Dankbarkeit.
  3. Wir müssen frei sein von jedem Wunsch schaden zu wollen.
Warum ist das so?

Das erklärt sich aus dem Energiefluss der bewussten Lebewesen. In der Ruhe umgeben von der Ewigkeit, beginnen unsere Energiefasern sich auszudehnen und sind in Kontakt.

Wenn wir Liebe und Dankbarkeit empfinden, sind unsere Fasern offen, empfänglich. Jedes andere Gefühl verhärtet die Fasern, die jeden Zufluss jeglicher Energie von außen abwehren.

Wenn wir niemandem schaden wollen, liegen wir nicht über Kreuz mit den lebenden Fasern andere Menschen, die sich genau wie wir auch mit der Ewigkeit verbinden können. Die Ewigkeit wertet nicht und zieht niemanden vor, daher sind über Kreuz liegende Fasern sehr schwach. Sie erhalten keine Aufmerksamkeit.

Ich wünsche allen meinen Lesern eine ruhig Nacht, mit vielen Gründen für Liebe und Dankbarkeit und einer lebensspendenden Stimmung...

Liebe Grüße
Ray

Friday, July 2, 2010

Wir alle leben auf einem Vulkan

Ich lebe auf einem Vulkan. Natürlich im übertragenen Sinne. In uns schlummern Energien, die durch einen großen Pfropfen erstarrter Energielava aus unserem Blickfeld gehalten werden.

Dann und wann bricht der Pfropfen auf. Die einen nehmen Drogen, um den Vulkan zu sehen und zu fühlen Das ist der vermeintliche leichte Weg, der aber den Körper schwächen kann, sodass ich am Ende gar keine Vulkankräfte gewonnen habe.

Andere kommen in eine Lebenskrise. Der Vulkan im Inneren spürt, das jetzt Energie notwendig ist und er löst von Innen den Verschluss auf, während von Außen das verängstigte Menschenkind jede Menge Geröll auf den öffnenden Vulkan schmeisst, weil er Angst macht und weil man schon genug Probleme mit der Krise zu haben meint.

Viele Menschen fürchten sich vor dieser Seite, eine Urgewalt zu sein, die ausbrechen kann. Dennoch gibt es diese ungestüme zerstörerische Energie in uns allen, die wir auch brauchen um unseren Weg zu gehen, um unsere Vollständigkeit zu erleben.

Wenn Du mehr und mehr den inneren Vulkan wecken willst, dann stelle Dir vor ein Stück Lava zu sein, dem nichts passieren kann, wenn der Vulkan ausbricht. Was sagt Dein Vulkan zu Dir als Lava. Wo will er ausbrechen. Warst Du schon einmal an diesem Ort. Lasse Dich leiten.

Thursday, July 1, 2010

Nichts erreicht?

Manche Menschen schauen am Ende eines Tages traurig auf den Tag zurück, weil er nicht so verlief, wie erhofft.

Dann kommen die Erklärungen:
  • Man hat mir keine Wahl gelassen
  • Ich habe soviel anderes zu tun
  • Ich unterliege Zwängen
  • Ich hatte nie wirklich eine Chance
  • Bei mir liegt der Fall anders, ich werde intensiv mit Problemen verfolgt
  • Mich liebt keiner
  • Anderen wurde von Anfang an alles leicht gemacht.
  • Gefühle kann man nicht ändern, was ich fühle ist und bleibt so.
Wer immer sich so erklärt ist seiner Meinung nach fremdgesteuert. Ihn trifft daher keine Schuld, weil er nicht dort angekommen ist, wo er vielleicht hinkommen will. Doch die Schuldfrage ist unerheblich, denn eines Tages werden wir sterben und was wir bis dahin nicht umgesetzt haben, wird von uns niemals umgesetzt.

Fange heute an, auf  Deine Befreiung zu warten. Die Schuldfrage ist unerheblich. Wünsche Dir frei zu sein. Fühle die Befreiung und warte. So bist Du vorbereitet, wenn die Gelegenheit vorbeikommt. Du kannst der Liste oben jetzt einen weiteren Punkt beifügen.

Auch wenn heute alles schiefgegangen ist, bin ich vorbereitet der Freiheit zu folgen, wenn sie in meinen Weg kreuzt.

Wednesday, June 30, 2010

Konkurrenz ist allgegenwärtig

Wir leben in einer Vergleichsgesellschaft. Mein Auto, meine Villa, mein Geld, meine Frau. Es scheint gut zu sein, wenn ich mehr besitze als andere, das sagt die Werbung, die Illustrierten, das sehen wir an dem Verhalten in der Wirtschaft. Der augenscheinlich Besitzende wird hofiert, der Abhängige wird  rumkommandiert.

Diese Lebensweise treibt eine Wirtschaft an, die die Umwelt vergiftet. Sie vergiftet aber auch die Seelen der Menschen die glauben, sie könnten jemals mehr oder besser werden als andere.

Alle Menschen sind gleich, so einfach ist das. Wir haben mehr oder minder denselben Körper und eine vergleichbar aufgebaute Seele. Was uns unterscheidet, sind die Wege, die wir gehen und die damit verbundenen Erfahrungen.

Es gibt einen Fluß, dem wir folgen können. Wenn wir das tun, dann fügen sich die Dinge. Wenn ich nach innen lausche und spüre was ich tun möchte und dem folge, dann gehe ich einen Weg mit Herz. Und auf diesem Weg mit Herz wird meine Seele gefüllt, mein Körper genährt.

Folge ich dem Wettbewerb, indem ich der Beste zu sein versuche, dann verfehle ich häufig meinen Fluss und werde Dinge tun, die mich auslaugen. Jahre später schaue ich auf meine Siege und meinen Besitz und denke sehnsüchtig an die Zeit zurück, als ich nur meinem Herzen folgte - doch nun bin ich eingemauert in Sachzwängen einer Konkurrenzgesellschaft.

Der erste Weg zu sich selbst zurück ist die Aufgabe jedweden Konkurrenzstrebens. Es ist egal, was andere besitzen. Mein Glück hier und heute ist viel wichtiger als jeder Sieg. Mein Glück ist wie ein Virus. Es springt über und verbreitet sich.

Mein Sieg hingegen, wenn macht der glücklich?

Tuesday, June 29, 2010

Leiden ist alltäglich ?

Ich schaue mich um und sehe Leiden. Menschen leiden in den unterschiedlichsten Variationen.


Stumm pressen sie das Leid in sich hinein, weil sie sich nicht noch verletzlicher machen wollen. Sie schreien es laut hinaus, um die Welt anzuklagen.

Enttäuscht, belogen, verletzt, gedemütigt, verlassen, hintergangen, beraubt, arm geworden, bedroht - Leiden.

Stilles Wimmern kleiner Kinder, die ruhig sein müssen. Frauen denen das Recht auf ihren Körper abgesprochen wird, Männer im Krieg...

In all diesem Leiden wünsche ich mir Glück, Zufriedenheit und Fülle, Freiheit und Selbstbestimmung. Willst Du das auch für Dich? Du hast bestimmt schon einen Weg das für dich zu erreichen?

Nun ich bin überzeugt davon, dass wir alle Glück, Zufriedenheit und Fülle, Freiheit und Selbstbestimmung erreichen können wenn wir diese immateriellen Güter nicht auf Dauer haben wollen, sondern nur für den Moment. Jetzt ist der Moment für Glück, Zufriedenheit und Fülle, Freiheit und Selbstbestimmung.

Nimm einfach mal an, diese Güter wären der natürliche Zustand Deiner Seele, was könnte in diesem Moment dich dann von diesem Zustand jetzt trennen?

Sorgenvolle Gedanken - Stelle sie ab
Leidvolle Gefühle - Lass sie ziehen
Gramvolle Erinnerungen - Die Vergangenheit ist nicht mehr, heile was nicht ist

Deine Aufmerksamkeit ist der Schlüssel zur Kraft des Moments.

Monday, June 28, 2010

Na, erinnerst Du Dich?

Als Du heute morgen wach geworden bist, was war Dir vom Träumen noch bewusst? Sind Träume Schäume, ohne jeden tieferen Sinn oder sind sie vielleicht ein Pforte zu einer anderen Welt? Ja?

Welchen Schlüssel bräuchte ich dann, um die Pforte zu öffnen und warum sollte ich das überhaupt tun?

Ist die Welt nicht schon schnellebig und kompliziert genung, als dass ich noch mehr Welten und noch mehr Probleme bräuchte?

Aber was, wenn die Welt hinter der Pforte ständig gegenwärtig ist, ständig eingreift, in das was ich tue, vielleicht so - wie nennt man das  - na unbewusst. Ja genau unbewusst. Sollte ich es dann nicht wissen. Sollte ich nicht wissen was aus der Pforte rüberkommt?

Wenn Du ein Samenkorn nimmst und legst es in die Erde und begießt es, wird es nicht sprießen?

Wenn Du Deine Seele nimmst und bringst sie zur Ruhe und rufst sie mit ihrem geheimen Namen, wird sie nicht kommen um nach Dir zu schauen?

Wir alle sind mit einem Sack Gold geboren worden. Das Gold liegt in der Seele verborgen - aber wer dieses Gold berühren und heben möchte, der muss zuerst von allem loslassen was ihn an eine ausgedorrte Wasserstelle bindet.