Thursday, October 18, 2012
Mond
Thursday, June 23, 2011
Reifere Männer
"Fremde Frauen stehen dann für Abenteuer, für neue Seiten in sich und an Ihr, für neue Genüsse und ein frischeres Lebensgefühl. Ist das aber realistisch?"
Ray: "Ist die Ehe realistisch? Waren Menschen nicht einmal auf mehrere Menschen ausgelegt?"
Sie lächelt schief. Fühle mich:
Ray: "Ich spüre einen unbekannten Mann, der seine innere Leere, die wie eine schwarze Kugel ausschaut, fühlt..."
Mondfrau: "Diesen Mann habe ich gefühlt, es mag einige Jahre her sein. Er hatte wechselnde Beziehungen mit anderen Partnern und immer wieder versuchte er lediglich seiner inneren Leere zu entkommen. Er schaffte es, indem er den aktiven Beziehungspart der Frau überließ. So nahm sie ihn mit in ihre Welt und in der Folge wuchs aber die Leere in dem Mann beträchtlich an, denn, indem er einer neuen Frau in ihre Welt folgte, gab er vieles auf, dass ihn ausgemacht hatte."
"Verstehe mich nicht falsch, es ist nicht wertend gemeint hier von Leere zu sprechen. Menschen haben Leere in sich und sie gehen unterschiedlich damit um. Hier geht es einfach darum, was die Leere für reifere Männer bedeutet und welche Entscheidungen sie treffen und welche Schlüsse sie aus der Leere ziehen.
Wenn Männer aus einem Gefühl der Leere heraus einem Weg folgen, der die Leere vergrößert und sie dieses Gefühl dadurch verdrängen, dass sie sich an weitere Frauen hängen, die ihnen eine Gefühl der Fülle geben bis -."
Ray: "Bis ?"
Mondfrau: "Bis sie die Leere in ihrem väterlichen Freund spüren. Das kann dann schon das Ende der Beziehung bedeuten, weil die Frauen in ihrem Unbewussten erkennen, wofür sie benutzt werden und wovor der Mann weg läuft. Sie versorgen ihn mit Energie, während er sich mehr und mehr entleert. Eine fleischlicher Pappkamerad, der Leben vortäuscht, wo Leere wächst."
Ray: "Was bedeutet das für die Frau?"
Mondfrau: "Sie altert schneller, wird anfälliger für Krankheiten, die Sinnlosigkeit dieser Art der Beziehung kann Depressionen begünstigen und stabilisieren. Sie kann sich helfen, indem sie die Beziehung beendet. Doch häufig hat der ältere Mann ein goldenes Nest gebaut, aus dem es schwer fällt zu entkommen. Doch an dem goldenen Nest hängt ein Preis an Lebensjahren, die Frau verlieren wird."
Ray: "Was bedeutet das für den Mann?"
Mondfrau: "Nun, er sollte mutig in sich hineinhorchen. Mitunter ist es hilfreicher sich seiner Leere zu stellen. Man(n) kann das tun, indem man(n) ein Tagebuch führt, und die Leere zu beschreiben sucht. Indem ich Meditation erlerne. Indem ich bewusst aus den Routinen meines Lebens ausbreche und neu Dinge für mich erforsche, indem ich offen für Neues bin und Neues lebe."
"In dem Ausmaß, indem ein Mann seine Leere aus eigenem Antrieb füllt, umso lebensfähiger sind seine Beziehungen. Er wird jetzt Partnerinnen beschenken ohne sie zu kaufen und er wird Partnerinnen finden, die überhaupt nicht auf der Suche nach einem goldenen Nest sondern nach einem Partner fürs Leben sind.
Ein leerer Mann, der noch ein gewisses Repertoire an Männlichkeit abspulen kann, wie Muskeln aufpumpen, sich an Kassen vor drängeln, im Weg zu stehen ohne sich um den Rest der Welt zu kümmern spürt innerlich eine Stärke, die er aber nicht in Beziehung zu den Kräften setzen kann, die seinem Leben ein Ende machen werden. Das Leben ist Sinn, Ziel und Liebe und die Stärke erwächst in vielfacher Form daraus. Je älter wir werden, umso mehr sollte wir darauf achten, ein Ziel, einen Sinn und Liebe zu haben."
"Dann klappt alles wie von selbst. Und die Frage ob die Ehe oder die Vielweiberei ein Weg mit Herz auf Erden ist, beantwortet sich auch wie von selbst. Intensive Beziehungen, die realistisch und auf Dauer gelebt sein wollen tendieren zu einer Paargemeinschaft, die sich selber alle Regeln geben kann um im Leben dauerhaft genug Liebe in die Herzen scheinen zu lassen."
Saturday, April 9, 2011
Der Spiegel der Freiheit
"Fühlst du es Ray?"
Suchend sortierte ich meine Gefühle. Mir fiel auf, dass ich nur im Inneren einen spiegelnden Gegenstand wahrnahm, der mit einem intensiven Glücksgefühl gefüllt war.
"Wer oder was ist das?", fragte ich.
"Das bist du, das kann jedermann sein."
"Das verstehe ich nicht. Wenn dieser Gegenstand ich bin, kann er doch nicht jemand anderer sein."
"Nun", sie lachte. "Wenn wir Menschen anfangen uns zu befreien, dann verschieben wir die Welt gewissermaßen in unser Inneres. All die Sklaven dieser Welt sehen die Welt als etwas Äußeres an. Die Welt mit ihren Regeln und Gesetzen besteht außerhalb von ihnen und macht ihnen die Regeln und Gesetze, die sie zu befolgen haben. Wenn ein Mensch sich zu befreien beginnt ist der erste und der wichtigste Schritt von allen, die Welt als innere Welt zu begreifen. Wir erkennen, dass wir die Welt in uns tragen und dass wir in unserem Inneren frei sind."
"Ja, das verstehe ich, also ist dieser glückliche Gegenstand mein Glück und kann aber auch das Glück der anderen Menschen in dieser Welt sein, weil die Welt in meinem Inneren ist?"
"Fast , auch wenn du dir sagst, dass die Welt im Inneren ist, wirst du nicht automatisch frei. Du musst dich entschließen frei zu sein, du musst die Freiheit anrufen indem du sagts, dass du frei sein willst. Dann und nur dann erzeugt die Absicht einen inneren Gegenstand, eine Art Spiegel. Und dieser Spiegel zeigt Dir den Weg der Freiheit. Da du frei sein willst, wirst du diesen Weg gehen. Du siehst in diesem Spiegel aber auch andere frei Menschen und kannst so erkennen, wer frei und wer gefangen ist."
"Wozu sollte es gut sein zu wissen, wer frei oder wer gefangen ist?"
"Nun, wenn du einem Gefängnisinsassen begegnest und du fragts ihn, ob er auf einen Spaziergang mitkommen will, dann wird er es als Verhöhnung empfinden, wo er seine Zelle nicht verlassen darf. Die Gefangenen dieser Welt reagieren mit Wut, Aggression und Empörung auf das Ansinnen der Freiheit. Es unterstellt ihnen, dass man ihre Situation nicht ernst nimmt. Im Zweifel würden sie sehr viel Energie entwickeln, um dich gefangen zu nehmen und dir zu beweisen, dass niemand frei ist. Deswegen. Es hilft dir Energie zu sparen nur mit den Mneschen über Freiheit zu reden, die die Freiheit in ihr Leben einladen wollen. Alle anderen sind zufrieden mit ihrem Weg, dass sollte man akzeptieren."
Wir saßen eine Weile da, ich erspürte den spiegelnden inneren Gegenstand. Ihr Hand ruhte immer noch in meiner während der Wind der Absicht meine kleinlichen Sorgen mit sich ins Unendlich nahm.
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Sunday, March 13, 2011
Menschliches Gleichgewicht
Mondfrau: "Am Ende meines Dorfes führt die Straße zu einem Teich. In seinem Wasser badete ich meine Füße, während die Seele zu Himmel aufschaute. Mir lachte der Himmel mit sonnigem Schein, tief in mein müdes Herz hinein. Seerosen, Schilf, Blumen und Klee, erfreuten meine Augen mit buntem Farbenspiel. Ich atmete Liebe ein und ließ die Erschöpfungen zu Mutter Erde zurückkehren."
"Ist es nicht merkwürdig, dass ein Teil von uns zur Erde und ein anderer zum Himmel will?"
Ich zuckte mit den Achseln.
Mondfrau:" Wir Menschen sind erst dann im Gleichgewicht, wenn unser Himmel wie die Erde und unsere Erde wie der Himmel für uns ist. Wir müssen vereinen, was unsere Geburt geschieden hat."
Thursday, February 17, 2011
Die Mondfrau
" Die Mondfrau
In Afrika ist der Mond, wie in vielen Sparchen der Welt, weiblich, eine Frau also. Viel, viel älter als alle Menschen, gilt sie als außerordentlich weise und wissend - und als sehr neugierig, beobachtet sie doch, selbst durch Wolkenschleier hindurch, das nächtliche Treiben auf der Erde. Dank dieser Eigenschaft bestens über alles informiert, ist sie für jeden da, der sich um Rat suchend oder um Auskunft bittend, an sie wendet."
Meine Meinung: Viele weise Einsichten entspringen dem Empfinden der Volksseele. Hier spürt Afrika, welche Eigenschaften Frauen in sich tragen können. Ich entscheide mich heute bewusst, die Weisheit in mein Leben einzuladen. Ich hoffe darauf, dass mir viele unbekannte Sachen bekannt werden.
Und hoffentlich sind es angenehme Einsichten.
Saturday, February 12, 2011
Wenn Supermann und Lois Lane wieder alle um sich herum blass aussehen lassen
Die weniger sinnvollen Paarungen können wir im Alltag in bunter Detailvielfalt immer wieder beobachten, denn bevor wir uns aller Facetten unseres Seins bewusst geworden sind, sind wir bereits alt und der nächste Schub ahnungsloser drängt schon aus den Kreissälen heran, um uns zu ersetzen. Dieser Post ist zwei Menschen gewidmet, die einst meine Freunde waren und es vielleicht einmal wieder sein werden. Doch zurzeit pflegen sie ein uraltes Klischee, das Klischee von Powerwoman und Man of Deeds.
Männer der Tat und Mondfrauen fühlen sich häufig zueinander hingezogen. Sie sehen ineinander eine seelenverwandte Ergänzungen. Aber diese Ergänzung stimmt nur auf den ersten Blick. Wenn ich genauer hinschaue, dann entpuppen sich die seelischen Entsprechungen als falsche Freunde oder wie unsere englischsprachigen Freunde sagen würden: False Friends.
Der Mann der Tat kumpelt gerne und zieht sein Selbstbewusstsein aus der Gewissheit, dass er alles immer wieder hinbekommt, wenn er erst zu handeln beginnt. Seine Fähigkeit sich zu begeistern ähnelt der Sonnenenergie einer Sonnenfrau, die mit ihren Energieausbrüchen alles um sich herum erwärmen kann. So setzt er sich durch, mit einem Übermaß an transformatorischer Energie, dem niemand in seiner Umgebung etwas entgegen zu setzen weiß, außer einem weiteren Mann der Tat.
Diese begeisterten Phasen gehen Hand in Hand mit langen Ruhephasen und der Bereitschaft stets alles hinter sich zu lassen und etwas Neues zu tun. Diese Phasen, die energetische Kehrseite der Begeisterung, sind der Grund dafür, dass Männer der Tat für unzuverlässig gehalten werden. Doch wer Veränderungen begleiten kann, der kann sich nicht an Altes klammern oder?
Die Mondfrau hingegen ist auf einer ständigen Wanderung vergleichbar den Mondphasen. Sie betrachtet die Welt jeden Tag aufs Neue durch einen neuen Blickwinkel und sie verfügt über einen ständigen Überfluss an Energie. Diese Energie fließt ihr zu, weil sie ständig im Wandel ist, wie der Energiefluss um sie herum. Sie steckt ihre Energie übermäßig in viele Projekte und fühlt sich schnell ungerecht behandelt, weil andere Frauen nicht so viel Energie investieren und sie hat schnell das Gefühl, dass andere Menschen in ihren Blickwinkeln festgefahren sind.
Mit der Mondfrau ist es schwer auf einen Nenner zu kommen, da sie jede Vereinbarung jeden Tag im schlimmsten Fall wieder neu interpretiert. Was aus ihrer Sicht verständlich ist, denn sie sieht alles jeden Tag anders.
Gemeinsamkeit beider Formen liegen auf der Hand. Mondfrauen und Männer der Tat sind Gemeinschaftsbildner. Sie scharen Gruppen um sich herum. Sie wollen verändern. Sie mögen keine Traditionen oder Autoritäten - zu festgefahren. Beide sehen ineinander Seelenverwandte.
Wenn jedoch der Mann der Tat in seine Ruhephase gleitet, dann drängt die Mondfrau mit stetig verändertem Übermaß an Energie nach weiteren Taten. Da sie über einen unermesslichen Energievorrat verfügt sind die Ruhephasen des Mann der Tat für sie eine stete unterschwellige Vernachlässigung. Das Gefühl ungeliebt zu sein sickert ein und wird mit übermäßiger Energie aufgeblasen. Dem Mann der Tat ist es reichlich egal, denn er weiß doch dass eins bei ihm unverbrüchlich ist, die Kumpelei. Also käme er nicht auf den Gedanken, seine Lebenspartnerin würde sich ungeliebt fühlen, wo er doch in seiner Ruhephase mit so vielen Kumpelgefühlen vollgestopft ist.
Wenn er zur Tat schreitet, dann möchte er neue Taten. Er liebt nicht immer die Wiederholung. Die Mondfrau hingegen durchläuft Kreise auf stetem neuen Niveau. Sie wiederholt in Zyklen, was sie bereits getan hat. Dafür hat wiederum der Mann der Tat irgendwann kein Verständnis mehr, die Begeisterung hegt er für das Neue, Unbekannte aber nicht für die stete Neubetrachtung bekannter Dinge. Er braucht Referenzpunkte, keine im Kreis wandernden Leuchttürme.
Beide Partner haben ein Faible für das Maßlose. Wenn sie sich in dieser Eigenschaft gegenseitig verstärken zieht dasProbleme in allen Bereichen des gemeinsamen Lebens nach sich. Sie erschöpfen ihre Umwelt, verheizen als Duo Infernale die Gemeinschaft um sich herum für Ihre Projekte ohne ein Gespür für andere Befindlichkeiten und Energiehaushalte zu entwickeln. Sie klinken sich aus der Gemeinschaft aus und fühlen sich am Ende noch verfolgt, denn wenn sie in sich hineinschauen, dann finden Sie nur besondere Dinge, die sie von den anderen abheben.
Spätestens wenn der Raubbau auch den eigenen Körper mit Symptomen erfasst, werden sie angehalten. Dann müssen Sie sich mäßigen und sich selbst erkennen.
Tuesday, June 15, 2010
Der Mond ist aufgegangen
Ein Schritt geht immer. Das weiß ich. Davor fürchte ich mich manchmal, dass ich es weiß. Ich weiß ich werde einen Schritt weitergehen als die anderen. Weil es mir nicht egal ist, weil ich keine Ruhe finde, wenn etwas nicht vollständig gelöst ist.
Jeden Morgen wache ich auf. Und wenn am Abend die Welt noch geordnet war, bin ich am morgen nicht mehr dieselbe. Ich habe diesen wandernden Horizont in mir. Im Moment sein bedeutet für mich, es zu akzeptieren, dass ich es jeden Tag wieder anders sehe. Ich komme halt nicht zur Ruhe und gehe wieder diesen einen Schritt, der dann alle anderen in Bewegung setzt, die mich nicht leiden können, als Quelle von Unrast.
Sollen sie doch schnarchen in ihren verquasten Routinen, sollen die Sterne an ihrem Himmel vergilben, meine sind jeden Tag neu und - ehrlich, mich strengt das manchmal an bis zur Übelkeit. Ich wünschte es mir aber auch nicht anders. Vielleicht bin ich wie ein Labyrinthforscher, der solange immer wieder einen anderen Gang einlegt, bis er doch hinausgefunden hat. Vielleicht - weiß nicht so ganz. Ist auch egal, denn morgen erzähle ich Dir etwas anderes Ray.
Tuesday, May 11, 2010
Saturday, January 31, 2009
Thursday, May 29, 2008
Bewegung
Die Mondfrau schaut mich an. In aller Stille sehe ich einen weißblauen Schimmer, in dem ihr Körper verschwindet. Das Leuchten scheint gleichmäßig, doch dann rückt mein Blick näher ran. Es pulst, ruhig atmend vor sich hin.
"Was wenn die Welt kein Lichtermeer wäre? Was wenn der Energiefluss nicht fließt? Was wenn die Welt fest wäre?"
Im selben Augenblick gefriert das Pochen im Lichtermeer und mir scheint es mehr ich betrachte einen Stein.
Einen Moment lang fühle ich mich in dieser Wahrnehmung gefangen. Was soll ich hier in diesem starren Bild? Dann verändert sich meine Perspektive. Ich stelle mir mich als Stein vor, der sich nicht mehr bewegt, während alles um ihn herum in Bewegung ist und weiter gleitet. Ob sie noch da sein wird, wenn ich von den Steinen zurück gekehrt bin oder ob ich nur noch in den gähnenden Schlund eines ausgebrannten Universums schaue und alles Leben glitt an mir vorbei, während ich als Stein das letzte Bild in mir einschloss, dass ich sah, als ich erstarrte.
Sie schüttelt mich - nein - es ist nur das Bild von jemandem der mich schüttelt, aber es reicht aus.
"Wir Menschen verbringen ein Leben damit zu wahrnehmenden Steinen zu werden. Danach verbringen wir ein halbes Leben damit, wieder in den Fluss zu kommen. Übe von Zeit etwas zu sein, das sich bewegt. Ein Regentropfen, ein Fluss, ein Lichtstrahl eine Wolke. Bewegung.... Bewegung."
Thursday, April 10, 2008
Energiestoß
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"Manchmal fällt es mir schwer, an mich selbst zu glauben. Ich vergesse was ich tun wollte, ich glaube nicht mehr daran, dass meine Handlungen sinnvoll sind. Es hat mich Jahre meines Lebens gekostet herauszufinden, dass diese Sichtweise und die damit verbundenen Gefühle Teil der Richtung waren, in die ich gewohnheitsmäßig blickte."
"Welche Richtung meinst du?"
"Na ja, jeder Mensch hat eine Richtung in die sein Energiekörper blickt. Es gibt ein vorne und ein hinten am Körper und der Körper richtet sich in der Regel in einer bestimmten Richtung aus. Dieses Richtung hat nur symbolisch mit Himmelsrichtungen zu tun es sind Richtungen die sich am Energiefluss orientieren, der uns alle umgibt."
"Und warum hat das Gefühl von Sinnlosigkeit etwas mit einer Energieflussrichtung zu tun?"
"Es gibt eine Richtung, die sehr darauf ausgelegt ist, Dinge neu zu beginnen. Diese Richtung stößt heftige Energiestöße, die alles in Frage stellen, was bislang gemacht wurde. Nach dem Energiestoß, bricht sich ein Gefühl der Sinnlosigkeit Bahn, dass der Ruhe nach dem Energiestoß folgt. Es ist nichts Schlimmes daran, Dinge neu zu beginnen. Versuche mal mein Gefühl zu spüren."
Ich fühle eine stete auf neue anfangende Suche Dinge mit weniger Aufwand zu tun und jeden Tag auf eine neue Art fortzusetzen.
"Ich lernte diese Seite an mir zu akzeptieren und lernte damit umzugehen. Jeden Tag aufs Neue, besinne ich mich darauf, die Dinge klein zu beginnen, die Dinge mit wenig Aufwand zu beginnen und ich suche nach einem neuen Ansatz, meine Projekte von gestern neu fortzusetzen. Mittlerweile gelingt es mir, die Energieausbrüche zu verstetigen und in die Länge zu ziehen. Das Gefühl der Sinnlosigkeit ist fort und mein Leben ist ein unendlich langer Neuanfang."
Saturday, March 15, 2008
Mond Du schwebst so stille

Ich saß auf der Anhöhe und blickte auf diesen riesigen Mond. Wie viele Menschen hatten vor mir auf ihn geblickt. Ich genoss die Ruhe, das Alleinsein.
Plötzlich ging alles ganz schnell, der Mond schien lebendig geworden zu sein. Mir war als atmete er und eine beklemmende Angst ergriff mich, einem solchen großen Lebewesen gegenüber zu stehen. Die Zeit schien still zu stehen - da wurde ich zum Mond. Ich hing in meiner rastlosen Umlaufbahn um die Erde, der ich zu entkommen trachtete. Einmal würde ich frei sein.
Sie schüttelte mich. He, Hallo, du sollst das Wesen des Mondes verstehen, nicht auf seiner Bahn davon eilen. Verwirrt wachte ich auf der Anhöhe aus meiner Trance wieder auf, während sie sich neben mich setzte.
Wir schwiegen. Irgendwie hatte ich das Gefühl etwas Großes gefühlt zu haben. Da fing sie an zu kichern. " Hier an diesem Platz haben schon Hunderte gesessen und den Mond gefühlt. Der Mond ist innen, nicht außen, den du fühlen sollst."
In dem Moment wurde mir der innere Mond bewusst. Die eine Seite hell gleißend, heiß im Sonnenlicht, trocken und leer. Die andere im Dunkel, eine Schattenwelt die mit Leben angefüllt war. Wir schwiegen weiter.
Schließlich sprach sie leise und mit klarer Stimme.
Du singst nicht
Du weinst nicht
Und schwebst in der Höhe
Meine Seele ist in Dich hinein gekrochen
Meine Seele hat mit Deinem Leib gesprochen
Du antwortest nicht im Hellen
Du antwortest nicht im Dunkeln
Du weinst nicht
Du singst nicht
Mond
Thursday, March 13, 2008
Du Rindviech

"Du willst starke Gefühle erleben? ich erzähle dir mal, wie du ein starkes Gefühl finden kannst."
"Ja, wie denn?"
"Manche Menschen sind wie Autos die vor einer Mauer stehen. Sie machen den Motor an und hoffen, dass die Mauer aus dem Weg geht und der Motor läuft und läuft bis der Tank leer ist. Andere Menschen dieser Sorte geben Gas und fahren mit dem Auto gegen die Mauer und hoffen das das Auto stärker ist. Sie enden mit einem Blechschaden und selbst wenn die Mauer jetzt umfallen würde, kämen sie nie nirgendwo hin."
"Und manche Menschen besitzen nichts im Leben. Sie haben keine Auto, verstehen nicht wirklich die Bedeutung von mauern und sie brauchen nicht zu warten. Sie haben es auch nicht eilig. Diese Menschen schaffen es immer über die Mauer zu steigen. Es ist ein starkes Gefühl jemandem dabei zu zu schauen, wie er leichtfüßig über eine Mauer steigt, vor der ein Millionenheer wartet. Und das Beste ist, keiner bemerkt es."
Ich kratze mich am Kopf. Ich spüre kein starkes Gefühl, "und was wäre den hinter der Mauer. Der Tod?"
"Quatschkopf, das Leben du Nasenbär, du hirnverbranntes Rindviech - das Leben halt, sonst nichts und das ist ein starkes Gefühl."
Sunday, December 9, 2007
Rotating Sun from NASA, Auf der Jagd nach Lebenskraft
- Der Klage des Nachbarn gegen meinen Hund.
- Den betrunkenen Männern in der Straßenbahn, die Streit suchen.
- Wenn ich vor dem Geldautomaten stehe, und mich beobachte fühle.
Was ist Lebenskraft aus esoterischer Sicht betrachtet? Wie kann ich Lebensenergie sammeln, bewahren, vermehren und zu meinem Nutzen einsetzen?
Auf diese Frage gibt es unzählige Antworten, die richtig sind. Ich werde eine dieser vielen Antworten geben. Eine Antwort deren Wahrheitsgehalt jeder für sich überprüfen kann.
Lebensenergie ist Ausdruck seelischer Schaffenskraft und findet ihren Niederschlag im Wohlbefinden des Körpers, des Träumens, der Verfolgung von Absichten und der Wahrnehmung feinstofflicher Energieniveaus. Lebensenergie kann in jedem dieser Bereiche gesammelt werden und so finden wir im Fitnessstudio die Esoteriker des körperlichen Wohlbefindens. Der Lesende, Schreibende oder Schlafende webt motivierende heilende Traumbilder, die Kaufleute und die arbeitenden Menschen jagen energiereiche Objekte, die für den Körper nützlich sind. Und eine spezielle Form besonders gefestigter oder entrückter Menschen sehen die feinstofflichen Energien und lenken die Energien um, oder finden ihren Weg im Fluss.
Alle Menschen sind gleich. Egal wo ich meine Stärken sehe und wo ich Energie auftanke, sammeln, halten, vermehren und einsetzen von Lebensenergie sind wichtige Aufgaben. Wenn ich Energie tanke und sie verlässt mich sofort, dann bin ich ein Fass ohne Boden. Ich erschöpfe meine Umwelt.
Wenn ich Kraft sammle und vermehre sie nicht, dann ändert sich in meinem Leben nichts, denn die energetischen Zu- und Abflüsse sind in einem esoterischen Gleichgewicht. In diesem Stadium ist Esoterik kein Thema, denn ich spüre durch esoterisches Wissen keinen Unterschied in meinem Leben - belanglos also.
Wenn ich die Kraft vermehre, dann ändern sich die Energieflüsse in meine Richtung, doch jetzt muss die Kraft gesteuert werden oder ich ende als dicker unbeweglicher Kraft-Walfisch auf dem Land, erdrückt vom eigenen Gewicht.
Schreiten wir zur Tat, Sammlung von Energie. Energie werden wir in unserem feinstofflichen Körper speichern. Ich begebe mich auf meine persönliche Fitnesstrecke und treffe meine Vorbereitungen zur Meditation.
Mein Ziel heute ist die Sonne!
Ich stelle mir vor eine Sonne zu sein. Anfänglich fühle ich kalt und die Vorstellung zu strahlen ist getrübt von Alltagsgefühlen - dann setzt das Zünden ein. Ein Bild meines Sonnenkörpers entsteht. Die Wärme, die strahlende Energie überwältigt kalte und dunkle Energie, die an mir hängt. Ich lasse mich in die Energie der Sonne fallen und genieße die Leichtigkeit des energetischen Daseins, den Vorrat von Brennstoffen für mehrere hundert Millionen Jahre. Mir wird klar warum Menschen früher Sonnekulte hatten. Dann kehre ich langsam zurück in den Alltag und werde wieder wach.
Sonnen- und Mondfrauen können diese Übung sehr intensiv erleben. Sie schalten auf dem Weg in den Alltag eine Zwischenphase ein. Sie werden von der Sonne zum Mond, bevor sie in den Alltag zurückkehren.
Was ist jetzt anders? Mein Einssein mit der Sonne hat mich gereinigt und meine feinstofflichen Energien aufgetankt. Ich bin bereit für das Fitnessstudio, den nächsten Traum, die Arbeit oder für das esoterische Gesicht.
Sunday, December 2, 2007
II. Ist Sex gefährlich, aus esoterischer Sicht betrachtet.
Der Mann der Tat sagt, "also hör mal, wenn Sex gefährlich wäre, dann wäre das seit Jahrhunderten bekannt."
Der Gelehrte fügt hinzu: "Ja, aber er meint, das die Menschen Kraft verlieren, wenn sie Sex haben."
"Warum sollte das wohl sein?", fragt der Mann der Tat. "Ich meine man könnte Menschen vor dem Sex und danach untersuchen, was wäre dann das Ergebnis?"
Der Lernende, "Menschen, die ein Loch in der Aura haben?"
Beide Männer lachen brüllend auf. "Ein Loch in der Aura, du bist gut. Stell dir mal vor, wie so eine Aura aufgebaut ist. Sie besteht aus Energiefäden. Diese Fäden können nicht zwischendrin aufhören und dann weiterlaufen, das klappt nicht. Entweder sie sind da oder nicht." Der Gelehrte winkt ab.
"Aber in manchen Büchern steht etwas von Löchern die entstehen, von Kraftverlust?", fragt der Lernende unbeeindruckt vom Gelächter. "Warum wird es dann erzählt und wie könnte man Anderen erklären, das sie keine Kraft verlieren?"
Der Mann der Tat zuckt mit den Schultern. "Ich weiß es nicht, ich würde einen anderen Gesichtspunkt aufzeigen wollen. Wenn Menschen das Gefühl haben, zu wenig oder zu viel Sex zu erleben, dann fühlen sie sich unwohl. Ihre Aufmerksamkeit wird immer wieder von dem Thema angezogen. Es beansprucht Zeit, die vielleicht besser verbracht werden kann, als über die Häufigkeit von Geschlechtsverkehr im Allgemeinen oder bezogen auf sich im Besonderen nachzudenken. Und meisten ist der Hintergrund bei Männer ein anderer. Sie leiten ihren Wert als Mann von der Häufigkeit des Umgangs mit dem anderen Geschlecht ab. Kann ich viele Abenteuer vorweisen, dann bin ich ein besonderer Mann - ansonsten ist mit mir nichts los."
"Also ich stimme meinem werten Vorredner zu", sagt der Gelehrte, "und ich kann seine Bemerkungen ein bisschen Theorie untermauern. Wenn du meditieren willst, wenn du innerlich lernst Kraft zu bündeln, um sie auf bestimmte Absichten zu richten, dann ist ein Versager-Bild von dir nicht hilfreich. Sagen wir mal, du möchtest ein erfolgreicher Bühnenbildner werden und trainierst eifrig für dieses Ziel. Du richtest deine Absicht auf dieses Ziel und unterstützt es mit meditativen Bildern. Nachdem du also deine Kraft auf das Ziel richtest, wirst du dann im Verlauf des Tages traurig, weil du meinst in deinem Liebesverhältnis steht es nicht zum Besten. Dieses traurige Gefühl stammt von einem Selbstbild kein richtiger Mann zu sein und deswegen im Leben wenig zu erreichen."
Die Sonnenfrau wirft ein, "und das ist der Punkt, an dem Männer uns Frauen so richtig auf den Senkel gehen. Sie kommen, wollen Aufmerksamkeit und Liebe, aber die ganze Zeit über spüre ich Unbehagen. Das hat nichts mit mir zu tun, ich spüre nur ein todtrauriges Gefühl, das an mir klebt und frage mich, wo das jetzt wieder herkommt."
Die Mondfrau nickt bestätigend. "Als Frau möchte man nicht das todtraurige Gefühl der Männer im Austausch gegen Liebe nehmen. Was nutzt es mir ihnen zu willen sein, nur damit sie das Gefühl haben, jetzt besiege ich die Welt aber ich fühle mich danach blöd?"
Sonnenfrau nickt. "Nein, will frau nicht."
Der Gelehrte ergänzt, "also ist die Überzeugung, eine Mann müsse Erfolg bei Frauen haben, unabhängig von deren Launen ..."
Die Sonnenfrau protestiert, " Wohlbefinden - nicht Launen - Wohlbefinden!"
Der Gelehrte nickt, " äh, unabhängig vom Wohlbefinden der Frauen, ein Irrglaube. Du kannst erfolgreich sein bei Frauen und im Beruf ein Versager und umgekehrt. Sex ist da kein Bindeglied, es sind zwei verschiedene Dinge. "
Die Mondfrau fügt hinzu, "wir Frauen suchen uns die Männer aus, egal was die Männer sich einbilden. Wenn wir uns einen gewählt haben, dann kann er sich zwar einbilden, er hätte uns verführt, aber das ist Einbildung."
"Erfolg besteht nicht darin Dinge zu erzwingen", meint der Mann der Tat. "Erfolg besteht darin zu erkennen, wo die Dinge möglich sind, wo die Gelegenheiten da sind und sie dann umzusetzen. Das ist Erfolg."
Der Gelehrte schlussfolgert. "Also schaffst du dir vielleicht Möglichkeiten, die du dann nicht ergreifst, weil du gerade damit beschäftigt bist dich wegen deiner Liebesverhältnisse schlecht zu
fühlen."
Der Mann der Tat fährt fort, "oder du läufst gegen die Wand, weil die denkst - ich bezwinge die Welt, denn ich habe gerade Sex gehabt. Sex zu haben ist das Eine, eine Gelegenheit für Ziele zu haben, die man sich im Leben setzt, ist das Andere."
Die Mondfrau zieht auch ihren Schluss. "Also verlieren Männer viel Energie wenn sie sich mit Frauen beschäftigen, um sich als richtige Männer zu fühlen."
Sonnenfrau, " und verwechseln dann auch noch das Beschäftigen mit uns Frauen mit der Anzahl von Liebesakten."
Mondfrau gähnt, " Sehr einfache Strukturen sind das."
"Die mitunter schwer zu durchschauen sind", meint der Gelehrte.
"Aber zurück zu deiner Frage", sagt der Mann der Tat. "Wie kann man erkennen, das man durch Sex nicht geschwächt wird. Nun das ist einfach."
"Du setzt dich in einem ruhigen Moment hin, ungestört von allem. Dann stellst du dir vor eine schwere Last zu tragen, gerade so, dass du sie ausdauernd tragen kannst. Das ist das Bild deiner augenblicklichen Kraft."
"Dann erinnere dich an den letzten Liebesakt und trägst die Last in deiner Vorstellung dabei weiter. Hast du nach dem Akt Probleme den Stein zu tragen, dann hast du Energie verloren. Wird der Stein leichter, hast du Energie gewonnen, bleibt alles beim Alten, ist deine Energiebilanz dieselbe. So einfach ist das."
Der Gelehrte, die Südfrau und die Mondfrau nicken. "Ja, wir alle haben diese Übung schon mal gemacht."
"Und?", fragt der Lernende.
"Du verlierst keine Energie, es hat keine Auswirkung."
"Und warum behaupten es dann einige Leute?"
"Ja, das ist die Frage nach der Motivation dieser Leute", sagt der Gelehrte
Wird fortgesetzt.
Was denkt ihr. Warum behaupten manche Leute, dass körperliche Liebe schwächt?
Thursday, November 15, 2007
Wer ist die Mondfrau?
Die Mondfrau ist die Verwandlungskünstlerin unter den Frauen. Sie gestaltet gerne, verfügt über eine schier unerschöpfliche Energie und schwimmt im großen Meer der Gefühle.
Wie der Mond unterschiedliche Phasen hat, so verändert sich die Mondfrau in individuellen regelmäßigen Zyklen. Diese Zyklen können liegen in einer Spannbreite von einem Tag bis zu mehreren Jahren. Nach einem Zyklus ist Mondfrau wieder da angelangt, wo sie bereits gewesen ist.
Nie macht eine Mondfrau die Dinge auf dieselbe Art. Das kann sie nicht, weil sie auf ihrer steten inneren Reise im Kreis bereits eine Andere geworden ist. Ihre Umwelt hält sie deswegen für unzuverlässig, oder manchmal sogar lügnerisch.
Beispiel: Eine Mondfrau trifft eine Vereinbarung mit ihren Freundinnen, gemeinsam mehr Sport zu treiben- sagen wir Mountainbiking - um etwas für die Figur zu tun. Als die Mondfrau die Vereinbarung schließt ist ihr ihre Figur wichtig und sie fließt über vor Eifer den Körper zu pflegen, sie schwimmt in einem Gesundheitsgefühl.
Wenn sie das erste Mal mit ihren Freundinnen zum Sport geht, ist sie in ihrem Inneren bereits weitergewandert. Gesundheit ist ihr vielleicht nicht mehr wichtig, sondern heute liegt ihr die Umwelt am Herzen. Die Mondfrau wird das Sporttreiben nun ausschließlich unter dem Aspekt der Umwelt sehen und wird vielleicht das gemeinsame Mountainbiking ablehnen, weil das die Umwelt schädigt und die Berge erodiert. Das innere Gefühl erlebt sie so übermächtig, das die Gefühle von vor ein paar Tagen weit entfernt und unwichtig erscheinen.
Die Freundinnen verstehen die Mondfrau nicht, die Mondfrau hatte das Mountainbiking doch mit beschlossen – ja häufig sind die Mondfrauen sogar die treibenden emotionalen Kräfte bei Gruppenentscheidungen.
Was die Freundinnen vielleicht nicht wissen. Auf ihrer Reise wird die Mondfrau wieder beim Eifer für sportliche Betätigung ankommen. Nur dann wird sie einen Sport vorschlagen, der die Umwelt nicht schädigt. Mondfrauen sind also von ihrem Wesen her veränderliche und verändernde Menschen. Sie finden neue Wege, bessere Wege Dinge zu tun.
Wegen ihrer emotionalen Stärke gelingt es ihnen leicht, Menschen zu Entscheidungen zu motivieren. Man findet die Mondfrauen daher häufig im Marketing, in beruflichen Situationen in denen sie viel mit Menschen zu tun haben. Mondfrauen verstehen es jedoch nicht eine Gruppe auf Kurs zu halten. Trotzdem möchte sie häufig der Leiter der Gruppe sein.
Sie spüren in der Anwesenheit anderer Personen, dass sie engagierter sind, mehr Herz und mehr Seele mitbringen. Sie bringen sich im Interesse der Sache sehr ein und bekommen häufig die Verantwortung für Koordination oder Aufgaben zugesprochen. Sie stecken viel Arbeit in ihre Projekte und haben sehr schnell das Gefühl, das die Bilanz zu den Mitmenschen unausgeglichen ist. Die Mondfrau arbeitet so viel und die Anderen so wenig.
Diese Situation ist häufig der Wendepunkt im Leben einer Mondfrau, die jetzt bitter werden kann. Erst wenn sie sich als Wandernde begreift, als ändernde Kraft im Leben der Menschen, ist sie vielleicht bereit für kontinuierliche Aufgaben Anderen Platz zu machen, die stetiger sind. Eine Entscheidung, die die Geben und Nehmen Bilanz zu ihren Gunsten wieder ändert
Mondfrauen sind genial, energiegeladen und Verwandlungskünstler. Wenn sie mitreißend sind, sollten wir von ihnen lernen und mit ihnen die Momente teilen, die sie uns wie niemand Anderer zeigen können. Niemals jedoch sollte man Mondfrauen an Routinen oder Versprechen binden, die sie an ihrer inneren Reise hindern. Mondfrauen lehren uns eins. Von anderen Menschen nichts zu erwarten – und sich einmaligen, intensiven Momenten zu öffnen
Wednesday, November 14, 2007
Acht Irrtümer der Liebe
1. Die Frau der Sonne ist warm und geduldig und sie sorgt dafür, dass die Menschen einander wohlgesonnen sind. Alle sollen sich in ihrer Anwesenheit vertragen - und doch sind Konflikte im Umgang mit den Menschen notwendig und unvermeidlich, denn jeder hat schon mal Wünsche, die nur zu Lasten eines Dritten umgesetzt werden könnten. Und dieser Dritte wird sich wehren.
Passiert das zwei Menschen im Umfeld der Sonnenfrau, dann versucht die sonnige Frau darüber hinweg zu helfen, indem sie z. B. Wärme spendet, einen Kuchen backt oder einen Ausflug plant. Irrtum Nr. 1: Liebe ist nicht, dass Harmonie herrscht.
Liebe ist, dass man Konflikte zulässt und keinen Vorteil einseitig zu Lasten eines anderen Menschen anstrebt. Wir sollten soviel Wärme besitzen, das wir fair teilen können
2. Die Frau des Mondes ist eine Schwimmerin im Ozean der Gefühle. Sie schwimmt in Liebe und möchte Andere an ihrem Gefühl teilhaben lassen, bis diese fast daran ertrinken. Irrtum Nr. 2: Liebe ist nicht nur mein innerer Gefühlszustand.
Nein Liebe lässt dem Anderen Raum für sein Gefühl, lässt ihm Raum zum Atmen. Die Mondfrau muss loslassen, selbst wenn sie dabei fürchtet in Liebe zu ertrinken.
3. Die Frau der Worte und des Witzes herrscht mit ihrer Zunge. Niemand ist ihr gleich. Sie weiß das und versteckt ihre Stärke. Wenn sie liebt, liebt sie wortreich, überlegt und nützlich. Sie erwartet von Anderen, die sie lieben, das Gleiche. Irrtum Nr. 3: Liebe ist Nützlichkeit, gute Worte - einwandfreie Gesinnung.
Liebe ist auch, die Schwächen Anderer zu dulden, gerade dann, wenn man bereits weiß, dass man einzigartig ist - schließlich können die Anderen keine Frau des Wortes und des Witzes werden.
4. Die Frau der Tat kommt gut aus eigener Kraft zurecht. Sie hasst Schwäche und Intoleranz, denn sie sieht in jedem Menschen eine unabhängige, für sich selbst zurecht kommende Persönlichkeit, die Andere in ihrem Wirken tolerieren. Irrtum Nr. 4: Liebe ist eine einsame Angelegenheit.
Die Frau der Tat muss erkennen, das Liebe nicht nur Einsamkeit, sondern auch eigenständige Verantwortung für die Pflege einer Gemeinsamkeit ist. Gemeinsamkeit bedeutet nicht, sich selbst alleine nicht mehr helfen zu wissen. Liebe bedeutet vielmehr zu wissen, was man aus eigener Kraft für eine Gemeinschaft tun kann, die einen über die Selbständigkeit hinaus belohnt.
5. Bei den Männern ist der geheimnisvolle Mann der Ansicht, die Liebe sei ein Geheimnis. Er verpackt alle Worte in kryptische Hinweise und vermutet ebenso in dem geliebten Partner hinter allem Gesagtem ein Geheimnis. Irrtum Nr. 5: Nichts einfach nur so nehmen zu können, wie es gesagt wurde.
Liebe ist kein Geheimnis. Liebe ist ein Geschenk, das zu Zweit ausgepackt wird. Hier wird nichts kunstvoll verborgen, sondern kunstvoll offengelegt. Der geheimnisvolle Mann muss lernen seine Gefühle offen auszusprechen oder er verläuft sich in seinemGeheimnis.
6. Der Mann der Tat ist seinen Gefühlen von den Männern am Nächsten. Er schwimmt in seinen Emotionen, aber er kann sich bei aller Liebe nicht entscheiden. Irrtum Nr. 6: Verliebt in das Gefühl der Liebe.
Er muss lernen, dass es nicht die Liebe ist, die es zu lieben gilt - sondern das der Mensch seiner Anbetung gepackt und geliebt werden muss, dauerhaft und leidenschaftlich.
7. Der Gelehrte kennt so viele Bücher. Er liebt die Suche nach ihnen und kann- Irrtum Nr. 7: seine Gelehrsamkeit nicht mit profanen Menschen betrügen, die niemals den edlen Ansprüchen eines guten Buches gerecht werden können.
Er muss lernen, das die Geliebte eine Wissenschaft für sich sein kann - unergründlich und unerforschlich - und somit seine Liebe für Sie kein Betrug, sondern Dienst an der Gelehrsamkeit ist.
8. Der hilfreiche Mann will helfen wo er nur kann. Irrtum Nr. 8 Liebe ist keine ausschließliche Hilfsbereitschaft.
Liebe ist Partnerschaft und statt dem Partner jeden Wunsch von den Lippen abzulesen, muss der hilfreiche Mann es ertragen können, den Partner etwas für ihn tun zu lassen. Der hilfreiche Mann muss es ertragen lernen, etwas Eigenes zu wollen, um ein Partner zu sein.






