Wednesday, September 28, 2011
Vom Strom
Wenn Menschen ihre liebevollen Gefühle mit Kraft, Vorwurf, Zorn oder Ärger gegeneinander richten, dann schafft die Absicht der Beteiligten im Strom der Liebe eine Pause. Diese Pause strömt weiter, durch die Zeit. Nach und nach findet die Pause ihren Platz zwischen allen anderen Pausen.
Je mehr zusätzliche Pausen im Gefüge des Stromes entstehen, umso mehr Lebewesen müssen geboren werden, die die Pausen mit ihrer Liebe schließen-
Manche Menschen sagen, wenn der Seher die Größe eines Berges hätte, dann sähen die Pausen im
Muster der universellen Liebe aus, wie das Fell eines Leoparden. Manche Seher sagen, wenn ein Seher die Größe der Planeten hätte, dann sähe das Muster der Pausen aus, wie ein dunkelgoldene Schlange, die ihren Weg durch eine Wüste windet.
Nur der Blinde kann spüren, dass der Strom die Spur ist und das Füllen der Pausen das Wesentliche ist.
Saturday, February 12, 2011
Wenn Supermann und Lois Lane wieder alle um sich herum blass aussehen lassen
Die weniger sinnvollen Paarungen können wir im Alltag in bunter Detailvielfalt immer wieder beobachten, denn bevor wir uns aller Facetten unseres Seins bewusst geworden sind, sind wir bereits alt und der nächste Schub ahnungsloser drängt schon aus den Kreissälen heran, um uns zu ersetzen. Dieser Post ist zwei Menschen gewidmet, die einst meine Freunde waren und es vielleicht einmal wieder sein werden. Doch zurzeit pflegen sie ein uraltes Klischee, das Klischee von Powerwoman und Man of Deeds.
Männer der Tat und Mondfrauen fühlen sich häufig zueinander hingezogen. Sie sehen ineinander eine seelenverwandte Ergänzungen. Aber diese Ergänzung stimmt nur auf den ersten Blick. Wenn ich genauer hinschaue, dann entpuppen sich die seelischen Entsprechungen als falsche Freunde oder wie unsere englischsprachigen Freunde sagen würden: False Friends.
Der Mann der Tat kumpelt gerne und zieht sein Selbstbewusstsein aus der Gewissheit, dass er alles immer wieder hinbekommt, wenn er erst zu handeln beginnt. Seine Fähigkeit sich zu begeistern ähnelt der Sonnenenergie einer Sonnenfrau, die mit ihren Energieausbrüchen alles um sich herum erwärmen kann. So setzt er sich durch, mit einem Übermaß an transformatorischer Energie, dem niemand in seiner Umgebung etwas entgegen zu setzen weiß, außer einem weiteren Mann der Tat.
Diese begeisterten Phasen gehen Hand in Hand mit langen Ruhephasen und der Bereitschaft stets alles hinter sich zu lassen und etwas Neues zu tun. Diese Phasen, die energetische Kehrseite der Begeisterung, sind der Grund dafür, dass Männer der Tat für unzuverlässig gehalten werden. Doch wer Veränderungen begleiten kann, der kann sich nicht an Altes klammern oder?
Die Mondfrau hingegen ist auf einer ständigen Wanderung vergleichbar den Mondphasen. Sie betrachtet die Welt jeden Tag aufs Neue durch einen neuen Blickwinkel und sie verfügt über einen ständigen Überfluss an Energie. Diese Energie fließt ihr zu, weil sie ständig im Wandel ist, wie der Energiefluss um sie herum. Sie steckt ihre Energie übermäßig in viele Projekte und fühlt sich schnell ungerecht behandelt, weil andere Frauen nicht so viel Energie investieren und sie hat schnell das Gefühl, dass andere Menschen in ihren Blickwinkeln festgefahren sind.
Mit der Mondfrau ist es schwer auf einen Nenner zu kommen, da sie jede Vereinbarung jeden Tag im schlimmsten Fall wieder neu interpretiert. Was aus ihrer Sicht verständlich ist, denn sie sieht alles jeden Tag anders.
Gemeinsamkeit beider Formen liegen auf der Hand. Mondfrauen und Männer der Tat sind Gemeinschaftsbildner. Sie scharen Gruppen um sich herum. Sie wollen verändern. Sie mögen keine Traditionen oder Autoritäten - zu festgefahren. Beide sehen ineinander Seelenverwandte.
Wenn jedoch der Mann der Tat in seine Ruhephase gleitet, dann drängt die Mondfrau mit stetig verändertem Übermaß an Energie nach weiteren Taten. Da sie über einen unermesslichen Energievorrat verfügt sind die Ruhephasen des Mann der Tat für sie eine stete unterschwellige Vernachlässigung. Das Gefühl ungeliebt zu sein sickert ein und wird mit übermäßiger Energie aufgeblasen. Dem Mann der Tat ist es reichlich egal, denn er weiß doch dass eins bei ihm unverbrüchlich ist, die Kumpelei. Also käme er nicht auf den Gedanken, seine Lebenspartnerin würde sich ungeliebt fühlen, wo er doch in seiner Ruhephase mit so vielen Kumpelgefühlen vollgestopft ist.
Wenn er zur Tat schreitet, dann möchte er neue Taten. Er liebt nicht immer die Wiederholung. Die Mondfrau hingegen durchläuft Kreise auf stetem neuen Niveau. Sie wiederholt in Zyklen, was sie bereits getan hat. Dafür hat wiederum der Mann der Tat irgendwann kein Verständnis mehr, die Begeisterung hegt er für das Neue, Unbekannte aber nicht für die stete Neubetrachtung bekannter Dinge. Er braucht Referenzpunkte, keine im Kreis wandernden Leuchttürme.
Beide Partner haben ein Faible für das Maßlose. Wenn sie sich in dieser Eigenschaft gegenseitig verstärken zieht dasProbleme in allen Bereichen des gemeinsamen Lebens nach sich. Sie erschöpfen ihre Umwelt, verheizen als Duo Infernale die Gemeinschaft um sich herum für Ihre Projekte ohne ein Gespür für andere Befindlichkeiten und Energiehaushalte zu entwickeln. Sie klinken sich aus der Gemeinschaft aus und fühlen sich am Ende noch verfolgt, denn wenn sie in sich hineinschauen, dann finden Sie nur besondere Dinge, die sie von den anderen abheben.
Spätestens wenn der Raubbau auch den eigenen Körper mit Symptomen erfasst, werden sie angehalten. Dann müssen Sie sich mäßigen und sich selbst erkennen.
Tuesday, January 5, 2010
Pornografie
Das Internet überschwemmt uns mit Pornografie. Pornogoogleseiten helfen dem gestressten, an Zeitmangel leidenden Mann, die Filme zu sehen, wie er hofft, dass Frauen wären? Allzeit bereit und nur interessiert an der einen männlichen Körperregion.
Ob manche Männer Wünsche an das Universum verschicken, um eine solche Frau zu finden? Was passiert mit uns Männern, wenn wir unsere Träume an Illousionen ausrichten?
Wir erleben den Mangel und werden zu hungrigen Geistern. Rastlos verbluten wir in sinnlosen Träumen und erscheinen nicht am Ort unseres Schicksals.
Thursday, June 11, 2009
Eifersucht




Eifersucht ist zumeist eine berührende Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.
Männer dominieren, kämpfen, konkurrieren, herrschen und versuchen mit ihrem Ego während ihrer Lebenszeit einen möglichst großen Teil der Welt aufzufressen. Sie beißen sich ihr Stück Leben aus dem, was sie umgibt.
Wenn dann zwei Männer ergriffen sind von der Präsenz des Anderen, so mag der Kampf um eine Frau die größtmögliche Intimität sein, die zwei Riesenegos miteinander haben können.
Gleichzeitig ist die Eifersucht die stumme Träne der Einsamkeit des Vielfraßes. Nicht die Bescheidenheit nur eine Frau lieben zu wollen nährt die Flamme. Sich für eine Frau wirklich zu entscheiden löscht sie.
Saturday, December 1, 2007
Freie Liebe und Gewalt
Dann kamen Männer mit Waffen in der Hand und überfielen die Menschen des wundervollen Zeitalters. Sie sagten, das eine Mann andere Menschen besitzen könne und wer frei sei, der müsse sich das mit der Waffe in der Hand erkämpfen. Das war neu für die Menschen des wundervollen Zeitalters, denn alles unter dem Himmel war ihnen als frei bekannt.
Es war ein unfairer Kampf, denn die Ankömmlinge hatten sich jahrelang im Waffengebrauch geübt. So wurden fast alle wundervollen Menschen besiegt und einem der bewaffneten Männer als Besitz zugeteilt.
Die wilden Männer hatten einen Priester, der rief nach den Kämpfen zum Frieden auf. Er ging zum alten Heiligtum der wundervollen Menschen und zerstörte die Stätte unter dem freien Himmel die dem Leben, der Liebe, der Geburt und dem Tod geweiht war.
Die Zeit verging und die wundervollen Menschen schmeckten die Gefangenschaft. Keiner durfte seinen Lebenspartner mehr frei wählen. Die Männer mit den Waffen sahen, dass ihr Besitz unglücklich wurde, das der Arbeitseinsatz weniger wurde und fragten ihren Priester was zu tun sei.
Der ging daraufhin zur heiligen Stätte und verbrachte dort 7 Tage und 7 Nächte. Dann kam er zurück und verkündete die Gesetze des Glücks und der Liebe in einer Welt der Waffen.
- Die Götter wollen von jedem, das er dient.
- Jeder dient an dem Platz, der für ihn bestimmt ist.
- Wer eine Frau nehmen will, darf dies nur als Diener seines Gottes, um des Wohl der Kinder wegen, die einer solchen Verbindung entspringen.
- Alles Dienen ist gleich
- Die Pflicht der Frau ist es, dem Gott Diener zu schenken.
Wenn Sexualität im Dienste einer Gesellschaftsordnung steht, dann verliert die Liebe ihren Platz an der Spitze der inneren Werte. Pflicht wird ihre Stelle einnehmen. Pflicht verhindert, das die kriegerischen Männer ihre Schwerter nehmen müssen und ihren Besitz beschädigen müssen.
Wie seht ihr das? Hat die Liebe eher Pflichten oder ist sie eine freie Wahl oder ist sie ganz was Anderes?
Thursday, November 22, 2007
Meditationsübung - Entfalte deine Liebe
Ich stelle mir eine Wasseroberfläche vor. Eine Seenlandschaft aus dem Urlaub kommt mir in den Sinn. Ein Gedanke an meine Arbeit irrt durch meinen Kopf. Der Gedanke wirkt auf die Wasseroberfläche, die reagiert, die bewegt und dampfend blubbert, als ob das Wasser kochen würde. Ich beginne Pendelatem, einatmen und ausatmen haben dieselbe Länge. Der Pendelatem wirkt beruhigend.
Konzentriere ich mich auf meine Meditation, wird die Wasseroberfläche des Sees ruhiger. Schließlich ist die Wasserfläche so unbewegt, das eine spiegelgleiche Fläche entstanden ist. Jetzt versuche ich mich im Spiegel der Wasseroberfläche zu sehen.
Die Oberfläche beginnt wieder zu brodeln. Das bedeutet, ich bin mit mir noch nicht im Einklang. Ich bin noch nicht zur Ruhe gekommen. Ich lasse mein Spiegelbild kommen. Ich warte auf mein Bild. Das Warten beruhigt das wieder in Bewegung geratene Wasser. Ich kann mich schließlich klar sehen. Jetzt ist auch meine Atmung unmerklich geworden. Ich fühle mein Spiegelbild und stelle mir vor es bestünde aus reiner Liebe.
An den Seiten der Spiegelfläche blubbert und schwappt es erneut. Das bedeutet, ich bin noch nicht im Einklang damit mich zu lieben. Auch dieses Gefühl erzwinge ich nicht. Ich warte bis sich die Wasseroberfläche erneut beruhigt hat. Wenn der Spiegel ruhig geworden ist, stelle ich mir vor, mein Spiegelbild berührte mich in der Magengrube. Die Berührung setze ich fort, bis sich in mir ein intensives Gefühl des Geliebtseins ausbreit.
Nun ist es Zeit zurückzukehren. Ich verabschiede meinen Speigel und komme bewusst in den Alltag zurück.
Es gibt Menschen, die sich schwer damit tun, sich geliebt zu fühlen. Das kann viele Gründe haben. Sich zu lieben ist eine Fähigkeit, die uns stärkt und die behütet sein will, denn Liebe ist eine Quelle unserer Lebensenergie.
Das Wasser in der Übung reinigt das Gefühl für mich selbst von all den negativen Gefühlen und Schwingungen, die mich tagsüber von außen getroffen haben. Ist das Wasser bei der Rückkehr aus der Übung schwarz gefärbt oder kommen mir faulige Gerüche in die Nase, dann lasse ich das Wasser in meiner Vorstellung in die Erde fließen, die das Wasser reinigen wird.
Das ich mein Bild in der Wasseroberfläche suche, hilft mir meine Gefühle von fremden Gefühlen zu unterscheiden. Als Faustregel bei der Reise nach Innen gilt, wenn ich mich sehe, sind es meine Gefühle, sehe ich andere Personen, können die Gefühle die ich spüre beeinflusst oder vermischt mit fremden Gefühlen sein.
Probiert es mal aus.
Wednesday, November 14, 2007
Acht Irrtümer der Liebe
1. Die Frau der Sonne ist warm und geduldig und sie sorgt dafür, dass die Menschen einander wohlgesonnen sind. Alle sollen sich in ihrer Anwesenheit vertragen - und doch sind Konflikte im Umgang mit den Menschen notwendig und unvermeidlich, denn jeder hat schon mal Wünsche, die nur zu Lasten eines Dritten umgesetzt werden könnten. Und dieser Dritte wird sich wehren.
Passiert das zwei Menschen im Umfeld der Sonnenfrau, dann versucht die sonnige Frau darüber hinweg zu helfen, indem sie z. B. Wärme spendet, einen Kuchen backt oder einen Ausflug plant. Irrtum Nr. 1: Liebe ist nicht, dass Harmonie herrscht.
Liebe ist, dass man Konflikte zulässt und keinen Vorteil einseitig zu Lasten eines anderen Menschen anstrebt. Wir sollten soviel Wärme besitzen, das wir fair teilen können
2. Die Frau des Mondes ist eine Schwimmerin im Ozean der Gefühle. Sie schwimmt in Liebe und möchte Andere an ihrem Gefühl teilhaben lassen, bis diese fast daran ertrinken. Irrtum Nr. 2: Liebe ist nicht nur mein innerer Gefühlszustand.
Nein Liebe lässt dem Anderen Raum für sein Gefühl, lässt ihm Raum zum Atmen. Die Mondfrau muss loslassen, selbst wenn sie dabei fürchtet in Liebe zu ertrinken.
3. Die Frau der Worte und des Witzes herrscht mit ihrer Zunge. Niemand ist ihr gleich. Sie weiß das und versteckt ihre Stärke. Wenn sie liebt, liebt sie wortreich, überlegt und nützlich. Sie erwartet von Anderen, die sie lieben, das Gleiche. Irrtum Nr. 3: Liebe ist Nützlichkeit, gute Worte - einwandfreie Gesinnung.
Liebe ist auch, die Schwächen Anderer zu dulden, gerade dann, wenn man bereits weiß, dass man einzigartig ist - schließlich können die Anderen keine Frau des Wortes und des Witzes werden.
4. Die Frau der Tat kommt gut aus eigener Kraft zurecht. Sie hasst Schwäche und Intoleranz, denn sie sieht in jedem Menschen eine unabhängige, für sich selbst zurecht kommende Persönlichkeit, die Andere in ihrem Wirken tolerieren. Irrtum Nr. 4: Liebe ist eine einsame Angelegenheit.
Die Frau der Tat muss erkennen, das Liebe nicht nur Einsamkeit, sondern auch eigenständige Verantwortung für die Pflege einer Gemeinsamkeit ist. Gemeinsamkeit bedeutet nicht, sich selbst alleine nicht mehr helfen zu wissen. Liebe bedeutet vielmehr zu wissen, was man aus eigener Kraft für eine Gemeinschaft tun kann, die einen über die Selbständigkeit hinaus belohnt.
5. Bei den Männern ist der geheimnisvolle Mann der Ansicht, die Liebe sei ein Geheimnis. Er verpackt alle Worte in kryptische Hinweise und vermutet ebenso in dem geliebten Partner hinter allem Gesagtem ein Geheimnis. Irrtum Nr. 5: Nichts einfach nur so nehmen zu können, wie es gesagt wurde.
Liebe ist kein Geheimnis. Liebe ist ein Geschenk, das zu Zweit ausgepackt wird. Hier wird nichts kunstvoll verborgen, sondern kunstvoll offengelegt. Der geheimnisvolle Mann muss lernen seine Gefühle offen auszusprechen oder er verläuft sich in seinemGeheimnis.
6. Der Mann der Tat ist seinen Gefühlen von den Männern am Nächsten. Er schwimmt in seinen Emotionen, aber er kann sich bei aller Liebe nicht entscheiden. Irrtum Nr. 6: Verliebt in das Gefühl der Liebe.
Er muss lernen, dass es nicht die Liebe ist, die es zu lieben gilt - sondern das der Mensch seiner Anbetung gepackt und geliebt werden muss, dauerhaft und leidenschaftlich.
7. Der Gelehrte kennt so viele Bücher. Er liebt die Suche nach ihnen und kann- Irrtum Nr. 7: seine Gelehrsamkeit nicht mit profanen Menschen betrügen, die niemals den edlen Ansprüchen eines guten Buches gerecht werden können.
Er muss lernen, das die Geliebte eine Wissenschaft für sich sein kann - unergründlich und unerforschlich - und somit seine Liebe für Sie kein Betrug, sondern Dienst an der Gelehrsamkeit ist.
8. Der hilfreiche Mann will helfen wo er nur kann. Irrtum Nr. 8 Liebe ist keine ausschließliche Hilfsbereitschaft.
Liebe ist Partnerschaft und statt dem Partner jeden Wunsch von den Lippen abzulesen, muss der hilfreiche Mann es ertragen können, den Partner etwas für ihn tun zu lassen. Der hilfreiche Mann muss es ertragen lernen, etwas Eigenes zu wollen, um ein Partner zu sein.

