Manchmal wird sich Deine Seele umschauen, während Du wach bist. Die Seele hat andere Sorgen und Gewohnheiten als der normale Alltag eines Menschen sie hat. Seelen spüren das Rufen und Sehnen des Zeitgeistes auf ihre Art und sie sind ehrlich. Sie verstellen sich nicht. Deswegen ist unsere Seele häufig abgelenkt, wenn sie keine Nahrung erhält, durch das was wir tun.
Füttere Deine Seele im Alltag und Du wirst vollständig sein. Füttere andere Seelen im Alltag und Du wirst gesegnet sein. Und wenn Du einen Menschen liebst, der nicht vollständig ist, dann solltest Du versuchen herauszufinden, wohin seine Seele wirklich blickt.
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Sunday, October 9, 2011
Tuesday, September 27, 2011
Wenn die Seele Urlaub macht
Manche Menschen erleben es nie, andere nur einmal im Leben und wieder andere erleben es häufig. Die eigene Seele ist so angekotztstrengt von den eigenen Lebensumständen oder dem Lebenswandel, dann will sie Urlaub.
Ich bin Träumer, luzider Träumer und da bekomme ich dann schon mal Dinge mit, die im Alltag nicht unbedingt zum Smalltalk gehören. Während nämlich der Durchschittsteutone auf Malle oder am Strand die Seele baumeln lässt, da suchen sich Seelen andere Urlaubsorte, um den Körper mal bammeln zu lassen. Interessant ist es dann, das Gespräch mit einer solchen Seele zu suchen und das habe ich neulich getan.
Ich war in einer Landschaft im Unbekannten unterwegs, auf der Suche nach einer Absicht, da hörte ich jemanden laut singen. Ungewöhnlich, dachte ich, denn normalerweise ist in der Gegend niemand unterwegs. Ich gehe also hin und sehe eine Seele in einem sehr entspannten Zustand.
Ich: "Hallo?"
Seele: "Hallo, ach tut es gut hier in Ruhe auf der Erde zu liegen, zu entspannen und die Sonne zu genießen."
Ich: "Ja, tust du das selten?"
Seele seufzend: "Jaaaa, ganz selten. Mein Körper ist wie ein stumpfer Stein. Er spürt nicht, dass die Sonne wie eine zarte fleischige Frucht für mich ist. Ich sitze eingemauert ohne Nahrung wie in einem Verlies, wie in einem Loch. Aaaaaahhhhh."
Ich: "Was fehlt Dir denn sonst so, was du in deinem Gefängnis nicht bekommst?"
Seele nickt. Seele schweigt. Seele nickt wieder. "Ja, mir fehlen viele Dinge. Zuviele, als dass ich es in meinem Gefängnis aushielte. Hier ist es schön. Ich will nicht mehr zurück, vielleicht will ich nie mehr zurück. Nicht zurück in diese ständige Folterkammer. Der Hass, er verbrennt mir die Haut."
Die Seele deutete auf ihre Hände, die von Brandblasen überdeckt waren. Sie hielt sie in die Sonne und die Blasen verschwanden im Nu. "Keine Liebe hat mich fast verhungern lassen."
Erst jetzt fällt mir auf, dass die Seele schmal ist. Sie ist das Bild einer abgemagerten Person. Mir wird ein wenig mulmig zumute. Doch ich fühle, ich spüre, dass diese Seele sich gut erholt.
"Und immer diese Angst, die mich im Körper von einer Ecke in die andere jagt. Ich habe so schöne Orte in meinem Körper, aber die Angst vertreibt mich von allem, wo es mir gut gehen kann, wo ich mich erholen und wachsen kann."
Ich: Als ob es das Stichwort wäre. "Wie alt bist Du?"
Seele: "Ich bin sieben. Ich bin allein."
Ich:"Aber du hast doch bestimmt Mama und Papa?"
Seele: " Ja, aber ihre Seelen sind eingemauert und sie sitzen hinter Steinkörpern und sie hören mich nicht und sie berühren mich nicht und sie wünschten sich, ich hätte keine Seele - Schluchzen."
Ich - traurig - nehme die Hand der Seele. Komm ich zeige Dir einen Ort und dann wirst Du Dein Leben lang nicht mehr alleine sein.
Für unsere Seelen hat die Steinzeit noch nicht geendet. Die Steinzeit hat wieder begonnen.
Ich bin Träumer, luzider Träumer und da bekomme ich dann schon mal Dinge mit, die im Alltag nicht unbedingt zum Smalltalk gehören. Während nämlich der Durchschittsteutone auf Malle oder am Strand die Seele baumeln lässt, da suchen sich Seelen andere Urlaubsorte, um den Körper mal bammeln zu lassen. Interessant ist es dann, das Gespräch mit einer solchen Seele zu suchen und das habe ich neulich getan.
Ich war in einer Landschaft im Unbekannten unterwegs, auf der Suche nach einer Absicht, da hörte ich jemanden laut singen. Ungewöhnlich, dachte ich, denn normalerweise ist in der Gegend niemand unterwegs. Ich gehe also hin und sehe eine Seele in einem sehr entspannten Zustand.
Ich: "Hallo?"
Seele: "Hallo, ach tut es gut hier in Ruhe auf der Erde zu liegen, zu entspannen und die Sonne zu genießen."
Ich: "Ja, tust du das selten?"
Seele seufzend: "Jaaaa, ganz selten. Mein Körper ist wie ein stumpfer Stein. Er spürt nicht, dass die Sonne wie eine zarte fleischige Frucht für mich ist. Ich sitze eingemauert ohne Nahrung wie in einem Verlies, wie in einem Loch. Aaaaaahhhhh."
Ich: "Was fehlt Dir denn sonst so, was du in deinem Gefängnis nicht bekommst?"
Seele nickt. Seele schweigt. Seele nickt wieder. "Ja, mir fehlen viele Dinge. Zuviele, als dass ich es in meinem Gefängnis aushielte. Hier ist es schön. Ich will nicht mehr zurück, vielleicht will ich nie mehr zurück. Nicht zurück in diese ständige Folterkammer. Der Hass, er verbrennt mir die Haut."
Die Seele deutete auf ihre Hände, die von Brandblasen überdeckt waren. Sie hielt sie in die Sonne und die Blasen verschwanden im Nu. "Keine Liebe hat mich fast verhungern lassen."
Erst jetzt fällt mir auf, dass die Seele schmal ist. Sie ist das Bild einer abgemagerten Person. Mir wird ein wenig mulmig zumute. Doch ich fühle, ich spüre, dass diese Seele sich gut erholt.
"Und immer diese Angst, die mich im Körper von einer Ecke in die andere jagt. Ich habe so schöne Orte in meinem Körper, aber die Angst vertreibt mich von allem, wo es mir gut gehen kann, wo ich mich erholen und wachsen kann."
Ich: Als ob es das Stichwort wäre. "Wie alt bist Du?"
Seele: "Ich bin sieben. Ich bin allein."
Ich:"Aber du hast doch bestimmt Mama und Papa?"
Seele: " Ja, aber ihre Seelen sind eingemauert und sie sitzen hinter Steinkörpern und sie hören mich nicht und sie berühren mich nicht und sie wünschten sich, ich hätte keine Seele - Schluchzen."
Ich - traurig - nehme die Hand der Seele. Komm ich zeige Dir einen Ort und dann wirst Du Dein Leben lang nicht mehr alleine sein.
Für unsere Seelen hat die Steinzeit noch nicht geendet. Die Steinzeit hat wieder begonnen.
Wednesday, May 18, 2011
Locker bleiben :-)
Manche Menschen glauben, der Weg zur Erleuchtung (warum ist die eigentlich erstrebenswert?), also Menschen glauben der Weg zur Erleuchtung geht über Loslassen, Entsagung, keine Lust mehr zu verspüren, kein Begehren oder besitzen wollen.
Liebe Leute, nun habt doch nicht soviel Angst vor dem physischen Körper. Der ist nun mal materiell und der lebt gerne in seiner materiellen Welt und der kann auch nicht begreifen, warum er alles Loslassen soll, wo er doch so schöne Hände zu Ergreifen, so schöne Beine zum andere Leute in den Arsch treten hat, eine so schöne Zunge zum Schmecken hat.
Lasst den armen Körper endlich in Ruhe begehren. Das ist nicht das Problem. Unser Energiekörper ist kein physischer Körper und deswegen muss er lernen keine körperlichen Begehren zu haben und umgekehrt, braucht der physische Körper keine Energiekörperbegehren zu haben. Als haben die alten Meister, die noch viel Zeit hatten und nicht oberflächlich waren, den Schülern gesagt, nun vergesst mal euren Körper, lasst euren Verstand fahren und dann muss es doch auch beim letzten Hirni Klick machen - aha - so fühlt sich der Energiekörper an und -aha- Ja -leucht.
Kann man so machen. Muss man aber nicht, denn der Energiekörper ist stets ein wenig locker und dass worum es geht, hat eh keinen Zeitbegriff. Also spüren wir doch einfach mal, dass es einen zweiten Körper gibt, der bisschen so ist wie ne lockere Hose. Muss ich noch mehr sagen? Sucht danach. Lasst es in Euer Leben ein und plötzlich gibt es Alternativen zu dem ganzen kanonischen Heilslehrekram.
Alle sind gleich. Suchende, Lehrer, Meister und Schüler. Überall sitzt was locker...
Bei dieser jungen Dame verrutschte dem Baby der Energiekörper für kurze Zeit. Mit Atemtechnik und beherztem Schnellschraubengebet sowie Ruhe bewahren im energetischen Tiefpunkt gelang es die beiden Körper wieder zu vereinen.
Liebe Leute, nun habt doch nicht soviel Angst vor dem physischen Körper. Der ist nun mal materiell und der lebt gerne in seiner materiellen Welt und der kann auch nicht begreifen, warum er alles Loslassen soll, wo er doch so schöne Hände zu Ergreifen, so schöne Beine zum andere Leute in den Arsch treten hat, eine so schöne Zunge zum Schmecken hat.
Lasst den armen Körper endlich in Ruhe begehren. Das ist nicht das Problem. Unser Energiekörper ist kein physischer Körper und deswegen muss er lernen keine körperlichen Begehren zu haben und umgekehrt, braucht der physische Körper keine Energiekörperbegehren zu haben. Als haben die alten Meister, die noch viel Zeit hatten und nicht oberflächlich waren, den Schülern gesagt, nun vergesst mal euren Körper, lasst euren Verstand fahren und dann muss es doch auch beim letzten Hirni Klick machen - aha - so fühlt sich der Energiekörper an und -aha- Ja -leucht.
Kann man so machen. Muss man aber nicht, denn der Energiekörper ist stets ein wenig locker und dass worum es geht, hat eh keinen Zeitbegriff. Also spüren wir doch einfach mal, dass es einen zweiten Körper gibt, der bisschen so ist wie ne lockere Hose. Muss ich noch mehr sagen? Sucht danach. Lasst es in Euer Leben ein und plötzlich gibt es Alternativen zu dem ganzen kanonischen Heilslehrekram.
Alle sind gleich. Suchende, Lehrer, Meister und Schüler. Überall sitzt was locker...
Bei dieser jungen Dame verrutschte dem Baby der Energiekörper für kurze Zeit. Mit Atemtechnik und beherztem Schnellschraubengebet sowie Ruhe bewahren im energetischen Tiefpunkt gelang es die beiden Körper wieder zu vereinen.
Wednesday, April 20, 2011
Wechsel mal den Steuermann
Wir alle sind gut darin unsere persönliche Welt zu schaffen. Wir bevölkern unsere Welt mit kleinen und großen Dramen und haben unseren Anteil an der Umgestaltung der Erdoberfläche, die von der Erde in Jahrmilliarden so oft umgewandelt wurde.
Die Atmosphäre war früher für Säugetiere giftig, dann kamen die Sauerstoff produzierenden Bakterien und rotteten andere Lebensformen aus.
Gebirge wuchsen und wurden wieder abgebaut, Eis kam und ging, Hitze kam und ging, Meere kamen und gingen.
Im Kleinen türmen wir unsere Besitzberge auf, die später wieder zerfallen. Wir sind gut darin, ein materiell erfolgreiches Leben zu führen, unser Steuermann ist für die materielle Welt optimal.
Worum es geht ist den Steuermann zu wechseln. Nicht mehr der Steuermann aus Fleisch und Blut soll meine Welt erschaffen, der zweite Steuermann, der die Welt als Energie sehen kann, der soll seine Chance bekommen. Dazu ist nichts weiter nötig, als den Steuermann einzuladen. Lasse ich mich doch mal steuern, von meinem anderen Selbst.
Er kennt Lösungen, die aus der Welt von Abhängigkeiten hinausführen.
Er nimmt Dir jede Angst, weil er Dich sogar vor dem Tod bewahren kann.
Er nimmt Dir jede Angst, weil er Dir zeigt, was zu tun ist wenn Du stirbst.
Er weist Dir Deinen Weg zu Deinen Bestimmungen, zu Liebe und persönlicher Freiheit.
Er überrascht Dich jeden Tag mit einer Welt der Hülle und Fülle.
Er lässt Dich niemals im Stich, solange Du ihn ans Steuer lässt.
Die Atmosphäre war früher für Säugetiere giftig, dann kamen die Sauerstoff produzierenden Bakterien und rotteten andere Lebensformen aus.
Gebirge wuchsen und wurden wieder abgebaut, Eis kam und ging, Hitze kam und ging, Meere kamen und gingen.
Im Kleinen türmen wir unsere Besitzberge auf, die später wieder zerfallen. Wir sind gut darin, ein materiell erfolgreiches Leben zu führen, unser Steuermann ist für die materielle Welt optimal.
Worum es geht ist den Steuermann zu wechseln. Nicht mehr der Steuermann aus Fleisch und Blut soll meine Welt erschaffen, der zweite Steuermann, der die Welt als Energie sehen kann, der soll seine Chance bekommen. Dazu ist nichts weiter nötig, als den Steuermann einzuladen. Lasse ich mich doch mal steuern, von meinem anderen Selbst.
Er kennt Lösungen, die aus der Welt von Abhängigkeiten hinausführen.
Er nimmt Dir jede Angst, weil er Dich sogar vor dem Tod bewahren kann.
Er nimmt Dir jede Angst, weil er Dir zeigt, was zu tun ist wenn Du stirbst.
Er weist Dir Deinen Weg zu Deinen Bestimmungen, zu Liebe und persönlicher Freiheit.
Er überrascht Dich jeden Tag mit einer Welt der Hülle und Fülle.
Er lässt Dich niemals im Stich, solange Du ihn ans Steuer lässt.
Friday, April 15, 2011
Spieglein Spieglein
Für manche von uns ist die Welt ein Spiegel. Sie lachen und die Welt lacht ihnen entgegen. Sie weinen und die Augen der Menschen ringsum werden feucht. Spiegel.
Wer die Welt als Spiegel betrachtet ist achtsam, aufmerksam sowohl gegen sich als auch gegen die Welt.
Ob es Dinge gibt, die ein Spiegel nicht zurückwirft?
In der Tat, manches dass wir in uns tragen kommt in anderer Gestalt zurück.
So kehrt die Suche nach Glück vielleicht in einem kleinen Unglück zurück, dass zu glücklichen Ereignissen führt.
So kehrt .......
Wer die Welt als Spiegel betrachtet ist achtsam, aufmerksam sowohl gegen sich als auch gegen die Welt.
Ob es Dinge gibt, die ein Spiegel nicht zurückwirft?
In der Tat, manches dass wir in uns tragen kommt in anderer Gestalt zurück.
So kehrt die Suche nach Glück vielleicht in einem kleinen Unglück zurück, dass zu glücklichen Ereignissen führt.
So kehrt .......
Wednesday, April 13, 2011
Besonders Besonders
"Ray, einen Weg zu gehen, einen wertvollen besonderen Weg, einen Weg mit Sinn, mit erzählenswerten Erlebnissen, das wünschen sich die allermeisten Menschen. Viele kämpfen gleichzeitig damit, dass sie in sich selber nichts Besonderes sehen. Zu dick, zu schüchtern, zu dumm, zu dünn, nicht beliebt genug, nicht die richtigen Eltern gehabt, immer benachteiligt worden und was es dergleichen mehr gibt."
Sie klatscht mit den Händen in die Luft und lacht. "Sowohl der Wunsch, als auch die Bewertung der Person ist dasselbe. Sobald ich mich davon befreie einen besonderen Weg gehen zu wollen, ist es nicht mehr wichtig ob ich in irgendeiner Weise ungenügend bin. Es gibt nichts zu beweisen, ich muss mir nichts beweisen."
"Wenn ich mir nichts beweisen muss, dann sind die Bemühungen anderer Menschen besonders sein zu wollen für mich eine sinnlose Anstrengung. So als ob jemand die Eintagsfliegen auf einem Donnerbalken zählt. Möglich, aber ohne Nährwert. Wenn ich nichts Besonderes sein will, dann bin ich mit ganzem Herzen bei den Dingen, die ich tue, denn es gibt keinen Unterschied ob ich nähe, wandere, oder eine Rede halte. Ich halte eine Rede als Mann aus dem Volke, ich nähe als einfacher Schneider, ich wandere als Tourist. Nichts ist wichtiger, aber es ist mit Herz erfüllt, ohne Zweifel im Herzen ohne Selbstkritik oder Verleugnung, ohne Aufwand für die Illusion von Besonderheit."
"Absurderweise beginnen die Menschen, ein besonderes Leben zu leben, die garnichts Besonderes sein wollen. Sie sehen all die einfachen Pforten für herzvolle Wege, die 'besondere' Menschen nicht mehr zu sehen vermögen. Und in dieser Zeit, in der Besonders sein Programm ist, sind diese Wege einsame. Wann sehen wir die Menschen auf dem Weg zur Arbeit stehenbleiben, um an einer Blüte zu riechen? Wann stimmen wir in die Lieder der kleinen Kinder für einen Moment ein? Wann verlassen wir eine Besprechung kurz, um einen liebevollen Gedanken zu notieren, den wir abends unserem Partner sagen wollen? Wann vergießen wir eine Träne, wenn wir eine vertrocknete Blume auf einem Fenstersims sehen?"
"In dieser Welt sehr selten."
Aber Menschen, die nichts besonderes sein wollen, sind gerade zu diesen besonderen Dingen fähig, weil sie ohne Angst um ihr Ego ihrem Herzen folgen können."
Sie klatscht mit den Händen in die Luft und lacht. "Sowohl der Wunsch, als auch die Bewertung der Person ist dasselbe. Sobald ich mich davon befreie einen besonderen Weg gehen zu wollen, ist es nicht mehr wichtig ob ich in irgendeiner Weise ungenügend bin. Es gibt nichts zu beweisen, ich muss mir nichts beweisen."
"Wenn ich mir nichts beweisen muss, dann sind die Bemühungen anderer Menschen besonders sein zu wollen für mich eine sinnlose Anstrengung. So als ob jemand die Eintagsfliegen auf einem Donnerbalken zählt. Möglich, aber ohne Nährwert. Wenn ich nichts Besonderes sein will, dann bin ich mit ganzem Herzen bei den Dingen, die ich tue, denn es gibt keinen Unterschied ob ich nähe, wandere, oder eine Rede halte. Ich halte eine Rede als Mann aus dem Volke, ich nähe als einfacher Schneider, ich wandere als Tourist. Nichts ist wichtiger, aber es ist mit Herz erfüllt, ohne Zweifel im Herzen ohne Selbstkritik oder Verleugnung, ohne Aufwand für die Illusion von Besonderheit."
"Absurderweise beginnen die Menschen, ein besonderes Leben zu leben, die garnichts Besonderes sein wollen. Sie sehen all die einfachen Pforten für herzvolle Wege, die 'besondere' Menschen nicht mehr zu sehen vermögen. Und in dieser Zeit, in der Besonders sein Programm ist, sind diese Wege einsame. Wann sehen wir die Menschen auf dem Weg zur Arbeit stehenbleiben, um an einer Blüte zu riechen? Wann stimmen wir in die Lieder der kleinen Kinder für einen Moment ein? Wann verlassen wir eine Besprechung kurz, um einen liebevollen Gedanken zu notieren, den wir abends unserem Partner sagen wollen? Wann vergießen wir eine Träne, wenn wir eine vertrocknete Blume auf einem Fenstersims sehen?"
"In dieser Welt sehr selten."
Aber Menschen, die nichts besonderes sein wollen, sind gerade zu diesen besonderen Dingen fähig, weil sie ohne Angst um ihr Ego ihrem Herzen folgen können."
Tuesday, April 12, 2011
Leistungsspiritualität
Immer wieder stolpere ich über Männer, die mit Drogen, Testosteron und Gewalt ihrem Leben eine Intensität geben wollen, dem Leben den besonderen Kick herauspressen wollen, die dieses eine Leben um soviel bedeutender macht als alle Menschen ringsum. Das Leben als Personenkult mit sich selber auf der Statue.
Warmduscher umarmen Bäume, meditieren über Farben und sind schon glücklich, wenn sie mit nackten Füßen über den ersten Sommertau laufen können. So in etwa denken sie über Menschen, die positiv denken wollen. Sie brauchen eine spektakuläre Leistungsspiritualiät, die nur mit viel Anstrengung, Effekt oder noch nie dagewesenem Schmerz erreicht wird. Nur die ewige harte Kasteiung, der unbedingte ständige Wille, noch härter und stärker zu suchen und zu sein...
Öde... Kotz...
Ich finde es schade, dass diese Männer sich nicht vorstellen können, dass manche Menschen über sehr empfindsame Seelen verfügen, in denen kleine Veränderungen, hauchzart, kaum spürbar schon große Veränderungen im Leben bewirken können. Oder auch, dass nicht alle Menschen Interesse an der Spiritualität haben um anschließend ihr Leben radikal zu ändern. Des Menschen Wille ist schließlich sein Himmelreich.
Drogen, Testosteron und Gewalt vernebeln nicht nur die Wahrnehmung, sie blenden auch die Fähigkeiten Mitmenschen in ihrem Potenzial vollständig zu erfassen.
Warmduscher umarmen Bäume, meditieren über Farben und sind schon glücklich, wenn sie mit nackten Füßen über den ersten Sommertau laufen können. So in etwa denken sie über Menschen, die positiv denken wollen. Sie brauchen eine spektakuläre Leistungsspiritualiät, die nur mit viel Anstrengung, Effekt oder noch nie dagewesenem Schmerz erreicht wird. Nur die ewige harte Kasteiung, der unbedingte ständige Wille, noch härter und stärker zu suchen und zu sein...
Öde... Kotz...
Ich finde es schade, dass diese Männer sich nicht vorstellen können, dass manche Menschen über sehr empfindsame Seelen verfügen, in denen kleine Veränderungen, hauchzart, kaum spürbar schon große Veränderungen im Leben bewirken können. Oder auch, dass nicht alle Menschen Interesse an der Spiritualität haben um anschließend ihr Leben radikal zu ändern. Des Menschen Wille ist schließlich sein Himmelreich.
Drogen, Testosteron und Gewalt vernebeln nicht nur die Wahrnehmung, sie blenden auch die Fähigkeiten Mitmenschen in ihrem Potenzial vollständig zu erfassen.
Monday, April 11, 2011
Die Fallen der Spiritualität II
Abdi Assadi sieht eine weitere Entwicklungsfalle auf dem spirituellen Weg. Wenn Menschen ihre spirituellen Erfahrungen machen, lässt dies ihr Ego wieder wachsen, obwohl das Gegenteil erreicht werden sollte. Anstatt das Einssein und die Illusion des Egos als praktisches Wissen in den Alltag zu integrieren, wächst das Ego und das Gefühl etwas Besonderes zu sein. Spirituelle Erfahrung und persönliche Entwicklung fangen an gegenläufig zu wirken.
Meiner Meinung nach sind spirituelle Entwicklung und persönliche Entwicklung gleichermaßen wichtig. Denn die Kraft, die ich in dem einen Lebensstrang gewinne, kann ich nur fortentwickeln und speichern, wenn ich die Kraft im Alltag nicht gleich wieder rauswerfe.
So geben alle spirituelle Traditionen Empfehlungen für den Alltag und für die persönliche Entwicklung. Hinduisten finden viele Hinweise für den Lebenswandel in der Bhagavad Gita. In Patanjalis Yoga-Sutren sind Unwissenheit, Ego, Gefühlsfärbung, Hass und Besessenheit von Hass als störend für den Weg dargelegt. Die Buddhisten haben die vier edlen Wahrheiten und den edlen achtfachen Pfad. Die Christen haben die 10 Gebote und so weiter.
Jede Tradition bietet also Empfehlungen für die persönliche Entwicklung und sie haben den Sinn, die spirituellen Erfahrungen in eine befreiende, heilende Richtung zu lenken. Die Welt braucht keine spirituellen James Bond, die Kraft ihrer Ausstrahlung jede Frau ins Bett zwingen, die die Geheimnisse dieser Welt ausspionieren um tausende von Menschen töten zu können, wenn es der amerikanischen oder einer sonstigen Regierung passt. Die Welt braucht Liebe und Leben und Erfüllung für alle und diesen Weg finden wir, wenn wir unsere Herzen auch im Alltag mit Liebe zu erfüllen wissen - was persönliche Entwicklung erfordert.
Meiner Meinung nach sind spirituelle Entwicklung und persönliche Entwicklung gleichermaßen wichtig. Denn die Kraft, die ich in dem einen Lebensstrang gewinne, kann ich nur fortentwickeln und speichern, wenn ich die Kraft im Alltag nicht gleich wieder rauswerfe.
So geben alle spirituelle Traditionen Empfehlungen für den Alltag und für die persönliche Entwicklung. Hinduisten finden viele Hinweise für den Lebenswandel in der Bhagavad Gita. In Patanjalis Yoga-Sutren sind Unwissenheit, Ego, Gefühlsfärbung, Hass und Besessenheit von Hass als störend für den Weg dargelegt. Die Buddhisten haben die vier edlen Wahrheiten und den edlen achtfachen Pfad. Die Christen haben die 10 Gebote und so weiter.
Jede Tradition bietet also Empfehlungen für die persönliche Entwicklung und sie haben den Sinn, die spirituellen Erfahrungen in eine befreiende, heilende Richtung zu lenken. Die Welt braucht keine spirituellen James Bond, die Kraft ihrer Ausstrahlung jede Frau ins Bett zwingen, die die Geheimnisse dieser Welt ausspionieren um tausende von Menschen töten zu können, wenn es der amerikanischen oder einer sonstigen Regierung passt. Die Welt braucht Liebe und Leben und Erfüllung für alle und diesen Weg finden wir, wenn wir unsere Herzen auch im Alltag mit Liebe zu erfüllen wissen - was persönliche Entwicklung erfordert.
Thursday, March 17, 2011
Mein Wort des Tages
Mein Wort des Tages heute ist:
Unbegrenzt
Ich kann alles in mein Leben einladen. Ein Teil meines Seins kennt keine Grenzen und kennt alle Wege. In einem unbegrenzten Leben gibt es kein Muss und keine Einschränkungen. Es ist schön jeden Tag mehr und mehr von dieser Grenzenlosigkeit zu entdecken.
Monday, February 28, 2011
Spiritualität als Verbrechen betrachtet
Hohes Gericht. Verehrte Zuhörer,
die Menschen sind schuldig heilige Wesen mit einem spirituellen Weg zu sein. Sie haben alles, was ein Verbrecher benötigt: Gelegenheit, Motiv und Tatwerkzeuge.
Zur Gelegenheit wäre zu sagen, dass ein modernes Leben sehr viele Gelegenheiten bietet, spirituell zu leben. Im Alltag können Achtsamkeit, Selbstliebe, Wandel und Absicht hinreichend geübt und verfolgt werden. Es gibt so viele Trainingsmöglichkeiten, die dem Verbrecher es einfach machen, sein Wissen zu trainieren und zu verfestigen. Er bildet mitunter mit anderen spirituellen Verbrechern kriminelle Vereinigungen. So lernen sie häufig den ersten Teil des Handwerks von einem Meister. Den zweiten Teil lernen sie von anderen Suchenden. Den dritten Teil lernen sie aus ihren Fehlern und den vierten Teil bringt die Zeit mit ihren Gelegenheiten dazu.
Das Motiv ist einfach. Unbändige, unstillbare Sehnsucht nach Befreiung. Damit sind sie für jede Gemeinschaft suspekt, die auf der Abhängigkeit jedes Einzelnen aufbaut. Freiheit ist von den Herrschenden nur für wenige Personen vorgesehen.
Tatwerkzeug ist dieser obskure Energiekörper, von dem sie behaupten, er würde ihnen gehören. Sie trainieren ihn in der Meditation, in Träumen, in Imaginationsübungen, mit Tänzen und Hunderten von weiteren Praktiken - Ritualen. Diese sind allesamt suspekt, da jede Gesellschaft mehrere Rituale anbietet, die den Bürger an seinem ehrenwerten, arbeitsreichen Platz verankert, an dem er den Staat und die wenigen Freien trägt.
und daher beantrage ich.....
Was würdest Du beantragen?
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