Hallo, liebe Blogleser, ich lebe noch. Dori und Rosi haben schon nachgefragt ob alles in Ordnung ist und das kann ich mit einem eindeutigen Jein beantworten. Zurzeit ist meine Aufmerksamkeit mit Alltagsangelegenheiten befasst.
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Vor Jahren habe ich viel für meinen spirituellen Weg gelernt, als jemand versuchte mich umzubringen. Das erzähle ich vielleicht hier eines Tages, aber heute nicht.
Jetzt lerne ich viel dazu, weil Menschen meinen Weg kreuzen, die sehr daran arbeiten, sich selber umzubringen. Sich selber umzubringen, das geht nicht ohne mentale Verletzungen und wenn ich nicht bereit bin mir einzugestehen, dass ich für meine Gefühle und meine mentalen Verletzungen die Verantwortung selber trage, dann brauche ich Bösewichter um mich herum. Verschwörungen und Unheil.
Dabei ist diese Welt ein sicherer Ort für alle Menschen.
Was passiert, wenn Menschen, die dem Tode nahe sind, an mir dranhängen - mental dranhängen? Sie transportieren ihre innere Wahl, ihre Bereitschaft zu sterben. Sie transportieren ihre Unfähigkeit zum liebevollen Wachstum, ihren Hass auf die von Ihnen als ungerecht empfundene Behandlung durch die Welt.
Sie transportieren im übertragenen Sinne, das Bild einer ausgebeuteten und verwüsteten Landschaft, die jahrelang keinen Regentropfen gesehen hat, die ausgeraubt wurde und nie wieder etwas zurück erhielt, um sich mit neuem Leben zu füllen. Dies sind Landschaften und Bilder ihre inneren Welt.
Aber jeder Stein und jeder Sandkorn dieses Planeten ist mit Leben erfüllt. Wenn ich es zulasse, dann blüht selbst die innere Wüste wieder auf, wenn ich loslassen kann von all den Menschen, denen ich etwas zuspreche, was sie nicht haben - Macht über mein Leben.
Also bin ich dankbar für Menschen, die mit solchen Befindlichkeiten an mir hängen. Sie stärken mich, indem sie mir meine inneren Wüsten zeigen, die ich für mich zum Blühen bringe. Sie zeigen mir ausdauernd und unerbittlich, die inneren Orte, die ich lieblos zurückgelassen habe und sie führen mich in den Tempel der hilfreichen Welt, in dem das Leben wohnt, auch wenn es anderswo endet.
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Sunday, March 11, 2012
Thursday, May 29, 2008
Carlito, Carlito
Wer Carlos Castaneda gelesen hat, der hat bei Ihm vielleicht das Konzept vom Auslöschen der persönlichen Geschichte gelesen. In meinen Worten zusammengefasst würde ich das so verstehen, wer seine persönliche Geschichte pflegt, der nimmt sich selbst, sein Ego zu wichtig und bleibt ein Gefangener von irrigen Ansichten über sich selbst. Insofern sollte ein Suchender bemüht sein, sich von seiner persönlichen Geschichte zu lösen, sie auszulöschen.
Darf ein Suchender eine persönliche Geschichte haben, oder sind im sonst die höheren Erkenntnisse der Esoterik verwehrt?
Wenn ich Castaneda lese, dann begegnet mir auf Schritt und Tritt das Charaktermuster eines geheimnisvollen Mannes. Diese Menschen legen sich im Verlaufe ihres Lebens eine Maske zu, die sie anderen Menschen gegenüber als ihr wahres Ego ausgeben. Meistens sind es sehr liebe Masken, oder die Masken sehr kompetenter Menschen. Geheimnisvolle Männer müssen erst lernen, diese Maske loszulassen und zu dem Ort in ihrem Inneren vorzudringen, wo sich ihre wahren Gefühle und ihre wahren Absichten befinden. Ein geheimnisvoller Mann muss seine persönliche Geschichte vielleicht löschen, wenn er es mit dem Lügen übertrieben hat, wenn das Lügen ihm so zur Gewohnheit geworden ist, dass ein Neubeginn erforderlich ist.
Für alle anderen menschlichen Charaktere, die direkten Zugriff auf ihre Gefühle und ihre Absichten besitzen, gilt das nicht. Castaneda hat diesen Zusammenhang nicht reflektiert, weil er seine Natur nicht wahrhaben wollte. Trotzig liefert er seine Vorstellung eines Schamanenschülers in Millionenauflage ab und möchte das die Menschen wie die Lemminge den Gedanken eines geheimnisvollen Mannes folgen. Sorry Carlito, das Wissen finden Andere und das hast Du immer gehasst nicht wahr?
Die persönliche Geschichte ist die Geschichte der persönlichen Lernschritte. Sie ist bei jedem Menschen unterschiedlich und wunderbar und wir nehmen uns um keinen Deut zu wichtig, wenn wir uns unserer Fortschritte, unserer Veränderungen und unseres Weges bewusst sind. Triffst Du Buddha unterwegs, gib ihm einen freundlichen Tritt in den Hintern.
Sunday, February 10, 2008
800 bis ~600 vor Christi, die Upanishaden
800 bis ungefähr 600 vor Christi ist ein fruchtbarer Zeitraum auf Erden für spirituelle Erkenntnis gewesen sein, denn Seher schaffen in Indien große Fortschritte in der Erkenntnis der menschlichen Seele. Sie erkennen z.B. Âtman und Brahman. Bedeutende Texte der Upanischaden entstehen, die auf den Erfahrungen der Suchenden beruhen.
Einiges wird als Geheimlehre gelehrt, anderes öffentlich dargestellt.
Je jünger die Upanischaden werden, umso mehr Konzepte tauchen auf, die dem indischen Kastenwesen zu arbeiten. Man nimmt die Folgen der Taten eines Lebens in ein nächstes Leben mit. Wer böse ist, kann als Tier wiedergeboren werden und und und.
Wie lange mag es dauern, bis eine Erkenntnis, die Menschen befreit, von einer Art Glaubensestablishments so umgedeutet und interpretiert wird, bis eine Lehre entstanden ist die dem Staate dient.
Soll ich glauben:
Wir haben alle eine göttliche Seele, aber wer Sozialhilfe bezieht hat in einem früheren Leben Böses getan und wer als reicher Politiker Gesundheitsreformen auf den Weg bringt, hat eine gute alte Seele? In der Folge werden arme Leute von den Ärzten ferngehalten, weil für unsere heutigen Armen 10 Euro Praxisgebühr viel Geld sind und Ärzte vermehrt mit verrotteten Körpern konfrontiert werden, weil Menschen an Ihrer Gesundheit sparten?
Nein!
Staatsinteressen und die Suche nach Glück und Erkenntnis sind niemals Gefährten eines Weges und jede befreiende Lehre wird verwässert, es ist nur eine Frage der Zeit oder?
Einiges wird als Geheimlehre gelehrt, anderes öffentlich dargestellt.
Je jünger die Upanischaden werden, umso mehr Konzepte tauchen auf, die dem indischen Kastenwesen zu arbeiten. Man nimmt die Folgen der Taten eines Lebens in ein nächstes Leben mit. Wer böse ist, kann als Tier wiedergeboren werden und und und.
Wie lange mag es dauern, bis eine Erkenntnis, die Menschen befreit, von einer Art Glaubensestablishments so umgedeutet und interpretiert wird, bis eine Lehre entstanden ist die dem Staate dient.
Soll ich glauben:
Wir haben alle eine göttliche Seele, aber wer Sozialhilfe bezieht hat in einem früheren Leben Böses getan und wer als reicher Politiker Gesundheitsreformen auf den Weg bringt, hat eine gute alte Seele? In der Folge werden arme Leute von den Ärzten ferngehalten, weil für unsere heutigen Armen 10 Euro Praxisgebühr viel Geld sind und Ärzte vermehrt mit verrotteten Körpern konfrontiert werden, weil Menschen an Ihrer Gesundheit sparten?
Nein!
Staatsinteressen und die Suche nach Glück und Erkenntnis sind niemals Gefährten eines Weges und jede befreiende Lehre wird verwässert, es ist nur eine Frage der Zeit oder?
Sunday, February 3, 2008
Wenn Hitler noch lebte...
Wenn Hitler noch lebte, dann sähe unser Leben bedeutend anders aus. Wir müssten mit Verfolgung rechnen, man würde uns Tag für Tag dafür einspannen, Minderheiten zu verfolgen oder selber zu Minderheiten gezählt zu werden.
Hitler würde uns mit seinem Apparat einreden, dass die Herkunft der Menschen sie minderwertig macht. Er würde uns gegen Ausländer einnehmen wollen. Er würde von uns verlangen, dass wir Nachbarn, Eltern und Freunde der Gestapo benennen.
In Jonestown, das mit einem spektakulären Massen(selbst)mord in die Geschichte einging, waren die Sektenmitglieder aufgerufen jeden zu melden, der Jonestown verlassen wollte. Das ist nur ein Beispiel dafür, dass Tyrannen über Leben und Tod schnell nachwachsen, wenn Einer gegangen ist. Aber auch im Kleinen gibt es Tyrannen, die Menschen auf Leben und Tod bedrohen, wie z.B das Phänomen aggressiver Stalker zeigt.
Wenn Hitler noch lebte.. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, ich würde frühzeitig das Land verlassen. Wie viele Deutsche, die gerne reisen, kann ich mir vorstellen in anderen Ländern zu leben. Im Chakrablog kann man heute von Jemandem lesen, der im Winter in Chile leben wird.
Ich habe an mir immer wieder beobachtet, das an bestimmten Stellen im Leben eine Stimme in mein Bewusstsein tritt. Die Stimme ist klar, fast unbeteiligt und sie kommt als Gedanke, dass es jetzt an der Zeit ist ... zu tun. Das Gefühl für diesen Moment ist so einzigartig, dass ich diese Stimme von anderen Gedanken oder Impulsen klar trennen kann. Ich bin ihr immer gefolgt und sie hat mich bis heute richtig geleitet. Ob sie mir raten würde zu gehen? Ich weiß es nicht.
?
Ich habe noch nicht danach gesucht, aber eine Auseinandersetzung mit der Hitlerzeit aus esoterischer Sicht ist mir bislang noch nicht begegnet.?
Welche Strategie würde ein esoterisch Suchender in einer solchen Welt wählen. Was rät uns die Esoterik im Umgang mit den Tyrannen, die Gewalt über Leben und Tod an sich gezogen haben. Welche Strategie würdet ihr wählen?Scherenschwanz-Königstyrann
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