Männer sehen sich immer wieder mit Kritik an der gelebten Männerrolle à la 50er Jahre konfrontiert. Männer sind hart, durchsetzungstark, produzieren Sicherheit. Frau kann sich anlehnen. Doch mangelndes Einfühlungsvermögen, fehlende Hingabe an häusliche Arbeit, stete Gewaltdrohung gegen das zarte Geschlecht sind Schattenseiten der betagten Rolle.
Doch wir Männer müssen uns gar nicht so viele Sorgen machen über fragwürdige Rollen, denn in erster Linie sind wir Menschen, die keiner Rolle entsprechen müssen. Wir Männer richten lediglich unseren männlichen Blick nach innen und sind in erster Linie nur uns treu, dann sehen wir Menschen, die keiner Rolle entsprechen, dann sehen wir Männer, die einfühlsam ihren Platz im Netz einnehmen. Die zwei Planeten kreisen um die unsichtbare Sonne, während die Sphäre vom Klang des Ungehörten erfüllt, die Richtung weist und wir Männer schwer an den richtigen Platz fallen oder wallen - je nachdem.
Rollen reißen die Gestirne vom Himmel. Sozialer Ungehorsam schafft erst wahre Liebe und intensiven Kontakt in dem die Bande wachsen, die stärker sind als Bahnen der Planeten.
Wir Männer bauen an unseren Ecken, wir lieben Details, wir besitzen in vielen Dingen eine Schwere die uns die Sehnsucht nach der Leichtigkeit des Seins, dem Überflug und der Vielfalt des Lebens bringt, die nur Frauen in uns ausgleichen können. In allem der stete Wandel, der auseinander reißt und zueinander treibt.
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Tuesday, September 13, 2011
Wednesday, February 9, 2011
Einssein
Sich eins fühlen, mit sich selbst, mit dem göttlichen Funken in mir und in Dir. Damit nichts Trennendes zwischen mir und dem Einssein steht, vergebe ich allen Menschen, die mir Schmerz bereitet haben, die nichts Gutes über mich denken, die nichts Gutes über mich schreiben.
Ich wünsche mir dass die Menschen, über die ich nichts Gutes gedacht, deren Gefühle ich verletzte oder denen ich Unrecht tat, die Kraft und Liebe in sich finden mir zu verzeihen.
Mit Vergebung kann ich Einssein. Mit dem Einssein enden alle Probleme.
Ich wünsche mir dass die Menschen, über die ich nichts Gutes gedacht, deren Gefühle ich verletzte oder denen ich Unrecht tat, die Kraft und Liebe in sich finden mir zu verzeihen.
Mit Vergebung kann ich Einssein. Mit dem Einssein enden alle Probleme.
Sunday, January 24, 2010
Sternenkind
Sie nimmt meine Hand und ich fühle mein Herz klopfen. Es strengt an aber ich möchte dieses Gefühl nicht missen, dass meinen Bauch drückt, meine Ruhe nimmt - süße Anstrengung.
"Als die große Göttin den Menschen schuf, war der erste Anlauf perfekt. Sie hatte sofort eine Frau geschaffen, die sie langsam in die Ebene der Traumgräser herabgelassen hatte. Dort verharrte die Frau, erfüllt mit göttlichem Leuchten. doch ohne jeden Antrieb."
"Warum mein Kind bewegst du dich nicht?", erkundigte sich die große Mutter.
"Die Welt ist wunderbar, so wie du sie gschaffen hast. Warum sollte ich mich bewegen?"
Die Tiere der Steppe kamen und brachten der jungen Frau Nahrung. Der Elefant kam und brachte Wasser. Die Gräser um die Frau herum wuchsen über Nacht heran und trugen reich Körner. Die große Göttin sah, wie sehr die Erde ihr neues Kind liebte, aber sie wollte, das alle ihre Kinder in Bewegung seien und doch war dieses Kind, ihr Letztes, so voll innere Fülle, Reichtum und Harmonie, dass die Erde höchst selbst es verwöhnte, als ob es eine Göttin sei.
Da nahm die große Göttin einen Spiegel und schuf aus der Frau eine zweite Frau. Die beiden Frauen umarmten sich und setzten sich Rücken an Rücken, um die Gaben der Tiere entgegen zu nehmen.
"Ach, es reicht wohl noch nicht", sagte die Göttin. Da wiederholte sie die Prozedur mit jeder der Frauen. Die Vier Frauen fassten sich bei den Händen und setzten sich in einen Kreis, während die Tiere weiter zu ihnen hinpilgerten.
Da nahm die Göttin, den Sand auf dem die Frauen saßen und schuf vier Männer. Es dauerte nicht lange, da waren alle acht in Streit geraten und die Göttin freute sich.
"Endlich bewegen sie sich."
Manchesmal aber, wenn die Göttin träumt oder beschäftigt ist, dann wird wieder eine Frau geboren, zu der alle Lebewesen pilgern wollen, die Männer werden sanft und die Frauen setzen sich. Dann entfaltet Mutter Erde ihre Liebe und die Menschen bedenken den Grund ihrer Unruhe.
"Als die große Göttin den Menschen schuf, war der erste Anlauf perfekt. Sie hatte sofort eine Frau geschaffen, die sie langsam in die Ebene der Traumgräser herabgelassen hatte. Dort verharrte die Frau, erfüllt mit göttlichem Leuchten. doch ohne jeden Antrieb."
"Warum mein Kind bewegst du dich nicht?", erkundigte sich die große Mutter.
"Die Welt ist wunderbar, so wie du sie gschaffen hast. Warum sollte ich mich bewegen?"
Die Tiere der Steppe kamen und brachten der jungen Frau Nahrung. Der Elefant kam und brachte Wasser. Die Gräser um die Frau herum wuchsen über Nacht heran und trugen reich Körner. Die große Göttin sah, wie sehr die Erde ihr neues Kind liebte, aber sie wollte, das alle ihre Kinder in Bewegung seien und doch war dieses Kind, ihr Letztes, so voll innere Fülle, Reichtum und Harmonie, dass die Erde höchst selbst es verwöhnte, als ob es eine Göttin sei.
Da nahm die große Göttin einen Spiegel und schuf aus der Frau eine zweite Frau. Die beiden Frauen umarmten sich und setzten sich Rücken an Rücken, um die Gaben der Tiere entgegen zu nehmen.
"Ach, es reicht wohl noch nicht", sagte die Göttin. Da wiederholte sie die Prozedur mit jeder der Frauen. Die Vier Frauen fassten sich bei den Händen und setzten sich in einen Kreis, während die Tiere weiter zu ihnen hinpilgerten.
Da nahm die Göttin, den Sand auf dem die Frauen saßen und schuf vier Männer. Es dauerte nicht lange, da waren alle acht in Streit geraten und die Göttin freute sich.
"Endlich bewegen sie sich."
Manchesmal aber, wenn die Göttin träumt oder beschäftigt ist, dann wird wieder eine Frau geboren, zu der alle Lebewesen pilgern wollen, die Männer werden sanft und die Frauen setzen sich. Dann entfaltet Mutter Erde ihre Liebe und die Menschen bedenken den Grund ihrer Unruhe.
Tuesday, December 23, 2008
Deutung zur gefiederten Schlange

Jena Isle hat mich nach meiner Deutung für die Geschichte mit der gefiederten Schlange gefragt. Die Antwort will ich nicht schuldig bleiben, zumal ich gemerkt habe, dass wenige Kommentare eingegangen sind. Dori, die Sonnenfrau, hatte eine Deutung: "
Die Schlange hat den Schatten verschlafen. Wir Menschen können den Schatten überwinden. Und dann erstrahlen wir in neuen Farben."
Liebe Sonnenfrau, das ist eine richtige Deutung, denn die Geschichten der gefiederten Schlange gehören allen Menschen und jede Deutung, die gefunden wird, weist uns den Weg. Die Geschichte hat viele Bedeutungen aber mit einer möchte ich zurzeit beginnen.
Die gefiederte Schlange ist ein Wesen das träumt. Sie liegt im Gras und schläft und ihre Verabredung mit dem Schatten, das ist die Verabredung mit dem Alltagsleben. Wir alle leben ein Leben, das ein Schatten unseres wahren Selbst ist, das im übertragenen Sinne irgendwo im Gras liegt und träumt.
Manches im Alltag erweist sich im Nachhinein leer wie ein Schatten, aber wenn wir diese leeren Dinge tun, dann sind wir erfüllt von Gefühlen und Leidenschaft, von Ideen und beseelten Gedanken, dies sind die Farben, die auf den Schlangenkörper, die in unsere Träume fallen und die wieder erwachen wenn wir den Gefühlen begegnen, wenn wir sie erinnern, wenn wir an den Ort des Tanzes zurückgehen.
Die Schlange ist aber noch mehr, sie ist eine Gruppe von Menschen, die zusammengehören, die sich zur Schlange vereinigen werden, weil sie gemeinsam träumen. Nur bevor es soweit ist, wissen sie noch nicht darum, sie schlafen......
Also Schläfer aufgewacht, tanzen könnt ihr soviel ihr wollt aber irgendwo in euren Träumen, da wartet etwas mit dem Ihr seid Anbeginn verbunden wart, seid und immer sein werdet.
Saturday, December 13, 2008
Aus dem Lesebuch der gefiederten Schlange

Eines Tages träumte die gefiederte Schlange. Sie träumte sie sähe sich in einem grünen Land, in dem der Frieden herrschte. Genußvoll schlängelte sie sich durchs Gras und suchte sich einen warmen Ort zum Schlafen.
Da kam der schwarze Schatten daher und sah, dass die gefiederte Schlange im Träumen schlief.
Der Schatten war traurig, denn er war mit der Schlange verabredet. Heute wollte er den Tanz des Lebens aufführen, doch die Schlange ruhte in Frieden.
Da dem Schatten nur die Zeit der Sonne für seine Kunst blieb, begann er seinen Tanz des Lebens. Er hüpfte in die Luft, überschlug sich, rollte zur Seite, zuckte rhythmisch und sprang in großen Bogen im Kreis. Bei jeder Bewegung versprühte er Funken, grüne, blaue, rote und braune. All diese Funken fielen auf die Schlange und färbten ihren Körper unterschiedlich ein.
Als dann die Sonne im Land des Friedens unterging, hauchte der Schatten sein Leben aus und die gefiederte Schlange erwachte von der Abendkälte. Sie sah in der Dunkelheit nicht, dass ihre Haut eine neue Färbung trug.
Die Schlange schlängelte durchs Gras und bemerkte, dass sie träumte. Als sie aber an den Ort kam, wo der Schatten getanzt hatte, da glühte ihre Haut auf. Grün, Blau, Rot und Braun.
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