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Saturday, April 14, 2012

Nicht für Frauen, bitte von Frauen nicht zu lesen!!!!

Hallo liebe Männer. Wir sind doch Helden, nicht wahr? Eigentlich sind wir alle mehr oder minder gut darauf vorbereitet in Ausnahmesituationen Heldentaten zu vollbringen. Warum ist das eigentlich so? Und was bereitet uns eigentlich tagtäglich auf das Heldendasein vor?

Kann ein Held ein Held sein, wenn niemand zuschaut und keiner es mitbekommt oder muss der Held stets eine Bühne haben mit Chronisten und Zeugen, die es berichten können? Ist der Held ein Held, weil er es will oder werden wir Helden zu Helden, weil andere es von uns erwarten.

Du liest diesen Post wahrscheinlich nachdem du einmal um Dein Haus oder Deine Wohnung gegangen bist und für Ordnung und Sicherheit gesorgt hast. Die größte Herausforderung für Helden sind meistens die Machenschaften böser Männer und so kann man vielleicht sagen, das Helden von bösen Männern geschaffen wurden und das sie böse Männer bekämpfen. Aber kann etwas, was von bösen Männern geschaffen wurde wirklich gut sein? Wozu werden wir Helden wenn wir das Böse bekämpfen und dabei selber recht böse werde.

Ich gebe es zu, ich kann wirklich böse werden und natürlich laufe ich ab und zu die Grenzen meines Reviers ab. Ob das zu den Kleinigkeiten gehört, die mich im Alltag auf eine Heldenrolle vorbereiten?

Was bereitet uns Männer auf das Held sein vor - wie sieht unsere Ausbildung aus? Nichts für schwache Nerven oder schwache Frauen...


Saturday, October 1, 2011

In der Nacht liegen Kräfte geborgen und gefesselt

"In der Nacht  liegen Kräfte geborgen und gefesselt, die die Sonne am Tage zu sehr schwächt, als dass sie spürbar werden."

"Wenn die Sonne sinkt, dann spüren wir, wie die Fesseln in uns frei werden. Dunkelheit ist das Reich der Absicht. Absicht wirkt ungesehen." Er kichert.

"Ray, was meinst Du warum die Mächtigen dieser Welt immer soviel Wert darauf legen, im Rampenlicht zu stehen und zu glitzern. Ist doch einfach. Es wird eine Glitzerkugel präsentiert, aber die Absicht bleibt im Dunkeln." Er schweigt.

"Es mag ein Treppenwitz der Geschichte sein, aber für viele Menschen ist die Absicht ihres Lebens eine sehr dunkle Angelegenheit. Sie kennen sie nicht. Sie laufen hinter den glitzernden Kugeln der Mächtigen hinterher. Da sie aber deren Absicht nicht kennen, kommen sie in einer Glitzerkugel an  - mehr nicht."

"Mein Lehrer pflegte mir immer eine Geschichte zu erzählen, um mich zu ermahnen, niemals die Dunkelheit aus den Augen zu lassen und die Geschichte, die ging so. An einem sonnigen und friedlichen Tag bin ich über mein Grab gegangen. Es war noch nicht ausgehoben, also fühlte ich mich sicher."

"Das war die Geschichte?"

"Klar, man, ein bißchen musst du auch schon selber machen. ich reiche dir hier schließlich keine Brust. Ich gebe dir Hinweise. "

Ich schüttel den Kopf. "Ich bin verwirrt. Der Tod, wir lassen uns vom Tod in der Dunkelheit beraten?"

Klopft sich klatschend vor den Kopf. "Mensch Ray. Du lernst schnell aber nicht schnell genug. Denn du fühlst dich sicher. Wir sind nie sicher, denn wir werden sterben. Diese Absicht des Sterbens liegt im Dunklen und deswegen ist die Beratung durch den Tod am hellichten Tage niemals so klar und eindeutig als wenn wir uns mit der Absicht in der Nacht beschäftigen..."

"Eine einfache Übung habe ich für dich. Wenn es Nacht ist und du deine Übungen machst, dann stelle dir einmal vor, dass du das Ergebnis einer Absicht bist, die du nicht kennst. Sage dir innerlich - ja, ich erkenne an, das Ergebnis einer fremden Absicht zu sein. Und dann versuche dieses Ergebnis in seiner Vollendung zu sehen... Nur so wirst Du erkennen, was dich gefangen genommen hat..."

Wednesday, March 23, 2011

Spirituelles Rätsel


Was haben eine Kartoffel und eine geheimnisvoller Mann gemeinsam?

Beide reifen im Dunkeln, jenseits der Blicke. Erst weichgekocht sind sie verdaulich und eigentlich sind sie immer nur Teil des Essens auch wenn sie sich als Hauptgericht sehen...

Thursday, February 25, 2010

Stereotypen der Männer



An manchen Tagen fühlt sich der Mann der Tat beschwingt. Er spürt Tatendurst - unmotiviert schießt ihm die Energie in seinen Gefühlspunkt. Nach außen hin wirkt er ruhig, das täuscht, solange er sich noch nicht entschieden hat, rollieren die verlockenden Taten durch sein Inneres. Wie die Kugel beim Roulette das Rad umläuft dauert es, bis er sich festlegt.

Hier saugt sich der geheimnisvolle Mann fest. Er möchte gerne den Fall der Kugel manipulieren. Denn wenn die Entscheidung fällt, dann zieht der Mann der Tat sein Ding durch, während der geheimnisvolle Mann weiter da sitzt und der Menschheit Noten verteilt.

Sunday, February 14, 2010

Ratschlag unter Männern...

Der einzige Rat den ein Mann einem anderen Mann im Laufe seines Lebens geben kann ist...

Ist...?

ist, sich nicht selber im Wege zu stehen, indem man versucht ein Mann zu werden oder zu sein. Ein Mann ist ein Mensch der keiner Rolle oder Vorbild nacheifert. Ein Mann ist jemand einzigartiges, der sich weder vergleicht noch anderen ein Vorbild sein will. Es ist fast noch wichtiger kein Vorbild sein zu wollen, denn erst wenn wir einfach sind und uns weder mit anderen vergleichen noch wie sie sein wollen, erst dann lässt du deine Wahrnehmung frei fließen und kannst auch dann erst wirklich sehen, was ein Mann ist.

Monday, February 1, 2010

Krank -

Hallo, leider bin ich krank und kam auch nicht dazu gestern zu posten. Was tue ich wenn ich krank bin?

Zum einen mache ich von Zeit zu Zeit eine Atemmeditation, bei der ich bewusst einatme und dann mit der Ausatmung dass Krankheitsgefühl herauszuatmen versuche.

Heute habe ich einen dunklen Bereich im Solar Plexus. Es fühlt sich so an, als ob etwas fremdes drinsteckt. Ich vertiefe mich in das dunkle Gefühl und beginn seine Energiefaserstruktur zu fühlen. Sanft wringe ich die Fasern und atme aus. Nach und nach wird das Bild klarer. Ein Mann vom Typus geheimnisvoller Mann hängt an mir dran. Er hat dunkle Fasern auf mich abgeschossen, so als wenn ich auf eine Häkeldecke feinen Schlamm auskippe.

Der Mann hat ein schwaches Herz. Ich spüre sein schwaches Herz und das ist unangenehm, denn es fühlt sich richtig krank an. Nach und nach sehe ich, dass er loslassen muss, wenn er selber gesunden will. Er hält etwas von mir fest, will dass ich stehenbleibe, aber alles verändert sich.

Den Schlamm verbrenne ich auf kleiner Flamme mit einer grünen Flamme. Grüne Flammen sind sehr effektiv bei diesem Typus. Je mehr ich transformiere umso besser fühle ich mich - nach und nach wird mein Solarplexus freier, ein lähmendes Gefühl wird schwächer und ich spüre zwei Fasern, die sich in meinen Solarplexus bohren. Eine ist dieses kranke Herzgefühl, das andere ist wie eine Art Messer, sehr scharf. Beide Fasern lösen sich von meinen in der grünen Flamme. Ich erkenne die Person, die an mir hängt. Jemand von der Arbeit.

Er will, dass ich ihm diene - ein Machtgefühl und meine Belohnung? In seinem Dunstkreis sein zu dürfen.

Auch auf der Arbeit gilt, alle Menschen sind gleich und wir üben lediglich Funktionen aus, die eine Bedeutung haben. Manche Funktionen gehen mit Entscheidungen einher, aber wenn Entscheidungsträger ihre Funktion persönlich nehmen, dann sollten sie auf ihr Herz achten....

Tuesday, January 19, 2010

Seelenlachen




"Manchmal, wenn ich unterwegs bin in der Unendlichkeit, dann bin ich es leid, all diese Schönheiten nicht teilen zu können. Ich würde gerne ein Lagerfeuer machen, Wanderer und Passanten einladen zu verweilen und ich würde ihnen erzählen, von den sanften Wellen der See des Unfassbaren. Wie es sich anfühlt, hinein zu greifen und nichts zu fühlen und doch den See zu sehen, der da zu sein scheint, und doch nicht be- oder ergriffen werden kann. Wie es sich anfühlt in wunderbare Wellen hineinzuhechten und doch nur ins Bodenlose zu fallen, sinnlos verwundert, bis es die Seele kitzelt und sie loslacht. Sie lacht laut und schallend über diesen Ort."

"Tage und Wochen habe ich diesen See umwandert, ohne natürlich je rumzukommen - unfassbar."

"Zurück im Alltag ist mir der See wieder in den Sinn gekommen, wenn ich mich mit Geschäftsleuten unterhielt, die mir etwas verkaufen wollten. Es war wieder wie am See. Sie sprachen von etwas, das ich vor mir sah, doch wenn ich es berühren wollte, hatte es keine Substanz. Da ist mir klar geworden, dass wir die erste Lüge, die wir in unserem Leben entlarven, uns gut merken sollten. Lausch in dich rein und fühle, wie die Seele lacht auch wenn du vielleicht entäuscht bist. Ein guter Lügner wird dich stets wandern lassen, ohne dass du je ankommst."

Saturday, May 30, 2009

Was wäre wenn....


Schlaraffenland

"Wie angenehm ließe es sich unter uns leben, wenn die äußere Haltung immer die Beschaffenheit des Herzens wiederspiegeln würde."
Jean-Jaques Rousseau

Wieviel Zeit im Leben grüble ich darüber, was jemand wie gemeint haben könnte. Oder wie es jemandem geht, während er mit mir spricht ...

Eine Hilfe kann es sein, wenn im beruflichen Alltag am Schluss von Besprechungen Feed-Back-Runden stehen. Jeder sagt in 30 Sekunden, wie er sich gerade fühlt und die Aussage bleibt so stehen ohne hinterfragt zu werden. So kommt man der Beschaffenheit des Herzens ein wenig näher.

Wednesday, March 18, 2009

Rätsel ;-)




Was haben eine Kartoffel und ein geheimnisvoller Mann gemeinsam?

Beide reifen im Dunklen, jenseits der Blicke. Erst weichgekocht sind sie und eigentlich sind sie immer nur ein Teil des Essens auch wenn sie sich selbst als Hauptgericht sehen.

Saturday, January 31, 2009

Trio



Ein Gedicht, bitte ein Gedicht.....



Danke...

Thursday, September 11, 2008

Tricks der geheimnisvollen Männer I



Man stelle sich vor, man würfe einen Stein in ein dunkles Loch. Das Loch ist so tief, es nichtmehr zu hören ist, wenn der Stein unten auf den Boden schlägt. Dennoch wird der Stein auf den Boden fallen und es wird einen Ton geben.

Manche Menschen bewerfen uns mit Ihren Stimmungen, als wenn Sie einen Stein in ein Tiefes schwarzes Loch würfen. Ihre Stimmungen fallen tief in uns hinein und wenn sie uns erreichen, spüren wir es nicht mehr. Mehr noch wir wissen nicht mehr wer den Stein geworfen haben könnte.

Dann stehen sie bereit uns zu beraten, uns zu helfen oder uns zu heilen. Doch dessen bedürfen wir nicht. Wir müssen nur das dunkle Loch erleuchten, in das sie ihre Steine warfen.

Übung: Ich stelle mir vor, ich fliege durch eine langen dunklen Schacht. Ich lande auf dem Boden. Der Boden lebt, er schläft und träumt. Überall liegen Gegenstände herum. Sie scheinen beschriftet zu sein, Kommandoanweisungen, Tapes laufen mit eindringlichen Stimmen. Ganz klar, ich habe für andere etwas zu tun. Jetzt fahre ich den Boden nach oben, ganz nach oben zur Sonne und zum Licht.

Oben angekommen sehe ich den wahren Charakter der Gegenstände. Sie sehen neidisch, gierig und grob aus. Langsam lösen sie sich im Licht auf. Sie zerbröseln und werden unwichtig.

Thursday, May 29, 2008

Carlito, Carlito


Wer Carlos Castaneda gelesen hat, der hat bei Ihm vielleicht das Konzept vom Auslöschen der persönlichen Geschichte gelesen. In meinen Worten zusammengefasst würde ich das so verstehen, wer seine persönliche Geschichte pflegt, der nimmt sich selbst, sein Ego zu wichtig und bleibt ein Gefangener von irrigen Ansichten über sich selbst. Insofern sollte ein Suchender bemüht sein, sich von seiner persönlichen Geschichte zu lösen, sie auszulöschen.

Darf ein Suchender eine persönliche Geschichte haben, oder sind im sonst die höheren Erkenntnisse der Esoterik verwehrt?

Wenn ich Castaneda lese, dann begegnet mir auf Schritt und Tritt das Charaktermuster eines geheimnisvollen Mannes. Diese Menschen legen sich im Verlaufe ihres Lebens eine Maske zu, die sie anderen Menschen gegenüber als ihr wahres Ego ausgeben. Meistens sind es sehr liebe Masken, oder die Masken sehr kompetenter Menschen. Geheimnisvolle Männer müssen erst lernen, diese Maske loszulassen und zu dem Ort in ihrem Inneren vorzudringen, wo sich ihre wahren Gefühle und ihre wahren Absichten befinden. Ein geheimnisvoller Mann muss seine persönliche Geschichte vielleicht löschen, wenn er es mit dem Lügen übertrieben hat, wenn das Lügen ihm so zur Gewohnheit geworden ist, dass ein Neubeginn erforderlich ist.

Für alle anderen menschlichen Charaktere, die direkten Zugriff auf ihre Gefühle und ihre Absichten besitzen, gilt das nicht. Castaneda hat diesen Zusammenhang nicht reflektiert, weil er seine Natur nicht wahrhaben wollte. Trotzig liefert er seine Vorstellung eines Schamanenschülers in Millionenauflage ab und möchte das die Menschen wie die Lemminge den Gedanken eines geheimnisvollen Mannes folgen. Sorry Carlito, das Wissen finden Andere und das hast Du immer gehasst nicht wahr?

Die persönliche Geschichte ist die Geschichte der persönlichen Lernschritte. Sie ist bei jedem Menschen unterschiedlich und wunderbar und wir nehmen uns um keinen Deut zu wichtig, wenn wir uns unserer Fortschritte, unserer Veränderungen und unseres Weges bewusst sind. Triffst Du Buddha unterwegs, gib ihm einen freundlichen Tritt in den Hintern.

Monday, April 14, 2008

Geheimnisse


Der geheimnisvolle Mann sagt:

Die Lüge als solche, ist zumeist nichts weiter als achtlos dahin gesagte Worte. Der mysteriöse Mann ist sich sehr klar darüber, das die Welt mehr das ist, was die Menschen glauben, als das was die Welt in Wirklichkeit ist. Wäre es vermessen zu sagen, dass, wenn wir den Menschen geben, wonach sie dürsten, nämliche eine Illusion und eine Bestätigung ihrer Vorstellungen, dass ein gutes Werk getan sei?

Warum der Wahrheit Götzendienst erweisen, wenn die kreative Seele nach Ausdruck ruft und die Wahrheit stets verachtet wird. So gesehen ist der mysteriöse Mann ein Schöpfer, ein Genius, der mit Mühe und Ausdauer und unendlichem Fleiß die kleinen Zeichen der Freude und der Missbilligung in der Körpersprache seiner Mitmenschen liest, um mitten unter ihnen die Tragödie auszubreiten.

Wem gefiele es nicht, umsonst ins Theater zu gehen, wem gefiele es nicht, seinem Alltag zu entfliehen, in eine Welt, die größer ist als alles Dagewesene. Diese Kunst vermag nur der geheimnisvolle Mann zu vollbringen. Er, der der Wahrheit um der Kunst willen entsagt, hat Narben an Seele und manchmal auch am Körper erfahren, wenn sich von Zeit zu Zeit die Menschen in Scharen von ihm abwenden. Ach ihr Philister, habt ihr meine Lügen nicht gerne geglaubt und nun da der Trunk den Schlund entlang geronnen ist, jetzt, da der bittere Nachgeschmack offenbar wird, jetzt wollt ihr Wahrheit schmecken? Ihr Toren, wisst ihr nicht was ihr wollt?

Ich schon, drum greife ich stets nach neuen Freunden, die unverbraucht und unverdorben, mir die Gesellschaft in den Schoße wirft. All weil mich mein Genie plagt, die neuen Jünger zu umgarnen, muss stets geduldig erst das Band des Vertrauens geknüpft, dann das Netz der Verstrickungen gewebt und schließlich der Sack der Lügen wieder oben über ihnen zugebunden werden. Ich bins nicht schuld, es its meine Natur. Also packt euch oder spielt mit.

Nun zum Schluss etwas anderes, noch ein Zitat von Friedrich Nietzsche. "Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas Seltenes, aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel."

Saturday, March 15, 2008

Das Tuskegee Experiment


Das Tuskegee Experiment

Der US Public Health Service (PHS) hat zwischen 1932 und 1972 eine Experiment mit 399 schwarzen Menschen durchgeführt. Die Männer waren an Syphilis erkrankt und der PHS wollte den körperlichen Verfall der Menschen in der letzten Phase der Krankheit studieren.

Die Männer waren bewusst aus einem armen County in Alabama ausgesucht worden. Sie besaßen geringe Bildung und man erzählte Ihnen Unfug über ihre Behandlung und ihre Krankheit. Ja, man enthielt ihnen wirksame Medikamente vor.

In der Folge infizierten sich 40 Frauen mit Syphilis und kamen 19 Babys mit Syphilis auf die Welt.

Diese schwarzen Menschen wurden behandelt wie Laborratten.

Präsident Clinton entschuldigte sich am 16. Mai 1997 bei den verbliebenen 8 Überlebenden für dieses Experiment. Das PHS lehnte jede Verantwortlichkeit ab unter dem Hinweis nur Anweisungen ausgeführt zu haben und lediglich ein kleines Rad im Getriebe zu sein.

Quelle:


Meine Meinung:
Sie sind unter uns. Männer in Organisationen und Vereinigungen, die ich mit dem Typstempel geheimnisvolle Männer versehe. Sie sind nett, wir unterhalten uns gerne mit Ihnen. Und dennoch empfinden sie nichts für ihre Mitmenschen, sind sie bar jeden Mitgefühls, das über ihre eigene Person hinausgeht. Nach außen hin treten sie als Opfer auf, nach innen hin fällen sie Entscheidungen wie der liebe Gott über das leben anderer Menschen. Das wir alle gleich sind, ist für sie kein Wert. Respekt ist eine Einbahnstraße.

Seid wachsam, und wehrt euch. Glaubt keinen bürokratischen Autoritäten und macht euch stets selbst ein Bild. Für manche Menschen sind Ihre Mitmenschen lediglich Laborratten und wir können jeden Tag eingeladen werden an einem Ihrer Experiment teilzunehmen.

Monday, January 7, 2008

Aus dem Nachlass eines jung Verstorbenen, der nicht an das Grab seiner Großmutter väterlicherseits eilte

Liebe Mutter!

Ich schreibe diesen Brief nicht um Dich anzuklagen oder zu verletzen. Ich schreibe diesen Brief, damit Du verstehst, was in mir vor sich geht. Dieser Brief ist zum Teil nicht an Dich gerichtet sondern an die Frau, die Du mal vor Jahren gewesen bist. Jedes einzelne Wort ist mir ernst und es täte mir leid, wenn du es einfach von Dir weisen würdest, bloß weil es in unserer Familie nicht üblich ist, die Dinge beim Namen zu nennen oder über seine Gefühle zu reden.

Ich bin drei Jahre alt gewesen. In diesem Alter lernte ich mich finden und die Welt zusammenhängender zu begreifen. Kindermund tut Wahrheit kund. Genauso erfasste ich intuitiv die Stimmung der Leute, die mich umgaben. Ich liebte dich damals sehr und wünschte mir auch wiedergeliebt zu werden. Ich spürte aber bei Dir mir gegenüber eine ständige Gereiztheit und Ablehnung. Du konntest mich damals nicht annehmen wie ich war, sondern Du warst trotzig. Du fühltest Dich von mir vereinnahmt. Wenn ich hingegen beobachtete wie Du Marcel und Armande behandeltest, konnte ich eine solche Gereiztheit nicht empfinden. Weiß der Himmel warum Du gerade auf mich schlecht zu sprechen warst, als ich gerade in dieser wichtigen Phase war.

Die ständige Zurückweisung tat mir weh. Was konnte ich dafür, dass ich auf der Welt war? Eines Morgens nahm ich meinen Mut zusammen und fragte Dich, ob Du mich lieb hättest. Du warst irritiert und wolltest offensichtlich davon nichts hören. Du willst oftmals unangenehme Dinge nicht hören. Für mich war die Frage sehr wichtig - um nicht zu sagen überlebenswichtig. Denn so ein kleiner Wurm braucht das Gefühl geliebt zu sein oder er stirbt. Ich versuchte also verzweifelt Dir meine Gefühlsnot zu offenbaren aber Du wurdest ärgerlich, drehtest Dich um und sagtest, "Das bildest du dir ein." Als Du das Zimmer verlassen hattest, war ich unfähig, mich zu bewegen. Über eine Stunde habe ich auf dem Fleck gestanden und konnte mich nicht rühren. Dass Du mich so behandelst und ich mir alles einbildete entwickelte sich in meinem Kopf so, dass ich ein böser Mensch bin, der Dir böse Gefühle zumisst, die Du gar nicht hattest.

All diese negativen Gefühle waren mir entsprungen, wenn ich Dir glauben sollte. Ich wollte aber liebenswert sein. Diesen Widerspruch hielt ich nicht aus. Noch am gleichen tage bekam ich Fieber und wurde krank. Als die Krankheit vorüber war, fing ich an all das zu tun, was mich für Dich wohl liebenswert machte. Ich gab meine kindliche Welt, die ohne Liebe unerträglich war auf, zugunsten einer Scheinwelt, wo ich mich bemühte so zu sein, dass Du mich lieben könntest. Damals habe ich mich verloren. Aber das Allein gelassen werden in meiner Not, das hatte sich unauslöschlich in die Tiefe meiner Seele gebrannt.

Dann war da noch mein Bruder Armande, der aus Angst log. Ihr habt ihm Angst gemacht und weil er sich nicht zutraute gegen euch zu bestehen, log er. Ihr habt ihm soviel Angst gemacht, dass er auch heute mit dreißig Jahren noch lügt.

Bruder Armande hatte ein Lieblingsspiel als ich klein war. Er hat mir gegenüber demonstriert, dass er besseren Zugang zu Dir hatte, als ich. Wir Kinder haben alle um Deine Liebe gekämpft. Er machte sich einen Spaß daraus mir meine Ohnmacht Dir gegenüber zu beweisen.

Als ich fünf Jahre alt war, beschwerte sich Frau Müller, dass ihr eine Fahrradbirne fehlte. Du kamst zu uns ins Wohnzimmer und fragtest wer die Birne - Preis 15 Pfennig - genommen hätte. Armande sagte, dass ich es gewesen sei. Ich sagte, "Ich war es nicht." Der Lügner Armande rächte sich wieder dafür, dass er als Größter mehr Verantwortung tragen musste als der Kleinste. Du glaubtest Armande und mir nicht, denn ich war für Dich nicht glaubwürdig.
Ich weiß nicht wie lange Du mit dem Teppichklopfer auf mir herum gedroschen hast (nebenbei ist das ein Signal der Liebe?) jedenfalls gestand ich gedemütigt und verletzt, was ich nicht getan hatte. Meine Glaubwürdigkeit war dahin. Mir blieb nichts andere übrig, als ein Clown zu werden, denn dazu hattet ihr mich gemacht und Du hast mich ein absolutes Gefühl der Ohnmacht erleben lassen. Doch ohne Liebe kann ein Kind nicht leben und so vergaß ich.

Du wolltest damals keine Kritik hören, weil Du Angst vor negativen Sachen hattest. So hast Du die Unfähigkeit des Vaters vorgeschoben, um von Dir abzulenken. Er war der Buhmann, weil er respektlos, unverständnisvoll uns Kindern gegenüber und ein großer Egoist war.

Und Armande hat es mir demonstriert, dass ihm geglaubt wurde und nicht mir. Er hat mich leiden lassen und keiner hat mir geglaubt.


Doch all das ist vergeben und vergessen. Als jetzt die Oma starb, da verlangtest Du ich sollte zur Beerdigung kommen und wieder einmal war es Dir egal, was ich empfand. Für Dich zählt nur, was man muss. Du musstest immer. Aber für mich zählt, was man fühlt und ich bin kein kleines Kind mehr, das sich für alles die Schuld in die Schuhe schiebt, Was Du nicht akzeptieren kannst, ist das ich ein Wesen mit eigenen Gefühlen und Empfindungen bin. Statt dessen kommst Du mir mit meinem Vater. Mein Vater, der Zeit seines Lebens nichts anderes zu tun hatte, als seine Kinder zu verarschen, um sich selber in seinen unbefleckten Erwachsenenhimmel zu erheben.

Er hat nie Rücksicht auf meine Gefühle genommen und wenn ich ihn mal gebraucht hätte, dann war er nicht da. Als Vater hat er versagt. Seine Mutter hat er vernachlässigt und sie durch seine merkwürdigen Verhaltensweisen - er hat ihr immerhin das Haus unter dem Hintern wegverkauft, während sie im Krankenhaus lag - um einige Jahre ihres Lebens gebracht. Er hat mir nichts vorzuwerfen.

Wie Du siehst gibt es keinen Grund zu streiten, lass' uns also vertragen.

Monday, December 31, 2007

Sind alle Menschen gleich? Wir sehen was wir sind.

Wenn wir von einem esoterischen Standpunkt betrachten, ob alle Menschen gleich sind, dann fallen unterschiedliche Betrachtungen der Männer ins Auge. Der Mann der Tat zum Beispiel sieht nicht, das andere Menschen es mit ihm aufnehmen könnten. Schreitet er zur Tat, reißt er alle mit und überwindet mit enormen Kraftaufwand alle Widerstände. Seine Erfahrung ist - Ihm kommt keiner gleich.

Und doch ist dies nur ein Teilaspekt, denn der Mann der Tat erholt seinen Energiehaushalt. Tat und Pause wechseln sich ab. Wenn der Mann der Tat im Alltag fest gebunden ist, dann nutzt ihm seine Tatkraft wenig. Dem überlegenen Handeln steht als Ausgleich die Pause gegenüber und die geringe Zahl Alltagsgelegenheiten, in denen eine Tat gebraucht wird. Manchmal ist die groß angelegte Vorgehensweise Verschwendung - schießt der Mann der Tat mit Kanonen auf Spatzen und steht am Schluss mit dem gleichen Erfolg wie alle Männer da.

Der Gelehrte sammelt mit besonderem Zeitaufwand Wissen. Zu wissen ist eine feine Sache und so mache Gelegenheit kann ein Gelehrter zu seinem Vorteil wahrnehmen, weil er einen Wissensvorsprung besitzt. Seine Suche nach Wissen verwandelt sich beim Umgang mit Bekanntem in eine Schwäche. Die ewige Wiederholung begeistert ihn wenig und macht ihn schnell mürrisch und schroff. Da der Alltag zu 98% aus Wiederholungen besteht, ist die viel gerühmte Fröhlichkeit der Gelehrten eine Seltenheit. Erst wenn die Suche nach Wissen beginnt, sind sie energetisch im Gleichgewicht, und die Vorteile, die sie bei der Suche haben, büßen sie im Alltag ein.

Der geheimnisvolle Mann ahnt zwar immer, das etwas um ihn herum vor sich geht und er hat ein Händchen dafür, Gerüchte zu sammeln und auszuwerten. Einige machen Karriere, steigen in der Hierarchie auf. Doch die Meisten erreichen trotz angenehmer Masken und stetem Planen wenig, weil sich auf Absichten zu verstehen eine Sache ist, eine Absicht anzuziehen eine andere Sache ist. 'Scheitern' ist ihr Lieblingsschimpfwort, weil sie es so oft vor sich sehen. Absichten zum Leben zu erwecken ist eine Domäne der Männer der Tat und diese Energieform fehlt dem geheimnisvollen Mann vollständig. So wartet er auf Früchte, die häufig Andere ernten werden. Er versteht einen Boden zu bereiten, aber er hat nicht die Kraft zu ernten. Um dies genauer zu verstehen siehe den Post zur Absicht.

Der geheimnisvolle Mann ist von der Absicht fasziniert, von ihrer nicht wahrnehmbaren Existenz, dem damit verbundenen Geheimnis und damit scheidet er nach der Regel der Absicht aus, erfolgreich die Absicht anzuziehen, denn er ist nicht unbekümmert sondern beteiligt. Andere Männertypen beobachten die Absicht nicht, sind daher unbekümmert und verwirklichen punktuell, was dem geheimnisvollen Mann verwehrt bleibt. Der Platz des geheimnisvollen Mannes ist, wie mächtig er auch wird, in der zweiten Reihe und das ärgert ihn und entfernt ihn noch weiter von der Absicht.

Der hilfreiche Mann ist derjenige, der gleich ist. Er kennt keine Unterschiede in der Wahrnehmung. Er lässt andere Menschen gelten, verdrängt sie nicht aus erklärten Einflusssphären. Der hilfreiche Mann kann ein Leben in Gleichheit führen, wäre da nicht der stete Impuls, die anderen Typen zu verstehen, die an ihrer offensichtlichen Unausgeglichenheit leiden. Der Mann der Tat, dem so vieles entgeht, weil er so wenig Ausdauer besitzt, sondern mehr Schnellkraft. Der geheimnisvolle Mann, der so verbissen sein Glück an das gemeinsame Verfolgen von Plänen hängt. Der Gelehrte, der immer noch nicht am Ende seiner Suche ist. Der hilfreiche Mann spürt die Unausgeglichenheit und möchte den anderen Typen zeigen. - Hier, ich kenne den Weg zur Ausgeglichenheit. Das er die anderen Typen ändern müsste, um sein Ziel zu erreichen, wird ihm nicht klar. Es sei denn er lernt sich und die anderen Typen zu erkennen, dann kann er sein Gleichsein annehmen.

So gründet sich die Überlegenheit vieler Männer auf ihre Stärken. Jeder trägt ein Pfund mit sich herum, mit dem er anderen Männern gegenüber wuchern kann. Und gleichzeitig werden die Stärken der anderen Typen als Schwächen gewertet. Das ist der Nährboden, der zu den besten griechischen Tragödien inspirierte.

Fazit: Es gibt keine Gleichheit in der Wahrnehmung der Männer und Jeder kann Jeden tadeln, das er zum Scheitern von Projekten aus Gründen eines übersteigerten Egos beitrug. Ist es das?

Nein, wenn wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten, das wir von Unbekanntem umgeben sind, dass all unsere Schubladen nicht die wirkliche Welt wiedergeben, dann haben wir genug Abstand zu unseren Selbstbildern, um mit den anderen Unbekannten auf gleicher Augenhöhe zu sein. Wenn ich kein Bild von meinem Mitmenschen habe, dann kann ich ihnen mit Respekt begegnen ohne unterwürfig zu sein. Werde ich niemals den Fehler begehen, andere Menschen zu unterschätzen. Auf dieser Basis verschwenden wir am wenigsten seelische Energie im Umgang mit unseren Mitmenschen und machen optimalen Gebrauch von sich bietenden Gelegenheiten.

Saturday, December 15, 2007

Frau ohne Einverständnis zum Mann operiert? Nachrichtenchronik berichtet.

Die Wiener Zeitung berichtet am 12.12.2007 in ihrer Internetausgabe von einem Prozess, den eine Krankenpflegerin gegen einen Chirurg führt.

"...für die 48-Jährige, die sich heute Christiane nennt, ist es ein "falsches Leben" gewesen, in das sie da vor 30 Jahren, ohne gefragt worden zu sein, hineingestoßen wurde. Damals, im August 1977, wurden der Krankenpflegerin von einem Arzt in einer Kölner Klinik ohne Aufklärung intakte Eierstöcke und die Gebärmutter entfernt."

Während der Prozess sich aufgrund der Aktenlage schwierig gestaltet so existiert anscheinend ein Schreiben des Chirurgen an das Kreiswehrersatzamt. Danach:
"Allerdings gibt es da noch einen Brief vom 5. Juni 1979, in dem der Chirurg sich an die Musterungsstelle der Bundeswehr wandte – mit der Bitte, Völling nicht einzuziehen, weil dieser "genotypisch weiblich ist". "Völling", so schrieb der Arzt damals weiter, "ist aber über das Ausmaß der Erkrankung noch nicht vollständig informiert worden". Die Diagnose solle dem Patienten deshalb "auf keinen Fall mitgeteilt werden"."
Die Sachlage werden die Richter klären, wäre es so gewesen, wie die Klägerin es behauptet, dann wäre dies ein gutes Beispiel, wie der Typ "geheimnisvolle Männer" mit Menschen umgeht. Hier wäre über den Kopf eines Menschen hinweg entschieden worden, was zu seinem Besten sei, ohne dass ein Unrechtsbewußtsein existierte.

Entscheidungen für einen Menschen zu treffen, dessen Auswirkungen er alleine tragen muss, ohne sein Einverständnis, ist aus meiner Sicht unethisch. So meint denn auch die Krankenschwester.

"Nach Ansicht der Klägerin hätte der Chirurg die OP sofort abbrechen müssen, als er bemerkte, dass die inneren weiblichen Geschlechtsorgane voll entwickelt waren. Mit dem Eingriff sei sie biologisch unumkehrbar zum Mann gemacht worden."

Eine solche Nachricht zu lesen, macht mich wütend und nachdenklich zugleich. Sie motiviert mich, mir stets klar darüber zu sein, was ich will und von Anderen einzufordern, meine persönlichen Entscheidungen zu respektieren.

Sunday, November 18, 2007

Wer ist der geheimnisvolle Mann?

Der geheimnisvolle Mann wird von Geheimnissen angezogen wie der Bär vom Honig. In seiner Welt gibt es viele Geheimnisse und häufig meint er niemand kenne ihn so, wie er wirklich sei. Mit anderen Worten: Das größte Geheimnis im Leben der Anderen wäre er selbst.

Mit einer einfachen Frage an uns selbst finden wir stets heraus, was der geheimnisvolle Mann verbirgt. Wozu fühle ich mich durch den Mann veranlasst? Und schon stelle ich fest, das da ein Drang vorhanden ist. Dieser Drang Dinge zu tun stammt als Appell vom geheimnisvollen Mann. Seine Art sich mitzuteilen hat einen Appell-Schwerpunkt. Wer mehr über die unterschiedlichen Seiten einer einer Kommunikation erfahren will, der lese z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Vier-Seiten-Modell.

Recht früh in der Kindheit entwickelt der geheimnisvolle Mann eine Maske. Er gerät als Kind in die Situation, dass seine Eltern, seine Freunde oder die Umwelt ihm nicht glauben. Dies liegt an seiner Prägung: Er stellt keine Sachverhalte dar, sondern Absichten.

Ein Beispiel: Für die meisten Menschen ist klar, das frech zu sein respektlos ist. Eine Respektlosigkeit wird durch die Absicht des Sprechenden nicht zu einem Kompliment werden.
Kleine geheimnisvolle Jungen tun genau das. Sie sprechen über ihre Absichten und das ihre Frechheiten gar nicht so gemeint sind. Pustekuchen. Niemand glaubt so etwas und so fühlen sich diese Kinder von dem Unglauben der Umwelt abgelehnt. Sie suchen nach einem Ausweg.

Die Umwelt kann nicht in sie hineinschauen. Die Gedanken sind frei. So entwerfen sie für sich eine nette Maske, die sie ihrer Umwelt vorspielen und stellen fest - jetzt glaubt man mir. Das Geheimnis ist geboren und die Überzeugung, das niemand hinter die Maske schauen kann, das niemand den wahren geheimnisvollen Mann kennt. Und zuletzt vergessen sie sich selbst und leben eine Maske, der die Umwelt glaubt. Die Maske ist in der Regel eine sehr liebe nette verständnisvolle Person, denn eine solche Person hat maximale Freiräume, durch das Vertrauen, das die Mitmenschen netten lieben Menschen entgegenbringt.

Geheimnisvolle Männer entwerfen Strukturen, die sie ihren Mitmenschen als die natürliche Ordnung der Welt erklären. Sie sind Kirchenmänner, Anwälte; sie bevölkern in der Wirtschaft Managementposten In allen genannten Berufen haben sie reichlich Gelegenheit, Anderen die Welt mit ihren Strukturen zu erklären. Die Kommunikation als z.B. Vorgesetzter erlaubt den ausgiebigen Gebrauch des Appells. Tun Sie dies, lassen sie das!

Die Strukturen, die sie entwerfen, weisen den Menschen feste Plätze zu. Die Struktur weist immer Ungleichgewichte in Verteilung von Arbeit und Einkommen zugunsten der geheimnisvollen Männer auf. Ihr Motto: Sie verdienen mehr weil sie Strukturen schaffen, d.h. sie bewerten die Arbeit der Mitmenschen gering. Nebenbei, wer eine Struktur schafft, der kann für sich stets eine Ausnahme machen, die Struktur schnell erweitern. So halten sie sich nie an die Regeln, die sie von anderen lautstark einfordern. Beim Regelverstoß entlarvt und in die Ecke gedrängt behaupten sie, das habe ich so nicht beabsichtigt, so nicht gemeint.

Wenn ein Mensch sich hauptsächlich mit Absichten und Entscheidungen befasst, dann hat er einen planerischen Schwerpunkt in seinem Leben. Er ist theorielastig. Diese Prägung empfinden die geheimnisvollen Männer als Schwäche. Gerne wären sie großartige Umsetzer, echte Männer der Tat. Sie beneiden Menschen, die umsetzen können und begeben sich gerne in ihre Nähe.

Weil sie ihre wahren Motive verbergen, die nicht mit ihrer Mr. Nice-Guy Masche zusammenpassen, neigt der geheimnisvolle Mann dazu, sich in seinem Inneren zu verrennen. Er plant ohne sich mit anderen darüber zu sprechen und ist mit seinen Plänen oft ungeerdet.

In Gegenwart geheimnisvoller Männer sollte man wissen was man will, sonst spannen sie einen ungefragt für ihre Pläne ein. Und - man stelle sich stets die Frage - wozu fühle ich mich veranlasst?

Wednesday, November 14, 2007

Acht Irrtümer der Liebe

Gehen wir einmal davon aus, das es vier unterschiedliche Frauentypen und vier unterschiedliche Männertypen gäbe. Gäbe es typische Irrtümer für die Liebe? Ich meine ja und was ich dazu meine folgt sofort.

1. Die Frau der Sonne ist warm und geduldig und sie sorgt dafür, dass die Menschen einander wohlgesonnen sind. Alle sollen sich in ihrer Anwesenheit vertragen - und doch sind Konflikte im Umgang mit den Menschen notwendig und unvermeidlich, denn jeder hat schon mal Wünsche, die nur zu Lasten eines Dritten umgesetzt werden könnten. Und dieser Dritte wird sich wehren.

Passiert das zwei Menschen im Umfeld der Sonnenfrau, dann versucht die sonnige Frau darüber hinweg zu helfen, indem sie z. B. Wärme spendet, einen Kuchen backt oder einen Ausflug plant. Irrtum Nr. 1: Liebe ist nicht, dass Harmonie herrscht.

Liebe ist, dass man Konflikte zulässt und keinen Vorteil einseitig zu Lasten eines anderen Menschen anstrebt. Wir sollten soviel Wärme besitzen, das wir fair teilen können

2. Die Frau des Mondes ist eine Schwimmerin im Ozean der Gefühle. Sie schwimmt in Liebe und möchte Andere an ihrem Gefühl teilhaben lassen, bis diese fast daran ertrinken. Irrtum Nr. 2: Liebe ist nicht nur mein innerer Gefühlszustand.

Nein Liebe lässt dem Anderen Raum für sein Gefühl, lässt ihm Raum zum Atmen. Die Mondfrau muss loslassen, selbst wenn sie dabei fürchtet in Liebe zu ertrinken.

3. Die Frau der Worte und des Witzes herrscht mit ihrer Zunge. Niemand ist ihr gleich. Sie weiß das und versteckt ihre Stärke. Wenn sie liebt, liebt sie wortreich, überlegt und nützlich. Sie erwartet von Anderen, die sie lieben, das Gleiche. Irrtum Nr. 3: Liebe ist Nützlichkeit, gute Worte - einwandfreie Gesinnung.

Liebe ist auch, die Schwächen Anderer zu dulden, gerade dann, wenn man bereits weiß, dass man einzigartig ist - schließlich können die Anderen keine Frau des Wortes und des Witzes werden.

4. Die Frau der Tat kommt gut aus eigener Kraft zurecht. Sie hasst Schwäche und Intoleranz, denn sie sieht in jedem Menschen eine unabhängige, für sich selbst zurecht kommende Persönlichkeit, die Andere in ihrem Wirken tolerieren. Irrtum Nr. 4: Liebe ist eine einsame Angelegenheit.

Die Frau der Tat muss erkennen, das Liebe nicht nur Einsamkeit, sondern auch eigenständige Verantwortung für die Pflege einer Gemeinsamkeit ist. Gemeinsamkeit bedeutet nicht, sich selbst alleine nicht mehr helfen zu wissen. Liebe bedeutet vielmehr zu wissen, was man aus eigener Kraft für eine Gemeinschaft tun kann, die einen über die Selbständigkeit hinaus belohnt.

5. Bei den Männern ist der geheimnisvolle Mann der Ansicht, die Liebe sei ein Geheimnis. Er verpackt alle Worte in kryptische Hinweise und vermutet ebenso in dem geliebten Partner hinter allem Gesagtem ein Geheimnis. Irrtum Nr. 5: Nichts einfach nur so nehmen zu können, wie es gesagt wurde.

Liebe ist kein Geheimnis. Liebe ist ein Geschenk, das zu Zweit ausgepackt wird. Hier wird nichts kunstvoll verborgen, sondern kunstvoll offengelegt. Der geheimnisvolle Mann muss lernen seine Gefühle offen auszusprechen oder er verläuft sich in seinemGeheimnis.

6. Der Mann der Tat ist seinen Gefühlen von den Männern am Nächsten. Er schwimmt in seinen Emotionen, aber er kann sich bei aller Liebe nicht entscheiden. Irrtum Nr. 6: Verliebt in das Gefühl der Liebe.

Er muss lernen, dass es nicht die Liebe ist, die es zu lieben gilt - sondern das der Mensch seiner Anbetung gepackt und geliebt werden muss, dauerhaft und leidenschaftlich.

7. Der Gelehrte kennt so viele Bücher. Er liebt die Suche nach ihnen und kann- Irrtum Nr. 7: seine Gelehrsamkeit nicht mit profanen Menschen betrügen, die niemals den edlen Ansprüchen eines guten Buches gerecht werden können.

Er muss lernen, das die Geliebte eine Wissenschaft für sich sein kann - unergründlich und unerforschlich - und somit seine Liebe für Sie kein Betrug, sondern Dienst an der Gelehrsamkeit ist.

8. Der hilfreiche Mann will helfen wo er nur kann. Irrtum Nr. 8 Liebe ist keine ausschließliche Hilfsbereitschaft.

Liebe ist Partnerschaft und statt dem Partner jeden Wunsch von den Lippen abzulesen, muss der hilfreiche Mann es ertragen können, den Partner etwas für ihn tun zu lassen. Der hilfreiche Mann muss es ertragen lernen, etwas Eigenes zu wollen, um ein Partner zu sein.