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Saturday, February 6, 2016

Die geheime Sehnsucht der Menschen

Wir Menschen leben gerne, reden gerne, wir lieben Feste, Konsum, Geselligkeit. Wir streben nach Glück, wenn auch ein jeder nach einem anderen Verständnis, mit mehr oder weniger Gefühl und Farben.

Aber egal wie unterschiedlich wir alle sind, egal wie wenig wir die Sprache unserer Mitmenschen verstehen, alle Menschen eint eine geheime Sehnsucht.

Sie lebt vergnügt in den tieferen Gewölben unseres Seins und ernährt sich prachtvoll von all unseren Bemühungen etwas Besonderes zu sein. Jede Regung zum Wettbewerb, der Schönste, der Stärkste zu sein, am meisten zu verdienen, die besten Geschichten zu erzählen, die meisten Freunde zu haben, die geheimsten Orte zu kennen, all das nährt die geheime Sehnsucht.

Die Sehnsucht wächst mit jedem Kraftgewinn des Egos. Der Höhepunkt trägt schon seinen Untergang wieder in sich in dem die Sehnsucht wächst und stärker wird, nicht länger getrennt zu sein.

Alles zu sein, alles zu werden - wie entspannend, wie kräftigend ist es ein Nichts zu sein, ein Nichts zu werden. Des Nachts schleicht der König aus seinem Palast und mischt sich unter seine Untertanen um die Blutleere der Macht zu ertragen.

Einfach Nicht-Sein. Einfach Alles Sein, AAAAAHHHHHH wie schön.....




Bild Public Domain bessi pixabay.com

Monday, May 7, 2012

Krank werden, gesund sein.

Er fasste meine Hand. "Was ist los? Du hast doch was?"
Ich nickte deprimiert. "Ich hab' Angst krank zu sein", sagte ich verzweifelt.
"Hmmm, ich verstehe", er nickte ebenfalls. "Schlimm, schlimm."
Dann griff er meine Hand, und drückte sie mit den Handballen in den Sand.
Ich schaute ihn verdutzt an.
Er schaute verdutzt zurück.
"Mensch schau mal, was da im Sand zu sehen ist."
Ich fühle mich verarscht. Meine Neugier zwang mich aber in den Sand zu schauen, wo ich den Abdruck von fünf Fingern und einem Handteller sah. "Ja, und? Was?"
"Du siehst da vor Dir das Geheimnis ewiger Gesundheit." Er sagte dies triumphierend.
"Ich sehe nichts." Wirklich, was sollte da sein.

"Weil Du nich gewöhnt bist zu sehen." Er schnippte mir mit der Hand an die Stirn und ich sah nicht mehr wie gewohnt. Alles war flauschig, leicht verschleiert und als ich nach dem Abdruck meiner Hand in der Erde schaute erschrak ich nicht schlecht.  Der Abdruck war gefüllt mit einer Hand, unwillkürlich schaute ich nach meiner Hand, aber wo meine Hand gewesen war, war eine Art Springbrunnen, der sich bei näherem Hinschauen in ein flexibles Faserbündel verwandelte und mich beschlich der Verdacht, mir wäre die Hand abgefallen, und ich schaute auf meinen Armstumpf. Unwillkürlich versuchte ich meine Hand in der Erde wieder aufzusammeln obwohl mir schrecklich klar war, dass mir die Fähigkeiten fehlten, die Hand wieder anzukleben.

"Lass das - Esel." Er kicherte. Ergründe das Geheimnis, Dir fehlt nichts und ja, da kannst Du ein Abbild Deiner Hand sehen. Nutze den Moment. Jetzt kannst Du wissen."

Gesundheit. Ich fragte mich, ob meine Hand gesund sei. Eben hatte ich mir diese Frage gestellt als sich meine Wahrnehmung zu drehen begann und ich von meiner Hand im Sand wie von einem Trichtersog angesaugt wurde. Dann lag ich in der Erde und fühlte mich, als ob ich in einen Erdzwilling hineingerutscht wäre. Er hatte meine Form, er fühlte sich an wie ich und doch war er reine Erde.

Ein Schnipsen brachte mich zurück und ich schaute wieder nur auf den Abdruck im Sand. "Wir Menschen werden krank, wenn wir das Gefühl verlieren, ein Stück der Erde zu sein. Die Erde hütet einen Zwilling von uns und zu dem dürfen wir die Verbindung nicht verlieren. Du hast dich als Erde gespürt, Du weisst um Dein Erdensein. Pflege dieses Gefühl wann immer du krank bist, besuche Deinen Zwilling, er wird Dich immer zur Heilung führen - Erdensein ist Gesund sein. Getrennt sein ist krank werden. Er streichelte mir das Haar.
"Du bist jung, Du bist dumm und Du verstehst das alles nicht zu schätzen,weil Dein Körper stark und gesund ist, aber eines Tages wirst Du Dich erinnern, wenn Du krank bist und dann wirst Du wissen."






Friday, February 11, 2011

Rayndrops and seeing


Mir war wohl in meinem Pelz. Ich saß auf der Veranda am Vormittag, genoss die sommerlichen Temperaturen und blickte hinüber zum Schicksalsberg. So jedenfalls nannte ich ihn damals noch, bevor ich seine wirklicher Bedeutung erfuhr( Eine andere Geschichte).  Es hatte zu regnen begonnen und sie war lautlos aus dem kleinen gekalkten Haus gekommen und in den Regen geschritten. Die Tropfen  trafen unregelmäßig den Stoff ihres Kleides, der langsam feucht wurde. Sie hob die Hände zum Himmel und summte hingebungsvoll eine Melodie.

Der Klang ihrer Stimme tat mir gut. Neugierig stand ich auf und wollte mir näher ansehen, wohin sie blickte, als mich  zwei Hände mit sanftem Druck auf der rechten Schulter aufhielten. "Lass sie Ray, sie ist in Trance. Versuche es zu sehen."

Im nächsten Augenblick verschwand die Welt um mich herum. Den Regen hörte ich immer noch, aber nicht so wie Regen klingt, sondern es war ein metallisches Rauschen in Zeitlupe, in dem sich stille Momente ausbreiteten, wie Luftballons durch die Gegend segeln. Da gab es eine weitere Art Luftballons, die umherzogen und durch alle Gegenstände ohne Widerstand wandern konnte. Was diese Luftballons berührten, erstarrte in der Zeit und fand erst zu seiner Bewegung zurück, wenn die Ballons weitergezogen waren.

Inmitten all dieser Blasen ging plötzlich eine Lampe an. Was für ein schönes Licht dachte ich, Es strahlte hell, irdisch blau, doch anders als Licht schien diese Lichtquelle formveränderlich, denn die Quelle vibrierte, wackelte, federte umher. Immer wenn mich einer der Lichtstrahlen berührte, fühlte ich mich beschwingt und wollte lachen. Dann fokussierte sich meine Wahrnehmung neu, und ich sah ein intensives gelbrotes Leuchten, dass mein ganzes Gesichtsfeld einnahm. Ich konnte eintauchen in diese Licht wie in ein Meer und ich konnte über dieses Meer gleiten wie ein Fisch im Wasser.

Schließlich saugte mich ein Strudel aus dem Licht in eine Art Loch in diesem Leuchten. Ich betrat den dunklen Fleck und bekam Angst. Ich fühlte, dass ich sehr klein war, und dass etwas Großes Bedrohliches mit mir im Raum zu sein schien. Ich sah mich in meiner Angst umher rasen und alles Licht löschen, weil ich glaubte, dass nur die Dunkelheit, dass nur das Nicht-Gesehenwerden mir einen Schutz bieten könnte.  Mir war klar, dass es nicht meine Jugend war, dass es nicht mein Leben war, aber ich sah was die Angst anrichtete. Sie riss Löcher in diesen wunderbaren leuchtenden Ozean und sie breitete sich aus, weil sie Feind jedes Leuchtens war.

Da rief ich mein Licht, und sah in seinem Schein in einer Ecke ein kleines verängstigtes Mädchen. Ich rief es zu mir. Erst als ich ihm versicherte, dass nichts Böses passieren könnte, kam das Mädchen zu mir. "Komm ins Licht", sagte ich und ich merkte wie von den dunklen Rändern her, der leuchtende Ozean zurückkehrte.

Ich wachte auf, im feuchten Gras sitzend, und suchte meine Angst. Dann rief ich den kleinen Ray ins Licht.

Friday, May 14, 2010

Der erste Seher

Als der erste Seher die Welt verlassen hatte, da hingen alle Menschen die ihn gekannt hatten der Trauer nach. Keiner wollte wirklich seinen Rat vermissen, neimand wollte seine Stelle einnehmen.

Dennoch waren sich die Menschen darüber im Klaren, dass nachdem sie das Wissen gefunden hatten, sie es weiter ehren und pflegen wollten.

Schließlich rief dir Sonnenpriesterin die Menschen zusammen. Ihr seid alle traurig und das lähmt euer Herz. Wenn euer Herz gelähmt ist, dann schließt sich das innere Auge und wenn das innere Auge geschlossen ist, dann sei ihr ohne Freund und Führung.

Der alte Seher hat mir vor seinem Weggang verraten, dass er eine Fußspur hinterlassen werde. Der erste von euch, sei er Mann oder Frau, der in seinen Fußstapfen tritt, wird der neue Seher sein. Drum geht jetzt los und sucht nach seiner Fußspur.

Die Menschen standen auf und mit jedem Schritt fanden sie Hoffnung in sich. Sie suchten einen Tag und eine Nacht, aber niemand von ihnen fand die Spur des alten Sehers. Erschöpft saßen sie um das gemeinsame Feuer herum und erzählten sich von ihrer Suche, als plötzlich alle den alten Seher an ihnen vorbeigehen sahen. Er lächelte ihnen zu und verschwand in der Dunkelheit.

Da kam ein junger  Mann aus dem Wald, er hatte länger und ebenso vergeblich gesucht wie die Anderen. Doch jetzt kam er genau aus der Richtung, in die der alte Seher verschwunden war.

Hurra rief die Priesterin, dort kommt unser neuer Seher.

Wir müssen nicht immer sofort verstehen, wie eine Gabe zu entwickeln ist. Wenn wir sie mit unbeugsamer Absicht suchen, dann werden wir finden ohne dass es uns dabei sofort bewusst sein muss.

Monday, April 12, 2010

Du hast ein Geschenk

Nehmen wir mal an wir sind von einer Aura wie von einem Ei umschlossen. Diese Aura bestünde aus etwas, das weder Energie, noch Materie, noch Bewusstsein sei. Nennen wir diesen Stoff das Unbekannte oder das Geschenk.



Dieses Geschenk ist das, was wir als Aufgabe in unserem Leben haben, es auszupacken. 



Sunday, March 28, 2010

Blumen

Die Blumen fassen sich bei den Händen
Sie spannen ein Netz aus fruchtigen Fäden
Und dulden Ihr Werk
Inmitten der Schöpfung
Den zweifelnden Mensch

Wohlan seid Blumen
Früchte und Blüten
Seid Netze von Liebe
Voll sonniger Güte
Selbstbewusst, die Hände vereint.



Sunday, March 21, 2010

Wüsten und Highlands

Die Schotten haben ihre Highland Seer. Man berichtet davon, dass einige Menschen in den Highlands die Gabe des Sehens spontan entwickeln. Bei der eindrucksvollen landschaftlichen Szenerie der schottischen Berge kann ich mir das gut vorstellen.

Manche Menschen entwickeln Visionen oder die Gabe des Sehens, wenn sie in der Wüste sind. Die Wüste, die Einsamkeit, die Leere schafft Raum in uns - zum Loslassen. So wird von vielen spirituellen wichtigen Menschen der Vergangenheit auch deren Begegnung mit der Wüste überliefert.

 Copyright Paul Kennedy

Und wir in Deutschland - ohne Wüste und ohne Highlands haben auch unsere magischen Gegenden. Öffne die Augen, fühle die Welt zwichen all dem Alltäglichen liegen unvermittelt magische Linien dieser Welt.

Saturday, March 20, 2010

Die Entwicklung der Hellsichtigkeit für Alltagsmenschen - letzter Teil

So, bislang sprach ich davon, bewusst darauf zu warten gesehen zu werden. Ich sprach davon Kraft zu verlangen. Ich sprach davon Licht zu schenken.

Wenn ich all diese Dinge getan habe, dann gibt es noch ein übriges zu tun und das ist, das sich selber aufgeben. Der Seher ist nicht mehr, er/sie hat keinen Körper. Mit geliehener Kraft, Licht schenkend und ohne Körper - ohnmächtig, ist der Seher wirkungs- und bedeutungslos geworden. Sein Sehen verändert die Welt, die er wahrnimmt nicht mehr. Er kann die Welt sehen, wie sie ist. Berührungslos und ohne da zu sein schöpft der Seher sein Wissen.

Das Sehen dauert nicht ewig. Irgendwann kehrt der Seher in den Alltag, in seine Körperlichkeit zurück. Er spürt erneut seine Kräfte und seinen Platz im Leben. Mit der Selbstaufgabe ist nicht gemeint, seinen Körper hinter sich lassen zu wollen. Der Körper ist die Kathedrale des Reisenden, er sollte verehrt und gut gepflegt werden. Nein, es ist die innere Bereitschaft zum Loslassen von all dem, was ich meine, dass es mcih ausmacht. Die Eintrittskarte für die Hellsichtigkeit.

Als Alltagsmensch denke ich unablässig. Immer schiessen und sprudeln mir unablässig Gedanken durch den Kopf. Das ist Handbremse schlichtweg für die Karriere auf dem Pfad des Sehens. Der Alltagsmensch muss seine Gedanken ignorieren. Das Sehen bringt keine Erkenntnis in Form großer Gedanken. Vielmehr wird der Seher später nach Worten suchen, um das zu beschreiben, was er sah. Niemals aber ist ein Gedanke zuallererst eine Frucht des Sehens.

Also, wer mag probiere diesen Ansatz mal aus und wer Erfahrungen austauschen will und mehr den privaten Gedankenaustausch sucht, der schreibe mir doch einfach eine Mail. Uns allen steht der Weg des Sehens/Gesehen werdens offen. Unsere Existenz ist nicht kontinuierlich. Und in den Pause ist herrscht das Königreich des Sehens über die Ohnmacht individueller Existenz.

Sunday, March 14, 2010

Kreislauf

Manchmal fühle ich mich müde. Müde weil das Lernen nie ein Ende zu nehmen scheint. Das Wissen in der Arbeitswelt nimmt zu. Virtuelle Server, virtuelle Software treten neben Server und Software. Wenn früher kleine Server gekauft wurden, weil ein Großrechner zu teuer war, haben viele Firmen heute soviele Server, dass sie diese am liebsten wieder so zusammen schließen, dass es nach außen hin wieder wie ein Großrechner wirkt. Und kehrt die Arbeitswelt am Ende eines Kreislaufs wieder dorthin zurück, wo sie mal war, auf verändertem Niveau?

Der Wind läuft in eine Richtung während die Erde sich unter ihm fortdreht. Und so sieht es plötzlich aus, als drehe der Wind beständig Kreise und der Wind gelangt wohlmöglich an seinem Ausgangspunkt wieder an, nachdem der Wind lange lange woanders hin gelaufen schien.

Unser Leben ist ein Kreislauf. Beständig gehen wir über Los und blicken zurück auf die Kreise, die wir schon begangen sind. Ermüdet mich das oder gibt es mir Kraft? Verbrenne ich meine Ressourcen oder speichere ich Energie?


Im Kreis dreht sich das Rad
Heiliger Kreis
Ich lief nach Norden, Süden und Westen
Und im Osten kehrte ich heim

Im Kreuz der Jahreszeiten
Heiliges Jetzt
Schlummert die Kraft von Wandel und Traum
Mit geläuterter Absicht wartend

Sah ich die Menschen ziehen
Heilige Pilger
Tanzen, Singen und Sehen
Das Leben ist ein Kreis

Bis wir gehen

Saturday, March 13, 2010

Unbekannte Liebe

Die Liebe des Sehens ist ein wichtiger Aspekt beim Sehen. Immer wenn ein Mensch sieht, fließt ein Flügel seiner Aufmerksamkeit durch unbekannte Liebe.

Stand der Umfrage 13.3.10


Nun zurzeit sieht es so aus, dass stattliche fünf Personen mitgeteilt haben, dass sie sehen und sieben ist es immerhin schon passiert.

Den Fünfen brauche ich nichts zu erzählen, die wissen Bescheid. Den sieben eigentlich auch nicht. Bevor wir mit der Entwicklung der Hellsichtigkeit weitermachen seien zwei Regeln für den Alltag wärmstens ans Herz gelegt.

Da alle Menschen sehen, versuche nie einen Menschen zu hintergehen. Sein (un)-bewusstes Sehen kann ihm jederzeit den Betrug offenbaren. Gefragt ist Herzlichkeit, sein Sein dem Herz-Sein anzuvertrauen.

Da alle Menschen sehen, versuche nie jemanden von etwas abzubringen, dass du selber vielleicht für Blödsinn hältst. Du kannst Ihn fragen, ob es sein Herz ist, dass ihn leitet. Gefragt ist Vertrauen in unsere Mitmenschen, dass sie Kraft genug besitzen ihr Leben zu leben.

Thursday, March 11, 2010

Ein Freund erzählt


Ich habe nie gewusst, dass ich sehen konnte, bis es mir das erste Mal passierte. Es erwischte mich unvorbereitet und ich wusste nicht wie mir geschah. Ich war spazieren gewesen. Die Sonntagssonne eines Spätsommers hatte mich gelockt und ich hatte mich gerade zur Ruhe auf einer Wiese ausgestreckt, als ich jedes Gefühl von Körperlichkeit verlor. Es gab mich nicht mehr. Da waren keine Gedanken an mich, dass es mich je gegeben hätte. Mit dem Hinlegen war meine Existenz ausgelöscht und meine egolose Aufmerksamkeit strömte ohne Ziel dahin. Ich versuchte Ordnung in meine Wahrnehmung zu bringen, doch Töne schmeckten, Helligkeit löste sich in dunkle Tropfen auf. Bin ich tot, dachte ich in Zeitlupe. Ich wusste das es dieser Gedanke war, aber er lief  in mir mit seiner eigenen Geschwindigkeit ab, unerklärbar und unverstehbar.

Dann lag ich wieder auf der Wiese und betrachte mich erstaunt. Zumindest der Gedanke war beendet. Nein ich war nicht tot, aber die Sonne am Himmel hatte sich fast hinter den Hügelkuppen verborgen.

In mir summte alles und all meine Erinnerungen waren so - körperlich? Ich wurde ganz merkwürdig traurig und weinte eine Weile, weil ich wusste, dass mir vor langer Zeit ein Teil abhanden gekommen war. Ich sah mich zusammen mit meiner Schwester spazieren gehen. Ältere Jungen kamen und sie beleidgten meine Schwester. Ich versuchte sie zu schützen und kämpfte gegen die Jungen an, aber sie demütigten mich und zeigten mir meine Ohnmacht. Damals ließ ich etwas von mir zurück an diesem Ort. Ich rief diesen Teil zurück und begriff, dass mein Verlust es gewesen war, der mich hatte sehen lassen.

Doch, das war ein Trugschluss, heute weiß ich was das Sehen ist. Mein Verlust war nicht wichtig. Ich war nicht wichtig. Wichtig war nur, dass ich mich all die Jahre vorbereitet hatte, offen gewesen war.

Das Sehen ist mir dann lange nicht wieder passiert, doch je älter ich wurde, umso häufiger kam es wieder. Und jedesmal wusste ich mehr als zuvor - doch nie wusste ich warum es genau dieses Wissen war.

Also Ray, zerbrich dir nicht deinen Kopf darüber Dinge gezielt zu sehen. Sondern versuche in allem gut zu sein, was dein Herz erfüllt, dann wird das Sehen eine Segnung sein.

Warum, wie könnte das einen Einfluss auf das Sehen haben?

Nun es macht einen Unterschied, ob du beständig mehr über die Geheimnisse von Trägheit, Ausruhen und unterschiedlichen Arten des Aufpustens von Egos lernst oder ob du mehr über die Geheimnisse erfüllter Herzen lernst.


Die Glut schmiedet mein Herz
aus der Asche entwischt
viel Kummer und Leid
Ach hätte mein Sehnen
Deinen Weg zu mir geführt

Wir hätten zusammen gelacht.
Ich über mein Grab
Und Du?
Über die Jugend des Vergessens

Wednesday, March 10, 2010

Nächster Schritt Licht geben

Wir erinnern uns, in Übung Eins ging es bislang darum darauf zu warten, gesehen zu werden, sich bewusst dafür Zeit im Alltag zu nehmen und seinen Blick in die Unendlichkeit zu richten, ohne etwas zu erwarten.

Übung Nr. 2 schließt daran an. Verlange Kraft. Bitte um Kraft. Warum? Ganz einfach, der Sehende ist machtlos.

Übung Nr. 3 ist in der Geschichte von gestern mit enthalten. Spende Licht. Stell' Dir vor deine Umgebung wie ein Scheinwerfer zu beleuchten. Lass Licht aus dir rausfließen. Gib freudig Licht. Auch hier gibt es keine Regeln. Die Farbe des Lichtes - egal, die Intensität des Lichtes - egal, wohin du dein Licht verschenkst? - egal.

Viel Spaß dabei, du bist auf dem Weg, das ist alles was zählt.

Tuesday, March 9, 2010

Das Gleichnis vom Apfel

Liebe Blogleser, auch mit diesem Post bin ich weiter beim Thema Sehen...

Im Paradies stand einmal ein wunderschöner Baum. An diesem Baum hing ein wunderschöner Apfel auf den tagein tagaus unsere Mutter Sonne ihre warmen jugendlichen Strahlen verströmte. Der Apfel wuchs und gedeihte prächtig an seinem Ast und immer wenn er in das Licht hinausblickte, dann konnte er sich nicht entscheiden, welche dieser herrlichen Farben er auf seiner Haut zeigen sollte. So wurde er mal grün, mal rot, mal blau, mal grau, mal pink, mal sonstwas.

Doch egal welche herrliche Farbe er sich aus de, Licht wählte, sein Bauch wurde dicker und dicker und über ihm am Aste krachte es in letzter Zeit bedenklich. "Hilfe", rief der Apfel zum Baum. "Hilfe, kannst du mich überhaupt noch fassen? Ich werde noch zu Boden fallen und dann werden mich die Strahlen von Mutter Sonne nicht mehr erreichen."

"Aber ich bin doch nicht da, um dich festzuhalten, wenn du am eigenen Gewicht nach unten fällst. Die Sonne nährt dich und ich nähre dich. Wir sind Vater und Mutter für dich und wenn du dick genug bist, dann hast du genug Kraft deinen eigenen Weg zu gehen. Du wirst in die Dunkelheit fallen, aber ich, dein Vater habe dies auch durchgemacht. Ich lag am Boden und verzehrte mich nach dem Licht. Tiere kamen und nagten an mir. Doch schließlich wuchs ich hier auf. Also sorge dich nicht mein Kind."

"Hör nicht auf ihn", sprachen die Sonnenstrahlen. "Vater und Mutter, das ist leicht gesagt. Auch wir haben unsere Mutter die Sonne verlassen und wir treiben soviel an, auf diesem Planeten. Soviele Brüder und Schwestern fielen aber auch ins Dunkel des Alls und niemals sehen wir uns wieder. Versuche deinen Weg zu erleuchten, das ist unser Weg und er gefällt uns gut."

Da wurde der Apfel ganz traurig weil er nicht wusste, ob er sich vertrauensvoll fallen lassen konnte und viel Angst vor dem Dunkel und den hungrigen Tieren hatte. Traurig schlief der Apfel ein und fand sich in schrecklichen Bodenalpträumen wieder. Von allen Seiten kamen Igel, Käfer und Schnecken, Wespen und Kühe. Doch kurz bevor sie den Apfel erreichten, da fiel aus dem Apfel ein Licht. "Hier, nehmt mein Licht, ich schenke es euch." Im Leuchten des Apfels erstarrten die Tiere.

Der Apfel sah in dem Licht den Apfelbaum auf einer Wasserblase schwimmen. Gleichzeitig hob der Apfelbaum seine Glieder zur Sonne. Das Wasser schoss von unten in den Baum, in eine gutmütige Wurzel und die Sonne schoss von oben in die hungrigen Blätter.

"Ich wollte, ich könnte auf einer Wasserblase schwimmen", murmelte der Apfel, dann fiel er vom Baum und rollte zwei drei Meter zu einer kleinen Pfütze, deren Wasser seine Haut benetzte.

Wenige Jahre später standen im Paradies zwei wunderschöne Apfelbäume.

Monday, March 8, 2010

Entwicklung der Hellsichtigkeit für Alltagsmenschen, Schritt 2

Hallo, in Übung eins ging es bislang darum darauf zu warten gesehen zu werden, sich bewusst dafür Zeit im Alltag zu nehmen und seinen Blick in die Unendlichkeit zu richten, ohne etwas zu erwarten.

Übung Nr. 2 schließt daran an. Verlange Kraft. Bitte um Kraft. Warum? Ganz einfach, der Sehende ist machtlos. Ohne fremde Kraft wird ihm nichts gelingen. Was immer er sehen wird, es wird ein fremdes Geschenk sein, dass seine augenblicklichen Kräfte bei weitem überschreitet. Also bitte von Zeit zu Zeit, keine Regeln, darum die Kraft zu erhalten die Aufgabe des Sehens zu meistern. Du darfst bitten so oft Du willst, aber mindestens einmal musst Du es tun, so verlangt es mein kleines Programm von Dir.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wenn Gott alles weiß, er nichts mehr bewirken kann, denn mit dem umfassenden Wissen liegt die Welt bereits fest. Umgekehrt, wüsste Gott nichts, dann wäre er der Gott der alles bewirken und ändern könnte.

Wir können als Menschen unsere Verbundenheit mit Gott spüren, welchen Gott würdest Du spüren? Welche Zwischenstufen? In der Spiritualität geht jeder Mensch seinen individuellen Weg, aber manchmal dämmert es hervor, dass wir mehr als einen Menschen brauchen werden, um unseren Kreis zu umrunden.

Sunday, March 7, 2010

Der Seher wird gesehen

Der Seher sieht nicht, er wird gesehen. Dieser Umstand wird gerne und oft übersehen und ist überdies der Grund, warum Seherlinien im Laufe der Zeit abbrechen können, wenn sich die jüngere Genration wieder einmal darin verhaspelt, erst die Welt in die Knie zwingen zu wollen - mit Wissen anstatt offen zu sein für fremde Eindrücke. So gesehen ist das Sehen die Kunst der Ohnmacht.

Der Seher akzeptiert, dass nicht er das Sehen steuert, sondern er empfängt sein Sehen und das damit verbundene Wissen aus einer Quelle, die an seinem Leben keinen persönlichen Anteil nimmt. Die Unendlichkeit ist zu weit von uns entfernt, als dass sie die Werte der Menschheit zu universalen Werten erklären würde. Vielmehr hat der Gesehene (also der eigentliche Seher) Anteil an Wissen und Bedeutungen, die dem Seher in seinem Alltag nicht unbedingt voranhelfen. Aber der Seher verbindet sich durch das Sehen nach und nach fest mit der Unendlichkeit.

Da Sehen so alt ist wie die Menschheit, und jeder von uns geboren wurde ohne ein Ego zu haben, ist der erste Kontakt mit der Unendlichkeit unsere Geburt. Wir sind ohnmächtig, hilflos und - und sehend. Wir erleben wie andere uns sehen, wir erleben wie die Unendlichkeit uns sieht. Und würde uns jemand sagen können, was der Sinn unseres Lebens ist, er würde seine Aufmerksamkeit auf jenen Moment richten, in dem die Unendlichkeit ihre Aufmerksamkeit auf uns richtete, als wir ankamen auf dieser Welt.

Je weniger ein Seher bewirken kann, umso kräftiger und treffender sind seine Eindrücke aus der Unendlichkeit. Vielleicht ist es ein bißchen so wie mit der Heisenbergschen Unschärferelation. Man kann den Ort eines Teilchens genau kennen, dann weiß ich nichts über seinen Impuls (Bewegung) oder aber ich kenne seinen Impuls genau und weiß nichts über seinen Aufenthaltsort.

Je besser ein Seher sieht, umso weniger kann er mit diesem Wissen bewirken. Und je mehr ein Seher bewirkt, umso weniger sieht er wirklich. Wenn man sich von einer guten Seherin seine Zukunft zeigen lassen wollte, um einen Vorteil zu haben, so wäre die beste Sicht nichts was mir helfen würde, etwas zu vermeiden.

Nehmen wir an ich hätte Angst von einem Zug überrollt zu werden und fragte eine Seherin, ob ich dieses Schicksal erleiden werde. Sie sagt meinetwegen Ja. Was muss ich tun, um diesem Schicksal zu entgehen, fragte ich weiter. Fahre keinen Ford Focus, antwortet sie. Indem ich diesen Wagentyp zu vermeiden versuche, ziehe ich genau diese Zukunft an, denn ich bin ein schlechter Seher sprich mächtiger im Wirken, und ich bin überzeugt davon, in einem Ford Focus platt gefahren zu werden und werde irgendwann aus irgendeinem dummen Zufall in einem Ford Focus sitzen...

Was würde ich daraus lernen? Nicht das was andere über mein Leben sehen zählt. Das was ich selber sehe zählt.

Warum dann Sehen?

Weil das Sehen wie ein Dünger für das Feld der anderen spirituellen Künste ist. Die Ohnmacht bringt uns in die Balance, die die Künste beherrschbar machen.

Morgen dann eine neue Übung zur Entwicklung der Hellsichtigkeit.

Nun noch die Diskussion der weiteren Rückmeldungen:

Gaba sagt, der Satz, die Energie folge der Aufmerksamkeit, passe auch hier. Und man müsse sich vor den inneren Welten nicht fürchten. Nun gut, welche Energie folgt dann der 'fremden' Aufmerksamkeit der Unendlichkeit, wenn wir von ihr gesehen werden? Sehen füllt innere Welten, wir könnten ohne das Sehen Tausende von Jahren in uns nach dem Ort suchen, wo uns Menschen die Freiheit zuteil wird. Das Sehen aber zeigt uns diesen Ort und schafft in uns diesen Ort. Das Sehen verändert uns.

Liebe Gaba, vielen Dank ins Isartal.

Zentao weist auf die Bedeutung von Mitgefühl hin. Indem wir Mitgefühl erwerben müssen wir an uns selber arbeiten, erkennen uns und werden so befähigt andere Menschen erst wirklich zutreffend geistig zu sehen. Dem kann ich nur beipflichten, aber diese Kunst scheint mir geschicktes Wirken zu sein, denn wenn ich das Mitgefühl kenne, dann verstehe ich irgendwann auch das Mitgefühl von anderen für mich zu entflammen und das wäre ganz schön mächtig. So gesehen verträgt es sich nicht mit der Ohnmacht, die ich dem Seher zuspreche..

Liebe Grüße in die Schweiz

Barbara sagt, dass Erfahrung und die den Dingen innewohnende Energie wichtig sind. Dem pflichte ich bei. Ich fühle mich dabei aber schon in der Welt der Interpretation, dem Moment danach...Sehen bringt mir immer wieder Unbekanntes und Unfassbares, dass ich vielleicht garnicht interpretieren kann weil es mich lange sprachlos macht, weil ich niemanden kenne, der ähnliches beobachtet hat.

Liebe Grüße an die Poetin


Thursday, March 4, 2010

Sehen - Vorbereitendes


Welche Vorbereitung benötigt das Atmen oder das Laufen, oder das Singen?

Nun zum Atmen muss ich mal zumindest auf der Erde angekommen sein, um zu laufen muss ich den Trieb spüren, mich zu bewegen, weiter immer weiter, egal ob ich falle, immer weiter bis ich's kann und um zu Singen brauche ich die Freude am Ausdruck - die Lebensfreude.

Für das Sehen benötige ich keine besondere Vorbereitung, keinen Verhaltenscode oder Schutzmaßnahmen. Klappern mag zum Handwerk gehören, aber der Seher ist ein Mensch wie du und ich und seine Normalität mag im abstrusen Gegensatz zu den gesamten Mythen und Legenden stehen, mit denen das Unbekannte von Unwissenden belegt wurde.

Sehen ist kein Träumen. Ich traf mal einen Menschen, der zu mir sagte: "Ray, ich kann sehen, ich sehe leuchtende Eier." Zu dem Sehen leuchtender Eier  gesellte sich eine Hingabe zum Lügen und eine notorische Sexsucht,die nur von seiner Abneigung gegen Waschen getoppt wurde. Leider half ihm sein Sehen nicht im Mindesten die Folgen seiner Lügen vorauszusehen, nämlich, dass alle Menschen sich von ihm abwenden würden. Eine Einsicht für die man kein Sehen braucht. Dieser Mann träumte zu sehen und seine Lügen suchten seine Träume heim. Hätte er gesehen, dann hätte er die Sinnlosigkeit seiner Lügen erfahren.

Sehen hat nichts mit Erfolg, Reichtum, Macht oder geschicktem Wirken zu tun. Sehen ist wie das Glas, das das Wasser handhabbar macht. Sehen ist wie eine Übung, für die es keine Belohnung gibt. Aber ohne Sehen kommen andere Ebenen der Spiritualität nicht zu ihrer Blüte, weil wir das Wissen nicht festhalten können.

Wer das Sehen wieder erlernt, speichert Wissen. Das gespeicherte Wissen schärft das Sehen, das geschärfte Sehen bringt die spirituellen Künste zur Meisterschaft. Die Krux aber ist, das das Sehen keine offensichtlichen Vorteile bringt, die man sofort an sich bemerken könnte. Daher mühen sich viele Suchenden jahrelang in ihren 'Künsten' ab, ohne sich zu füllen, weil sie den bunten, grellen Erfolgen hinterherlaufen.

Sehen füllt, den Einsamen, die Weinenden, den Gestrauchelten.

Übung Nummer eins zur Entwicklung der Hellsichtigkeit ist, von Zeit zu Zeit aufmerksam das zu unterbrechen was ich gerade tue. Warte darauf gesehen zu werden. Es ist egal ob es in diesem Leben passiert oder nicht. Blicke dahin, wo du gerade die Ewigkeit vermutest - Warte auf das Gesehenwerden und fahre dann fort mit dem, was du vorher getan hast.

Wednesday, March 3, 2010

Diskussion der Rückmeldungen von gestern

Liebe Seher und auf dem Weg Seiende,

ich fühle mich reich beschenkt durch Eure Rückmeldungen. Gaba gelangt über die Tiefenentspannung hin. Ich denke dass die innere Ruhe der Entspannung den See der Aufmerksamkeit glättet. Wir sind bereit für den Fährmann. In der Tiefenentspannung sagt Gaba, erleben viele Menschen bereits Zugang zu sehenden Eigenschaften. Ich denke das spricht dafür, dass wir alle sehen, wir müssen uns nur daran erinnern.

Gaba sagt ein wichtiger Bestandteil ist sich dem Wohle aller zuzuwenden, dem würde ich ebenfalls zustimmen, doch eher wenn es um Absicht geht. Das Sehen kennt genau 0 Regeln meiner Meinung nach und das Sehen steht dem Bösewicht wie dem Gutmenschen gleichermaßen zur Verfügung, denn das Sehen per se verändert die Welt nicht. Wenn wir sehen erfahren wir die Welt, wie sie ist. Das rückt selbst das Innere eines 'Bösmenschen' zurecht, der aber im Zweifel überhaupt nicht bis zum Sehen gelangt, weil er anderen Regeln aufzwingen will und das hat zur Folge dass er nicht sieht, sondern tagträumt.

Danke Gaba....

ahora, Barbara sagt, es gibt keinen Weg zurück. Ist der Sinn einmal eröffnet... Dem stimme ich unumwunden zu. Zum Sehen zurück zu finden ist ein sich erinnern an etwas, dass man bereits konnte. Das Sehen schließt den Menschen an die wahre, veränderliche Welt an - es kann so gesehen für Menschen, die ihre Sicherheit in Routinen finden, die ihre Sicherheit darin finden, dass sie eine bekannte Welt Tag für Tag vorfinden, einen Schock versetzen. Angstgefühle, Todesangst, schnell wechselnde Gefühle können für Wochen oder Monate auftreten. Das Sehen schockt, aber es weist auch den Weg zur Stabilität und nach geraumer Zeit bildet der neugebackene Seher eine Alltagsfestigkeit aus, die ihn zu großen Taten befähigt.

Danke Barbara

Liebe emma, malen, welch himmlisch bunter Weg den Fluss zu fassen. Das die Bilder auch eintrafen ist das immer neue, veränderliche Wunder. Malende Seher haben meines Wissens nach noch einen zweiten Schatz, den sie mit sich herumtragen. Sie können auf die Energiekörper der Menschen Bilder malen und haben eine Möglichkeit andere Menschen unmittelbar zu erreichen. Schon mal probiert?


Danke emma.

Liebe ankastella, sehen im einschlafzustand und bei trommelreisen, das hört sich spannend an und ist wieder ganz anders, als dass was bereits berichtet wurde. Der Einschlafzustand geht vielleicht in die Richtung Tiefenentspannung. Ich denke auch dass der Einschlafzustand genug Gelöstheit bringt um sich sehen zu lassen. Doch meiner Meinung nach ist die Nähe zum Tagtraum beim Einschlafzustand sehr groß, ich verbleibe potenziell in der bekannten festen Welt. Ich persönlich würde eher dazu neigen hellwach mich zu spüren, wie ich im Tiefschlaf bin aber schon nicht mehr in dieser Welt....

Das mit dem Heilen und dem Sehen ist so eine Sache. Heilen hat eine feste Absicht und die feste Absicht ist meiner Meinung nach eher ein Hindernis, um zu Sehen. Heilen ist eine wunderbare Art seine Energie einzusetzen und was du beschreibst beeindruckt mich sehr - ich persönlich glaube aber nicht, dass der Heiler die Krankheit sieht und dann weiß was zu tun ist. Ich glaube, dass der Heiler die Absicht zu heilen beherrscht und sich von ihr blind führen lassen kann. Wenn du keine Krankheiten als Lebewesen siehst dann mag es daran liegen, dass du einen viel besseren individuellen Zugang zu dem Thema hast, der ständig auf sich aufmerksam macht...

Danke Anita


Liebe elisabeth, danke für deine Stärke, deine Suche und vor allem für deine Art das Leben zu lieben. Sehen  bringt erst mal keine Vorteile, es macht nicht reich, es löst los - es ist unbestechlich und nicht zu zwingen. Es ist ein Spiegel aus der fernen Unendlichkeit. Der Reisende muss manchmal auch über Los gehen ohne 4000 Euro einzustreichen, um einmal um die gesamte Runde gegangen zu sein...

Danke elisabeth

Liebe ashmodai,  malen und manchmal einfach so Dinge wissen, das klingt spannend, du reist bereits, das kann ich spüren, wenn ich Deinen Blog besuche.  Vielleicht kannst auch Du Bilder auf Energiekörper malen? Was meinst Du, sehen Engel? Was würde das für Engel bedeuten?

Danke Ashmodai

Tuesday, March 2, 2010

Seher aller Länder vereinigt Euch!



Alle Welt vernetzt sich miteinander und wenn wir an die Sexseiten im Internet denken, dann vernetzen sich die lendengelegenen Interessen sehr schnell und mit viel Energie. Zeit, dass auch die Seher dieser Welt sich vernetzen und einen gemeinsamen Takt finden und eine Orientierung anbieten, denn die gute Botschaft ist: Jeder Mensch kann sehen.

Gaba sieht, Dori sieht, Hexe sieht, Elisabeth, Barbara sieht, Borelli sieht und auch Du lieber Leser siehst, bist hellsichtig. Wer das bislang an sich noch nicht festgestellt hat, hat systematisch seit seiner Geburt das Sehen wieder verlernt, mit anderen Worten, er ist ein gutes Mitglied einer Gesellschaft geworden, die das reproduzierbare Experiment an die Stelle Gottes gesetzt hat.

Die Wissenschaft überprüft ihr Wissen, indem sie Experimente durchführt, deren Ergebnisse im vorhinein beschrieben sind. Tritt das Ergebnis wieder ein, wenn alle Vorbereitungen genauso wiederholt wurden, dann gilt dies als Beweis einer Erkenntnis, einer wissenschaftlichen Theorie.

Das Sehen existiert für die Wissenschaft als Erkenntnis nicht, weil das Sehen dieser Reproduzierbarkeit nicht genügt. Es gibt keine Rezepte wie, gehe 3 mal im Kreis, furze in Richtung Süden, wenn es halb acht ist und küsse einen Schildkrötenarsch, dann wirst du eine Vision haben.

Das Sehen entzieht sich der Reproduzierbarkeit, weil Sehen sich mit dem Wandel befasst. Alles ist stets im Wandel und der Seher sieht kein einziges Mal die Welt auf dieselbe Weise. Das Wissen der Seher ist nicht wie das Lesen eines Buches, es ist nicht wie das Betrachten eines Van Goghs, wo wir Seite um Seite, und Bildpunkt für Bildpunkt wieder dasselbe sehen. Sehen, das wiederholt sich nicht und kein Seher gleicht einem anderen, sowie keine Schneeflocke einer zweiten gleicht.

Es ist noch nicht mal so, dass der Seher sieht, sondern der Seher wird gesehen, bzw. er lässt sich sehen. Doch davon später mehr.

Ein Gesehener zu werden ist das Ergebnis von Loslassen und nicht von Zupacken. Ein Gesehener zu werden, bedeutet, dass wir uns und unserer hellsichtigen Natur vertrauen und gehorchen lernen müssen. Ein Gesehener zu werden, ist das Öffnen innerer Kraftpforten, die ihren Standort jede Sekunde verändern und jede Sekunde von etwas anderem erfüllt sind und dennoch ist der Gesehen nie verwirrt, denn seine Hellsichtigkeit entdeckt ihm die Bedeutung seiner Wahrnehmungen.

Wenn Du das hier liest und Dir denkst, mein Gott, ich sehe nichts, dann liegt es vielleicht daran, dass du eine bestimmte feste Vorstellung zur Hellsichtigkeit gefasst hast. Aber weil das Sehen keine feste Form hat, gibt es Seher die sehen, wenn sie tanzen, wenn sie riechen, wenn sie hören, wenn sie Karftpflanzen rauchen, wenn Sie ein Musikinstrument spielen, wenn sie ihre Hände auflegen, wenn sie schreiben, wenn sie träumen. Egal, was zählt ist einzig und allein, deine persönliche Art zu sehen und glaube mir, sie wird einzigartig sein und anders, als die deiner Mitmenschen und vielleicht ist es meine Art zu sehen indem ich Schildkrötenärsche küsse und deine ist es wenn Du....

Deswegen musst Du achtsam sein und die Momente im Alltag beobachten, in denen Du z.B. Aha-Gefühle hattest, vielleicht hat das Sehen auch schon bei Dir angeklopft.

Ich bitte dich heute um eins, wenn Du mal von einem Seher gehört hast oder einer bist - wir alle sind es, dann sei so gut und poste einen Kommentar. Schreibe seine Art zu sehen auf. Ich bin gespannt.

Monday, March 1, 2010

Sehen im Traum

Wer heute hier den Post liest, will eventuell vorher den Post vom 13.2.2010 lesen, Rätsel die im Schlaf gelöst werden. Dort sieht Ray eine Frau.


" Sie hatte das Aussehen einer Lychee Frucht. Ich konnte keine Geschichten, keine besonderes Wissen entdecken, aber ich spürte eine überwältigende Kraft, ich spürte einen Impuls ihr zu gehorchen. In ihrer Nabelgegend hatte sich ein zweites Ei ausgebildet, kleiner als ihre Aura, doch fast wie eine Kopie des größeren Energieeis.

Ich war verwirrt, ich konnte nicht mehr sagen, ob ihre Bewusstheit in dem grösseren oder dem kleineren Ei war. Dann verdunkelte sich die Farbe des größeren Eis, in etwa so, als sei der Energiepegel gesunken und das kleinere, jetzt mit dem Nabel verbundene Ei wurde intensiver im Leuchten. Und als das Leuchten anschwoll, bemerkte ich um mich herum das ein oder andere kleinere Ei - vollständig allein ohne das große fahle dunkler Bruderei, dass sie über den Nabel mit dem kleinen Ei verband." Ende von dem was Ray sah.

Mit anderen Worten, seine Bewusstheit auch im Schlaf  zu erhalten führt zu Erzeugung einer Bewusstseinskopie, von denen uns einige umgeben, ohne dass deren Energiekörper präsent wäre. Was soll mir das sagen? Es bedeutet für mich, dass es sehr viele Wege in die Freiheit gibt, von deren Existenz wir uns aber erst überzeugen können, wenn wir sehen, wenn es unser Wissen wird. Wenn wir eine Kopie unserer Bewusstheit hätten, müssten wir dem Ruf des Sterbens dann folgen?

Solange wir nicht wissen, müssen wir vielleicht glauben - besser aber wäre allemal zu wissen und daher ist den Zugang zum Sehen wieder zu erlangen ein verdienstvolles Ziel.