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Sunday, March 29, 2009

Wie erkenne ich lieblose Menschen?


Manche Menschen lieben die Liebe. Es ist so schön für die Liebe zu sein und dafür einzutreten. Das gehört natürlich auch zum Handwerkszeug der Bösewichte, die öffentlich feurig für die Liebe eintreten, aber ihren Worten anschließend keine Taten folgen lassen.

Wie erkenne ich wer wer ist? Bösewicht oder Gutmensch? Da hat jeder so seine Methode.

Eine einfache Übung ist es, sich den Betreffenden wie in einem Tagtraum vorzustellen. Nur in diesem Tagtraum hat die Person, an der ich interessiert bin, ein Eigenleben. Ich warte bis sie, für mich unvorhersehbar, handelt.

In meiner Übung stelle ich mir einen Kollegen von der Arbeit vor. Es dauert eine Weile, bis er sich bewegt. Ich bin neugierig was er machen wird. Er pflanzt einen Baum und freut sich an dem Grün. Sehr massiv kommt dabei ein Besitzgefühl rüber. Der Baum hat den Kollegen mit Wachstum zu beschenken. Er erwartet Belohnung für die Gartenarbeit von der Pflanze.

Nun lasse ich einen kranken Hund, mit lahmer Pfote an dem Kollegen vorbeilaufen...

Mein Kollege sieht den Hund und geht ins Haus. Als ich ihn erneut mit dem Hund konfrontiere, holt er eine Waffe und schießt nach dem Hund. Hmm, liebevoll scheint das nicht zu sein. Egal. Versuch Numero 2.

Ich lasse ein weinendes Kind herumlaufen. Mein Kollege geht hin, nimmt das Kind auf und trägt es zu seiner Frau. Eindeutig ein Delegierer.....

Und soweiter und sofort. Ich kann mir einige Szenarien ausdenken, in denen die Liebesfähigkeit getestet wird. So entwickle ich ein Bild von der Person, die ich später noch einmal überprüfen und korrigieren kann, wenn derjenige zur Tat schreitet....

Saturday, March 28, 2009

Gips

Gipskristall


Manche Menschen machen einen Gipsabdruck ihres Gesichtes. Wie aber sähe ein Gipsabdruck meiner Seele aus?

Übung:

Ich stelle mir vor, meine Seele sähe so aus wie ich und ich drücke ihren Kopf in Gips. Dann nehme ich den Gipsabdruck ab und schaue hinein. An der Maske scheint innen etwas haftengeblieben zu sein - negative Gefühle. Ich versuche sie zu verstehen. Ich spüle die Maske anschließend mit klarem Wasser aus, das in das Meer fließt.

Ich bin gereinigt.

Wednesday, August 6, 2008

Suche


Vor einigen Jahren war ein Freund von mir mit ein paar Bekannten zum Zelten unterwegs. Ich wusste nicht genau, wo er zeltete und überlegte mir eine kleine Übung. Ich fragte mich, ob ich in der Lage wäre einen Menschen zu finden, den ich kenne, aber dessen genauen Aufenthalt ich nicht kenne. Warum es nicht ausprobieren?

Ich dachte an meinen Freund, stellte mir sein Bild vor und versuchte das Bild zu fühlen. Dann setzte ich ich auf mein Mofa und fuhr los. Das Wetter war schön, die Temperaturen warm. Die Welt ist schön dachte ich. Ich stellte den inneren Dialog ab und konzentrierte mich auf eine unbekümmerte Stimmung.


Nach ungefähr zwei Stunden war ich in der ungefähren Gegend angekommen. Eine ländliche Gegend, die von Forstwald, Wiesen und Acker geprägt waren. Weit und breit waren keine Menschen zu sehen, zu hören oder zu riechen (Lagerfeuer). Eine Weile fuhr ich umher und ein Gefühl des Versagens breitete sich in mir aus, da ich weit und breit niemand ausmachen konnte. Zusammen mit der absteigenden Stimmung wusste ich nicht in welche Richtung ich fahren sollte. In dieser Gegend konnte ich wochenlang durch Waldwege fahren, ohne jemanden zu treffen!


Ob es unmöglich war? Ob es doch ein Unterschied war enthusiastisch über esoterische Möglichkeiten nach zu denken. Mir war klar, dass sich eine erfolgreiche Übung nur mit einer gelassenen unbekümmerten Stimmung einhergehen konnte. Ich ließ los. Es war egal ob ich Erfolg haben würde oder nicht. Wieder konzentrierte ich mich auf meinen Freund, fühlte das Bild und fuhr los. Intuitiv bog ich eine Viertelstunde später in einen Waldweg ab, an dem ich ein paar Minuten später erst Autos und dann auf einer Lichtung Zelte entdeckte. Ich hatte meinen Freund gefunden. Ich leistete ihm ein wenig Gesellschaft, wir tranken ein wenig Wein.

Sei unbekümmert und fühle was Du suchst.........

Tuesday, May 20, 2008

Holosync


Heute erzählte mir ein Bekannter, dass er mit Holosync meditiere. Bei der Holosync Methode setzt man sich eine Stunde lang hin und hört Musik von einer CD über Kopfhörer. Die Musik trägt dazu bei, das unterschiedliche Gehirnwellen stimuliert werden.
  • Beta-Wellen 14-30 Hz
  • Alpha Wellen 7-14 Hz
  • Theta-Wellen 3,5-7 Hz
  • Delta-Wellen 1-3,5 Hz
Die Methode ist für jedermann duchführbar, der über ein Gehör, einen CD-Player und entsprechende CD's verfügt.

Nun es gibt eine Million Wege die Augen für das innere Licht zu öffnen und wohlmöglich ist diese Methode einer davon.

Mein Kollege wirkt recht ruhig und ausgeglichen, er ruht in sich selbst. Ob es die Musik ist?

Sunday, May 11, 2008

Denke Pink



Doe Lang, hat ein schönes Buch geschrieben, dass ich sehr schätze. Charisma: Discover and Unleash Your Hidden Powers

So berichtet sie auf Seite 114 ihres Buches von einer Technik, die von den Rosenkreuzer überliefert ist. Farben atmen für die Heilung. Hier geht es um die Kraft der Gedanken, die Kraft der Vorstellung Dinge zu ändern, zu heilen und zu verjüngen.

Wenn ich jemandem helfen möchte, der emotionale Probleme hat, die zu Krankheiten führen, dann stelle ich mir vor eine pink- oder rosa Farbe umgebe die Person. Empfohlen ist die Übung zu einer Zeit durchzuführen, wenn der Betroffene schläft. Eine physische Nähe zur Person ist nicht erforderlich.

Zuerst meditiere ich und reinige die eigene Bewusstheit, dann stelle ich mir die Person vor, der ich helfen will. Ich sende ein Gefühl der Liebe mit einer angemessenen Farbe.

Wenn die Krankheit nicht emotional sondern körperlich verursacht ist, dann sende ich eine orange Farbe.

Lichtmeditationen sind Meditationen, die mir persönlich sehr viel Spaß machen und ich wette, einige von Euch haben sie auch schon angewandt.

Thursday, February 28, 2008

Eine Freundin erzählt


Eines Tages kam ein Mann zu mir und sagte, dass er mich liebte. Er sprach von einem Heim, Kindern und dem Himmel auf Erden.
Ich mochte ihn auch, seine Augen strahlten und er hatte ein Lächeln, bei dem mein Herz einen Hupfer machte. Wir wurden ein Liebespaar. Er wollte sehr schnell dass wir zusammenziehen und er war sehr energisch darin, dass Vorhaben voranzutreiben. Ich sah Liebe in seinem handeln.
Als wir zusammen wohnten, veränderte er sich sehr. Er erwartete von mir, dass ich die Frauenrolle übernahm. Er sprach weniger mit mir, er lächelte weniger mit mir und er teilte mir mit, wo ich im Haushalt seiner Meinung nach versagte. Ich war unglücklich und wollte mein Herz befragen, aber ich hatte keinen Zugang mehr. Mein Inneres fühlte sich dunkel kalt und leer an.
Da wendete ich mich an die Technik der Kerze.

Ich stellte eine Kerze vor mir auf und entzündete sie. Ich schloss die Augen, stellte mir die Kerze vor. Immer wenn das Dunkle und die Kälte überhand nahm, öffnete ich meine Augen und nahm das Bild der Kerze erneut in mich auf. Als mein Inneres wieder warm war und ich die Kerze ohneMühe mit geschlossenen Augen weiter vorstellen konnte, da sah ich das Bild, wie mein Freund meine alte Wohnung zerlegte. Er riss die Wohnung nieder, zerstörte die Möbel und begrub alles unter einem Haufen Erde.
Da begriff ich, dass ich ihn verlassen musste, weil es in seinem Leben keinen Platz für mich gab.

Friday, January 25, 2008

Was tat die Frau von Seneca für ihn, wenn er ins Bett ging



Seneca der Jüngere, (geboren 1, gestorben 65), war eine lange Zeit seines Lebens Vorstandsmitglied der Rom AG. Der Arbeitgeber hatte noch weitgehende disziplinarische Rechte, auf die Arbeitgeber heute verzichten müssen. Sein Chef Nero befahl ihm später im Ruhestand den Selbstmord.

(Ich hoffe nicht, dass in Deutschland die Politiker irgendwann eine Standortdebatte führen, dass die Einführung der Todesstrafe für Mitarbeiter unbedingt notwendig sei, um im Zeitalter der Globalisierung mithalten zu können;-)) )

Seneca hatte aufgrund seines Amtes mit vielen Menschen in Rom zu tun, und hatte die Gelegenheit, die menschliche Natur in allen Lebenslagen gründlich zu studieren. Er wurde aufgrund seiner feinen Beobachtungsgabe zu einem subtilen Kenner der Menschen und hat uns viele aktuelle Werke hinterlassen.

Wenn Seneca abends ins Bett ging, dann hatte er die Angewohnheit, den Tag im Geiste noch einmal durchzugehen. Er gab sich Rechenschaft über jeden Moment seines Tages ab, durchlebte den Tag erneut und war in der Lage einzuschätzen, wo er sein Verhalten ändern sollte.
Dabei ließ er nicht nur die Ereignisse Revue passieren, er ging Gespräche durch, betrachtete seine Gefühle.

Seneca profitierte von dieser Übung mit einem unbeschwerten Schlaf, und einer Unbefangenheit im Umgang mit anderen Menschen, die ihm half, sein Leben zu kontrollieren.

Was tat Senecas Gattin? Wenn die Lichter gelöscht waren, sprach sie ihn nicht mehr an, damit er in Ruhe seine innere Selbstschau durchführen konnte.

Wer von euch macht auch so eine Selbstschau und was bringt es euch?

Seneca on Anger

Saturday, January 19, 2008

Schreckliche Zeichen am Himmel: analoges Denken

„In der Nacht bin ich aufgewacht, weil es im Zimmer so hell war. Ich bin aufgestanden und nach draußen gegangen. Am Himmel sah ich ein hell leuchtendes Bild eines Kreuzes in Flammen. In dem Augenblick wusste ich, dass wir fliehen müssen.“

So hat es mir meine Großmutter erzählt, die zeit ihres Lebens eine sehr gläubige Christin war. Meine Großmutter ist im Zweiten Weltkrieg vor der Sowjetarmee aus Westpreußen geflüchtet. Ich war damals noch nicht geboren und kann das Erlebnis meiner Großmutter nicht beurteilen, meine Großmutter war überzeugt Zeuge eines Zeichens gewesen zu sein, gemeinsam mit anderen Dorfbewohnern.

Analogieschlüsse sind in der Esoterik ein beliebtes praktisches Verfahren. Egal ob jemand aus dem Kaffeesatz, aus dem Vogelflug oder aus den zufällig gezogenen Tarotkarten liest, aus der Beobachtung wird auf weitere persönliche Sachverhalte geschlossen, die nicht ursächlich miteinander verbunden sind. Mit anderen Worten, man zieht einen Analogieschluss.

Zeitqualität

Sie haben sicher schon beobachtet, dass es Zeiten gibt, da sind die Dinge reif für bestimmte Dinge. Ähnliche Verhältnisse schaffen ähnliche Verhaltensweisen und so werden z. B. Erfindungen fast zeitgleich von unterschiedlichen Personen um den Globus herumgemacht, die untereinander nicht im Kontext stehen. Es gibt also eine Zeitqualität, die bestimmte Ereignisse begünstigen, wie die Rush hour den Verkehrsstau wahrscheinlich macht.

Analoges Denken ist eine Technik, die uns hilft eine Zeitqualität zu erfassen, die wir noch nicht bemerkt haben. Ich besitze Wahrnehmungsfilter. Wenn ich mich in diesem Blog mit Esoterik beschäftige, dann habe ich meine Wahrnehmung auf diese Themen konzentriert, aber Veränderungen auf dem Finanzmarkt entgehen mir, weil meine Aufmerksamkeit woanders gebunden ist.

Analoges Denken löst die Gebundenheit der Aufmerksamkeit auf. Für einen Moment stoppt die Routine der Denkgewohnheiten und ich öffne mich neuen Sichten, neuen Perspektiven. Jetzt kann mir z. B.eine Tarotkarte bewusst machen, dass sich ein Konflikt anbahnt, ich fühle, was ich vorher ausgeblendet hatte.

Es ist also kein Geheimnis oder übernatürliche Kraft am Wirken, wenn analoges Denken uns zu Einsichten führt. Wir öffnen uns dem, was wir wissen und unsere Wahrnehmungsfilter bislang nicht in die Aufmerksamkeit haben passieren lassen.

Thursday, November 22, 2007

Meditationsübung - Entfalte deine Liebe

Nach all den Stunden Arbeit und Stress ist Ruhe eingekehrt. Zeit für eine Meditation. Ich gehe in mein Zimmer und entspanne mich.

Ich stelle mir eine Wasseroberfläche vor. Eine Seenlandschaft aus dem Urlaub kommt mir in den Sinn. Ein Gedanke an meine Arbeit irrt durch meinen Kopf. Der Gedanke wirkt auf die Wasseroberfläche, die reagiert, die bewegt und dampfend blubbert, als ob das Wasser kochen würde. Ich beginne Pendelatem, einatmen und ausatmen haben dieselbe Länge. Der Pendelatem wirkt beruhigend.

Konzentriere ich mich auf meine Meditation, wird die Wasseroberfläche des Sees ruhiger. Schließlich ist die Wasserfläche so unbewegt, das eine spiegelgleiche Fläche entstanden ist. Jetzt versuche ich mich im Spiegel der Wasseroberfläche zu sehen.

Die Oberfläche beginnt wieder zu brodeln. Das bedeutet, ich bin mit mir noch nicht im Einklang. Ich bin noch nicht zur Ruhe gekommen. Ich lasse mein Spiegelbild kommen. Ich warte auf mein Bild. Das Warten beruhigt das wieder in Bewegung geratene Wasser. Ich kann mich schließlich klar sehen. Jetzt ist auch meine Atmung unmerklich geworden. Ich fühle mein Spiegelbild und stelle mir vor es bestünde aus reiner Liebe.

An den Seiten der Spiegelfläche blubbert und schwappt es erneut. Das bedeutet, ich bin noch nicht im Einklang damit mich zu lieben. Auch dieses Gefühl erzwinge ich nicht. Ich warte bis sich die Wasseroberfläche erneut beruhigt hat. Wenn der Spiegel ruhig geworden ist, stelle ich mir vor, mein Spiegelbild berührte mich in der Magengrube. Die Berührung setze ich fort, bis sich in mir ein intensives Gefühl des Geliebtseins ausbreit.

Nun ist es Zeit zurückzukehren. Ich verabschiede meinen Speigel und komme bewusst in den Alltag zurück.

Es gibt Menschen, die sich schwer damit tun, sich geliebt zu fühlen. Das kann viele Gründe haben. Sich zu lieben ist eine Fähigkeit, die uns stärkt und die behütet sein will, denn Liebe ist eine Quelle unserer Lebensenergie.

Das Wasser in der Übung reinigt das Gefühl für mich selbst von all den negativen Gefühlen und Schwingungen, die mich tagsüber von außen getroffen haben. Ist das Wasser bei der Rückkehr aus der Übung schwarz gefärbt oder kommen mir faulige Gerüche in die Nase, dann lasse ich das Wasser in meiner Vorstellung in die Erde fließen, die das Wasser reinigen wird.

Das ich mein Bild in der Wasseroberfläche suche, hilft mir meine Gefühle von fremden Gefühlen zu unterscheiden. Als Faustregel bei der Reise nach Innen gilt, wenn ich mich sehe, sind es meine Gefühle, sehe ich andere Personen, können die Gefühle die ich spüre beeinflusst oder vermischt mit fremden Gefühlen sein.

Probiert es mal aus.