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Thursday, April 5, 2012

Wut

"Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer."

Aristoteles

Auch die Wut will im Alltag gut eingebaut sein. Auf seinen Partner liebend zu warten, bis dessen Wut verflogen ist, ihm Brücken zu bauen, über all die Brücken zurück zu kehren, die er voller Wut einriss, ist Liebe.

Sich der Wut zu beugen ist eine Dummheit. Denn wir sind nicht verantwortlich für die Gefühle einer wütenden Person.

Thursday, August 4, 2011

Sorry

Wenn ich jemanden verletzt habe, in Gedanken, Worten, Gefühlen oder mit Taten, dann möchte ich diesem Menschen sagen, dass es mir leid tut.

Ich bin auf einer Reise, die vor sehr vielen Jahren begonnen hat und die mich irgendwann vollständig einfordern wird. Bis dahin reise ich unter meinen Lehrern im Alltag und lerne von Ihnen, dass ich all meine Geschenke benutzen muss - dass Wissen nur sinnvoll ist, wenn es im Alltag besteht.

Allzuleicht sehe ich die Unzulänglichkeiten und Dummheiten meiner Mitmenschen und allzu schwer ist trotzdem respektvoll den Göttern zu begegnen, die sich selber vergessen haben und es zu einem der eifrigsten Anliegen machen ihr Ego bis zum Maximum aufzublasen. Ein Puster geht noch - einer geht noch rein.

Wie gesagt sorry. Ich bemühe mich jeden Menschen mit Liebe zu begegnen, auch wenn es nicht erwidert wird und wenn manche Menschen meinen, dass die Rechnung für Sie aufgeht, wenn sie anderen Menschen Böses tun.

Ich sehe arrogante Menschen an Krebs sterben, den sie mit offener Weltsicht hätten vermeiden können. Ich sehe Männer hinter Sex herlaufen, wo sie Liebe in sich suchen müssten. Ich sehe Frauen Schuld in sich suchen, wo sie ihr Glück suchen müssten. Ich sehe...

Noch kann ich meinen Frieden mit der Dummheit nicht machen, an der ich mich selber beteilige - Seufz.

Also Freunde - Sorry

Monday, June 13, 2011

Mentale Gifte


Nehmen wir mal an, Du bekämst ein hoch präzises Messinstrument geschenkt, dessen Herstellung mehrere Jahre dauerte und an dessen Herstellung Hunderte von Menschen beteiligt waren.  Mit anderen Worten, einmalig, sehr teuer und unersetzlich.
Würdest Du mit einem solchen Messinstrument, grob und unvorsichtig umgehen? Wohl kaum. Du würdest es in Watte packen und gut darauf aufpassen. Du würdest Dir gut überlegen, wann du es einsetzt und wem du es zur Verfügung stellen würdest, denn es dürfte keinen Schaden nehmen oder.
Nun ein solches Messinstrument besitzt Du bereits. Du bist es. Der Mensch ist in der Lage, die Gefühle und Absichten anderer Menschen und Lebewesen zu erforschen und zu lesen. Er kann das Universum bewandern und die Zukunft begreifen. Der Mensch ist dabei hoch präzise und doch wird er tagtäglich vielen mentalen Giften ausgesetzt, die seine Präzision angreifen und zu zerstören trachten.
Gifte wie:
  • Herabsetzung und Geringschätzung
  • Hass
  • Negative Grundhaltungen
  • Liebloser Umgang
  • Schuldgefühle
Der Mythos der fünf Sinne -freiwilliger Einschluss im Gefangensein einer ausbeuterischen Gesellschaft
Wenn wir nur eines dieser Gifte im Alltag unschädlich machen können, dann funktioniert ein Teil unserer Wahrnehmung wieder einwandfreier.

Das unschädlich machen der Gifte ist dabei einfacher als wir denken. Wir müssen nur bei uns und unserer Gemeinschaft mit Gott verharren, dem göttlichen Feuer, dass jeder in sich wahrnehmen kann, sobald  er die Möglichkeit der Wahrnehmung innerlich zugelassen hat.

Wenn wir unsere innere Gemeinschaft wahrnehmen, dann fühlen wir unsere Einzigartigkeit, unsere Bestimmung und unser Gleichsein mit anderen Menschen. Es gibt keinen Grund weswegen ein anderer Mensch uns herabsetzen könnte, er würde sich selbst herabsetzen.

Unser inneres ist von Liebe durchflutet, für Hass gibt es keinen Platz.

Negative Grundhaltungen führen uns in innere Gegenden, in denen wir Zerstörung und Beschränkung erleben, wenn ich spüre, dass ich davon loslassen kann, dass ich bewusst eine positive Welt im Inneren erschaffen kann, dann ist mein Leben geweiht.

Liebloser Umgang spiegelt nur wieder, dass der lieblose Mensch den Kontakt zu seiner Seele verloren hat. Er ist wie ich, indem ich ihm zeige, dass es einen Zugang zum Inneren gibt, weise ich im freundschaftlich den Weg zu seinem eigenen Tor zur Glückseligkeit.

Wieso sollte ich mich schuldig fühlen, wenn alles was ich je sein werde mit meiner Geburt bereits vorhanden war. Es gibt nur Entscheidungen, die wir nach besten Ermessen und zum Wohle aller treffen können. Aber niemals gibt es Schuld. Wenn Menschen anderen schaden, bewusst, dann sind wir berechtigt uns zu schützen- Schuld ist nur eine Vorstellung, die die Menschen führen soll. Es ist kein real existierendes Gut.
Frohe Restpfingsten

Wednesday, April 6, 2011

Depression ist die Belohnung der Braven

Depression ist die Belohnung der Braven hat mal ein schlauer Mensch gesagt, mir will jetzt nur nicht einfallen wer.
Wer immer brav ist und die Bedürfnisse Dritter erfüllt, warum sollte der Brave dann etwas zurückerhalten. Die Anderen sind doch satt! Die eigenen Bedürnisse zu spüren und zu formulieren, das bedarf schon eines rebellischen freien Geistes, dem es egal ist, ob andere ihn lieber brav hätten.

Genieße diesen Tag und spüre Deine Bedürfnisse. Gib' Ihnen nach. Tue mal bewusst nichts für Dritte. Tue bewusst nur etwas für Dich....

Kostbare Momente des Bravseins werden im Alter gerne erinnert.

Tuesday, March 22, 2011

Des Kaisers neue Kleider - jetzt ich und Du auch

Jeder von uns hat schon einmal das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern gehört. Der König trägt ein so zartes Kleid, dass es nicht mehr sichtbar ist und er macht sich lächerlich, als er nackt vor seinen Untertanen auftritt.  Das Märchen, dass die Prunksucht aufspießt ist für mich aber auch eine gute Überleitung zu meinem neuen Kleid.

Alle Menschen besitzen einen feinstofflichen Körper. Manche nennen ihn Aura, Energiekörper, Astralleib, weicher Körper und vieles mehr. Mit ihm sind wir ähnlich gekleidet, wie mit des Kaisers neuen Kleider. Wir stünden nackt vor unseren Mitmenschen, die ihre Wahrnehmung auf die harten Fakten des Daseins limitiert haben.

In dieses zarte kostbare Gewebe kann der Mensch sein Bewusstsein verlagern und die Welt von einem anderen Bezugspunkt aus erleben. Jeder kann das. Es steht uns allen zu.

Mit zarten kostbaren Geweben gehen wir in der Regel sorgsam um, wenn sie teuer sind. Den feinstofflichen Körper gab es umsonst und von daher ist er für manche Menschen auch nichts wert. Sie nehmen ihn im Alltag nicht bewusst wahr und sie wissen nicht, wie er gepflegt werden muss.

Wir wissen heute das Rauchen schädlich ist und erst die Bilder von Teerlungen erschrecken manche Raucher so, dass sie das Rauchen aufgeben. Leider ist das Visualisieren von geschundenen feinstofflichen Körpern nicht so einfach einem Massenpublikum vorzuführen, aber es gibt schädliche Gefühle, die den feinstofflichen Körper schädigen.

Dazu gehören depressive Gefühle. Nicht traurige Gefühle. Depressive Gefühle sind zerstörend, auf den Tod gerichtet oder auf Zerstörung von Sinn und Lebenskraft.  Der feinstoffliche Körper erblindet und ein Teufelskreis bricht an. Meine Energieverbindungen zur hilfreichen feinstofflichen Welt sind unsichtbar geworden und so erreichen mich positive und lebensbejahende Stimmen aus dem Inneren nicht mehr. Der Körper wird massiv in Mitleidenschaft gezogen.

Von daher sollten wir alle bemüht sein, so viel lebensbejahende Gefühle und Beziehungen untereinander zu pflegen und zu fördern wie nur möglich. Gemeinsam gegen das Erblinden, gemeinsam gegen das Zerstören unserer feinsten Antennen, gemeinsam gegen feinstoffliche Dunkelheit.

Eine gut gepflegte Aura dankt es uns in Lebenskrisen, Krankheiten und Wünschen, stets das Richtige und Angemessene anzuziehen, das uns hilft. Bei einem solchen Nutzen können uns Spott der Mitmenschen nichts anhaben. Hauptsache unser schönstes Kleid strahlt.

Wednesday, March 16, 2011

Die Zeit schreitet voran, die Angst wird nicht weniger


Wir alle leben in einer perfekten Welt. Wir können für vieles dankbar sein, wie z.B. bei Paderkröte nachzulesen ist. Und bei all diesem Fortschritt sind so viele Herzen klein vor Angst. Und ist das eine Art den Tag zu beginnen? Nein, da hätten wir doch lieber ein Löwenherz?

Da ich in all den Jahren ein ziemlich alter weiser Geier mit grauem Bart geworden bin, kenne ich den spirituellen Sitz der Angst. Er ist recht einfach zu finden, denn die meisten von uns haben in ihrem Leben schon Angst gehabt. Links hinter dem Herzen sitzt die Angst. Die gilt es heute zu überwinden.

Wenn Du ein gläubiger Mensch bist, dann baue Dir an Deinem Ort links hinter dem Herzen eine Kirche und erfülle sie mit schützenden sakralen Gefühlen.
Wenn Du mehr Mystiker bist, dann erfülle den Ort links hinter Deinem Herzen mit Liebe, Licht und Geborgenheit.
Wenn Du Suchender bist, dann experimentierst Du. Du packst an diesen Ort, was immer Dir Mut, Schutz und Geborgenheit verheißt. Wenn die Angst gemildert wird, dann hast Du Dein Ziel erreicht.
In meinem Ort links des Herzen brennt ein Feuer. Es ist ein kleines Feuer, groß genug um mich zu wärmen und klein genug, um noch Furcht spüren zu können.

Du spürst gar nichts? Dein Verstand wird Deine gefühlte Angst mit Argumenten beruhigen, wenn es soweit ist, möglicherweise... vielleicht...

Liebe Grüße Rainer

Wednesday, March 9, 2011

Stell Dir mal vor...

 Stell Dir mal vor, Du wärest gerade geboren worden. Du wärst zu keinem Gedanken fähig, denn Du hast noch nie Denken gelernt. Du bist klein. Du bist nur Gefühl. Es stürzt auf dich ein, Licht, Geräusche, alles lauter als im Bauch von Mama. Und dann liegst du nackt auf deiner Mama. Du wirst ruhig und fühlst dich sicher und geborgen, 100% reines Gefühl.

Thursday, February 17, 2011

Vertrauen



"Kredit ist ein Regenschirm, den man bei Sonnenschein bekommt, aber beim ersten Regentropfen zurückgeben muß. "

Lord Philip Dormer Chesterfield.

Was für den Kredit gilt, gilt häufig auch für das Vertrauen. Solange die Freundschaft gut läuft und man Grund hat sich übereinander zu freuen, ist das Vertrauen da. Das Vertrauen des Sonnenscheins.

Kommt es zu Konflikten dann ist der eingeräumte Kredit, sprich das Vertrauen schnell wieder weg. Können sich zwei Menschen den Respekt und die Fähigkeit sich selber in Gegenwart des Anderen zu lieben bewahren, dann bleibt das Vertrauen erhalten. Es wird ganz einfach, wenn man in seiner Mitte bleiben kann am Ort bedingungsloser Selbstliebe.

Friday, February 11, 2011

Rayndrops and seeing


Mir war wohl in meinem Pelz. Ich saß auf der Veranda am Vormittag, genoss die sommerlichen Temperaturen und blickte hinüber zum Schicksalsberg. So jedenfalls nannte ich ihn damals noch, bevor ich seine wirklicher Bedeutung erfuhr( Eine andere Geschichte).  Es hatte zu regnen begonnen und sie war lautlos aus dem kleinen gekalkten Haus gekommen und in den Regen geschritten. Die Tropfen  trafen unregelmäßig den Stoff ihres Kleides, der langsam feucht wurde. Sie hob die Hände zum Himmel und summte hingebungsvoll eine Melodie.

Der Klang ihrer Stimme tat mir gut. Neugierig stand ich auf und wollte mir näher ansehen, wohin sie blickte, als mich  zwei Hände mit sanftem Druck auf der rechten Schulter aufhielten. "Lass sie Ray, sie ist in Trance. Versuche es zu sehen."

Im nächsten Augenblick verschwand die Welt um mich herum. Den Regen hörte ich immer noch, aber nicht so wie Regen klingt, sondern es war ein metallisches Rauschen in Zeitlupe, in dem sich stille Momente ausbreiteten, wie Luftballons durch die Gegend segeln. Da gab es eine weitere Art Luftballons, die umherzogen und durch alle Gegenstände ohne Widerstand wandern konnte. Was diese Luftballons berührten, erstarrte in der Zeit und fand erst zu seiner Bewegung zurück, wenn die Ballons weitergezogen waren.

Inmitten all dieser Blasen ging plötzlich eine Lampe an. Was für ein schönes Licht dachte ich, Es strahlte hell, irdisch blau, doch anders als Licht schien diese Lichtquelle formveränderlich, denn die Quelle vibrierte, wackelte, federte umher. Immer wenn mich einer der Lichtstrahlen berührte, fühlte ich mich beschwingt und wollte lachen. Dann fokussierte sich meine Wahrnehmung neu, und ich sah ein intensives gelbrotes Leuchten, dass mein ganzes Gesichtsfeld einnahm. Ich konnte eintauchen in diese Licht wie in ein Meer und ich konnte über dieses Meer gleiten wie ein Fisch im Wasser.

Schließlich saugte mich ein Strudel aus dem Licht in eine Art Loch in diesem Leuchten. Ich betrat den dunklen Fleck und bekam Angst. Ich fühlte, dass ich sehr klein war, und dass etwas Großes Bedrohliches mit mir im Raum zu sein schien. Ich sah mich in meiner Angst umher rasen und alles Licht löschen, weil ich glaubte, dass nur die Dunkelheit, dass nur das Nicht-Gesehenwerden mir einen Schutz bieten könnte.  Mir war klar, dass es nicht meine Jugend war, dass es nicht mein Leben war, aber ich sah was die Angst anrichtete. Sie riss Löcher in diesen wunderbaren leuchtenden Ozean und sie breitete sich aus, weil sie Feind jedes Leuchtens war.

Da rief ich mein Licht, und sah in seinem Schein in einer Ecke ein kleines verängstigtes Mädchen. Ich rief es zu mir. Erst als ich ihm versicherte, dass nichts Böses passieren könnte, kam das Mädchen zu mir. "Komm ins Licht", sagte ich und ich merkte wie von den dunklen Rändern her, der leuchtende Ozean zurückkehrte.

Ich wachte auf, im feuchten Gras sitzend, und suchte meine Angst. Dann rief ich den kleinen Ray ins Licht.

Tuesday, February 8, 2011

Gaba räumt auf - Schluss mit der Angst

Gaba hat sich mit dem Thema Angst befasst und ich meine es ist Ihr gut gelungen, von daher spreche ich hier eine Lesempfehlung aus.

http://gaba-ultramind.blogspot.com/2011/02/sicher-und-beschutzt-die-angst-vor-der.html
http://gaba-ultramind.blogspot.com/2011/02/sicher-und-beschutzt-ii-selbstwert.html
http://gaba-ultramind.blogspot.com/2011/02/sicher-und-beschutzt-iii-keine-angst.html


Liebe Grüße Rainer

Sunday, June 20, 2010

Das Freundschaftskonzept oder wie mit Frauen klarkommen I

Wer mit Frauen befreundet sein will, weiß, dass Frauen die Welt der Menschen schaffen und verändern. Sie sind die Seele der Gemeinschaft und allen gemeinsam sind fünf Leidenschaften, die die Pfeiler des menschlichen Zusammenlebens bilden. Fehlte ein Pfeiler, so bräche über uns allen die Welt zusammen und Chaos und Schmerz hätten die Oberhand.

Männer steuern Werkzeuge zu dieser Welt bei, aber ob ich elektrisch Staub sauge oder mich mit einem Besen bewaffne. Eine reinliche Unterkunft ist vom technischen Fortschritt uanbhängig bzw. wird am Ende wohlmöglich noch eher von ihm bedroht, nämlich dann wenn die Industrie unsere Wohnungen, unser Essen oder Trinken vergiftet.

Ansonsten bleiben die fünf Leidenschaften seit Jahrtausenden unverändert Bestandteil des menschlichens Lebens und diese fünf Leidenschaften sind das, was wir alle respektieren und fördern sollten, damit es uns Menschen insgesamt gut geht. Und nebenbei die Hauptaussage vorweg, wer die fünf Leidenschaften bekämpft, wird kein Freund einer Frau werden können.

Leidenschaft Nummer eins ist die Liebe. Frauen wollen geliebt werden. Frauen wollen lieben. Diese Leidenschaft ist ein mentaler Befehl, der uns innewohnt.

Manche Männer lernen jedoch im Arbeitsleben, dass es nicht immer darauf ankommt geliebt zu werden, sondern Dinge umzusetzen. Männer sollen sich durchsetzen, sollen hart und unbeugsam sein - doch häufig endet die Härte in einer nicht liebenswerten Person. die anderen Menschen nicht erlauben will, sich selbst zu lieben und damit keine Freundschaft mehr findet.

Liebe bedeutet jemanden unabhängig von dem was er sagt oder tut anzunehmen, aufzunehmen, ernst zu nehmen, ihm etwas Gutes, Förderliches zu tun. Werten, erziehen, bekritteln oder verändern wollen sind da nicht am rechten Platze. Liebe ist eine Sache des Herzens und des Bauches. Bewerten ist eine Sache des Kopfes und daher brauchen wir den liebevollen Platz für den Kopf, damit er unsere Leidenschaften und Freundschaften nicht  beeinträchtigt.

Der liebevolle Platz des Kopfes ist der Gedankenaustausch.

Zum Beispiel: "Du, ich habe dich gern. Ich denke, dass ich keine Pralinen zu meinen Filmen essen möchte, weil ich dann meine dicker zu werden, also biete mir doch zukünftig keine an, wenn du welche isst".

Man lässt den Kopf liebevolle Lösunge für sich selber überlegen und überlässt das Lösen von anderer Menschen Probleme, dem liebevollen Einsatz derer Köpfe.  Solange ich meine Verhaltensweisen in Bezug auf mich erkläre und nicht auf andere übertragen will, steht der Liebe unter Menschen nichts entgegen.

Erst wenn ich von anderen Menschen verlange, dass sie meine Überlegungen zu ihren machen müssen, zieht etwas anderes ein als Liebe. Unterordnung, ggf. sogar Unterdrückung. Diese ist nur gerechtfertigt bei Gefahr im Verzug, d.h. wenn die Zeit nicht reichen würde, um Schaden von anderen abzuwenden. Diese Situation haben wir bei Eltern und Kindern. Bei Autoritäten und Experten.

Je nachdem, ob den Menschen die Sachlage offen gelegt wird und ihnen erläutert wird,  wie sie selber die Entscheidung der Autorität prüfen können, wird es sowohl Liebe als auch Ablehnung und Hass geben können.  Möchte ich der Freund eines Menschen sein, werde ich nicht als einsame Autorität daherkommen, sondern als Mensch, der sich selber mag und seine Art sich selbst zu lieben erklären kann,  der neugierig ist, anderer Menschen Arten, sich selbst zu lieben, kennen zu lernen.

Wer wäre nicht gerne mit tatkräftigen Damen befreundet?

Thursday, June 3, 2010

Beklommenheit

Ich beobachte von Zeit zu Zeit, dass meinen Mitmenschen beklommen zumute ist, wenn sie erfahren, dass ein Bekannter ernst erkrankt ist. So als ob sie Angst hätten, das gleiche Schicksal könnten ihnen ebenso drohen.

Aber kann ein gesunder Mensch denn sicher sein, dass er länger leben wird als der Erkrankte? Kann eine Krankheit nicht der Wink mit dem Zaunpfahl für einen besonders tauben Menschen sein, der jetzt alle Energie bündeln muss, um seinem Leben eine neue, eine lebendige Richtung zu geben.

Ernste Krankheiten sind nach meinem Verständnis schreckliche Wohltaten. Sie erinnern uns daran, dass jedes Leben ein kostbares Geschenk ist, das nicht vergeudet werden darf und das gilt für jeden Menschen.

Ob ich als indisches Kleinkind in Indien Steine für europäische Kunden klopfe oder ob ich Hartz IV in Deutschland erhalte. Immer sind es einmalige kostbare Lebensmomente, die wir Menschen erleben und das was jeder von uns in jedem Moment beitragen kann, ungeachtet unseres Gesundheitszustandes oder unseres Besitzes, ist, niemals einem anderen Menschen zu schaden oder anderen Menschen zu helfen, die anderen schaden.

Studien haben gezeigt, dass unser Immunsystem schwächer wird, wenn wir selber nicht 'so gut drauf sind'. Wenn man mal bedenkt, dass der Körper jeden Tag 10.000 Krebszellen umbringt, dann kann ein geschwächter Moment für das Immunsystem bereits bedeuten, dass wir ernstlich erkranken könnten.

Wenn wir das Leben wertschätzen indem wir uns wohlfühlen, egal welchem Kummer wir begegnen, dann begegnen wir der Welt mit maximalem Immunsystem. Und wenn wir andere nicht schädigen, dann helfen wir anderen ein starkes Immunsystem zu bewahren. Alle zusammen sind wir dann  weniger krank und hätten keinen Grund für Beklommenheit.


Saturday, May 15, 2010

Wenn ich einmal traurig bin, dann...

Wenn ich einmal traurig bin, dann... trinke ich auf alle Fälle keinen Korn. Man findet mich in keiner Kneipe, keiner Spielhalle und ich suche nicht nach Drogen.


Ich setzte mich stattdessen an meinen Meditationsort und betrachte meine Traurigkeit. In aller Ruhe b in ich bewusst traurig. Trauer erscheint mir als eine blasse blaue Farbe von Energiefasern, deren Energieverlauf schmerzt, weil er sich nicht mit weiteren Fasern verbinden kann, so als gäbe es keine Zukunft in der Energie noch fliesst.

Leben ist Bewegung, Freude ist schnelle pulsierende Bewegung, Wohlbefinden ruhige kräftige Bewegung. In meiner blassblauen Welt bewegt sich immer weniger. Langsam scheint die Bewegung zur Ruhe zu kommen.

Ich lenke meine Aufmerksamkeit auf weißes Licht, gefüllt mit schneller Bewegung. Ich öffne mich diesem Licht, es spült das blasse Blau in wenigen Momenten weg. Die Dinge in einem neuen Licht betrachten, heisst das Ende von Trauer und Niedergeschlagenheit einzuleiten..

Wednesday, March 24, 2010

Sehnsucht

Meine Eltern sind früh gestorben. Zu früh, als dass es mir möglich gewesen wäre meine Angelegenheiten mit Ihnen ins Reine zu bringen. In mir gibt es einen ungelebten Wunsch. Ich möchte mit meinen Eltern in wirklichem Frieden leben.

Zurück geblieben sind konfliktreiche Erinnerungen.

Wenn ich miterlebe, wie Eltern ihre Kinder sehr lieben, dann freue ich mich sehr über deren Familienglück und spüre meine eigene Sehnsucht.

Saturday, January 23, 2010

Gefühlspunkt

"Der Gefühlspunkt liegt bei jedem Menschen an einer anderen Stelle." Er nahm seine Hand und führte sie entlang der Körpermitte von unten nach oben. 

"Manche Menschen denken es käme darauf an, präzise Punkte auf dem Körper zu kennen und diese dann zu fühlen. Das wäre dann vergleichbar mit Gymnastik." Er schüttelt den Kopf. So kannst Du vielleicht Geld machen mit Leuten, die ein körperliches Verständnis auf das Bewusstsein übertragen, aber was lernst Du?"

"Pass auf. Seine Hand stoppt. Dann nehme ich ein helles kreisförmiges Leuchten mit Strahlenkranz wahr. Ein frisches, heiteres Gefühl erfasst mich. Während ich das Leuchten fühle sehe ich ihn nicht mehr.


"Und? Wo ist der Gefühlspunkt?"

Vergleichbar dem Wechsel zwischen Nah- und Fernsehen sehe ich das Leuchten nicht mehr, dafür aber ihn mit seiner Hand, die er vor seiner Brust hält.

"Hmm, ich weiss es nicht so genau. Mir schien es, als könnte ich dich und das Leuchten gleichzeitig nicht wahrnehmen."

Er kichert. " Das ist nicht die Frage gewesen. Es war nicht mein Leuchten."

Dann wird es mir klar. Mein Leuchten, mein Gefühlspunkt und während ich den Ausgangspunkt des Leuchtens in meinem Körper zu lokalisieren trachte, lande ich nicht im Solar Plexus.

"Hat man mal seinen Gefühlspunkt gefunden, wirst du feststellen, dass er ein Leben lang wandert und seine Position verändert. Alles ist stets im Wandel, aber für unsere Aufmerksamkeit und unsere Bewusstheit ist das kein Problem,solange wir sie nicht an feste Orte, Punkte auf unseren Körpern schicken wollen. Also tu mir einen Gefallen - nein anders, tu du dir einen Gefallen und erwarte keine Hilfe von festen Punkten."

"Aber es gibt Menschen, die mit Chakren arbeiten, die sie an festen Punkten des Körpers finden."

"Na ja, das ist meiner Meinung nach eine Motivation für Anfänger. Es beschäftigt den Verstand und beruhigt ihn. Alles hat einen Platz und eine Ordnung, fast wie eine Maschine. Und dennoch gibt es keine verstandesmäßige Kontrolle für Bewusstheit, und es gibt keine körperliche Kontrolle für Bewusstheit. Du wirst dir bewusst und dann passiert was. Also geht es darum sich selber zu erlauben so bewusst wie möglich zu leben, um sein Bewusstsein zu entfalten. Seine Bewusstsein offen zu halten, indem ich mir von körperlichen Punkten besondere Eigenschaften erwarte ist ein Beginn, aber es wird niemals das Ende sein"

Thursday, July 30, 2009

Vater

Sag mal Ray, ist dir schon einmal aufgefallen, dass immer wenn du deinen Vater besuchst, du gestresst bist.

Ja sicher. Der Alte stresst mich. Er ist halt ein Tyrann.

Kannst du dir vorstellen, dass du deinen Vater auch stresst, weil er mit Kindern nichts anzufanngen weiß?

Aber er hat mich doch bekommen, da muss er doch die Verantwortung übernehmen.

Hmm, meinst Du das Verantwortung übernehmen heisst, dass man nie schlechte Laune hat oder mit anderen Menschen nicht zurechtkommt. Wie würdest Du dann dein Stressgefühl einordnen und hast du je die Verantwortung dafür übernommen, dass du einen Vater bekommen hast?

Ich bin doch das Kind. Wie kann ich das Leben meines Vaters verantworten?

Weil du ein Teil davon bist. Du könntest damit anfangen deinen Stress loszulassen und offen für deinen Vater zu sein. Das wäre verantwortungsvoll. Sonst wirst du ein lebenlang Stress empfinden, wenn du Vaterfiguren begegnest. In Gegenwart von Vaterfiguren sollte man Verantwortung übernehmen und nicht abgeben, sonst ist man einen Teil seiner Freiheit los. Dein Vater hat die Verantwortung für euch Kinder schon übernommen, aber er konnte keine Brücke bauen. Du hättest ihm helfen können, wenn du auch das Kind in ihm gesehen hättest. Probiere es mal aus und versuche an deinen Vater als ein kind zu denken. Was wirst du empfinden?

Ich weiß nicht, aber probieren kann ich es ja mal. Auf alle Fälle ist er ein trauriges Kind, soviel wird mir schon klar....

Sunday, July 12, 2009

Fühlen

Wenn die Leute früher verreisten, früher, als die Mac Donalds Kultur noch nicht alle Menschen durch Straßen miteinander verbunden hat, damit wir alle in gleich aussehenden Restaurants, gleich aussehende Fastfood zu uns nehmen. Als damals, als die Eisenbahn noch nicht war, da dauerte es Wochen oder Monate, bevor man von einer verreisten Person etwas hörte, bzw. las.

Dabei sind wir alle miteinander verbunden. Jeder kann jeden spüren, immer und überall. Das wir die die Anderen um uns herum dennoch nicht ständig fühlen ist ein Segen, bei dem was die Menschheit im Normalfall bewegt, vielleicht vergleichbar mit dem, was hauptsächlich gegoogelt wird...und wonach wird am meisten gesucht?

Sunday, June 28, 2009

Leidenswandel



Wann immer Du das Gefühl hast seelisch zu leiden, stelle dir vor, das das Leiden eine Farbe hat.
Wenn Du dem Leiden eine Farbe geben kannst, dann überlasse die Farbe dem steten Wandel. Schau zu, wie die Farbe wechselt und wenn sie gewechselt hat, dann wird auch das Gefühl zu leiden sich verwandelt haben, denn Farbe ist Licht und Licht ist Leben und Gefühl und alles ist im Wandel.

Thursday, June 11, 2009

Eifersucht



Eifersucht ist zumeist eine berührende Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.

Männer dominieren, kämpfen, konkurrieren, herrschen und versuchen mit ihrem Ego während ihrer Lebenszeit einen möglichst großen Teil der Welt aufzufressen. Sie beißen sich ihr Stück Leben aus dem, was sie umgibt.

Wenn dann zwei Männer ergriffen sind von der Präsenz des Anderen, so mag der Kampf um eine Frau die größtmögliche Intimität sein, die zwei Riesenegos miteinander haben können.

Gleichzeitig ist die Eifersucht die stumme Träne der Einsamkeit des Vielfraßes. Nicht die Bescheidenheit nur eine Frau lieben zu wollen nährt die Flamme. Sich für eine Frau wirklich zu entscheiden löscht sie.

Thursday, February 5, 2009

Vorbei...Vorbei



Der Sonne meiner Jugend haben wir beide in die Augen geschaut
Wir haben gemeinsam gelacht, gesungen, geweint.
Gesehnt habe ich mich - bis zum Wahnsinn nach Dir
Habe nie verstanden - warum das so ist
Und geglaubt, dass ich alt in Deinen Armen stürbe

Vorbei, vorbei, vorbei

Mein Hals verschlossen, von Kummer verschnürt
Bricht einsam mein Herz in kleine Scheiben
Ein Teil in mir will und wird es nie glauben
Dass Du mich nicht liebst - Du nicht mich
Du reisst Dich raus, aus meinem Leben - weinend eben.

vorbei, vorbei, vorbei

Alleine bin ich und kann es nicht fassen
Die Stille im Raum - Deine Stimme nun fort
Schuldig fühlen, glücklich sein zu wollen - ohne Dich
Deren Sonne der Jugend in meinen Augen gebrannt
Deren Liebe mich erfüllte, die in der Seele ich gekannt

vorbei, vorbei, vorbei

Noch klopft mein Herz, mein Atem strömt
Und sehen wir uns einmal wieder
So sehen wir vielleicht die Liebe neu
Statt Schmerz und der Gefühle Winter
Fliegt Deine Seele meiner zu im Sonnentau der Liebe

zu zweit, zu zweit, zu zweit