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Sunday, July 10, 2011

Viel zu tun, daher ein Rätsel für die Leser

Hallo,

zurzeit bin ich sehr beschäftigt, meine Freiheitsgrade sind noch limitiert. So komme ich leider nicht so zum Bloggen, wie ich es sonst tun würde.

Damit Ihr aber nicht glaubt, mich gibt es nicht mehr stelle ich ein Rätsel.

Wenn manche Menschen glauben, dass sie beim Universum bestellen können und dann schickt ihnen das Universum das, was sie gerne hätten und sie bestellen sich dann etwas, von dem sie meinen, dass sie es gerne hätten, aber in Wahrheit handelt es sich um Wünsche, die andere Menschen in ihnen wachgerufen haben wie zum Beispiel,

  • Die Werbewirtschaft - kaufen bis der Arzt kommt,
  • Die Politiker -Jungs, auf nach Afghanistan, wo echte Männer geschmiedet werden,
  • Freunde -Los ab ins Bett,
  • Familie - lästern bis die Balken sich biegen
  • Usw - usf.
Was wird das Universum schicken? Einfach das, was bestellt wird?

Was wenn es in Dir einen Ort gibt, an dem alles zur Ruhe kommt, den niemand erreichen und betreten kann? Was wenn Du Dir von einem solchen Ort aus etwas beim Universum bestellst. Was bekommst Du dann?

Sunday, May 30, 2010

Schweben im Kraftfeld

Wir Menschen sind alle sind schwebende Kraftfelder, ohne dass den meisten Menschen der Umstand bewusst wäre.

Pragmatik ist bei den meisten Menschen angesagt:
  • Was ich nicht sehen kann, das ist auch nicht da,
  • Kann ich mir dafür etwas kaufen?
  • Wenn andere es nicht bemerken, dann kann es auch nicht da sein,
  • Wo kann man das denn lernen und im Alltag einsetzen?
  • Also die Kirche würde so etwas nicht billigen.
Welche Eigenschaften des schwebenden Energiefeldes manifestieren sich in unserem alltäglichen Leben?

Nun da sind viele Erfahrungen z.B.:

  • Vorahnungen und Intuition,
  • Körperliche Reaktionen, die uns vor Unheil bewahren, indem wir nicht an bestimmten Orten zu einer bestimmten Zeit auftauchen,
  • Das Wahrnehmen des Lichtes, das den Mystikern sehr häufig widerfährt,
  • Zufälle, die uns in unseren Wünschen und Entwicklungen voranbringen,
  • Nähe und Intensität in der Begegnung mit Lebewesen
  • usw. usf..
Meditationsübung:

Ich schwebe als fühlender bewusster Gummiball entlang der Erdoberfläche. Nicht die Thermik bewegt mich, sondern das sanfte Pulsieren von Kraftfeldfasern, die der Erdoberfläche entspringen treibt mich mal hier mal dort hin. Ich bin das Schweben. Zum Abschluss kehre ich an meinen Meditationsort zurück und bin wach und fest. Um mich herum ist alles fest.

Thursday, January 17, 2008

Einsamkeit

Einsamkeit

Einsamkeit kommt vor, ungewählt oder ausgesucht.

Unsere moderne Gesellschaft bringt für viele Menschen Einsamkeit. Einsamkeit im Alter. Der Ehepartner ist gestorben und der Überlebende hat keine Übung darin, sich nach neuen Partnern umzuschauen.

Schichtarbeit, Überstunden, soziale Isolierung und…

Ein intaktes Familienleben garantiert keinen erfüllenden menschlichen Kontakt, denn Verwandte können sich das Leben durch Konkurrenz und Neid sehr schwer machen und auch in einer Ehe können sich die Partner einsam fühlen.

Einsamkeit ist ein Thema und wenn es zum persönlichen Problem wird, wenn ich unter der Einsamkeit leide, was ist dann zu tun?

In der Esoterik gibt es Menschen, die bewusst die Einsamkeit suchen, um in der richtigen Stimmung zu sein für die Zwiesprache mit Gott, um sich zu öffnen für Visionen und Erkenntnisse. Das bedeutet, dass in der Einsamkeit die Möglichkeit zum Kraft schöpfen schlummert. Wenn ich die Wahl hätte, an der Einsamkeit zu leiden, oder an der Einsamkeit zu wachsen, was würde ich wählen?

Warum Einsamkeit schmerzt?

Menschen bilden Gruppen weil es für sie Vorteile bringt. Gruppen bieten Schutz. Die Bestrafung durch Ausstoßung aus der Gruppe zeigt, dass eine Bedrohung mit dem Alleinsein, mit dem Einsamsein verbunden ist. In der schwarzen Pädagogik, beim Mobben von Menschen, bei Machtspielchen wird immer wieder von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Menschen auszuschließen oder Ihnen das Gefühl zu geben allein zu stehen. „Wenn Sie 100 Geisterfahrer sehen, meinen Sie nicht, sie müssten sich einmal kritisch prüfen? Alle sagen… Alle finden….“

Neben dem Gesichtspunkt der Bedrohung gibt es auch die Frage nach dem Sinn des Lebens. Ich lebe Tag für Tag, ein Tag gleicht dem Anderen, wann ist meine Strafe endlich zu Ende, warum muss ich immer wieder weiterleben - wofür? Wenn ich nicht für Andere da sein kann, von Anderen gebraucht werde, wieso lebe ich?

Mit anderen Worten, Menschen fühlen sich verletzlich und zweifeln an dem Sinn ihres Daseins, wenn sie allein sind. Und das ist normal. Gerade Männer tun sich mitunter schwer Schwächegefühle zu akzeptieren, aber wenn ich allein bin, darf ich diese Gefühle haben.

Der ewige Gefährte

Beim Reisen ins Innere ist man nie allein. Man wandert in Bildern, in Landschaften und begegnet Lebewesen. Unter den Lebewesen der inneren Welten gibt es auch Gefährten. Vor diesen Gefährten braucht man keine Angst zu haben. Sie sind lebendig, und sie haben ihr Eigenleben. Nehmen wir einmal an, sie schrieben ein Buch. Dieses Buch wird von Charakteren bevölkert, die sich lieben, sich verfolgen Unsinn machen oder ein Drama aufführen. Egal was sie tun, sie sind Geschöpfe ihrer inneren Welten, und wenn sie zuerst das Geschehen dieser Charaktere beobachten und es später dann aufschreiben, und wenn die Geschichte die sie in ihrem Inneren sahen ihnen gefallen hat, dann wird sie anderen Menschen auch gefallen. Was mir hilft, hilft auch Anderen. Wenn es für mich sinnvoll ist, ist es für andere sinnvoll und schon habe ich einen Lebenssinn gefunden. Ein Sinn von uns Menschen ist, Sinn für uns zu finden, weil wir damit auch in anderen Leben Sinn stiften können.

Wenn Sie ihr Buch fertig geschrieben haben, dann entlassen sie ihr Werk in die Freiheit. Sie entlassen ein Kind in das Leben, das jetzt mit anderen Menschen spielt, und es wird sie überraschen, wieviel Freude und wieviele unbekannte Botschaften andere Menschen ihrem Buch abgewinnen, die sie selber nicht bemerkt haben. Damit will ich sagen, die Innenwelt lebt. Sie liegt voller ungeschriebener Werke, unbehauener Skulpturen, unvollendeter Ideen und den Einsamen unter uns, ist es gegeben untern ihnen zu wandern.

Wenn sie ein einsamer Mensch sind, und sie können es im Moment nicht lösen, dann suchen sie ihren inneren Gefährten. Dem einen ist es die Arbeit an einem Buch, der andere wird begleitet von einem Wolf aus seinen Träumen, der dritte spricht zu Gott im stillen Gebet. Der Gefährte von dem ich rede ist unsere anderes Selbst, unser Spiegel. Er drängt sich nicht auf und wir verlieren in sehr jungen Jahren den Kontakt zu ihm, obwohl das andere Selbst uns stets begleitet und auf uns achtet. Laden Sie ihr anderes Selbst ein, ihre Einsamkeit zu lindern. Beobachten sie ihren Alltag. Das andere Selbst ist sehr einfallsreich, wie es mit ihnen redet. Es schickt Einfälle, es durchlöchert den Wall, des Leugnens und es beschäftigt sie mit einem Weg mit Herz.

Ihr anderes Selbst wird sie aus der Einsamkeit führen. Aber das andere Selbst zwingt sie nicht, und es lässt sich nicht zwingen. Es ist behutsam, gleicht einem Schatten und Zwang ist ein Fremdwort für das andere Selbst. Aber wenn sie es einladen, und wenn sie auf die zarten Hinweise achten, dann führt es sie an einem seidenen Faden aus dem Labyrinth der Einsamkeit in ein sinnstiftendes Leben.

Sunday, November 11, 2007

Schöpfe Kraft aus der Einsamkeit des Herzens

Vor Hunderten von Jahren fiel ein Stein auf die Erde. Der Stein war aus den Welten jenseits der großen schwarzen Leere gekommen und hatte sich eigentlich nur verirrt, war fehlgelaufen nach Jahrtausenden der Fahrt und fiel nieder in den weichen weißen Sand einer Nordseedüne.

Der Stein war heiß. Er glühte und dampfte, zitterte und knackte - schließlich kam er zur Ruhe und nahm eine glasige, braunschwarz gesprenkelte Farbe an.

Wie es der Zufall fügte fand ihn nach einer Weile eine Bäuerin, die auf der Suche nach Brennholz auf dem Weg zum Strand war. Sie dachte zuerst, sie sähe ein Vogelei. Gegen eine Zusatzkalorie hatte die Bäuerin nie etwas einzuwenden und so griff sie nach dem Stein. Kaum berührte ihre Haut den Stein, durchfuhr sie ein gewaltiger elektrischer Schlag. Der Stein entlud eine Botschaft, er erfüllte seinen Zweck - den Grund seiner Reise. Eine intergalaktische Flaschenpost, die vom falschen Empfänger geöffnet wurde, übertrug sich präzise und verstummte.

Marie fiel um und verlor das Bewusstsein. Nur das Rauschen der Wellen, das Schreien der Möwen, das Rascheln der Grashalme im Sand begleiteten die Ohnmacht von Marie, deren Geist mit einer gewaltigen Kraftanstrengung die Botschaft verarbeitete, die für die Bewohner von Melautis bestimmt war, einem Ozeanplaneten viele viel Lichtjahre von der Erde entfernt.

Marie kam zu sich, spürte den Stein in ihrer Hand, den sie mit einer hastigen Bewegung von sich warf. Sie fühlte sich verändert. An wen immer sie dachte, er stand bildlich vor ihr, als stünde er tatsächlich neben ihr. Sie konnte die Person anfassen, sie berühren und die Körperwärme spüren, konnte die Kleidung bewegen und konnte der Person fragen stellen.

Als erstes hatte sie an ihr Jungen Johann gedacht. Der erschien ihr. "Gott, Johann, wie kommst du hierher?", entfuhr es ihr. Doch das Kind wirkte abwesend wie ein Schlafwandler. Sie stupste es, schüttelte es. "Wach auf Johann, wach auf."

Sie dachte an ihre tote Mutter, die bestimmt Rat gewusst hätte, woraufhin ihr Kind verschwand und ihre Mutter auftauchte. Dies erschreckte Marie so sehr, dass sie erneut in Ohnmacht fiel, die in einen Schlaf mündete. Sie dämmerte eine Weile im Halbschlaf. Dann wurde ihr der Zusammenhang zwischen dem Sehen der Person und dem an Jemanden Denken klar.

'Ich denke an Jemanden, ich sehe ihn. So muss es sein.' Sie öffnete die Augen, froh das Rätsel verstanden zu haben und dachte an ihren Mann. Der erschien ihr sogleich.

"Hans, hast du mich lieb?", fragte sie lächelnd.

Hans wirkte wie im Halbschlaf. "Nein Marie, ich liebe dich nicht. Ich liebe eine Andere, die Katrin ist es, die ich liebe."

"Ja, warum hast du mir das nie gesagt?", fragte sie mit einem schmerzlichen Gefühl in der Brust.

"Ich habe es dir nie gesagt, um dich nicht zu verletzen, und weil ich Angst hatte, alleine zu sein."

Marie brach es das Herz.

Sie dachte an Katrin die sofort erschien, während ihr Mann verschwand. "Katrin, liebst du meinen Mann?" Katrin antworte mit schlaftrunkener Stimme und abwehrender Hand. "Der Hans, nein - nie könnte ich den Hans lieben. Der betrügt sein Frau doch, wo er nur kann. Mir wäre der nicht treu. Die arme Marie."

Für Marie brach eine Welt zusammen. Vorhin hatte sie nur eins im Sinn gehabt, Holz für ein warmes Heim zu holen. Jetzt wollte sie dieses Heim anzünden, so viel Wut brauste in ihr. 'Ich arme arme Frau', dachte sie und schon erschien sie sich selbst.

"Womit habe ich nur diesen Mann verdient?", fragte sich Marie.
"Weil du Angst hattest, alleine zu bleiben, eine alte Jungfer zu werden, da hast du ihn genommen, auch wenn du ihn nicht liebtest."

Diese Worte ernüchterten sie sehr. - 'Ja belügt sich denn jeder selbst? Ist auf Niemanden Verlass?', dachte sie und sie begann zu weinen.

Als sie mit dem Weinen fertig war, leerte sich ihr Inneres. Die Gedanken kamen zur Ruhe und ein Wesen erschien. Es sah aus wie ein kleines blaues Bäumchen und sie konnte fühlen, was es übermitteln wollte. Die Botschaft lautete, "Bürger von Melautis. Ihr fragtet das Orakel nach dem, wonach jedes Wesen zu allererst streben sollte, damit es mit seiner Umwelt und der großen schwarzen Leere im Einklang sei. Das Orakel hat lange gezögert mit der Beantwortung der Frage, weil es nicht wusste, ob es antworten sollte oder nicht, denn die erste Bedingung für den Einklang ist es, Entscheidungen aus eigenem Antrieb zu treffen. Jedes Wesen trifft allein eine Entscheidung, das muss es für sich akzeptieren und auch für die anderen Wesen. Niemand hat das Recht die Einsamkeit der Entscheidungen eines anderen Wesen zu stören. Welches Recht hätte also das Orakel eure Einsamkeit der Entscheidung mit einem Ratschlag zu stören?"

Das blaue Bäumchen zitterte und verlosch. Marie war erfüllt mit Einsamkeit. Die Nordsee rauschte, der Wind trieb den würzigen Geruch des Meeres zu ihr herüber. Marie schaute in ihr Herz. Sie stand auf um Holz zu sammeln.