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Saturday, April 14, 2012

Nicht für Frauen, bitte von Frauen nicht zu lesen!!!!

Hallo liebe Männer. Wir sind doch Helden, nicht wahr? Eigentlich sind wir alle mehr oder minder gut darauf vorbereitet in Ausnahmesituationen Heldentaten zu vollbringen. Warum ist das eigentlich so? Und was bereitet uns eigentlich tagtäglich auf das Heldendasein vor?

Kann ein Held ein Held sein, wenn niemand zuschaut und keiner es mitbekommt oder muss der Held stets eine Bühne haben mit Chronisten und Zeugen, die es berichten können? Ist der Held ein Held, weil er es will oder werden wir Helden zu Helden, weil andere es von uns erwarten.

Du liest diesen Post wahrscheinlich nachdem du einmal um Dein Haus oder Deine Wohnung gegangen bist und für Ordnung und Sicherheit gesorgt hast. Die größte Herausforderung für Helden sind meistens die Machenschaften böser Männer und so kann man vielleicht sagen, das Helden von bösen Männern geschaffen wurden und das sie böse Männer bekämpfen. Aber kann etwas, was von bösen Männern geschaffen wurde wirklich gut sein? Wozu werden wir Helden wenn wir das Böse bekämpfen und dabei selber recht böse werde.

Ich gebe es zu, ich kann wirklich böse werden und natürlich laufe ich ab und zu die Grenzen meines Reviers ab. Ob das zu den Kleinigkeiten gehört, die mich im Alltag auf eine Heldenrolle vorbereiten?

Was bereitet uns Männer auf das Held sein vor - wie sieht unsere Ausbildung aus? Nichts für schwache Nerven oder schwache Frauen...


Sunday, February 14, 2010

Ratschlag unter Männern...

Der einzige Rat den ein Mann einem anderen Mann im Laufe seines Lebens geben kann ist...

Ist...?

ist, sich nicht selber im Wege zu stehen, indem man versucht ein Mann zu werden oder zu sein. Ein Mann ist ein Mensch der keiner Rolle oder Vorbild nacheifert. Ein Mann ist jemand einzigartiges, der sich weder vergleicht noch anderen ein Vorbild sein will. Es ist fast noch wichtiger kein Vorbild sein zu wollen, denn erst wenn wir einfach sind und uns weder mit anderen vergleichen noch wie sie sein wollen, erst dann lässt du deine Wahrnehmung frei fließen und kannst auch dann erst wirklich sehen, was ein Mann ist.

Sunday, May 25, 2008

Achtsam


Ich fand ihn vor der Bücherwand. "Warum liest Du soviel?", fragte ich. "Wenn die Erfahrung im Inneren liegt, warum sollte man dann lesen?"
"Nun, das ist einfach und schnell gesagt. Bücher sind zwar Worte und Worte haben wenig mit den Einsichten zu tun, die man auf der Suche nach Erkenntnis haben kann, aber - Worte besitzen die Kraft, das Wissen in uns anzusprechen. Worte sind in der Lage, Kräfte und Fähigkeiten wachzurufen, die tief in unserem Inneren schlummern. "

"Nimm dich zum Beispiel. Du spürst das in Dir etwas schlummert. Du bist auf der Suche und du wärst glücklich, wenn du wüsstest wonach du rufen müsstest um das Schlummernde zu erwecken."

"Klar, jeder sucht - denke ich zumindest."

"Ja, das ist wahr, aber suchen und suchen ist nicht dasselbe. Die Einen suchen nach Bestätigung und wünschen nicht das Schlummernde zu wecken. Sie haben Furcht vor sich selbst, denn was Böses würde das Schlummernde in uns uns schon antun?"

"Die Anderen suchen nach klaren Worten. Sie suchen nach der Harmonie mit ihrem Verstand. Alles soll so klingen, als sei es logisch. Sie wollen das Schlummernde auch nicht wecken, sie wollen stets das Neue denken und stets das Neue erklären, sie verlieren sich in der Welt der materiellen Phänomene, in der alles bewiesen werden kann. Sie kratzen am Schlummernden, sie ärgern das Schlummernde, aber letzten Endes lassen sie das Schlummernde schlafen."

"Und dann gibt es die Machtmenschen. Sie würden gerne das Schlummernde wecken, um anderen gegenüber im Vorteil zu sein. Sie sind die Menschen auf der Suche nach Insider Informationen und den schnellen Extraprofit. Wenn das Schlummernde gierig wäre und auf Profit aus wäre, dann wäre das Schlummernde erwacht, aber so sind es nur mutige und gierige , die Dinge in den Alltag transferieren, die mit Beeinflussung und Manipulation zu tun haben. Es muss nicht vernünftig sein, Menschen es funktioniert. Sie haben eine verzerrte Sicht auf das Schlummernde."

"Und dann gibt es Menschen, die das Schlummernde erwecken. Sie sind achtsam. Das Schlummernde dreht sich im Schlaf, es seufzt und spricht im Schlaf. Das Schlummernde träumt, betet und singt, leise und fast unhörbar. Derjenige, der mutig und ohne alles erklären zu müssen und ohne Anderen etwas aufzwingen zu wollen auf die Zeichen des Schlummernden achtet, der weckt es auf. Das Aufwachen mag eine Sekunde dauern oder aber auch 12 Jahre. Die Achtsamkeit ist der Weckruf des Schlummernden und niemals, hörst Du niemals lasse Dir von anderen Menschen erzählen, was dein Schlummerndes ist oder wäre? Damit wird deine Achtsamkeit gelenkt, beschnitten, klein gemacht. Nein, öffne Deinen Geist und achte auf dein Schlummerndes und wenn ich ein Buch lese, dann hört das Schlummernde zu und wenn ich achtsam bin, dann spüre ich, wenn es etwas sagt."

Monday, December 31, 2007

Sind alle Menschen gleich? Wir sehen was wir sind.

Wenn wir von einem esoterischen Standpunkt betrachten, ob alle Menschen gleich sind, dann fallen unterschiedliche Betrachtungen der Männer ins Auge. Der Mann der Tat zum Beispiel sieht nicht, das andere Menschen es mit ihm aufnehmen könnten. Schreitet er zur Tat, reißt er alle mit und überwindet mit enormen Kraftaufwand alle Widerstände. Seine Erfahrung ist - Ihm kommt keiner gleich.

Und doch ist dies nur ein Teilaspekt, denn der Mann der Tat erholt seinen Energiehaushalt. Tat und Pause wechseln sich ab. Wenn der Mann der Tat im Alltag fest gebunden ist, dann nutzt ihm seine Tatkraft wenig. Dem überlegenen Handeln steht als Ausgleich die Pause gegenüber und die geringe Zahl Alltagsgelegenheiten, in denen eine Tat gebraucht wird. Manchmal ist die groß angelegte Vorgehensweise Verschwendung - schießt der Mann der Tat mit Kanonen auf Spatzen und steht am Schluss mit dem gleichen Erfolg wie alle Männer da.

Der Gelehrte sammelt mit besonderem Zeitaufwand Wissen. Zu wissen ist eine feine Sache und so mache Gelegenheit kann ein Gelehrter zu seinem Vorteil wahrnehmen, weil er einen Wissensvorsprung besitzt. Seine Suche nach Wissen verwandelt sich beim Umgang mit Bekanntem in eine Schwäche. Die ewige Wiederholung begeistert ihn wenig und macht ihn schnell mürrisch und schroff. Da der Alltag zu 98% aus Wiederholungen besteht, ist die viel gerühmte Fröhlichkeit der Gelehrten eine Seltenheit. Erst wenn die Suche nach Wissen beginnt, sind sie energetisch im Gleichgewicht, und die Vorteile, die sie bei der Suche haben, büßen sie im Alltag ein.

Der geheimnisvolle Mann ahnt zwar immer, das etwas um ihn herum vor sich geht und er hat ein Händchen dafür, Gerüchte zu sammeln und auszuwerten. Einige machen Karriere, steigen in der Hierarchie auf. Doch die Meisten erreichen trotz angenehmer Masken und stetem Planen wenig, weil sich auf Absichten zu verstehen eine Sache ist, eine Absicht anzuziehen eine andere Sache ist. 'Scheitern' ist ihr Lieblingsschimpfwort, weil sie es so oft vor sich sehen. Absichten zum Leben zu erwecken ist eine Domäne der Männer der Tat und diese Energieform fehlt dem geheimnisvollen Mann vollständig. So wartet er auf Früchte, die häufig Andere ernten werden. Er versteht einen Boden zu bereiten, aber er hat nicht die Kraft zu ernten. Um dies genauer zu verstehen siehe den Post zur Absicht.

Der geheimnisvolle Mann ist von der Absicht fasziniert, von ihrer nicht wahrnehmbaren Existenz, dem damit verbundenen Geheimnis und damit scheidet er nach der Regel der Absicht aus, erfolgreich die Absicht anzuziehen, denn er ist nicht unbekümmert sondern beteiligt. Andere Männertypen beobachten die Absicht nicht, sind daher unbekümmert und verwirklichen punktuell, was dem geheimnisvollen Mann verwehrt bleibt. Der Platz des geheimnisvollen Mannes ist, wie mächtig er auch wird, in der zweiten Reihe und das ärgert ihn und entfernt ihn noch weiter von der Absicht.

Der hilfreiche Mann ist derjenige, der gleich ist. Er kennt keine Unterschiede in der Wahrnehmung. Er lässt andere Menschen gelten, verdrängt sie nicht aus erklärten Einflusssphären. Der hilfreiche Mann kann ein Leben in Gleichheit führen, wäre da nicht der stete Impuls, die anderen Typen zu verstehen, die an ihrer offensichtlichen Unausgeglichenheit leiden. Der Mann der Tat, dem so vieles entgeht, weil er so wenig Ausdauer besitzt, sondern mehr Schnellkraft. Der geheimnisvolle Mann, der so verbissen sein Glück an das gemeinsame Verfolgen von Plänen hängt. Der Gelehrte, der immer noch nicht am Ende seiner Suche ist. Der hilfreiche Mann spürt die Unausgeglichenheit und möchte den anderen Typen zeigen. - Hier, ich kenne den Weg zur Ausgeglichenheit. Das er die anderen Typen ändern müsste, um sein Ziel zu erreichen, wird ihm nicht klar. Es sei denn er lernt sich und die anderen Typen zu erkennen, dann kann er sein Gleichsein annehmen.

So gründet sich die Überlegenheit vieler Männer auf ihre Stärken. Jeder trägt ein Pfund mit sich herum, mit dem er anderen Männern gegenüber wuchern kann. Und gleichzeitig werden die Stärken der anderen Typen als Schwächen gewertet. Das ist der Nährboden, der zu den besten griechischen Tragödien inspirierte.

Fazit: Es gibt keine Gleichheit in der Wahrnehmung der Männer und Jeder kann Jeden tadeln, das er zum Scheitern von Projekten aus Gründen eines übersteigerten Egos beitrug. Ist es das?

Nein, wenn wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten, das wir von Unbekanntem umgeben sind, dass all unsere Schubladen nicht die wirkliche Welt wiedergeben, dann haben wir genug Abstand zu unseren Selbstbildern, um mit den anderen Unbekannten auf gleicher Augenhöhe zu sein. Wenn ich kein Bild von meinem Mitmenschen habe, dann kann ich ihnen mit Respekt begegnen ohne unterwürfig zu sein. Werde ich niemals den Fehler begehen, andere Menschen zu unterschätzen. Auf dieser Basis verschwenden wir am wenigsten seelische Energie im Umgang mit unseren Mitmenschen und machen optimalen Gebrauch von sich bietenden Gelegenheiten.

Sunday, December 2, 2007

II. Ist Sex gefährlich, aus esoterischer Sicht betrachtet.

In diesem Blog wird von Zeit zu Zeit das Thema Lebensenergie behandelt. Dabei nutze ich die Erfahrungen von über dreißig Jahren Meditationspraxis.

Der Mann der Tat sagt, "also hör mal, wenn Sex gefährlich wäre, dann wäre das seit Jahrhunderten bekannt."

Der Gelehrte fügt hinzu: "Ja, aber er meint, das die Menschen Kraft verlieren, wenn sie Sex haben."

"Warum sollte das wohl sein?", fragt der Mann der Tat. "Ich meine man könnte Menschen vor dem Sex und danach untersuchen, was wäre dann das Ergebnis?"
Der Lernende, "Menschen, die ein Loch in der Aura haben?"

Beide Männer lachen brüllend auf. "Ein Loch in der Aura, du bist gut. Stell dir mal vor, wie so eine Aura aufgebaut ist. Sie besteht aus Energiefäden. Diese Fäden können nicht zwischendrin aufhören und dann weiterlaufen, das klappt nicht. Entweder sie sind da oder nicht." Der Gelehrte winkt ab.

"Aber in manchen Büchern steht etwas von Löchern die entstehen, von Kraftverlust?", fragt der Lernende unbeeindruckt vom Gelächter. "Warum wird es dann erzählt und wie könnte man Anderen erklären, das sie keine Kraft verlieren?"

Der Mann der Tat zuckt mit den Schultern. "Ich weiß es nicht, ich würde einen anderen Gesichtspunkt aufzeigen wollen. Wenn Menschen das Gefühl haben, zu wenig oder zu viel Sex zu erleben, dann fühlen sie sich unwohl. Ihre Aufmerksamkeit wird immer wieder von dem Thema angezogen. Es beansprucht Zeit, die vielleicht besser verbracht werden kann, als über die Häufigkeit von Geschlechtsverkehr im Allgemeinen oder bezogen auf sich im Besonderen nachzudenken. Und meisten ist der Hintergrund bei Männer ein anderer. Sie leiten ihren Wert als Mann von der Häufigkeit des Umgangs mit dem anderen Geschlecht ab. Kann ich viele Abenteuer vorweisen, dann bin ich ein besonderer Mann - ansonsten ist mit mir nichts los."

"Also ich stimme meinem werten Vorredner zu", sagt der Gelehrte, "und ich kann seine Bemerkungen ein bisschen Theorie untermauern. Wenn du meditieren willst, wenn du innerlich lernst Kraft zu bündeln, um sie auf bestimmte Absichten zu richten, dann ist ein Versager-Bild von dir nicht hilfreich. Sagen wir mal, du möchtest ein erfolgreicher Bühnenbildner werden und trainierst eifrig für dieses Ziel. Du richtest deine Absicht auf dieses Ziel und unterstützt es mit meditativen Bildern. Nachdem du also deine Kraft auf das Ziel richtest, wirst du dann im Verlauf des Tages traurig, weil du meinst in deinem Liebesverhältnis steht es nicht zum Besten. Dieses traurige Gefühl stammt von einem Selbstbild kein richtiger Mann zu sein und deswegen im Leben wenig zu erreichen."

Die Sonnenfrau wirft ein, "und das ist der Punkt, an dem Männer uns Frauen so richtig auf den Senkel gehen. Sie kommen, wollen Aufmerksamkeit und Liebe, aber die ganze Zeit über spüre ich Unbehagen. Das hat nichts mit mir zu tun, ich spüre nur ein todtrauriges Gefühl, das an mir klebt und frage mich, wo das jetzt wieder herkommt."

Die Mondfrau nickt bestätigend. "Als Frau möchte man nicht das todtraurige Gefühl der Männer im Austausch gegen Liebe nehmen. Was nutzt es mir ihnen zu willen sein, nur damit sie das Gefühl haben, jetzt besiege ich die Welt aber ich fühle mich danach blöd?"

Sonnenfrau nickt. "Nein, will frau nicht."

Der Gelehrte ergänzt, "also ist die Überzeugung, eine Mann müsse Erfolg bei Frauen haben, unabhängig von deren Launen ..."

Die Sonnenfrau protestiert, " Wohlbefinden - nicht Launen - Wohlbefinden!"

Der Gelehrte nickt, " äh, unabhängig vom Wohlbefinden der Frauen, ein Irrglaube. Du kannst erfolgreich sein bei Frauen und im Beruf ein Versager und umgekehrt. Sex ist da kein Bindeglied, es sind zwei verschiedene Dinge. "

Die Mondfrau fügt hinzu, "wir Frauen suchen uns die Männer aus, egal was die Männer sich einbilden. Wenn wir uns einen gewählt haben, dann kann er sich zwar einbilden, er hätte uns verführt, aber das ist Einbildung."

"Erfolg besteht nicht darin Dinge zu erzwingen", meint der Mann der Tat. "Erfolg besteht darin zu erkennen, wo die Dinge möglich sind, wo die Gelegenheiten da sind und sie dann umzusetzen. Das ist Erfolg."

Der Gelehrte schlussfolgert. "Also schaffst du dir vielleicht Möglichkeiten, die du dann nicht ergreifst, weil du gerade damit beschäftigt bist dich wegen deiner Liebesverhältnisse schlecht zu
fühlen."

Der Mann der Tat fährt fort, "oder du läufst gegen die Wand, weil die denkst - ich bezwinge die Welt, denn ich habe gerade Sex gehabt. Sex zu haben ist das Eine, eine Gelegenheit für Ziele zu haben, die man sich im Leben setzt, ist das Andere."

Die Mondfrau zieht auch ihren Schluss. "Also verlieren Männer viel Energie wenn sie sich mit Frauen beschäftigen, um sich als richtige Männer zu fühlen."

Sonnenfrau, " und verwechseln dann auch noch das Beschäftigen mit uns Frauen mit der Anzahl von Liebesakten."

Mondfrau gähnt, " Sehr einfache Strukturen sind das."
"Die mitunter schwer zu durchschauen sind", meint der Gelehrte.

"Aber zurück zu deiner Frage", sagt der Mann der Tat. "Wie kann man erkennen, das man durch Sex nicht geschwächt wird. Nun das ist einfach."

"Du setzt dich in einem ruhigen Moment hin, ungestört von allem. Dann stellst du dir vor eine schwere Last zu tragen, gerade so, dass du sie ausdauernd tragen kannst. Das ist das Bild deiner augenblicklichen Kraft."

"Dann erinnere dich an den letzten Liebesakt und trägst die Last in deiner Vorstellung dabei weiter. Hast du nach dem Akt Probleme den Stein zu tragen, dann hast du Energie verloren. Wird der Stein leichter, hast du Energie gewonnen, bleibt alles beim Alten, ist deine Energiebilanz dieselbe. So einfach ist das."

Der Gelehrte, die Südfrau und die Mondfrau nicken. "Ja, wir alle haben diese Übung schon mal gemacht."

"Und?", fragt der Lernende.

"Du verlierst keine Energie, es hat keine Auswirkung."

"Und warum behaupten es dann einige Leute?"

"Ja, das ist die Frage nach der Motivation dieser Leute", sagt der Gelehrte

Wird fortgesetzt.


Was denkt ihr. Warum behaupten manche Leute, dass körperliche Liebe schwächt?

Wednesday, November 21, 2007

Wer ist der Gelehrte ?

Sein letzter Tag auf Erden war angebrochen. Er wusste es, aber es berührte ihn nicht. Er war gefasst und bereit. Ein letztes Mal wollte er an seinem Todestag durch sein Haus gehen und sich verabschieden von seinem Lebenswerk. Er ging langsam von Zimmer zu Zimmer und musterte die überlebensgroßen Buchregale, in denen er thematisch sortiert, seine Funde aufbewahrte. Schließlich gelangte er zu seinem Lieblingsort. Seiner großen Bibliothek.

Der Raum war der größte im Haus und solange seine Frau noch da gewesen war, hatte es jahrelangen Streit darum gegeben, warum er das größte Zimmer für sich beanspruchte. Warum er immer soviel Zeit hierin verbrachte. Er wanderte durch den Raum legte hie und da eine Hand auf einen Buchrücken und erinnerte sich dankbar der Stunden des Glücks, die ihm die Bücher bescherten, die ihm neue Einsichten brachten. Er war fertig. Er hatte sich alle Fragen beantwortet.

Zufällig fiel sein Blick auf ein schwarzes Regal, links oben. Da klaffte eine Lücke in der Buchreihe. Unwillkürlich beschleunigte er seinen Schritt dorthin. Parbleu – Der Schweiß brach ihm aus. Hier fehlten Bücher. Diesen Fragen hatte er sich bis zuletzt nicht gestellt, sie übersehen. Mit zitternden Händen griff er das erste Buch, um das Thema zu lesen.

Der Sinn der Gelehrsamkeit? All die Jahre hatte er gesucht, gesammelt, ergründet. Eine Frage führte zur Nächsten, aber warum das alles? Warum.

Er setzte sich nieder und erforschte seinen Verstand. Der Tod setzte sich neben ihn und legte ihm freundschaftlich die Hand auf die Schulter. „Na, ahnst du es?“

Der Gelehrte schüttelte den Kopf. „Nein, warum all dies?. Ich bin noch nicht fertig“

Der Tod lächelte und entschwebte.

Der Gelehrte ist ein Sammler. Er ist im Gleichgewicht, wenn er Wissen sammeln darf. Dabei kann die Leidenschaft Wissen zu sammeln die Form einer Besessenheit annehmen, die die Bedürfnisse anderer Menschen gering schätzt. Der Gelehrte ist freundlich und offen zu allen Menschen, die ebenfalls nach Wissen suchen, denn mit ihnen ist er in seinem Element, aber er kann die, die er liebt vernachlässigen, vergessen.

Seine Suche hält ihn gesund und den Tod fern. In seiner Nähe können Kranke gesunden, daher findet der Gelehrte im Heilen eine natürliche Begabung. Für ihn ist es schwer, seine Liebe zum Wissenserwerb mit der Liebe zu anderen Menschen zu teilen und so ist er gefährdet von anderen verlassen zu werden, die menschliche Nähe suchen.

Mitunter wirkt er arrogant und zynisch, vor allem wenn seine Feststellungen Langeweile über die Menschen und Leiden an der Dummheit der Menschen transportieren. Die Feststellungen schließe den Gesprächspartner nie ein, sondern sind eine Einladung zur gemeinsamen Suche von nichts Geringerem als dem Stein der Weisen, in welchem Gebiet auch immer.

Seine Werte und sein Streben sind häufig einer höheren Warte zu zuordnen, zu edel um am Boden zu bestehen und mit hohem Anspruch an Welt - passend für die Suche nach Wissen und hinderlich im Umgang mit der wirklichen Welt.

Wednesday, November 14, 2007

Acht Irrtümer der Liebe

Gehen wir einmal davon aus, das es vier unterschiedliche Frauentypen und vier unterschiedliche Männertypen gäbe. Gäbe es typische Irrtümer für die Liebe? Ich meine ja und was ich dazu meine folgt sofort.

1. Die Frau der Sonne ist warm und geduldig und sie sorgt dafür, dass die Menschen einander wohlgesonnen sind. Alle sollen sich in ihrer Anwesenheit vertragen - und doch sind Konflikte im Umgang mit den Menschen notwendig und unvermeidlich, denn jeder hat schon mal Wünsche, die nur zu Lasten eines Dritten umgesetzt werden könnten. Und dieser Dritte wird sich wehren.

Passiert das zwei Menschen im Umfeld der Sonnenfrau, dann versucht die sonnige Frau darüber hinweg zu helfen, indem sie z. B. Wärme spendet, einen Kuchen backt oder einen Ausflug plant. Irrtum Nr. 1: Liebe ist nicht, dass Harmonie herrscht.

Liebe ist, dass man Konflikte zulässt und keinen Vorteil einseitig zu Lasten eines anderen Menschen anstrebt. Wir sollten soviel Wärme besitzen, das wir fair teilen können

2. Die Frau des Mondes ist eine Schwimmerin im Ozean der Gefühle. Sie schwimmt in Liebe und möchte Andere an ihrem Gefühl teilhaben lassen, bis diese fast daran ertrinken. Irrtum Nr. 2: Liebe ist nicht nur mein innerer Gefühlszustand.

Nein Liebe lässt dem Anderen Raum für sein Gefühl, lässt ihm Raum zum Atmen. Die Mondfrau muss loslassen, selbst wenn sie dabei fürchtet in Liebe zu ertrinken.

3. Die Frau der Worte und des Witzes herrscht mit ihrer Zunge. Niemand ist ihr gleich. Sie weiß das und versteckt ihre Stärke. Wenn sie liebt, liebt sie wortreich, überlegt und nützlich. Sie erwartet von Anderen, die sie lieben, das Gleiche. Irrtum Nr. 3: Liebe ist Nützlichkeit, gute Worte - einwandfreie Gesinnung.

Liebe ist auch, die Schwächen Anderer zu dulden, gerade dann, wenn man bereits weiß, dass man einzigartig ist - schließlich können die Anderen keine Frau des Wortes und des Witzes werden.

4. Die Frau der Tat kommt gut aus eigener Kraft zurecht. Sie hasst Schwäche und Intoleranz, denn sie sieht in jedem Menschen eine unabhängige, für sich selbst zurecht kommende Persönlichkeit, die Andere in ihrem Wirken tolerieren. Irrtum Nr. 4: Liebe ist eine einsame Angelegenheit.

Die Frau der Tat muss erkennen, das Liebe nicht nur Einsamkeit, sondern auch eigenständige Verantwortung für die Pflege einer Gemeinsamkeit ist. Gemeinsamkeit bedeutet nicht, sich selbst alleine nicht mehr helfen zu wissen. Liebe bedeutet vielmehr zu wissen, was man aus eigener Kraft für eine Gemeinschaft tun kann, die einen über die Selbständigkeit hinaus belohnt.

5. Bei den Männern ist der geheimnisvolle Mann der Ansicht, die Liebe sei ein Geheimnis. Er verpackt alle Worte in kryptische Hinweise und vermutet ebenso in dem geliebten Partner hinter allem Gesagtem ein Geheimnis. Irrtum Nr. 5: Nichts einfach nur so nehmen zu können, wie es gesagt wurde.

Liebe ist kein Geheimnis. Liebe ist ein Geschenk, das zu Zweit ausgepackt wird. Hier wird nichts kunstvoll verborgen, sondern kunstvoll offengelegt. Der geheimnisvolle Mann muss lernen seine Gefühle offen auszusprechen oder er verläuft sich in seinemGeheimnis.

6. Der Mann der Tat ist seinen Gefühlen von den Männern am Nächsten. Er schwimmt in seinen Emotionen, aber er kann sich bei aller Liebe nicht entscheiden. Irrtum Nr. 6: Verliebt in das Gefühl der Liebe.

Er muss lernen, dass es nicht die Liebe ist, die es zu lieben gilt - sondern das der Mensch seiner Anbetung gepackt und geliebt werden muss, dauerhaft und leidenschaftlich.

7. Der Gelehrte kennt so viele Bücher. Er liebt die Suche nach ihnen und kann- Irrtum Nr. 7: seine Gelehrsamkeit nicht mit profanen Menschen betrügen, die niemals den edlen Ansprüchen eines guten Buches gerecht werden können.

Er muss lernen, das die Geliebte eine Wissenschaft für sich sein kann - unergründlich und unerforschlich - und somit seine Liebe für Sie kein Betrug, sondern Dienst an der Gelehrsamkeit ist.

8. Der hilfreiche Mann will helfen wo er nur kann. Irrtum Nr. 8 Liebe ist keine ausschließliche Hilfsbereitschaft.

Liebe ist Partnerschaft und statt dem Partner jeden Wunsch von den Lippen abzulesen, muss der hilfreiche Mann es ertragen können, den Partner etwas für ihn tun zu lassen. Der hilfreiche Mann muss es ertragen lernen, etwas Eigenes zu wollen, um ein Partner zu sein.