Monday, April 18, 2011
Sich schenken
Hingegen Mann greift zu, als als wollte er Koteletts weichklopfen, er greift, packt überwältigt und besiegt. Die Gesten scheinen manchmal mehr aus einem Wrestling Wettbewerb stammen, denn aus einer liebevollen Zusammenkunft.
Wenn Mann zur körperlichen Liebe schreitet, dann sollte auch er sich hingeben, sollte sich schenken. Mir erscheint es manchmal so, als hätten Männer Anschluss eine amorphe leere Energiestruktur, die sich in endlos gleichen Bildern erschöpft und einen gewissen Teil der Aura in schattige Farben taucht.
Sich schenken fordert mehr als zu turnen und wieder mal nachts das deutsche Sportlerabkommen zu gewinnen.
Thursday, March 3, 2011
Ein täglicher Blick hält gesund
Meine Frage: Was für einen Wert stellt das dar? Wollen wir solchen Männern einen Selektionsvorteil in der Vermehrung einräumen? Steht am Ende einer solchen Entwicklung ein Männertyp, der von der Betrachtung von großen Frauenbrüsten existenziell abhängt?
Sollen sich Männer, die ihr Ende nahen fühlen, entsprechende Zeitschriften abonnieren? Wie stehen die Krankenkassen dazu? Hat wohlmöglich der Fast-Food Boom mit seinen gesundheitlichen Folgen auch die gegenläufige Vorliebe der amerikanischen Gesellschaft für große Busen ausgelöst, um die Lebenserwartung zu stabilisieren.
Und hat es mit der zunehmenden Lebenserwartung der Deutschen zu tun, dass auch hierzulande Brustvergrößerungen in Mode gekommen sind?
Fragen über Fragen und wieder einmal merke ich, dass es nicht immer einfach ist, den Dingen auf den Grund zu gehen und noch mehr frage ich mich, wer zum Teufel überhaupt auf die Idee kommt, für solche Studien Geld auszugeben?
Monday, March 23, 2009
Misandrie; Bin ich ein Männerhasser?
Bin ich das?
Nun, ich bin der Ansicht, dass wir in erster Linie Menschen sind. Menschen, die mal weiblich oder mal männlich aussehen. Ein Mann der sich in erster Linie als Mensch sieht und in zweiter Linie als Mann hat einen großen Schritt in Richtung Statusdenken ablegen gemacht.
Mit der männlichen Rolle sind aufgrund des Patriarchats Verhaltensweisen verbunden, die Männer in Zeiten des Krieges und der Gefahr für Besitz und Leben veranlassen, andere zu verletzen, um ihre Interessen durchzusetzen.
Ich war bei der Bundeswehr, ich habe Kampfsport betrieben, mir die Nase gebrochen u.a. und hatte meinen Teil, von der männlichen Sozialisation, in dem Blut fließen muss, um ein ganzer Kerl zu sein. Alles schön und gut. Männer sollen wehrhaft sein. Wer sich dafür entscheidet, dem will ich es nicht als hassenswerte Eigenschaft nachsagen.
In meinem Blog geht es aber darum, die Leichtigkeit, die Flüchtigkeit, den Flug der Seele anzusprechen. Menschen, die an ihren Status glauben sind schwer, sie werden ihre Flügel nicht entfalten.
Menschen, die einen sozialen Status einfach als Bedeutung sehen und ihn nicht mit sich selber verwechseln sind leichter. Und sicherlich gibt es viele Männer, die liebenswert sind und sich in erster Linie als Mensch begreifen. Ein Mann, der seine Rolle im Patriarchat lebt, ohne sie reflektiert zu haben, dem darf ich meiner Meinung nach einen Gedankenanstoss bieten, indem ich etwas zurückspiele, was in der Rolle liegt.
Also, liebe Männer, zieht euch nicht jeden allgemeinen Schuh an, den ich hier ausstelle - ich weise nur auf diverses Flugblei hin....
Und als kleine Entschuldigung für verletzte Männergefühle ein bisschen Musik....
Sunday, March 22, 2009
Frauen und Männer

Frauen träumen vom Leben, Männer träumen vom Status. Männer fühlen sich zum Leben hingezogen, weil sie sich im Alltag so weit vom Leben entfernen und innerlich hungern.
Männer fühlen sich vom Status des Lebens abgestoßen, weil sie in allem Lebenden frei verfügbare Güter, sprich Ressourcen sehen, die nach Marktgesetzen billig sind.
So verbluten und verhungern Männer seelisch im Leben zwischen Leben und Status hin- und hergerissen.
Monday, August 18, 2008
Sexualität und Partnerschaft 9 und Schluss

"Wenn der Mensch alt wird, dann bleibt die Geschlechtlichkeit Teil seines Lebens. Weder werden Frauen weniger attraktiv, noch werden Männer weniger begehrt. Die Menschen bekommen Falten und Wehwechen, aber wenn sie sich nicht gehen lassen und ihr Alter als etwas Übles betrachten, dann gestattet das Alter ihnen eine ganz neue Sicht auf Sexualität."
"Frauen können Spaß haben, ohne Angst haben zu müssen schwanger zu werden. Männer können Spaß haben, ohne das Bett der Liebe mit einem Sportwettkampf zu verwechseln."
"Wenn ich das Alter sehe, Ray, dann sehe ich, dass die Fasern der Menschen energiereich sind wie eh und je. Der feinstoffliche Körper altert nicht, und doch können ältere Menschen sich spirituell schwach fühlen, weil sich ihr Körper schwächer, anders anfühlt. Und wozu zwingt das Alter den Menschen? Den Augenblick zu genießen, nicht alles auf einmal zu tun und mit Bedacht an Dinge heranzugehen. Was für eine schöne Sache, wenn wir solche Tugenden auf den schönsten Zeitvertreib der Welt anwenden."
"Ja", ich nicke. "Ich kannte alte Menschen, die in hohem Alter noch ein intensives Liebsleben unterhielten. Selbst das Verliebtsein soll sich Anfühlen, als sei man jung."
Sie nickt. "Ja, das Alter ist kein Feind. Das Alter ist ähnlich dem Tod ein Freund, weil es uns lehrt, den Energiekörper zu spüren und zu nutzen. Der ältere Körper spürt mehr, fühlt mehr als der junge Körper. Meine Tipps für Dich sind, wenn Du einmal alt wirst:
1. Genieße jeden Moment und höre auf Deine innere Stimme. Je älter du wirst, umso mehr hat sie zu erzählen. Ältere innere Stimmen sind weise und gesprächig.
2. Wenn Du einem anderen älteren Menschen begegnest, schließe die Augen und stelle dir ihn nur für einen kurzen Augenblick als einen Blitz, oder eine Leuchtkugel vor. Der spirituelle Körper älterer Menschen erzählt die Wahrheit über die Menschen, denen Du begegnest. Was ein Mensch an Jugend einbüßt, gewinnt er auf der Energieebene dazu. Also sieh' Dich bitte im Alter ebenso vor Deinem inneren Auge.
3. Was die Liebe angeht, sei unvernünftig, folge Deinem Herzen wie alt Du auch sein magst. Es gibt kein Alter in dem keine Herzen gebrochen werden, kein Jahr, das nicht der Liebe geweiht werden könnte.
4. Wenn Du älter wirst, lass' Deinen Körper sprechen. Lass ihn gehen wie er möchte, lass ihn stehen wie er möchte. Orientiere Dich nicht an Wegen, oder Sitzgelegenheiten. Alte Menschen sind magisch und wenn Du auf die Magie achtest, dann fliegt Dein Körper mit Dir fort.. "
Sie lächelt....
Sexualität und Partnerschaft 8

"Beim Thema Sex gibt es einen wesentlichen Punkt, an dem Du Dich orientieren kannst. Der Kernpunkt ist einfach die Fähigkeit den Orgasmus Deines Partners zu wünschen und zu zu lassen. Das der Partner Lust erlebt oder Lust empfindet ist nicht selbstverständlich. Viele Religionen waren darauf aus, die Sexualität des Menschen unter Kontrolle zu bringen und in der Lust etwas Verwerfliches oder Böses zu sehen. Aus meiner Sicht ist dieser Standpunkt für den Energiefluss des Körpers aus reiner Energiebilanzsicht schädlich."
"Warum?"
"Das ist schnell erklärt. Die sexuelle Energie steigt im Menschen an einer anderen Stelle auf, als die Liebe entsteht. Der Fluss der Liebe aus dem Solarplexus, fließt die Körpermitte herunter, und steigt am Rücken wieder auf, er dreht einen Kopf breit über dem Kopf wieder um und fällt wie ein kleiner Wasserfall in den Solar Plexus zurück. Wenn die Liebe also die sexuelle Energie berührt" sie greift sich mit der Hand zwischen die Beine, "hat die Energie bereits eine Weg durch den Körper hinter sich. Wird die Sexualität gehemmt oder gebannt, dann wird ein Teil der Liebe ebenfalls gehemmt oder gebannt. Der Mensch wird schwacher, angreifbarer von außen. Deswegen wird es in manchen Religionen oder Sekten gemacht, den Menschen menschliche Gesetzen fügbar zu machen."
"Aus dieser Argumentation kannst Du aber nicht ableiten, dass die Menschen ständig Sex miteinander haben sollten, damit der Fluss der Energie nicht gestört wird. Vielmehr ist es ja so, das Frauen einen anderen Rhythmus in der sexuellen Energie besitzen als Männer. Ob Mann und Frau sich geschlechtlich vereinigen ist eine freie Entscheidung beider Menschen und unabhängig vom beständigen Fluss der Liebe. Die Liebe kreist durch den ganzen Körper. Die sexuelle Energie jedoch nicht. Die sexuelle Energie verbleibt innerhalb der physischen Grenzen des Körpers und sie erzeugt eine Spannung in den Sexualorganen des Menschen. Wird ihre Spannung unterdrückt, kann es in den Geschlechtsorganen zu somatischen Störungen kommen, muss aber nicht. Während die Liebe sich auf den Körper einschließlich seiner Geschlechtsorgane erstreckt, erstreckt sich das sexuelle Gefühl auf die Funktion der Geschlechtsorgane und damit ist schon fast alles gesagt. "
"Wenn ich meinem Partner erlaube und ihm es wünsche zum Höhepunkt zu kommen, dann verbinden sich Liebe, Traum und Vorstellung miteinander. Wenn zwei Menschen sich lieben, ist es wichtig, dass sie die Grenzen der Liebe respektieren, d.h. tue nichts, bei dem sich der Partner nicht mehr lieben kann. Während einerseits wir unseren Partnern das Gefühl geben, du wirst geliebt, auch mit Deiner Geschlechtlichkeit, tun wir nichts, das der Partner nicht aus Liebe tun würde. Denn wenn wir Menschen etwas tun das wir nicht lieben, dann werden wir uns selbst dabei nicht lieben können. Der Fluss der Liebe stoppt, wir haben den Partner an eine Grenze der Liebe gebracht."
"Mann und Frau haben einen unterschiedlichen Rhythmus, d.h. der Mann wird häufig der drängelnde Teil sein. Darf er seinen Partner aufgrund seiner körperlichen Befindlichkeit zu etwas bringen, wobei dieser sich nicht mag? Aus spiritueller Sicht darf er es nicht. Er sollte seine sexuelle in virtuelle Kinder stecken, bis die Frau in Stimmung ist oder er sollte seinen Körper aus eigenem Antrieb genießen - was für Menschen schwierig ist, deren Religion sagt, dass Selbstbefriedigung eine Sünde sei. Siehe Onan aus der Bibel."
"Der drängelnde Teil, der einer Religion angehört, die die einsame Lust am Körper verbietet, findet sich mitunter mit Ansprüchen gegen den Partner wieder. Wer dies tut sollte sich klar machen, dass er seinen Partner an die Grenze der Liebe schiebt und wenn er dies wiederholt tut, kann eine Verbindung zerbrechen. "
"Statt dessen können wir Menschen auf die richtige Gelegenheit warten, wir können uns darauf freuen, wie auf ein gutes Essen, wir können uns das gute Essen vorstellen. Sexuelle Tagträume in denen der Partner vorkommt, können wertvolle Anregungen über die sexuellen Wünsche des Partners geben. Ist eine Verbindung liebevoll und gewaltfrei und entspannt, dann können die Partner sich ihre sexuellen Tagträume erzählen und austauschen. Häufig ist das, wovon sie träumen nicht das, wie es sich in einer gelebten Wirklichkeit dann anfühlt, doch der Austausch leitet den Prozess des Abgleichs ein und führt die Partner nach und nach in eine sexuelle verspielte Welt, in der die Lust sich ständig verändert."
"Wie das Meer immer wieder an das Ufer brandet und doch keine Welle der anderen gleicht, so können sexuelle Phantasien sich im Tagtraum erst ruhig hin und her bewegen, während das nahende Ufer, das der sexuellen Vereinigung entspricht. Rollt die Welle (der Tagtraum) dem Land entgegen und die Welle wird größer und größer bis sie sich überschlägt und in weißer Gischt zerbricht."
"Sexualität ist ein lebenslanger Prozess der auch in den mittleren Jahren und im Alter weiter vorangeht und auch hier lässt sich aus spiritueller Sicht Einiges dazu sagen."
Wird fortgesetzt...
Sunday, August 17, 2008
Sexualität und Spiritualität 7

Sie lehnt sich zurück und schaut mich an. Sie blickt nach oben an die Decke. Ob sie sich erinnert?
Langsam entrollen ihr die Worte wie von einer Leine gelassen.
"Die Menschen gäbe es schon lange nicht mehr, wenn wir nicht die Fähigkeit besäßen zu lieben und Liebe in anderen Menschen wecken zu können. Die Fähigkeit zu lieben, bedeutet das Leben wie es ist anzunehmen. Nur so konnten die Menschheit auch die härtesten Strapazen überleben, denn die Liebe öffnet Kraftzentren, spirituelle Kraftzentren, die den Körper dopen, die in ihm mehr Kraft und Effizienz wecken, als ohne Liebe. Wir beide werden im Rahmen unserer Wanderungen entlang des Saumes der Unendlichkeit auch den Geist der menschlichen Gattung besuchen und Du wirst sehen, dass er ein Versprechen mit sich trägt."
"Die Menschheit wird als Art bestehen, solange die Menschen lieben können. Wann immer der letzte Mensch nicht mehr mit Liebe erfüllt ist, dann wird der Geist der Gattung Mensch sich umdrehen und ohne jede Verzögerung diese Erde verlassen."
"Wenn Du lernst zu lieben, dann trägst Du dazu bei das der Geist der Gattung in dieser Generation auf der Erde bleibt, wenn du lernst, in anderen die Liebe zu wecken, dann bleibt der Geist der Gattung solange diese Menschen leben."
"Wenn Du lernst, den Menschen generell die Fähigkeit beizubringen, Liebe zu finden, dann bleiben wir Menschen vielleicht, solange die Erde lebt. Und das ist unabhängig davon, ob es Krieg gibt oder nicht, ob Menschen hassen oder nicht, ob die Menschen wollen oder nicht."
"Der Geist der Liebe ist das Leben der Art, das spirituelle Wasser der Menschen."
Ich nicke. "Das spirituelle Wasser kann ich mir gut vorstellen."
"Ray?"
"Ja"
"Sag', liebst Du mich?"
Ich bin irritiert. Wir unterhalten uns hier und ich mag sie, aber ob es Liebe ist? Ist Liebe nicht ein großes kräftiges Gefühl unter Menschen, die sich nahe stehen. Ich schaue sie an und ja, ich spüre ein intensives Gefühl von Liebe für sie.
"Sie lächelt."
"Ich weiß dass du ein intensives Liebesgefühl für mich empfunden hast und ich bringe Dir jetzt bei, wie Du das bei anderen auch erreichen kannst, wenn Du es denn willst. Fühle mich mal."
Ich spüre einen Strom, einen Fluss, Wasser gleich sprudelt etwas in Ihr.
"Stelle Dir mal vor, du bestündest nur aus diesem sprudelnden quirligen Nass."
Augenblicklich wird mir eine Quelle dieser Flüssigkeit in meinem Solar Plexus bewusst.
"Lass diese Flüssigkeit deine Körpermitte herunterlaufen und an Deinem Rücken wieder aufsteigen, bis es einen Kopf breit über dir wieder auf dich herunter fließt."
Ich durchlaufe die Übung und fühle mich sehr wohl dabei. Ich fühle mich geliebt.
"So Ray, und nun stelle dir vor, in anderen Menschen flösse derselbe Strom, suche ihn, sieh ihn."
Ich sehe den Strom in vielen Menschen. Doch immer wieder breitet sich eine Schwärze im oberen Teil des spirituellen Körper aus, der den Fluss der Liebe unterdrückt.
"Was ist das für eine Ursache, die es den Menschen schwer fallen lässt ihre Liebe fließen zu lassen?", frage ich.
Sie schweigt. Erst nach einer Weile antwortet sie. "Es sind die Feinde der Liebe, Gier, Unrast, Macht und Trotz. Jedes dieser vier Gefühle kann den Fluss der Liebe zum Stoppen bringen. Aber jeder, der in sich selbst die Liebe fließen lassen kann, kann andere berühren, und deren Liebe wieder in Fluss bringen. Berühre die Solar Plexus dieser Menschen."
In meiner Vorstellung berühre ich sanft kaum spürbar den Gefühlspunkt und tatsächlich, der Fluss beginnt wieder, der gestoppt war.
"Wann immer Du jemanden begegnest, berühre ihn kurz und bringe seinen Fluss der Liebe in Bewegung. Es kostet dich so gut wie keine Energie, aber Euer Verhältnis wird bestens sein und nun zum eigentlichen Thema. Sex."
Wird fortgesetzt....
Friday, August 15, 2008
Sexualität und Partnerschaft

"Der dritte Grundpfeiler einer spirituellen Beziehung ist die Stille. Sie teilen und respektieren gemeinsam die Stille. Die Stille kann der private Kreis sein, kann das Ruhen nach einer Schaffensperiode sein. Die Stille ist die Rekreation in der Partnerschaft. Damit ist nicht das Schweigen gemeint, das ich habe nichts zu Sagen... Damit ist die Ruhe und die Verbindung zur Unendlichkeit und zur Ewigkeit gemeint, die wir sterbliche Wesen mit einer Art Nabelschnur mit uns herumtragen. In einer Partnerschaft wissen wir um die Stille und ihre Bedeutung und sie hat ihren Platz."
"In manchen Beziehungen wird die Stille nicht ertragen. Das freie Schweben in Zeit und Raum wird als Angriff auf das Leben in der Beziehung verstanden. Bemühte Aktivität, zwanghaftes leeres Ritual kann die Folge sein. Die Stille kommt, die Stille geht und die Beziehung bleibt. Wer diese Grundpfeiler einer Beziehung achtet, der wird auch besser verstehen, was in 'Zwangsehen' und in freiwilligen Ehen geschieht."
"Im Westen ist das momentane Ideal, das Menschen aus freiem Willen eine Beziehung mit einander eingehen und auch mir liegt dieses Ideal sehr nahe. Doch ist die Beziehung eingetreten, lernen die Partner sich ohne eine Bild von einander zu machen kennen, haben sie gemeinsam Kinder, respektieren sie die Stille? "
"Ist einem Paar, das von den Eltern zusammengebracht wurde Ähnliches möglich? Können sich die zwei, ohne sich ein Bild von dem Anderen zu machen kennen lernen? Können sie gemeinsam Kinder haben wollen. Hat die Stille bei ihnen ein Platz? Die Chance besteht auch hier aus der diktatorischen Situation in eine liebevolle freie Beziehung zu münden, wenn beide den Weg dahin finden wollen."
"Stelle Dir mal vor, du bist Mitglied einer kleinen Menschengruppe von dreizehn Menschen. Mehr Menschen kennst Du nicht und Du wirst vielleicht jahrelang nicht mehr Menschen kennen lernen. Du brauchst die anderen Zwölf zum Überleben. Hass ist ein Luxus, der dein Leben mit den Zwölfen in eine Hölle verwandeln wird. Liebe ist die Fähigkeit, das Leben mit den Zwölfen in ein Paradies zu verwandeln."
"Sag Dir einfach, He ihr Zwölf, wo immer ihr seid und wann immer ihr mich hört, ihr braucht mich und ich brauche euch. Ein Weg der Liebe führt uns zusammen an die Pforte des Glücks, der Hass könnte unser Untergang sein."
"So wäre die Menschheit vielleicht in frühen Zeiten am Hass gescheitert, wenn es da nicht die Fähigkeit in jedem von uns gäbe, dem anderen den Weg zur Liebe zu zeigen."
"Fähigkeit? Jeder? Wie das?", fragte ich erstaunt.
Wednesday, August 13, 2008
Sexualität und Partnerschaft IV

"Auch in Frauen gibt es einen Befehl, nämlich den, ein Ei auf die Reise zu schicken bzw. ein Kind zu gebären.. Warum unterscheide ich das von der Wortwahl zu den Männern, weil ein Ei auf die Reise schicken nicht bedeutet jeden Moment ein Kind zeugen zu wollen. Frauen stellen die Mittel, Männer haben den Drang. Ihre Rhythmen sind unterschiedlich, aber wenn die Rhythmen zusammenfallen, dann kommt es zu Vereinigung."
"Das bedeutet als erstes und unmittelbar, das Männer den Rhythmus einer Frau erspüren lernen müssen und dazu müssen sie die Gefühle von Frauen ernst nehmen. Gleichzeitig müssen Männer lernen ihren eigenen Rhythmus abzubremsen. Der Rhythmus kann sehr gut in andere Dinge gesteckt werden, kann umgelenkt werden wie z.B. in das Schaffen von Werken. Doch langsam - langsam - bringen wir jetzt mal Grund und Boden in die Dinge."
"Eine gut funktionierende spirituelle Partnerschaft hat drei Grundpfeiler, auf der die Beziehung basieren kann. Erstens. Jedes bewusste Lebewesen spürt den Drang in sich verstehen zu wollen. Diesen Drang verstehen zu wollen sollten wir auf den anderen Partner lenken lernen. Wer den anderen Partner versteht, versteht zunächst nochmal nicht sich selbst, aber er hat gelernt was man tun muss, um das Fremde kennen zu lernen. "
"Um das Fremde kennen zu lernen, dürfen wir uns keine festgefügten Vorstellungen machen, oder wir erblicken nur, was wir erblicken wollen. Wie wäre es, am Morgen zu vergessen, mit wem man eine Beziehung führt, um den Partner den Tag über als Fremden zu erleben. Wie wirkt er auf dich als Fremder. Gibt es Dinge, die Du nicht verstehst? Was würdest Du einen Fremden fragen wollen was Du jemanden Bekannten nicht fragen würdest. Vergiss, wer das ist mit wem du lebst und lerne ihn neu kennen. Wenn Du festgestellt hast, das Du so ganz neue Seiten an Deinem Partner entdeckst, dann kannst Du mit Dir genauso verfahren. Vergiss' wer Du bist. Sei Dir fremd und entdecke dich neu. Frage Dich bei Kleinigkeiten, warum Du sie tust und finde heraus, warum Du Dich lieb haben könntest. So wird die Partnerschaft zu einem gemeinsamen Pfad der Entdeckung, der nicht enden wird, den der Seher sieht eins über die Natur des Menschen, seine Energie verändert sich stets. Du wirst sehen, dass Du Tag für Tag mit einer neuen Person aufstehst, dass schon ein einzelner Traum die zarten Farbe der Seele unwiederbringlich neu einfärben und unwiederbringlich ist die Vergangenheit fort. Die spirituelle Partnerschaft kennt keinen bekannten Partner. Der bekannte Partner ist das Zuchthaus der Routine, ist die Strafarbeit für die, die beim Thema Sicherheit und Vertrauen im Leben nachsitzen müssen. Gefängnisse inspirieren zum Ausbruch, weite Hallen laden zum Verweilen ein."
Wird fortgesetzt....
Tuesday, August 12, 2008
Sexualität und Partnerschaft III
"Aber wer hat je das Gesetz gemacht, das Ehepartner Liebende sein müssen. Kommen sie im Alltag gut zurecht und leben sie harmonisch zusammen, dann muss es keine Liebe sein, die sie verbindet. In früheren Jahrhunderten ging man nicht davon aus, das zwischen Ehepartnern Liebe herrschen würde. Liebe wurde eher außerhalb der Ehe gesehen.""Wenn Männer und Frauen also in einer festen Beziehung stecken, die für das Erste gesetzt ist und an dessen Bestand niemand rüttelt, wie kann Liebe, Glück und Erfüllung in die Herzen einziehen und wie können beide Partner zu einer erfüllten Sexualität finden?"
Ich zucke mit den Schultern. "Ist das nicht die Quadratur des Kreises, wie kann es Erfüllung ohne Liebe geben?"
Sie lächelt mich an. "Du willst süß sein, oder nett. Das hilft hier aber alles gar nichts, denn das Ideal der bürgerlichen Liebe, das ist eine auf längere Zeit angelegtes Gefühl. Wir schauen hier aber nicht in die Zukunft, die keiner kennen kann, jedenfalls nicht mit den Mitteln, die Dir zur Zeit zu Gebote stehen. Wir reden von einem Moment, jetzt. Und in diesem Moment können wir uns verlieben oder hassen lernen. Es liegt an uns, was wir aus diesem Moment machen und zwei Partner, die sich im Moment für einander entscheiden können und dürfen ihre momentane Liebe entdecken, die doch nie eine größere Zukunft hat als Jetzt. Stelle Dir doch einmal das Gefühl der Liebe entfrachtet vor. Ohne den Verwaltungsaufwand des Morgens. Welche Bürokratie des Aufrechnens. Ich habe dir viermal zugelächelt, das heißt ich liebe dich aber bei zweimal fühle ich mich vernachlässigt?"
"Grundsätzlich gilt, das Ego des Mannes und die bürgerliche Liebe sind Monstren der Verwaltung von Besitz. Alles wird aus der Zukunft begründet und soll uns im Moment über unsere wahren und intensiven Gefühle wegtäuschen. Jeder Mensch kann jeden lieben und es ist nichts schlecht daran in einem Moment Liebe mit einem Menschen zu erleben, der vielleicht dem Irrtum oder einem Wahn von einem männlichen Ego verfallen ist. Solange er in diesem Moment lieben kann, ist alles andere Spekulation."
"Schauen wir uns doch mal diese Gefühle an, die wahren Gefühle. Die Gattung Mensch will überleben und sie hat die Fortpflanzung im Akt der Zeugung mit Lust besetzt. Wie clever. Der Moment ist stärker, als die Vorausschau. Wenn ich Männer sehe, dann sehe ich in Ihnen den Befehl Kinder zu zeugen. Jeden Tag wollen sie ein Kind zeugen. Das mag mit der Grund sein, warum man Männern nachsagt, sie seien sehr stark von ihrem Geschlechtstrieb gesteuert. Eine Frau die Sexualpartner sucht und nur auf den Moment schaut, wird deswegen genug Sexualpartner finden können."
"Aber wie sieht es bei Frauen aus?"
Monday, August 11, 2008
Sexualität und Partnerschaft II

"Ja, das ist er Punkt. Frauen sehen mit dem Herzen. Ein kleiner unscheinbarer Mann mit einem goldenen Innenleben wird in den Augen eines liebenden Herzens, zu einem Reichtum des Alltags. Und doch mag ein kleiner Mann vielleicht um seines männlichen Egos willen gerne ein blonde Frau mit dickem Busen und kleinen Hintern sich zur Gefährtin wünschen, um größer da zu stehen, mehr Bedeutung zu erlangen vor seinen männlichen Freunden, für die ein solche Frau trotz ihrer körperlichen Überlegenheit nicht erreichbar wäre."
"Mit anderen Worten, Männer verlegen ihren Wettkampf untereinander um Überlegenheit und Einfluss auf die körperlichen Eigenschaften der Frauen. Männliche Konkurrenzspiele werden an Erfolgskriterien gemessen wie: wer hat wem öfter in die Schnauze gehauen, wer hebt den Stein höher, wer hat den größten Bizeps? Und so überziehen sie die Körper der Frauen mit Kriterien. Brustgröße, Taillenumfang, Haarfarbe, Hautbeschaffenheit und und und. Das ist nicht das Herz, durch das die Männer schauen, es ist das mit einem Kriterienkatalog bewaffnet Auge."
"Und so mag es denn passieren, dass eine Frau einen Mann mit dem Herzen sieht und hat doch daneben gesehen, weil sie nicht mit Verführung, nicht mit Täuschung, nicht mit der Attraktivität zur Erhöhung des männlichen Egos gerechnet hat. Das wird die Grundlage zahlreicher Kämpfe und Enttäuschungen sein, die niemand so recht am Anfang der Beziehung vorhergesehen hat."
" Dabei sind Frauen, die sich ihren Manns selbst aussuchen, beileibe keine Seltenheit. Alles was Frau zu tun hat, ist zu schauen ob ihr Mann ein kleines Ego hat und wie sehr sein Konkurrenzverhalten zu anderen Männern ausgeprägt ist. Falls es ein wenig schwach ist, kann sie ihm helfen, sich als ganzer Mann zu fühlen.."
"Anders ist es mit Frauen, die in einer Beziehung gelandet sind, weil sie das Ego eines Mannes stützen müssen. Wenn sie ihn verlässt, dann würde er seiner Männlichkeit beraubt, was ihn vielleicht arg in die Bredouille bringt. Oder, wenn sie älter wird, wird es andere Frauen geben, die den Kriterienkatalog besser erfüllen. Sein Desinteresse an ihr, das sein Leiden an seiner schwindenden Männlichkeit ausdrückt, wird ihr Problem bereiten. Was tun, wenn man jetzt mit einem Mann mehrere Jahre zusammen gelebt hat und wohl möglich Kinder zusammen hat. Liebe ist nicht mehr die Basis der Beziehung, sondern der Erhalt der Beziehung, der Besitz des Partners unter vielen faulen Kompromissen rückt in den Mittelpunkt des Lebens. "
"Kinder von allein erziehenden Müttern haben es schwerer im Leben und so kann die Liebe zu den Kindern sehr schnell ein realer Ersatz, für die ehemals vorgetäuschte Liebe des Mannes werden."
Wird fortgesetzt...
Sexualität und Partnerschaft I

Sie sah mich an und schnitt ein neues Thema an. "Sexualität, mein Lieber, ist ein Dorn im Fleisch der Menschlichkeit. Wir alle leben unser Leben und spüren diesen Drang in uns, uns einen Partner zu suchen und Kinder gebären zu wollen. Wären wir nicht alle unendlich freier, könnte wir es ohne die Hilfe eines Partners tun, diesem Drang zu folgen?"
"Meinst Du, es ist so schlimm einen Lebenspartner zu haben?", fragte ich.
Sie winkte ab. "Es geht nicht um das Thema schlimm oder nicht schlimm, dieser Partner oder jener Partner, denn du erinnerst Dich, dass Gefühle gewählt werden können. Es gibt keine Macht auf Erden, die es mir verwehren kann, meine Gefühle so zu wählen wie ich es empfinde. Nebenbei gesagt, welche Macht auf Erden würde die Gefühle von Frauen schon vermissen. Ich kenne keine Macht dieser Erde, für die menschliche Gefühle einen besonderen Wert darstellt und der Grund dafür ist, dass die Menschen an der Macht, ihre Gefühle auf dem Weg dahin zurücklassen mussten. Es ist einfach eine Frage der Macht. Wer in seinem Leben viel bestimmen möchte für andere, der darf nicht in der Maske des Gefühls auftreten, sonst halten ihn seine Mitspieler für schwach. "
"Eiskalte Berechnung und Kalkül und ggf. auch Dinge tun zu können, Dinge sagen zu können, die die Massen gut heißen, das ist die Welt der Mächtigen, die die Akzeptanz von Anderen gewinnen."
"Warum sage ich das? Weil es häufig so ist, dass Männer einen Plan machen, um eine Frau zu gewinnen. Tue dies und Ihr Herz erblüht, tue das, und sie will Dir nahe sein, tue jenes und sie möchte das Bett mit Dir teilen. Solange diese Ideen des Planes, mit der Persönlichkeit des Mannes übereinstimmen, solange ist er ehrlich und glaubwürdig. Versucht ein Mann eine Frau zu gewinnen mit Mitteln, die er als Person in sich nicht wieder findet, dann hat er sich auf den Pfad der Verführung begeben, der Pfad der Manipulation, der Weg der Macht. "
"Und wenn nur jede Lüge der Verführung später zu zwei Lügen zur Verhinderung der Aufdeckung und zu zwei Lügen der Fortsetzung der Machtausübung führen, dann ist die junge Verbindung bald nur mehr ein Geflecht von Lügen. Frauen entdecken über kurz oder lang jede Lüge, warum sich also dem Risiko in der Zukunft aussetzen wollen und warum nicht eine Frau als Partner wählen, die freiwillig kommt?"
"Um wieviel mehr mag sich ein Mensch geliebt fühlen, wenn er um seiner selbst willen, so wie er ist, geliebt wird? Wäre es da nicht besser auf jedes Balzen und Imponieren zu verzichten, und zu schauen, wer da Deinen Weg kreuzt, wer sich zu Besuch ankündigt und dann über Nacht bleibt?"
Ich nickte nachdenklich. "Und warum tun Männer das nicht, vielleicht weil sie andere Frauen im Sinn haben als die, die bei ihnen bleiben würden?"
Wird fortgesetzt...
Wednesday, December 5, 2007
Nachtrag zu: Ist Sex aus esoterischer Sicht betrachtet gefährlich?
Sunday, December 2, 2007
II. Ist Sex gefährlich, aus esoterischer Sicht betrachtet.
Der Mann der Tat sagt, "also hör mal, wenn Sex gefährlich wäre, dann wäre das seit Jahrhunderten bekannt."
Der Gelehrte fügt hinzu: "Ja, aber er meint, das die Menschen Kraft verlieren, wenn sie Sex haben."
"Warum sollte das wohl sein?", fragt der Mann der Tat. "Ich meine man könnte Menschen vor dem Sex und danach untersuchen, was wäre dann das Ergebnis?"
Der Lernende, "Menschen, die ein Loch in der Aura haben?"
Beide Männer lachen brüllend auf. "Ein Loch in der Aura, du bist gut. Stell dir mal vor, wie so eine Aura aufgebaut ist. Sie besteht aus Energiefäden. Diese Fäden können nicht zwischendrin aufhören und dann weiterlaufen, das klappt nicht. Entweder sie sind da oder nicht." Der Gelehrte winkt ab.
"Aber in manchen Büchern steht etwas von Löchern die entstehen, von Kraftverlust?", fragt der Lernende unbeeindruckt vom Gelächter. "Warum wird es dann erzählt und wie könnte man Anderen erklären, das sie keine Kraft verlieren?"
Der Mann der Tat zuckt mit den Schultern. "Ich weiß es nicht, ich würde einen anderen Gesichtspunkt aufzeigen wollen. Wenn Menschen das Gefühl haben, zu wenig oder zu viel Sex zu erleben, dann fühlen sie sich unwohl. Ihre Aufmerksamkeit wird immer wieder von dem Thema angezogen. Es beansprucht Zeit, die vielleicht besser verbracht werden kann, als über die Häufigkeit von Geschlechtsverkehr im Allgemeinen oder bezogen auf sich im Besonderen nachzudenken. Und meisten ist der Hintergrund bei Männer ein anderer. Sie leiten ihren Wert als Mann von der Häufigkeit des Umgangs mit dem anderen Geschlecht ab. Kann ich viele Abenteuer vorweisen, dann bin ich ein besonderer Mann - ansonsten ist mit mir nichts los."
"Also ich stimme meinem werten Vorredner zu", sagt der Gelehrte, "und ich kann seine Bemerkungen ein bisschen Theorie untermauern. Wenn du meditieren willst, wenn du innerlich lernst Kraft zu bündeln, um sie auf bestimmte Absichten zu richten, dann ist ein Versager-Bild von dir nicht hilfreich. Sagen wir mal, du möchtest ein erfolgreicher Bühnenbildner werden und trainierst eifrig für dieses Ziel. Du richtest deine Absicht auf dieses Ziel und unterstützt es mit meditativen Bildern. Nachdem du also deine Kraft auf das Ziel richtest, wirst du dann im Verlauf des Tages traurig, weil du meinst in deinem Liebesverhältnis steht es nicht zum Besten. Dieses traurige Gefühl stammt von einem Selbstbild kein richtiger Mann zu sein und deswegen im Leben wenig zu erreichen."
Die Sonnenfrau wirft ein, "und das ist der Punkt, an dem Männer uns Frauen so richtig auf den Senkel gehen. Sie kommen, wollen Aufmerksamkeit und Liebe, aber die ganze Zeit über spüre ich Unbehagen. Das hat nichts mit mir zu tun, ich spüre nur ein todtrauriges Gefühl, das an mir klebt und frage mich, wo das jetzt wieder herkommt."
Die Mondfrau nickt bestätigend. "Als Frau möchte man nicht das todtraurige Gefühl der Männer im Austausch gegen Liebe nehmen. Was nutzt es mir ihnen zu willen sein, nur damit sie das Gefühl haben, jetzt besiege ich die Welt aber ich fühle mich danach blöd?"
Sonnenfrau nickt. "Nein, will frau nicht."
Der Gelehrte ergänzt, "also ist die Überzeugung, eine Mann müsse Erfolg bei Frauen haben, unabhängig von deren Launen ..."
Die Sonnenfrau protestiert, " Wohlbefinden - nicht Launen - Wohlbefinden!"
Der Gelehrte nickt, " äh, unabhängig vom Wohlbefinden der Frauen, ein Irrglaube. Du kannst erfolgreich sein bei Frauen und im Beruf ein Versager und umgekehrt. Sex ist da kein Bindeglied, es sind zwei verschiedene Dinge. "
Die Mondfrau fügt hinzu, "wir Frauen suchen uns die Männer aus, egal was die Männer sich einbilden. Wenn wir uns einen gewählt haben, dann kann er sich zwar einbilden, er hätte uns verführt, aber das ist Einbildung."
"Erfolg besteht nicht darin Dinge zu erzwingen", meint der Mann der Tat. "Erfolg besteht darin zu erkennen, wo die Dinge möglich sind, wo die Gelegenheiten da sind und sie dann umzusetzen. Das ist Erfolg."
Der Gelehrte schlussfolgert. "Also schaffst du dir vielleicht Möglichkeiten, die du dann nicht ergreifst, weil du gerade damit beschäftigt bist dich wegen deiner Liebesverhältnisse schlecht zu
fühlen."
Der Mann der Tat fährt fort, "oder du läufst gegen die Wand, weil die denkst - ich bezwinge die Welt, denn ich habe gerade Sex gehabt. Sex zu haben ist das Eine, eine Gelegenheit für Ziele zu haben, die man sich im Leben setzt, ist das Andere."
Die Mondfrau zieht auch ihren Schluss. "Also verlieren Männer viel Energie wenn sie sich mit Frauen beschäftigen, um sich als richtige Männer zu fühlen."
Sonnenfrau, " und verwechseln dann auch noch das Beschäftigen mit uns Frauen mit der Anzahl von Liebesakten."
Mondfrau gähnt, " Sehr einfache Strukturen sind das."
"Die mitunter schwer zu durchschauen sind", meint der Gelehrte.
"Aber zurück zu deiner Frage", sagt der Mann der Tat. "Wie kann man erkennen, das man durch Sex nicht geschwächt wird. Nun das ist einfach."
"Du setzt dich in einem ruhigen Moment hin, ungestört von allem. Dann stellst du dir vor eine schwere Last zu tragen, gerade so, dass du sie ausdauernd tragen kannst. Das ist das Bild deiner augenblicklichen Kraft."
"Dann erinnere dich an den letzten Liebesakt und trägst die Last in deiner Vorstellung dabei weiter. Hast du nach dem Akt Probleme den Stein zu tragen, dann hast du Energie verloren. Wird der Stein leichter, hast du Energie gewonnen, bleibt alles beim Alten, ist deine Energiebilanz dieselbe. So einfach ist das."
Der Gelehrte, die Südfrau und die Mondfrau nicken. "Ja, wir alle haben diese Übung schon mal gemacht."
"Und?", fragt der Lernende.
"Du verlierst keine Energie, es hat keine Auswirkung."
"Und warum behaupten es dann einige Leute?"
"Ja, das ist die Frage nach der Motivation dieser Leute", sagt der Gelehrte
Wird fortgesetzt.
Was denkt ihr. Warum behaupten manche Leute, dass körperliche Liebe schwächt?
Friday, November 30, 2007
I. Ist Sex aus esoterischer Sicht betrachtet gefährlich?
Zum einen gehört Sex ganz natürlich zum Leben dazu, auf der anderen Seite mag es Gefahren geben. Was kann man zu dem Thema im esoterischen Umfeld finden?
Wenn wir auf die Tibetanischen Totenbücher schauen (Bücher weil es mehr als eine Version gibt), dann durchläuft die Seele des Menschen nach dem Sterben, nach ihrem Tod mehrere Stadien der Entwicklung. In verkürzter Form und ohne Gewähr, denn für mich sind solche Erfahrungen Hörensagen, erleben die Seelen ab einem bestimmten Punkt sexuelle Vorstellungen. Immer wieder werden sie von sexuellen Vorstellungen erfasst, die Vorstellungen werden zur Besessenheit und dann schauen die Verstorbenen zu, wie andere Menschen sich liebevoll vereinigen.
Es mag für den ein oder anderen prüde Erzogenen eine peinliche Vorstellung sein, in intimen Momenten von den körperlosen Blicken der Seelen der Verstorbenen begleitet zu werden. Aber für manche Tibeter ist es eine glaubhafte Vorstellung. Und wird ein neuer Mensch gezeugt, als Ergebnis der Fleischeslust, dann wird die Seele des Verstorbenen in den Körper des Embryo gezogen - der Kreis der Wiedergeburt hat begonnen.
Daraus kann der europäische Geist sofort ein paar Gefahren ableiten. Die Freiheit der Seele zu erlangen mag davon abhängen, wie indifferent die Seele gegenüber sexuellen Vorstellungen ist. Das sind die wenigsten! Reiche Leute müssen danach streben solange wie möglich zu leben, denn wenn sie wiedergeboren werden, dann könnten sie in einem armen Land wiedergeboren werden. Denkbar wäre, dass ein amerikanischer Präsident als schwarze Frau wiedergeboren wird und als Kind auf eine Landmine tritt, die zu Verteidigung der freien Welt in den letzten vierzig Jahren so viel verteilt worden sind.
Risiko! Der Preis dafür, dass die Menschen sich nicht helfen ihre Lebensbedingungen anzugleichen.
Rein rechnerisch Gefahren: Wo kommen die ganzen Seelen zur Wiedergeburt denn her, solange die Bevölkerung so wächst, das ist mir nicht klar. Besteht die Gefahr, dass seelenlose Babys geboren werden? Ich glaube nicht. Aber wie funktioniert das, mit den tibetischen Totenbüchern, wie finden die Seelen und die verfügbaren Körper zu einem sagen wir thermodynamischen Gleichgewicht. Das wäre vielleicht die Geburtsstunde einer neuen Physikdisziplin in der die Begriffe Unendlichkeit und Raumzeit und nicht zuletzt Sex mathematisch miteinander verknüpft werden könnten.
Und wenn Versuche im Weltall durchführt würden, bei der Astronauten Geschlechtsverkehr miteinander haben, welche Seelen von welchen Lebensformen schauen dann zu. Droht uns eine Gefahr durch Sex im Weltall? Import von Alien-Seelen in menschlichen Körpern?
Ich bin mir sicher, einige von Euch haben dazu schon Überlegungen angestellt oder ..?

