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Tuesday, March 27, 2012

Oh Gott, Oh my God

Nur eins habe ich immer bedauert, wenn das Wissen kommt, dann gehörst Du nie wieder dazu, Du bist wie ein gezogener Stecker, wie ein Elketrogerät auf der Suche nach seinem neuen Netz und obwohl es so einfach ist, einmal ruhig durchzuatmen und sich auf Dauer neu zu verbinden, scheint es zutiefst menschlich zu sein, sich dem Zweifeln zu vershcreiben und einige Jahre damit hin zu bringen zu jammern, Oh Gott, oh Gott, ich bin nicht mehr verbunden, oh Gott, oh Gott ich weiß etwas, Oh Gott, das ist alles soooo schrecklich.

Na ja, dann irgendwann bist du mit allem verbunden und weißt und siehst die anderen um dich herum und sie sagen dann immer zu dir, oh Gott, oh Gott, alles ist so schwer, oh Gott, Oh Gott, immer mit allem so verbunden zu sein und du denkst nur, ja warte nur ab, wie du oh Gott rufen wirst, wenn das Wissen Deinen Stecker zieht, also mal ehrlich, diese Oh Gott, oh Gott kann ich nicht mehr hören, kann denn nicht mal Ruhe sein, einfach mal die Schnauze halte und sich seinem Wissen hingeben - Menno, kann doch nicht so schwer sein oder?




Only one thing I've always regretted, when the knowledge sinks in, then you are never again a member of the daily community. You're like a pulled plug, like an electric device looking for his new network, although it is so easy, take a calm breath and on time reconnect, but it seems to be deeply human to face your doubts and spend several years on complaining about it, oh God, oh God, I am no longer connected, oh God, oh God, I know something, oh God, everything is soooo horrible.

Well, at some point you're connected with everything and you know and see the others around you and they always say to thee, oh God, oh God, everything is so hard, oh God, oh God, i am so connected with everything  and you just think, yes wait a little my dear, oh how you will call upon God, when the knowledge pulls your personal plug, so let's be honest, this Oh God, oh God I can't hear it any  more, can't  they stay mute for a while, shut up and give in to his knowledge - folks that can' be that difficult or can they?

Friday, January 27, 2012

Verabredungen sind nie von Dauer

Für manche Menschen ist die Freiheit wie ein Vogel, schön anzusehen, aber wenn sie sich dem Vogel nähern, dann fliegt er davon. Im Winter bauen sie dem Vogel ein Häuschen und legen Körner aus, die den Vogel der Freiheit anlocken soll.

Für andere Menschen ist die Freiheit ein Vogel in ihrer Brust. Lassen sie ihn fliegen, weist er ihnen den Weg zur nächsten Verabredung mit dem Schicksal.

Wenige Menschen würdigen ihre Verabredungen, viele Menschen leben ihre Alltag.

Wenn der Vogel sich aufschwingt gibt es drei Zeichen, dass der Vogel fliegt.

Erstens, der Grund der Gefühle zittert im Nichts.
Zweitens, die Schwingen verdunkeln den Schatten des Geschehenen, alle Erinnerungen sind leer.
Drittens, die Seele sucht Zuflucht am Rande der Rast.



Tuesday, April 19, 2011

Wenn das Wissen kommt

Je weiter wir auf dem Weg kommen, umso klarer wird das Gefühl und das Wissen um die Nähe des Wissens. Die meisten Menschen begegnen dem Wissen, ohne den Kontakt zu bemerken. Das Wissen kommt in Form eines überraschenden Gespräches, einer Eingebung, der Beobachtung der Natur. Plötzlich fällt der Groschen.

Bei mir hat sich die Aufmerksamkeit für das Wissen im Laufe der Jahre herausgebildet. Es begann vor Jahrzehnten mit einer gewissen Unruhe, die ich nicht zuordnen konnte. Mehr und mehr schälte sich klarer heraus, dass etwas an mir zog, Aufmerksamkeit verlangte. Ich hatte an meinem damaligen Wohnort ein paar Lieblingsstellen im Wald. An diesen Stellen konnte ich mich besonders gut entspannen und meditieren. In der Dämmerungszeit waren alle Menschen raus aus dem Wald und in der sich anbahnenden Dunkelheit konnte ich die Verbindung zum Wissen gut etablieren.  Vom Gefühl her war es so, als säße ich in einem hauchzarten Nieselschauer, der auf mich herabregnete und dann war er weg.

Immer wenn das Wissen gegangen war, wusste ich wie aus dem Nichts aufgetaucht körperlich, wie sich bestimmte Probleme lösen, wie Menschen sich heilen ließen etc. Einiges davon habe ich im Laufe der Jahre umgesetzt, es hat immer geklappt.

Nun ist es nicht jedermanns Sache nachts durch den dunklen Wald zu gehen. Wenn die Douglasien am hellichten Tag noch freundlich aussehen, sind sie in der Dunkelheit, finstere und durchschaubare Wände, die wenig einladend wirken. Das muss man ja auch nicht.

Aber mit ein wenig Achtsamkeit, wo sich das Wissen jetzt gerade zeigen könnte, kann jeder seine Verbindung zum Wissen fördern und etablieren. Meiner Erfahrung nach ist der Kontakt bestens herstellbar:
  • In menschenleeren Gegenden,
  • Zur Dämmerungszeit,
  • In Krisenzeiten,
  • Im Krankheitsfall,
  • Wenn man sich erschreckt hat,
  • In Zeiten von Verwirrung und Irritation,
  • An geschützten liebevollen Orten,
  • Während Meditation,
  • An Orten der Kraft.
Das Wissen wird mit dem Inneren wahrgenommen. Wir alle nehmen es jeden Tag wahr, wir müssen uns nur erinnern.


Monday, March 14, 2011

Ich weiß, dass ich nichts weiß


Ich weiß, dass ich nichts weiß. Diese schlaue Spruch stammt glaube ich von Sokrates und falls das nicht der Fall ist, dann korrigiert mich bitte. Aber auch wenn Sokrates ihn gesprochen hat, so ist die Einsicht bestimmt zu seiner Zeit nicht neu gewesen, denn auch die alten Seher der Inder um 800 vor Christi übermitteln ähnliche Einsichten und ich bin mir fast sicher, dass schon vor Tausenden von Jahren unsere Ahnen sich darüber im Klaren waren.

Wenn ich schon meine alles zu wissen, dann lerne ich nichts dazu, weil ich mir meinen Kopf und meine Gefühle per Selbsthypnose verschließe. Für viele Menschen bedeutet der Wissende zu sein, Macht. Sie können andere Menschen steuern, beraten, lenken und vieles mehr. Sie möchten diese Kontrolle nicht missen.

Wenn ich aber von einem Punkt des Nichtwissens ausgehe, dann ist mein Geist offen für vieles:

Wie schön mögen die Fasern der Erde sein, wenn wir sie sehen könnten?
Wie hinreißend mag der Duft unserer geliebten Menschen in unserer feinstofflichen Nase sein, wenn wir vom Riechen nichts verstünden.
Wieviel bedeutungsvolle Sätze würden unseren Kopf erfüllen, wenn wir nicht wüssten, wie man denkt.

Lasst alles Wissen fahren und genießt jeden Moment aufs Neue wie ein kleines unwissendes Kind und ihr werdet klüger werden als jeder Wissende.