Sunday, September 7, 2008

Alltägliche Begegnungen....



Als ich meine erste Begegnung mit ihm hatte, da war mir eigentlich gar nicht bewusst, dass ich es mit einem besonderen Menschen zu tun hatte. Er stand da einfach, schaute mich an und sagte: " Wenn Du willst dass sich in Deinem Leben etwas verändert, dann mußt Du aufhören darauf zu warten, dass du die Veränderung triffst. Du musst lernen wie Du Dich im Inneren verändern kannst, dann kann die Welt um dich herum nicht dieselbe bleiben."

Ich schaute ihn an und dachte, 'wie kommt der mir denn vor, der hatte wohl das Wort zum Sonntag in seinem Müsli gehabt'.

Im Nachhinein denke ich manchmal, dass ich von Leuten die besonderes können und wissen, eine besondere Art auszusehen erwartet habe. Dass die besonderen Menschen ganz gewöhnlich aussehen, darauf war ich nicht vorbereitet.....

Saturday, September 6, 2008

Wenn....Aber...


Wenn meine Verletzungen an mir sichtbar wären, wie herbstliche Blätter, dann trüge ich ein herbstliches Gewand.

Wenn die Liebe an mir sichtbar wäre, wie grünende Blätter, dann wäre ich der Geist des Sommers.

Wenn meine Wünsche an mit sichtbar wären, wie Knospen, dann wäre ich der verheißungsvolle Frühling

Und wenn ich meinen Weg alleine ginge, wäre ich nicht der Winter?

Aber ich bin nur ein kleines Allwetterkraut, das sehnsüchtig auf die anderen Pflanzen schaut.

Wednesday, September 3, 2008

Saftrübe


Diese Woche mache ich eine Saftwoche. Ich trinke Säfte und sonst nichts... Leider Gottes habe ich jetzt eine richtige breiige Saftrübe und mir will kein Postthema einfallen.
Dabei müssten Früchte doch inspirierend wirken.
Wenn ich abends in Bettchen gehe, dann freue ich mich schon auf den Möhrensaft zum Frühstück. Herrlich soviel Karotin am frühen Morgen, das schärft das Sehvermögen. Am Anfang des Saftens hatte ein wenig Kopfschmerzen, doch mittlerweile fühle ich mich wohl.

Mein Tipp, Säfte die zu vermeiden sind: Wurstsaft, Bratensaft, Frittensaft, Augensaft, Zankapfelsaft....

Ich sage euch jetzt schnell noch etwas Nettes und dann kehre ich in meinen Gemüsezustand zurück.

Möge die Kraft des Saftes mit Euch sein ihr Lieben.

Tuesday, September 2, 2008

Sind es nicht immer drei Stufen?


Am Anfang lernen wir und suchen nach Erfolgsrezepten. Erst mal eine Sache lernen und beherrschen, dann die Nächste. Wenn wir auf der Stufe sind, erscheint die Welt um uns herum kompliziert, es gibt soviel zu lernen. Esoterisch wollen wir auf dieser Stufe, beten und Erfolg. Eine Meditationsübung und Erfolg. Eine Karte ziehen und ohne fremde Hilfe wiedererkennen.


Auf Stufe zwei, habe ich einige Rezepte erlernt. Jetzt möchte ich mit den Rezepten spielen, ihre Grenzen kennenlernen. Ich lege kein keltisches Kreuz, ich denke mir ein eigenes Legemuster aus. Ich meditiere nicht nach allein Anleitungen, ich meditiere mit eigenen Fragestellungen. Ich kenne nicht nur eine Religion, ich kenne mehrere.


Auf Stufe drei habe ich mich freigeschwommen. Ich erkenne das Verbindende der Systeme. Ich finde meinen Weg, ohne ein System zu brauchen. Ich lege Karten, ohne eine physische Karte zu verwenden. Ich meditiere frei ohne Anleitungen, die ich nicht mehr brauche. Ich brauche keine Religion, weil ich Gott gefunden habe….

Monday, September 1, 2008

Die Ritzen der Worte


Es ist ja schon ein Selbstgänger. Immer wieder lese ich in der esoterischen Blogosphäre, dass der Mensch mit seinen Gedanken seine Welt schafft. Klingt gut, klingt mächtig. Ich denke etwas, und dann wird es Wirklichkeit - alles nur eine Frage der Zeit....

Von wem haben wir aber die Worte und verstehen wir alle dasselbe unter diesen Worten? Ihr kennt es bestimmt auch, dass ihr ein Gefühl in euch wahrnehmt, und ihr habt dafür kein Wort. Weil es dafür kein Wort gibt, ist es schwer anderen zu erklären und diesem realen Gefühl, kann die Wirklichkeit nur wortlos folgen.

Immer wenn ich die Gedanken anhalte, die Welt fühle und auf meine Reise gehe, dann ist da immer etwas, für das mir das Wort fehlt. Heilende reinigende Liebe mögen sinnvolle Worte sein, aber wie soll ein Mensch dasselbe wie ich fühlen, wenn er diese Zusammenstellung von Worten nie benötigt hat?

Die Wirklichkeit steckt in den Ritzen der Worte, die Bedeutung der Welt fällt durch das Netz der Sätze, purzelt in die Unendlichkeit durch die Zwischenräume der Worte. Und selbst wenn wir jeden Tag ein neues Wort erfänden, wäre dann schon das Wort dabei, dem die Energie folgen könnte eine neu bessere Welt zu schaffen....?

Worte können der Kleister sein, der auf den Augen unserer Erkenntnis klebt. Worte können uns von einem Kleister lösen und uns an eine andere Stelle führen. In die Ritzen schauen, die Einmaligkeit und Unvergleichbarkeit der Erfahrungen jedes Menschen spüren, das müssen wir schon selber. Ob wir es wollen oder nicht, wir sind einmalig und allein, auch wenn die Sprache uns eine gemeinsame Welt suggeriert. Unsere wirkliche Arbeit fängt an, wenn die Worte verklungen sind...