Wednesday, February 10, 2010

Die Hexe von Portobello

Im Moment lese ich die Hexe von Portobello und wahrscheinlich bin ich morgen mit dem Buch durch.

Ich leide und kämpfe mich durch das Buch. Soviel Gelaber, sowenig Handlung und ich habe das Gefühl, ich könnte beim Lesen die Hälfte des Hirns noch wegschalten, da aus meiner Sicht profane Einsichten großspurig dargestellt werden.

Das Leben der "Hexe" wird aus der Sicht von vielen Personen erzählt, mit denen sie Kontakt hatte. Die Hexe tanzt - aha. Und sie verbindet sich mit der großen Mutter - aha. Egal wo sie auftaucht, geht es allen Menschen besser, weil sie da ist und sie tanzen lehrt - aha.

Obwohl sie so eine Wirkung auf Menschen hat, ist sie unfähig in ihrer Ehe einen Prozess einzuleiten, der die Beziehung retten könnte. aha

Sie lernt Kalligraphie in der Wüste, um die besondere Anmut und Weisheit der Wörter zu erlernen - aha.

Überhaupt lernt die Hexe sehr viel durch die Worte anderer, obwohl sie schon lange Zugang zur großen Mutter hat aha.

Als Steigerung wird der Hexe aufgetragen sie soll etwas lehren, was sie noch nicht kann, denn so würde die Große Mutter durch sie sprechen - aha.

Sie bringt den Leuten dann auch etwas bei, was nichts Neues, Unerwartetes ist, sondern irgendwie scheint die Hexe immer der Papagei von Worten anderer zu sein - Aha.

Also keine Ahnung welche Hexen der Paulo je getroffen hat, ich mache mir Sorgen, dass die große Mutter durch ihn zu mir spricht und sie sagt: Ray, schlaf ein....

Die Hexe von Portobello scheint mir eher der Hexer von Portocoelho zu sein. Ich bin mir sicher, dass er irgendwann auf der Leiter seiner Worte an der großen Mutter direkt vorbei im Sumpf des Profanen Patriarchats das große Gummihexenschaf finden wird.



Tuesday, February 9, 2010

Wenn das Herz Dart Pfeile wirft....



Hast Du schon einmal das Gefühl Deiner ersten Liebe angeschaut - g e s e h e n- g   e  s  e  h  e  n -

Tief  unten, unbemerkt vom Alltagsbewusstsein lebt der Schurke,  Flamme der Liebe. Beständig sendet er sein Licht an die Oberfläche. Er hilft zu verstehen, was größer ist, als ein Verstand je fassen kann.

Jahre der Jugend in nährendem Licht, dann kommt der Schrei - erwache nicht.

Und aus dunkler Schale bricht,
Das erste Mal - das Liebeslicht.
Es feuert wie irre,
Den lebenden Ball.
Es trifft und jauchzt
Im bebenden Fall,
Das Wesen der Wahl


Keine Rettung und keine Chance
Jetzt bricht ein Herz, es fällt in Trance
Und gekettet wird - auf immer und ewig
meine Liebe an jemand  dem ich
nun verfallen bin

Ob grausamer Scherz
Oder Schicksals List
Mein Herz blutet leise
Solange es bricht.

Und blick ich zurück
nach all diesen Jahren
Dann wird die Liebe
Erneut in die Glieder mir fahren

Warum nur schmerzt
Dieses Glück so stark
Warum nur Flamme
Trafest Du so hart
Den Rand meiner Liebe
An einem einzigen Tag.

Der Schurke der Liebe,
er feuert sein Licht,
er trifft dich immer,
mit sehr viel Gewicht.

So häng' ich an Ketten
Und hänge an Kraft
Und Dir geht es ähnlich
Mit aller Pracht
Färbt auch dich - der Liebe Macht.

Monday, February 8, 2010

Schwellen

Wir alle stehen jeden Tag in unserem Leben, vor einer unsichtbaren Schwelle, die wir überschreiten können oder nicht.

Hier, vor der Schwelle, warten Hartz IV, Neoliberale, die Pharmaindustrie, mit chemischen Zusätzen voll gespickte Lebensmittel. Hier wartet das Patriarchat, der Chef und die ganze Leistungsgesellschaft mit ihren Segnungen.

Hier sind aber auch die Menschen, die wir lieben, denen wir nahe sein wollen, die wir nicht verlieren wollen. Hier fühlen wir uns sicher. Aus welchem Grund sollte ein Mensch über diese Grenze gehen wollen, wo er doch ein Leben hat, in einer nicht perfekten, aber einer auch verbesserbaren Welt?

Warum?

Ganz einfach.Weil Mensch zu sein ein besonderes Geschenk ist. Und mit dem besonderen Geschenk geht ein besonderes Sinn einher. Wir fühlen, wir hören, wir sehen, schmecken und fühlen einen Ruf, meinen Ruf, Deinen Ruf. Mensch zu sein beinhaltet für jeden von uns eine Gemeinschaft zu Gott. Für diese Gemeinschaft müssen wir die Schwelle überschreiten - freiwillig.

Sunday, February 7, 2010

Frag doch mal den kleinen Finger...

Viele Fragen, die mir im Alltag auf den Fingernägeln brennen, kann ich auch meinem höheren Selbst stellen. Ich kann es fragen, "He, Hallo, höheres Selbst, Du bist doch da, du hörst doch zu, ich hätte da mal eine Frage, also wie werde ich besser und besser?"

Das höhere Selbst wird jetzt antworten. Vielleicht sagt es, besuche die Seite von Gaba, siehe Blogroll Mach das Beste aus Deinem Leben... Aber sehr wahrscheinlich antwortet das höhere Selbst bei jedem Menschen anders. Als Traumbild, als Idee, als kleine Fehlleistung - man vergisst einen Termin und trifft die Lösung auf seine Frage.

Oder man fragt seinen kleinen Finger. Der kleine Finger genießt häufig keine so große Aufmerksamkeit, aber er ist erfüllt und durchflutet vom Sein des höheren Selbst. Schaue auf deinen kleinen Finger und stelle dir vor, dass eine fleischlose Kopie für einen Moment aus deinem Finger herausschaut. Diesem kleinen Finger stellst Du deine Frage. Die Antwort wird ähnlich wie die Frage kommen. Sie wird sich anfühlen, wie die Kopie Deines kleinen Fingers.

Diese Übung funktioniert weniger gut mit Körperteilen, die Du oft beachtest...

Saturday, February 6, 2010

Konkurrenz

Viele Menschen saugen die Gewohnheit miteinander zu konkurrieren und das eigene Ego als besser, stärker, erfolgreicher darzustellen, bereitwillig bis zur Sättigung auf.

In der Esoterik angekommen möchten Sie den Stein der Weisen finden, die größte Sehergabe, möchten Wesenheiten kommandieren, Menschen manipulieren, dem Kosmos Reichtum und Macht abringen.

Nur zu. Wer alles wissen will hat ein Bild von sich nichts zu wissen, wer alles sehen will hat das Bild von sich blind zu sein, wer andere manipulieren will, wähnt sich als ohnmächtig und wer Reichtum will fühlt Leere und Armut.