Sunday, April 11, 2010

Gott hilft den Kleinen

Wenn Du eine Gebet an Gott in den Himmel schickst, dann hälst Du dich selbst für klein. Nun gut, wir blicken uns um und wir sehen überall größere Dinge, Berge und Bäume zum Beispiel.

Wenn Du ein Gebet nach innen schickst, dann ist alles in dir und klein - auch Berge und Bäume. Du blickst dich um und bist immer der Größte.

Da wo sich die beiden Welten begegnen.... weht ein Wind. Zuerst ein Hauch, unregelmäßig und unstet. Dann baut die Liebe eine feste Brücke, der Hartherzige hingegen wird fortgeblasen.

Fließen

Der fröhliche Mensch ist im Fluss, der traurige Mensch stoppt seinen Fluss, der ängstliche Mensch verliert seinen Fluss an Andere.

Wenn Dur traurig bist oder Angst hast, beginne etwas zu lieben, eine Blume, eine Landschaft, das Essen, die Sterne - egal - Hauptsache Liebe. Die Angst wird weichen und die Traurigkeit wird einem Blühen der Gefühle weichen.

Die Liebe allein ist der Beginn jedes Flusses, der Fluss selber deine Wahl.

Thursday, April 8, 2010

Nützlich sein - Bedeutung sein

Eine Bank im Freien, auf der niemand sitzt, gleicht dem Reichen, der seinen Reichtum nicht teilt.

Ist die Bank dazu da, um sich die Welt untertan zu machen? Nehmen wir mal an, im Wald steht eine Bank für Wanderer. Dann fängt sie an zu wachsen und wird größer und größer. Wer kann noch auf ihr sitzen? Niemand, denn die Sitzfläche ist zu hoch. Ist nicht jeder weitere Cent für ein weiteres Wachstum der Bank verschwendet, weil sie keinen Nutzen mehr hat?

Wednesday, April 7, 2010

Wände

Das was Männer von Frauen trennt ist nicht der unterschiedliche Körperbau. Was Männer von Frauen trennt ist das, was Männer von Männern trennt.

Tuesday, April 6, 2010

Liebe unter Stacheln

Eine schönen Abends sprach der Igel zu seiner Frau, "Frau ich gehe hinaus, um den Sonnenuntergang zu betrachten."
"Schön", erwiderte seine Frau, "ich werde dir zusehen, wie die Strahlen durch deine Stacheln gleiten und wie die Dämmerung dich ergrauen lässt. Dann werde ich dir folgen."

Der Igel trat raus aus seinem Bau und lief auf einen benachbarten Hügel, wo er die Sonne frei sinken sehen konnte. Der rote feuerige Ball  wärmte seinen Pelz und der Igel seufzte.  "Ach Sonne, deine Stacheln sind so leicht und bunt, meine so schwer und spitz. Wäre ich doch eine Sonne, mir wäre mein Leben so schön."

Das hörte seine Frau und Trauer senkte sich in ihr Herz. So kann er keine Schönheit an uns Igeln finden?, dachte sie.

Als die zwei des Nachts auf Nahrungssuche gingen, fiel dem Igel auf, dass sein Frau nicht so bei der Sache war wie sonst. Er neckte sie um sie aufzuheitern. Er gab ihr seine besten Leckerbissen, doch nichts half. Sie schien von einem geheimen Kummer geplagt.

"Was hast Du?", fragte er sie.

"Ach ich leide, weil du mich nicht liebst."

"Wie das?", entfuhr es ihm. "Wie das Geliebte, meines Herzens Stachel?" und er drängte sich ganz nahe an sie und drückte sie.
"Na willst du nicht die Sonne selber sein?", fragte sie entrüstet.

"Ach das." Er schaute sei an. "Ein Igel zu sein ist wundervoll und eine der wundervollen Eigenschaften eines Igels ist es zu spüren, dass die Sonne ein Teil von ihm ist. Wäre ich eine Sonne ganz und gar, dann wüsste ich wie die Tiere um uns herum sind, denn auch sie sind alle ein Teil der Sonne. Das war es, was mich bewegte, doch zuallererst bin ich gerne ein Igel."

"Ach so", sie nickte. "Doch dazu musst du keine Sonne sein. Immer wenn ich dich liebe oder du mich, dann sind unsere Gefühle wie Sonnenstrahlen, hell und lebensspendend. Und immer wenn die Liebe verschwindet, dann gibt es kein Mitfühlen mehr, dann sind wir nicht mehr ein Teil der Sonne und so geht es allen Tieren."

"Du hast recht rief der Igel", und er drückte sein Frau. "Wir Igel leben im Dunkel und sind uns die schönsten Sonnen dieser Welt."

Als die Dämmerung einsetzte, da trabte der Igel und seine Frau mit vollgeschlagenen Bäuchen in ihren Bau.

"Weißt du was?", fragte sie.

"Nein."

"Heute abend schauen wir uns den Sonnenuntergang gemeinsam an."

"Au ja."

Bald schon war es ruhig im Bau und nur ein kleines Säuseln verriet, dass die Igel schliefen.