Als kleines Kind fühlt sie sich unverstanden. Sie will geliebt werden und versteht vor allem eins: Ich liebe meine Eltern. Meine Liebe fühlt sich rein und klar an. Nichts trübt diese Liebe, denn ich würde das nicht zulassen.
Und doch scheint zu lieben nicht genug zu sein.
Die Eltern verstehen sie nicht. Da gibt es Schimpfe, Zurecht- und Zurückweisungen und es gibt viele Tränen, bis sie sich entscheidet, ruhig zu werden, still und unscheinbar. Die Schimpfe hört auf, das Kind ist in der Aufmerksamkeit der Eltern verschwunden. Liebe ist, nicht zu sein, schlußfolgert sie. Nun wird sie warten auf die verständnisvolle Liebe, der sie sich einfach und rein hingeben kann ohne etwas tun zu müssen, das bewertet wird. Können sich nicht alle Menschen einfach nur mit einem liebevollen Gefühl begegnen, fragt sie sich.
Kein Mann kann ihr das wirklich bieten und so prangert sie die Lieblosigkeit des Dasens an, dem sie die Verhaltenskopien ihrer Eltern an den Kopf wirft. Fresst und liebt es oder geht unter mit eurer lieblosen Andersartigkeit.
Nein, sie wird nie wieder zurückstecken. - Jetzt sind die Anderen dran.
Sie ist hungrig und will haben, haben, haben...
Tuesday, March 13, 2012
Monday, March 12, 2012
Murmelbilder
Als ich noch klein und süß war, da spielte ich gerne mit Murmeln. Jetzt bin ich nicht mehr klein und schon gar nicht mehr süß, aber mental spiele ich schon noch ein bißchen mit Murmeln.
Manchmal stelle ich mir vor eine Murmel zu sein. Eine transparente Murmel, durch die das Licht fließen kann. Die Murmel ist eine mentale Metapher für den Sinn meiner Existenz. Eine Murmel bleibt im Spiel dieselbe, der Sinn bleibt, fest und unveränderlich egal wohin sie läuft und rollt. Im Spiel zu sein erfreut alle Mitbeteiligten und sich vom Licht durchströmen zu lassen ist mehr, als ich mitunter tun kann, denn auch Murmeln können von Schlamm bedeckt werden.
Und so rufe ich Euch zu. Murmelmenschen aller Länder rollt umeinander und schenkt euch alle Lichtspiele dieser Welt.
Manchmal stelle ich mir vor eine Murmel zu sein. Eine transparente Murmel, durch die das Licht fließen kann. Die Murmel ist eine mentale Metapher für den Sinn meiner Existenz. Eine Murmel bleibt im Spiel dieselbe, der Sinn bleibt, fest und unveränderlich egal wohin sie läuft und rollt. Im Spiel zu sein erfreut alle Mitbeteiligten und sich vom Licht durchströmen zu lassen ist mehr, als ich mitunter tun kann, denn auch Murmeln können von Schlamm bedeckt werden.
Und so rufe ich Euch zu. Murmelmenschen aller Länder rollt umeinander und schenkt euch alle Lichtspiele dieser Welt.
Sunday, March 11, 2012
Ich l(i)ebe noch....
Hallo, liebe Blogleser, ich lebe noch. Dori und Rosi haben schon nachgefragt ob alles in Ordnung ist und das kann ich mit einem eindeutigen Jein beantworten. Zurzeit ist meine Aufmerksamkeit mit Alltagsangelegenheiten befasst.
__l,kmjnhbgvfcdsxxdghlöä#
Vor Jahren habe ich viel für meinen spirituellen Weg gelernt, als jemand versuchte mich umzubringen. Das erzähle ich vielleicht hier eines Tages, aber heute nicht.
Jetzt lerne ich viel dazu, weil Menschen meinen Weg kreuzen, die sehr daran arbeiten, sich selber umzubringen. Sich selber umzubringen, das geht nicht ohne mentale Verletzungen und wenn ich nicht bereit bin mir einzugestehen, dass ich für meine Gefühle und meine mentalen Verletzungen die Verantwortung selber trage, dann brauche ich Bösewichter um mich herum. Verschwörungen und Unheil.
Dabei ist diese Welt ein sicherer Ort für alle Menschen.
Was passiert, wenn Menschen, die dem Tode nahe sind, an mir dranhängen - mental dranhängen? Sie transportieren ihre innere Wahl, ihre Bereitschaft zu sterben. Sie transportieren ihre Unfähigkeit zum liebevollen Wachstum, ihren Hass auf die von Ihnen als ungerecht empfundene Behandlung durch die Welt.
Sie transportieren im übertragenen Sinne, das Bild einer ausgebeuteten und verwüsteten Landschaft, die jahrelang keinen Regentropfen gesehen hat, die ausgeraubt wurde und nie wieder etwas zurück erhielt, um sich mit neuem Leben zu füllen. Dies sind Landschaften und Bilder ihre inneren Welt.
Aber jeder Stein und jeder Sandkorn dieses Planeten ist mit Leben erfüllt. Wenn ich es zulasse, dann blüht selbst die innere Wüste wieder auf, wenn ich loslassen kann von all den Menschen, denen ich etwas zuspreche, was sie nicht haben - Macht über mein Leben.
Also bin ich dankbar für Menschen, die mit solchen Befindlichkeiten an mir hängen. Sie stärken mich, indem sie mir meine inneren Wüsten zeigen, die ich für mich zum Blühen bringe. Sie zeigen mir ausdauernd und unerbittlich, die inneren Orte, die ich lieblos zurückgelassen habe und sie führen mich in den Tempel der hilfreichen Welt, in dem das Leben wohnt, auch wenn es anderswo endet.
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Vor Jahren habe ich viel für meinen spirituellen Weg gelernt, als jemand versuchte mich umzubringen. Das erzähle ich vielleicht hier eines Tages, aber heute nicht.
Jetzt lerne ich viel dazu, weil Menschen meinen Weg kreuzen, die sehr daran arbeiten, sich selber umzubringen. Sich selber umzubringen, das geht nicht ohne mentale Verletzungen und wenn ich nicht bereit bin mir einzugestehen, dass ich für meine Gefühle und meine mentalen Verletzungen die Verantwortung selber trage, dann brauche ich Bösewichter um mich herum. Verschwörungen und Unheil.
Dabei ist diese Welt ein sicherer Ort für alle Menschen.
Was passiert, wenn Menschen, die dem Tode nahe sind, an mir dranhängen - mental dranhängen? Sie transportieren ihre innere Wahl, ihre Bereitschaft zu sterben. Sie transportieren ihre Unfähigkeit zum liebevollen Wachstum, ihren Hass auf die von Ihnen als ungerecht empfundene Behandlung durch die Welt.
Sie transportieren im übertragenen Sinne, das Bild einer ausgebeuteten und verwüsteten Landschaft, die jahrelang keinen Regentropfen gesehen hat, die ausgeraubt wurde und nie wieder etwas zurück erhielt, um sich mit neuem Leben zu füllen. Dies sind Landschaften und Bilder ihre inneren Welt.
Aber jeder Stein und jeder Sandkorn dieses Planeten ist mit Leben erfüllt. Wenn ich es zulasse, dann blüht selbst die innere Wüste wieder auf, wenn ich loslassen kann von all den Menschen, denen ich etwas zuspreche, was sie nicht haben - Macht über mein Leben.
Also bin ich dankbar für Menschen, die mit solchen Befindlichkeiten an mir hängen. Sie stärken mich, indem sie mir meine inneren Wüsten zeigen, die ich für mich zum Blühen bringe. Sie zeigen mir ausdauernd und unerbittlich, die inneren Orte, die ich lieblos zurückgelassen habe und sie führen mich in den Tempel der hilfreichen Welt, in dem das Leben wohnt, auch wenn es anderswo endet.
Friday, January 27, 2012
Verabredungen sind nie von Dauer
Für manche Menschen ist die Freiheit wie ein Vogel, schön anzusehen, aber wenn sie sich dem Vogel nähern, dann fliegt er davon. Im Winter bauen sie dem Vogel ein Häuschen und legen Körner aus, die den Vogel der Freiheit anlocken soll.
Für andere Menschen ist die Freiheit ein Vogel in ihrer Brust. Lassen sie ihn fliegen, weist er ihnen den Weg zur nächsten Verabredung mit dem Schicksal.
Wenige Menschen würdigen ihre Verabredungen, viele Menschen leben ihre Alltag.
Wenn der Vogel sich aufschwingt gibt es drei Zeichen, dass der Vogel fliegt.
Erstens, der Grund der Gefühle zittert im Nichts.
Zweitens, die Schwingen verdunkeln den Schatten des Geschehenen, alle Erinnerungen sind leer.
Drittens, die Seele sucht Zuflucht am Rande der Rast.
Für andere Menschen ist die Freiheit ein Vogel in ihrer Brust. Lassen sie ihn fliegen, weist er ihnen den Weg zur nächsten Verabredung mit dem Schicksal.
Wenige Menschen würdigen ihre Verabredungen, viele Menschen leben ihre Alltag.
Wenn der Vogel sich aufschwingt gibt es drei Zeichen, dass der Vogel fliegt.
Erstens, der Grund der Gefühle zittert im Nichts.
Zweitens, die Schwingen verdunkeln den Schatten des Geschehenen, alle Erinnerungen sind leer.
Drittens, die Seele sucht Zuflucht am Rande der Rast.
Friday, January 6, 2012
Nicht trennen lassen
Wir alle sind verbunden mit dem Leben, für das wir uns entscheiden. Es ist eine innere Wahl. Im Alltag problematisch ist der Teil der inneren Wahl, die wir vergessen haben.
Vergessen, weil ein Erlebnis uns traumatisiert hat.
Vergessen, weil wir kleine Kinder waren.
Vergessen, weil es Entscheidungen unserer Eltern waren, die wir irgendwie übernommen haben.
Vergessen, weil....
Dann müssen wir achtsam uns beobachten, bis wir erkennen, aus welchem vergessenen Grunde dieses oder jenes in unserem Leben sind. Dadurch lernen wir, dass wir frei sind.
Und von diesem Gefühl und Wissen wollen uns im Alltag all die kleinen Tyrannen am Wegesrand trennen. Die, die uns klein machen wollen, die unser Bild schlecht machen wollen, die uns Schuldgefühle machen wollen, die, die konkurrieren und Wertungen verteilen, die, die alle auf einer Stufe unter sich sehen.
Wenn wir Ihnen nicht glauben und unserer inneren Wahl vertrauen, unerschütterlich - dann treffen wir die Freiheit. Mehr nicht. Die Freiheit macht nicht ohne weiteres glücklich, sie muss nicht schön sein, sie kann anders sein, als jede Vorstellung, die wir von ihr hatten. Aber sie ist eins nicht, sie ist keines anderen Menschen Stimmung untertan.
Vergessen, weil ein Erlebnis uns traumatisiert hat.
Vergessen, weil wir kleine Kinder waren.
Vergessen, weil es Entscheidungen unserer Eltern waren, die wir irgendwie übernommen haben.
Vergessen, weil....
Dann müssen wir achtsam uns beobachten, bis wir erkennen, aus welchem vergessenen Grunde dieses oder jenes in unserem Leben sind. Dadurch lernen wir, dass wir frei sind.
Und von diesem Gefühl und Wissen wollen uns im Alltag all die kleinen Tyrannen am Wegesrand trennen. Die, die uns klein machen wollen, die unser Bild schlecht machen wollen, die uns Schuldgefühle machen wollen, die, die konkurrieren und Wertungen verteilen, die, die alle auf einer Stufe unter sich sehen.
Wenn wir Ihnen nicht glauben und unserer inneren Wahl vertrauen, unerschütterlich - dann treffen wir die Freiheit. Mehr nicht. Die Freiheit macht nicht ohne weiteres glücklich, sie muss nicht schön sein, sie kann anders sein, als jede Vorstellung, die wir von ihr hatten. Aber sie ist eins nicht, sie ist keines anderen Menschen Stimmung untertan.
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