Nüchtern bin ich morgens in Ruhe zum Krankenhaus gefahren. Dort hatten sie mich schon erwartet. Für mich lagen bereits eine OP-Unterhose und ein Hemdchen bereit. Das habe ich angezogen, war nicht schick, passte aber so in etwa. Dann kam die Schwester zum Rasieren und hat mich noch von ein paar Haaren in der OP-Gegend befreit. Ich hatte aber schon vorgearbeitet, so dass keine grossartige Rasur mehr notwendig war.
Dann bekam ich eine Pille. Nachdem ich diese genommen hatte, wurde ich langsam müde. Immer noch wach wurde ich mit dem Bett in den OP-Vorraum geschoben, da hat man mich angesprochen, aber irgendwie verliert sich für mich dann die Erinnerung.
Ich bin wieder wachgeworden von einem Drücken an meinen Arm. Das war das automatische Blutdruckmessgerät, die Manschette füllte sich mit Luft und ich konnte meine Werte auf einem Bildschirm ablesen. Man schob einen Mann neben mich und erklärte mir, dass die Operation bereits erfolgt war. Ich hatte nichts mitbekommen und ich verspürte noch keine Schmerzen...
Ich bin sehr dankbar, dass all diese Menschen in diesem Krankenhaus so gut gearbeitet haben und dass die Op dann gut verlaufen war und bislang die Wundheilung gut verläuft. Danke. Einmal mehr ein Grund dankbar zu sein.
Ich finde die Wunde mit den Fäden drin, sieht ein bißchen frankensteinmäßig aus und auch der blaue Fleck, der jetzt das Umfeld des Eingriffs ziert, sieht gewaltig aus, aber das ist ok. Nun wird alles besser und besser und 10 Tage nach der OP kommen die Fäden dann raus.
Was bereits raus ist, ist die Drainage, und es fühlte sich ein wenig merkwürdig aus, als mir ein Assistenzarzt den Schlauch herausgezogen hat. Ich war überrascht von der Schlauchlänge im Körper - hatte vermutet, das so ein Schlauch nur kurz ist, waren aber wohl so gefühlte zwanzig Zentimeter - brrrr....
Liebe Grüße
Monday, June 18, 2012
Wednesday, June 13, 2012
Morgen Krankenhaus
Liebe Blogleser,
morgen lasse ich das Krankenhaus meinen hilfreichen Tempel sein. Es steht eine kleine OP an, so mit Vollnarkose aber keine lange Dauer - nichts Aufwendiges, was vielleicht so mancher Blogleser schon erlebt hat. Ich hatte noch nie eine Vollnarkose und nun bin ich mal gespannt, was für ein Erfahrung das werden wird. Ich bin offen für Wohltaten.
Von daher wird es morgen keinen Blogpost geben, aber ich hoffe sehr bald aus dem Krankenhaus 'frei zu kommen'...
Liebe Grüße Rainer
morgen lasse ich das Krankenhaus meinen hilfreichen Tempel sein. Es steht eine kleine OP an, so mit Vollnarkose aber keine lange Dauer - nichts Aufwendiges, was vielleicht so mancher Blogleser schon erlebt hat. Ich hatte noch nie eine Vollnarkose und nun bin ich mal gespannt, was für ein Erfahrung das werden wird. Ich bin offen für Wohltaten.
Von daher wird es morgen keinen Blogpost geben, aber ich hoffe sehr bald aus dem Krankenhaus 'frei zu kommen'...
Liebe Grüße Rainer
Onkel Doktor auf dem Weg zur Op
Monday, June 11, 2012
Dankbar sein
Ich genieße das Gefühl des Dankbar seins in meinem Alltag sehr häufig. Es gibt so vieles in meinem Leben wofür ich dankbar sein kann, aber am meisten berührt es mich, wenn ich dankbar bin, für die Menschen, denen ich begegne und die es mir erlauben, ihnen nahe zu sein.
Mir ist dann, als flöge meine Seele schwerelos entlang der Linien der Welt, jede Wegwindung ein Lachen, jede Pause eine Lächeln von Mutter Erde.
Sunday, June 10, 2012
Angst, ein häufiges Gefühl
Immer wieder kommt in meinen Meditationen das Gefühl der Angst hoch. Ich spüre die Angst im Alltag, der Menschen denen ich begegne. Menschen, denen es gut geht, haben Angst ihren Wohlstand zu verlieren. Menschen, denen es schlecht geht, haben Angst, dass es noch schlimmer werden könnte.
Die Angst lebt im Kopf und im Herzen und wer sie spürt, der sucht Anzeichen für Situationen, in denen der Ängstliche etwas zu verlieren meint oder zu Schaden kommen könnte. Und damit zieht er das an, was er zu vermeiden sucht.
Beispiele:
Es gibt Menschen die Angst vor einem Herzinfarkt haben und deswegen zur Vorbeugung besondere Magarine essen. Mittlerweile gibt es Hinweise, dass diese besondere Magarine wohlmöglich Herzinfarkte fördern kann, wenn sie täglich in einer bestimmten Menge gegessen wird.
Chefs, die gute Mitarbeiter wegbeißen, weil sie selber konkurrenzlos die Besten in ihrem Ressort sein wollen, sind irgendwann mit einer unterdurchschnittlich leistungsfähigen Mannschaft umgeben und geraten wohlmöglich wegen schlechter Leistungen ihres Ressorts unter Druck.
Diktatoren erzeugen durch brutale Unterdrückungsmaßnahmen gegen ihre Bürger überhaupt erst die unzufriedenen Massen, die sie schließlich aus dem Amt verjagen.
Die Angst ist ein schlechter Ratgeber, denn sie zeigt uns den Weg in die Welt, in der wir eigentlich nicht sein wollen.
Besser ist es da unbekümmert zu handeln und zu leben - Angst ist dann immer noch genug da, um uns herum.
Die Angst lebt im Kopf und im Herzen und wer sie spürt, der sucht Anzeichen für Situationen, in denen der Ängstliche etwas zu verlieren meint oder zu Schaden kommen könnte. Und damit zieht er das an, was er zu vermeiden sucht.
Beispiele:
Es gibt Menschen die Angst vor einem Herzinfarkt haben und deswegen zur Vorbeugung besondere Magarine essen. Mittlerweile gibt es Hinweise, dass diese besondere Magarine wohlmöglich Herzinfarkte fördern kann, wenn sie täglich in einer bestimmten Menge gegessen wird.
Chefs, die gute Mitarbeiter wegbeißen, weil sie selber konkurrenzlos die Besten in ihrem Ressort sein wollen, sind irgendwann mit einer unterdurchschnittlich leistungsfähigen Mannschaft umgeben und geraten wohlmöglich wegen schlechter Leistungen ihres Ressorts unter Druck.
Diktatoren erzeugen durch brutale Unterdrückungsmaßnahmen gegen ihre Bürger überhaupt erst die unzufriedenen Massen, die sie schließlich aus dem Amt verjagen.
Die Angst ist ein schlechter Ratgeber, denn sie zeigt uns den Weg in die Welt, in der wir eigentlich nicht sein wollen.
Besser ist es da unbekümmert zu handeln und zu leben - Angst ist dann immer noch genug da, um uns herum.
Friday, June 8, 2012
Eins
Eins
Du bist wunderbar
Zwei
Du bist Zwei
Drei
Vollständig sein - langer Weg - kurzer Weg
Der kurze Weg führt Dich zum langen.
Der lange Weg führt Dich zum kurzen
Vier
Du bist Eins
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