Auch Ängste haben Ihren Anspruch auf Raum. Wir können unseren Ängsten Tag für Tag ins Auge blicken. Sind sie heute noch da. Können wir heute einen weiteren Tag mit Ihnen leben? Ja. Dann ist es gut.
Unser Ängste brauchen wir uns von den Politikern nicht klein reden lassen. Ängste sollen uns schützen, auch wenn es Ängste vor Menschen sind, die selber Schutz suchen.
Die Politiker holen da schon mal schnell den Moralzeigefinger raus, aber es bleibt ihre Aufgabe den Prozess ungezügelter Zuzug so zu gestalten, dass unsere Ängste beherrschbar bleiben. Wir müssen nicht bequem für die Politiker werden, indem wir unseren Ängsten keinen Raum einräumen.
Wir müssen uns unserer Angst stellen und uns fragen, was brauche ich heute, um mich sicherer zu fühlen.
Schreibe ich meinem Bundestagsabgeordneten?
Übernehme ich ein Ehrenamt?
Gehe ich in einen Kampfsportverein?
Egal was wir tun, es wird richtig sein, wenn wir uns damit unserer Angst stellen und nicht zurückweichen, bis die Angst gegangen ist. Integrieren wir unsere Ängste und die unserer Mitmenschen und vertrauen wir darauf, dass wir gemeinsam Wege finden werden, die Ängste hinter uns zu lassen und uns alle gemeinsam mit den Neuankömmlingen sicher zu fühlen. Aber alles beginnt nun mal damit die Ängste zuzulassen und zu akzeptieren.
LG Ray
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