Friday, January 16, 2009

Zufrieden?


Bist Du zufrieden? Du kannst Deine Zufriedenheit z.b. hier testen.

Qualitätsmanager wissen, das Menschen zufrieden sind, wenn sie Leistungen und Waren erhalten, die Qualität besitzen. Qualität hat eine Ware, wenn sie die zugesicherten Eigenschaften besitzt.

Wenn wir einen Toaster kaufen, dann sind wir zufrieden, wenn wir unseren Einkauf zu Hause auspacken und der Toaster gut funktioniert, heißt wir Brot toasten können.

Zufriedenheit ist immer auch eine Frage des Vergleichs. Habe ich bei einem Bekannten einen größeren und schöneren Toaster gesehen, dann bin ich vielleicht mit meinem Toaster nicht mehr so zufrieden, weil ich weiß, dass ich es besser haben könnte.

Zufriedenheit wohnt häufiger in Hütten als in Palästen, so sagt der Volksmund. Wenn ich arm bin und mich bescheiden muss, werde ich nicht so schnell auf größere und schönere Toaster stoßen. Ich bin zufrieden mit dem was ich habe, weil ich mehr auf das blicke, was ich habe, als auf das was ich nicht habe. Arme Leute entdecken das positive Denken und das positive Handeln viel eher, als reiche Menschen. Sie blicken eher nach innen. Sie sehen das Glas eher als halbvoll an, als halbleer.

Ein reicher Mensch kann zum Beispiel Angst davor haben, arm zu werden, von Armen beraubt zu werden. Eine Angst, die einen armen Menschen nicht schrecken kann.

Zufriedenheit, so sagt man, ist der Stein der Weisen, der alles was er berührt in Gold verwandelt. Und so kann ich mit meiner inneren Zufriedenheit, mein Lebensgefühl in Gold verwandeln, indem ich dankbar bin für das, was ich bereits habe. Und wenn ich mich wieder einmal unzufrieden fühle und das Gefühl einfach nicht loswerden kann, so kann ich mich darin üben, anderen Zufriedenheit zu bringen. Mache ich jemanden eine kleine Freude, so verfliegt meine Unzufriedenheit sofort. Ich bin zufrieden, anderen Freude gebracht zu haben und kann auf dem positiven Gefühl in einen glücklichen Tag weitersurfen....

Und Liebe ist der Stein der Weisen, der alles uns Begegnende in Kraft verwandeln kann. In diesem Sinne rufe ich euch zu: Die Liebe wird siegen.

Thursday, January 15, 2009

Arbeit tötet


Hunger bringt Menschen um. Krankheit bringt Menschen um. Und Arbeit bringt auch Menschen um.

2003 berichtete die International Labour Organization in Genf,
"On-the-job accidents and illnesses annually take some 2 million lives and cost the
global economy an estimated US $1.25 trillion (US $1,250,000 million)"
Mit anderen Worten zwei Millionen Menschen sterben jährlich an Arbeit. Wenn jemand hungert oder krank ist haben wir Mitleid. Haben wir auch Mitleid wenn jemand arbeiten gehen muss?

Für den Arbeitgeber ist der dunkle Charakter der Arbeit insofern ein Problem, als der Produktionsprozess auf ständige Wiederholung angewiesen ist. Das heißt je schwieriger es ist, neue Mitarbeiter zu finden und einzuarbeiten, umso motivierter ist ein Arbeitgeber, für die Gesundheit seiner Mitarbeiter zu sorgen.

Ein Sprichwort sagt: "Nicht die Arbeit tötet ein scheues Pferd, die Peitsche tötet es." Und auf der Arbeit bedeutet das, das das Management Druck ausübt, um die Leistung der Mitarbeiter zu steigern.

Stress, Druck und Furcht können Menschen auf Dauer schädigen. Wenn wir normal arbeiten, ist alles in Ordnung. Arbeiten wir mehr, sprich machen wir Überstunden kommen unsere Beziehungen zu anderen Menschen unter Druck. Arbeiten wir sehr viel mehr, dann brennen wir wohlmöglich aus, Ehen zerbrechen und es kann zu größeren körperlichen Schäden kommen. Arbeiten wir dauerhaft zu viel, sterben wir.

Das sollte die Frage aufwerfen, wie eine Arbeitswelt aussehen könnte, in der mit rechtem Maß geliebt und geleistet wird. Dabei kommt den Führungskräften eine wesentliche Rolle zu. Der Manager und Arbeitgeber kann aus dem Energie- Verständnis heraus handeln, dass das, was man aussendet wieder zu einem zurückkehrt. Management wird zum Organisator und Kommunikator von positiven Sichtweisen und Liebe, mit einem Verständnis, dass das Leben auch auf der Arbeit geschützt sein muss.

Dazu muss Management auch bereit sein, den Anteil der Mitarbeiter an der Arbeit zu bemerken.
Felix Frei beobachtet hingegen in seinem Buch Voodoo-Management:
"...Führung [wird] noch immer ausschließlich als Verhalten eines Vorgesetzten verstanden. Der Aspekt der Beziehung - zwischen Führenden und Geführten - wird nie bestritten, aber meist übersehen. Daher meint man, durch mehr Druck mehr Leistung zu erhalten. Kurzfristig mag das sogar stimmen, aber es ruiniert längerfristig eine Art der Beziehung, aus der Leistung generisch entstehen würde. Die Folge dieses falschen Verständnisses von Führung als Chefverhalten ist eine Verwechslung von Absicht und Wirkung: Weil ich meine, mit mehr Druck zu mehr Leistung zu kommen, erhöhe ich den Druck; wenn sich die erhoffte Wirkung nicht einstellt, beweist das nur, dass ich noch mehr Druck aufsetzen muss."
Mit anderen Worten, wenn es uns Beschäftigten besser gehen soll, brauchen wir auch spirituelle, inspirierte Menschen in den Führungskadern, die erkannt haben, dass wir von unserer Umwelt zurückerhalten, was wir an sie aussenden.


In diesem Sinne, ich rufe Euch zu: Die Liebe wird siegen...

Wednesday, January 14, 2009

Paradiesisch


In uns allen brennt ein göttlicher Funken, dem wir es verdanken, das aus der Zeit des Paradieses Dinge übrig geblieben sind wie z.B. das Küssen. Und deswegen glaube ich, dass Du, lieber Leser, gerne küsst.

Aus welcher Art Paradies kommst Du? Beweist Du mit Küssen deine Liebe oder nur Deine Freundschaft. Hauchst Du Deine Küsse nur hin, so dass Dein Gegenüber sich den Kuss mehr vorstellen, mehr ahnen muss, als ihn zu spüren? Verbreitest Du Hitze und Energie? Saugst Du dich fest und verteilst heiße, männliche Küsse, die überwältigen sollen?

Zählst Du von Zeit zu Zeit tagsüber wieviele Lippenstiftabdrücke Dein wunderbares Gesicht und Deinen formschönen Hals zieren? Oder machen Dir Küsse eher Angst?
So weiss Wolf Dieter Roth auf Heise.de:
"1927 konnte die zur Abschreckung gebrauchte These, dass bei jedem Kuss 40.000 Keime übertragen würden, vom amerikanischen Wissenschaftsmagazin Science and Invention widerlegt werden: Es waren nur 500 Keime. Bei Frauen mit Lippenstift waren es 200 Keime mehr, woraus geschlossen wurde, dass es gesünder ist, ungeschminkte Frauen zu küssen."

Also 500 Keime das ist doch wirklich nicht viel, ungefährlich. Vor allem im Vergleich mit dem Handschütteln. So soll eine Ärztehand mitunter mehr Bakterien besitzen als ein Klodeckel! Bitte liebe Blogleser, niemals eine Ärztehand küssen!
"Um die Gesundheit ist es in vielen deutschen Krankenhäusern nicht gut bestellt. Ein Hygiene-Experte sagt: "Manchmal finden sich auf einer Ärztehand mehr Keime als auf einem Toilettendeckel."
siehe Webnews

Oder eine Untersuchung in England brachte über Händeschütteln zutage, dass Pendler faulige Darmbakterien auf ihren Händen tragen. Die RP-online berichtet:
" Beim „Global Handwashing Day“ haben Forscher der Londoner School of Hygiene and Tropical Medicine herausgefunden, dass britische Pendler – also Menschen mit vielen Personenkontakten am Tag – häufig Spuren fäkaler Erreger an ihren Fingern hatten.
Dabei waren, anders als erwartet, Frauen nicht reinlicher als Männer; sogar im angeblich kultivierten London hatten 21 Prozent der untersuchten Frauen Darmbakterien an den Händen, bei den Männern waren es nur sechs Prozent. Jenseits der Hauptstadt kehrten sich die Zahlen um: In Newcastle wurden bei 53 Prozent der Männer Keime befunden, immerhin noch bei 30 Prozent der Frauen."

Nun müssen wir beim Küssen Gott sei Dank nicht mit Darmbakterien rechnen (wäre ja auch sonst für den Ar....) , sondern es bleibt eine paradiesische Betätigung - oder....?

In diesem Sinne, ich rufe Euch zu: Die Liebe wird siegen...

Tuesday, January 13, 2009

Liebe alles Lüge?


Manchmal treffe ich anonym. Anonym hatte es nicht leicht. Da gab' es berufliche Rückschläge. Da gab es Enttäuschungen mit Menschen. Menschen, die nicht zuhörten, egoistisch waren, die anonym ausnutzten.

All die Jahre hat anonym die Menschen geliebt und dann war Schluss mit lustig. Die Liebe war zum Feind geworden. Zu etwas, was die Menschen schwach macht, weil sie mit Liebe vertrauen und sich nicht wehren und am Schluss verletzt mit leeren Händen dastehen. Anonym ist sauer und enttäuscht. Anonym würde sich vielleicht eine Knarre kaufen, wenn es nicht zu mühsam wäre, sich dafür Kontakte zu suchen.

Die Liebe siegt immer? Das kann anonym nur ein müdes Lächeln abringen. Die Liebe ist eine Erfindung der Männer. Wenn Menschen sich tagaus tagein eins auf die Omme hauen, dann ist es richtig sich auch mal an die Liebe zu erinnern, damit nicht die ganze Welt den Bach runtergeht.

Selbst wenn die Liebe vor anonym stehen würde, würde anonym nicht mehr glauben, dass es diese auf dieser Welt überhaupt gibt.

Wenn Menschen den Glaube an die Liebe verloren haben, dann scheinen sie der Welt der Liebe für immer verloren gegangen zu sein. Doch nur für den Verstand, nur für unsere Gedanken. Ich komme an den Menschen nicht mehr heran, weil er sich mit einem Schutzpanzer versehen hat und nun heisst es - Auftauen.

Wie Siegfried in der Sage gibt es immer Stellen im Panzer der Enttäuschten, die für die Liebe passierbar bleibt. Ich stelle mir vor, wie die Person von Liebe erfüllt wird bis sie vor Liebe überfließt. Zunächst wird nur der Panzer spürbar sein, ein hässlicher abstoßender Panzer.

Dann dringt ein liebevolles Gefühl an die Oberfläche und bald schon ist es spürbar, was der Gepanzerte liebt. Gutes Essen - oder Zuhören - oder Zuspruch oder...oder....

Folge dem Herzen - Liebe siegt - auch wenn es Jahre dauert....

Monday, January 12, 2009

Liebesbrief


Heute habe ich davon geträumt, eine alte Schulkameradin hätte mir einen Liebesbrief geschrieben. Ich traf sie und sie erzählte mir, dass sie mir einen Brief geschrieben hätte und sie wäre ihn mit ihrem Freund durchgegangen.

Als ich zum Briefkasten gehe, ist er aber in der Post nicht zu finden. Erst später finde ich ihn, in roter Frabe gschrieben, ganz zerknüllt zwischen der weiteren Post. Und dann war der Brief auch noch nass geworden....Ich hatte keine Chance ihn zu lesen.

Hmm....