Wednesday, April 6, 2011

Der Fluss der Kraft

In unseren Adern fließt Blut. Und in unserem Energiekörper fließt die Kraft. Uns allen ist klar, dass ein stockender Blutfluss nicht ganz so angenehme Folgen haben kann. Es gibt Blutergüsse, Thrombosen, absterbende Körperzellen und deswegen reagieren wir sehr schnell auf Probleme im Blutkreislauf.

Immer dann, wenn wir im Körper keine Schmerzen fühlen, dann ist die Motivation den Körper in Schuss zu halten schon geringer, weil wir keine Rückmeldung über das Problem fühlen. So sind Bluthochdruckkranke oder Diabetiker oftmals bereits jahrelang krank, bevor sich die ersten massiven körperlichen Schäden zeigen, denn die Krankheiten verursachen keine Schmerzen. Dann wünscht man sich, man hätte früher reagiert.

Was, wenn wir Probleme mit unserem Energiefluss haben? Das spürt der Ungeübte nicht sofort und manchmal machen sich die Schäden ebenfalls erst Jahre später bemerkbar. Niedergeschlagenheit, Sinnlosigkeitsgefühle, mangelnder Antrieb, Lustlosigkeit, Müdigkeit, mangelnde Kreativität, Unfähigkeit Frauen zu interessieren und vieles mehr können mit Energieflussstörungen korrespondieren.

Und wie checke ich das, wie mein Energiekörper beschaffen ist - Hä?

Richtig, mit einer Kurzmeditation für Ungeübte. Also ruhigen geschützen Ort aufsuchen. Sich entspannen. Pendelatem praktizieren und dann stelle ich mir vor, ich säße auf einem Spiegel. Ich betrachte meinen Körper im Spiegel und bin mir bewusst, das ist ein Bild. Nun lass ich den Spiegel rotieren. Ich und mein Spiegelbild rotieren mal in die, mal in die die andere Richtung. In all den Drehungen und Rotationen beginne ich jetzt Linien zu spüren, Fasern, die der Bewegungsrichtung folgen.
Wie fühlen sich die Fasern an? Lass' es in den Fasern pulsieren. Welche Gefühle bringt der Fluss in den Fasern?
Single Männer machen diese Übung unbedingt kurz in der Gemüseabteilung - da sind viele Frauen, meist vegetarisch und schokoladensüchtig, denen werdet ihr angenehm auffallen - nicht brav sein...

Depression ist die Belohnung der Braven

Depression ist die Belohnung der Braven hat mal ein schlauer Mensch gesagt, mir will jetzt nur nicht einfallen wer.
Wer immer brav ist und die Bedürfnisse Dritter erfüllt, warum sollte der Brave dann etwas zurückerhalten. Die Anderen sind doch satt! Die eigenen Bedürnisse zu spüren und zu formulieren, das bedarf schon eines rebellischen freien Geistes, dem es egal ist, ob andere ihn lieber brav hätten.

Genieße diesen Tag und spüre Deine Bedürfnisse. Gib' Ihnen nach. Tue mal bewusst nichts für Dritte. Tue bewusst nur etwas für Dich....

Kostbare Momente des Bravseins werden im Alter gerne erinnert.

Tuesday, April 5, 2011

Wo wir uns finden....


Wo wir uns alle treffen und begegnen können ist der innere Ort, an dem wir keine Vorurteile hegen. Dort wo wir andere Menschen nicht bewerten oder verurteilen.

Aber bevor ich einen Menschen nicht mehr be-urteile, muss ich wieder lernen sein Handeln nüchtern zu betrachten. Was tut mein Gegenüber?

Diese farbigen, fauligen Früchte der Tätigkeitswörter wie faulenzen, rumnörgeln, stänkern, rumgammeln sind Paradebeispiele dafür, dass schon die Sprache  erlaubt, das Handeln einer Person wertend wahrzunehmen.

Achtsamkeit im Alltag kann auch auf die respektvollen Ausdrucksweisen gelenkt werden, die es uns erleichtern, Menschen offen zu betrachten und das Gute in ihnen zu erkennen.

Wenn ich doof bin...

dann wünsche ich mir:
  • Dazu  zu lernen.
  • Eine Rückmeldung von anderen, vielleicht genauso Doofen zu erhalten.
  • Ein Gefühl dafür zu entwickeln.
  • Das Leiden meiner Mitmenschen mit meinem Doofsein zu begrenzen.
  • Doofsein nicht für eine Stärke zu halten.
  • Mir aufs Doofsein nicht auch noch etwas einzubilden.
  • Unsoziales Verhalten für clever zu halten.
  • Doof im Rudel für intelligent zu halten.
  • Das Gegenmittel in einem Kasten Bier zu finden.
  • Meine Identität aufs Doofsein zu gründen.
  • Nicht doof lauthals in die Welt zu schreien.
  • Mein Glück nicht in der Monotonie einfacher Bewegungsabläufe zu suchen, die das Rückgrat abgespeichert hat.

Aber zum so richtig doof  sein gehört es doch sich über das Doofsein keine Gedanken zu machen. Relax. Just be. Jetzt ist der Moment in Deinem Leben Deinen Intelligenzquotienten noch ein wenig abzusenken. Es gibt schließlich schon genug Bücher. Carpe Diem. Doof ist in, der neue Trend.

Monday, April 4, 2011

Wie das Leben so spielt.

Liebe Blogleser, vielen Dank für die lieben Grüße und Genesungswünsche. Mich hatte eine Medikamentenallergie aus der Bahn geworfen und auf die Magen-Darm-Schleife gebracht. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich wieder das Gefühl hatte, ganz dicht zu sein. Zum Beispiel Seilspringen oder im Spagat sitzen, habe ich mich nicht mehr leichten Herzens getraut.

Wenn ich krank bin, beginnt für mich immer eine intensive Zeit des Träumens. In der Regel melden sich bei mir dann Erinnerungen, in denen ich noch etwas zu verarbeiten habe. Diesmal führten mich meine Träume in die Zeit der Grundschule und ich begegnete meinen alten Grundschullehrern wieder. Die Lehrer damals haben immer wieder versucht uns Kindern Angst zu machen, um Ruhe und Ordnung in den Schulalltag zu bringen.


Ich kenne Kinder, die von den Lehrern in der Grundschule immer alleine auf dem Klassenflur verprügelt wurden, ohne Zeugen, weil das Schlagen von Kindern  bereits verboten war. Sie haben Kinder an den Ohren gezogen, sie in Ecken gestellt, ihnen ins Fleisch gegriffen  und gequetscht oder gerissen. Letztlich ist es feige die Schwächeren zu quälen und doch haben sehr viele Pädagogen noch in den 50er und Anfang der 60er so gehandelt.

Als ich später ans Gymnasium wechselte, da gab es dann die ersten antiautoritären Lehrer und es war eine sehr schöne Erfahrung im Alltag mit zu erleben, dass zusammen lernen oder zusammen etwas erreichen  einfach auch nur mit einem guten, liebevollen Vorbild funktioniert.