Sunday, December 9, 2012

Das Leben ist voller Mathematik


Wir sind im Alltag umgeben von Gegenständen, die vor ihrer Entstehung berechnet wurden. Deren Maße und Erscheinungsbild mit Hilfe der Mathematik berechnet wurden, um
  • Besonders stabil zu sein.
  • Wenig Material zu beinhalten, um kostengünstig zu sein.
  • Einem Standard zu entsprechen, um mit anderen Gegenständen zusammen verbaut werden zu können.
  • Bestimmte Materialeigenschaften zu besitzen, wie elektrische Leitfähigkeit
  • Und so weiter und so fort.
Auch in ihren Körpern folgen Lebewesen beim Aufbau der Körper mathematischen Gesetzen, um zum Beispiel die Strömungsgeschwindigkeit des Blutes zu optimieren oder besonders stabile Knochen zu bauen und Weiteres. Es gibt wenig an unseren Körpern, in dem nicht die Mathematik des Lebens steckte und die Mathematik ist auch Bestandteil der Spiritualität, wenn wir zum Beispiel Musik nutzen, um zu unserem anderen Selbst zu finden.

Das Bild der Gleichung ist für mich ein faszinierender Anblick, weil hier die Form des Bildes der mathematischen Funktion folgt und die Ästhetik der Formel bildlich zutage tritt.
Einer Bedeutung zu entsprechen ist ästhetisch und die Welt um uns herum ist erfüllt mit Bedeutung, ist erfüllt mit Ästhetik.
Sinnlosigkeit reißt uns raus aus der Ästhetik des Moments und zerstört die alten Formen. Und doch drängt alles nach einer Form, nicht irgendeiner - sondern der, der ästhetischen Form.


Wednesday, December 5, 2012

Wenn Blogs Ihre Eltern verlieren

Dieser Blog ist für mich wie ein Kind, er braucht Aufmerksamkeit und Pflege, am besten täglich, auch wenn ich es nicht immer schaffe, mein Kind zu füttern und nach ihm zu schauen. Doch dieses Kind belohnt mich auch. Es trägt viele Gedanke von mir beständig in das Netz, es verbindet mich mit Euch und ich lerne über mein Kind andere Kinder, und andere Blog-Väter und Blog Mütter kennen.

Und doch kriselt es mitunter zwischen dem Blog-Kind und seinem Erzeuger. Häufig wird das Kind zu anstrengend, immer muss man dem Blag was geben, und was soll man ihm geben, es ist immer so stumm? So schreibt denn der eine oder andere Blogger, so das war's, irgendwie ist es jetzt nicht mehr so mein Ding, die Zeit war schön, die Zeilen waren nicht vorgespielt und wenig später ist da eine Internetwaise und mit unter wird das Kind auch krass gemeuchelt. Dann liest man nur noch, das Blog wurde entfernt. Grausam!

Die Menschen aus späteren Jahrtausenden hängen an unseren Lippen. Was haben sie gedacht, damals, als es soviele Menschen auf der Erde gab, wie dann später niemals mehr. Als es noch Atom-Bomben gab und Kriege wegen Öl? Wir können sie teilhaben lassen an uns, durch unsere Blogkinder, die digital wie sie sind, sehr flüchtig, aber auch sehr lange überdauern können, je nachdem, was die Zukunft des Internets bringt.

Jeder Blog ist anders
In jedem Blog wohnt
Ein andere Geist
Dankbar bin ich 
Für die Vielfalt der Worte
Für die Freude am Mitteilen
Für die Botschaft aus fremden inneren Welten

Tanzt, 
Reitet auf den Wellen,
Stumm sei Ihr noch lange genug.




Blogs sind wie Kinder

Tuesday, December 4, 2012

Zahnarzt besucht

Gestern abend hatte ich Zahnweh. Heute auch. Da bin ich dann zum Zahnarzt gegangen - und der hat mir mit einem kleinen Hämmerchen auf die Zähnchen gehauen, mal hier mal dort - um zu sehen, wo es denn weh tut.

Dann hat er gebohrt und hat sowas von Wurzelfüllung gemurmelt. Jetzt sitze ich hier abgefüllt und warte darauf, dass das Zahnweh auszieht...

Ja - Aua....


Monday, December 3, 2012

Der arme Mann

Es war einmal ein armer Mann, der hatte sein Leben lang gearbeitet und hatte das Gefühl, egal wieviel er auch arbeitete, er kam nicht an, er wurde kein reicher erfolgreicher Mann.
Der arme Mann hatte drei Töchter und wann immer er traurig war, eine seine Töchter fand sich, die ihn wieder aufheiterte. Wenn er hungrig war, dann brachte eine seiner Töchter ihm was zu essen. Wenn er krank war, wachte seine Frau an seinem Bett.
Egal wie arm er auch war, an seiner Seite ging stets eine Frau, die an seinem Leben, an seinen Gefühlen Anteil nahm. Fast war es ihm zuviel. So viele Gefühle, für die es überhaupt nicht genug Männerworte gab und doch fühlte er sich so glücklich und wünschte, er könnte seiner Frau und seinen Töchtern auch mehr Glück schenken, in dem er ihnen mehr Geld bieten könnte.
Da kam ein reicher und erfolgreicher Mann, der forderte den armen Mann auf ihm zu folgen. "Ich mache Dich reich, folge mir."
Da nickte der arme Mann und folgte dem reichen Mann in sein großes Haus, in dem ihn seine Töchter und seine Frau nicht besuchen durften. Jeweils am Wochenende bekam er sehr viel Geld, dass er reichlich nach Hause schickte. "Jetzt sind sie glücklich", dachte der arme Mann froh.
Aber niemand war mehr um ihn herum, der sich um ihn kümmerte. Keine Töchter, keine Ehefrau - nur Arbeit und viel Geld. Das muss wohl so sein seufzte der arme Mann und sparte weiter Geld, bis er reich geworden war. Dann ging er zurück zu seiner Familie. Seine Töchter waren aus dem Haus gegangen und hatten eigene Familien. Sie hatten keine Zeit mehr für Ihren Vater. "Wo warst Du, als wir Dich brauchten?", fragten sie.

Seine Ehefrau erkannte ihn auch nicht mehr. "Früher als armer Mann, da warst Du fröhlich und gesund, aber jetzt als reicher Mann bist Du krank und einsam. War es das wert?"
"Habe ich euch nicht Geld geschickt?"
"Haben wir Dich darum gebeten? Wir hatten Dich jeden Tag um uns herum, und wir fühlten uns vollständig und glücklich. Als Du fort warst, weil wir so arm waren, da fühlten wir uns alle schuldig, dass Du so hart arbeiten musst, weit von uns entfernt und so eilten die Kinder aus dem Haus, um uns nicht zur Last zu fallen. Hast Du denn nicht gemerkt, dass des anderen Last zu sein, uns allen das Glück gegeben hat, gebraucht zu werden? Nein, Du hattest kein Recht alleine zu entscheiden, das unser aller Glück Dein Reichtum ist?
Der Mann spürte, dass seine Frau recht hatte. Also nahm er all sein Geld und trug es aus dem Haus und gab es in gute Hände, dass es gut verwaltet war.
Er selber kehrte zurück und wurde krank und sprach zu seiner Frau, "all mein Geld habe ich verloren. Ohne Dich bin ich verloren". Da pflegte seine Frau ihn und lernte ihn wieder zu lieben. Und seine Kinder kamen und brachten ihrem armen Vater zu essen. Und als er gesund war, da half er ihnen, bei ihren Problemen und dann und wann, wenn es denn gar nicht anders ging, da fand er zufällig noch ein wenig Geld udn verschenkte es.
Aber arm und als Last - war er doch am glücklichsten.




Sunday, December 2, 2012

Vorweihnachtliches

Gestern abend war ich in Köln auf dem Weihnachtsmarkt, den Weihnachtsmärkten? Denn wenn ich am HBF ankomme, kann ich über den Weihnachstmarkt vor dem Dom gehen, den am Heumarkt, den am alter Markt, es ist wie eine lang gezogene schier endlose Kette an Buden, die ich betrachten kann.
Nebenbei ist es ratsam sich zu allererst, sofort und konsequent, einen Glühwein zu gönnen, sonst könnte es sein, dass das Gedränge nervt.Gerade am Dom schieben sich die Menschen durch die engen Budengassen und bilden Pfropfen, die sich gemeinsam weiterschieben. Meistens vor den Fressbuden entstehen Schlangen, die dann zu verstopften Wegen führen. Wenn da mal nur nie eine Panik entsteht...

Die Kölner haben einen großen Weihnachtsbaum aufgestellt und haben ein Lichternetz rund um den Baum gespannt, sodass der Baum durch die künstliche Lichtverbreiterung riesig wirkt. Das hat mir gut gefallen

Deswegen bin ich gleich Richtung Heumarkt und alter Markt weitergezogen, wo das Gedränge weniger dicht ist und ich die Auslagen der Buden in Ruhe anschauen und genießen konnte.  Am alter Markt haben sie das Thema Heinzelmännchen.

Spirituell betrachtet, ist es viel leichter in Menschenmengen Kontakt zur inneren Vielfalt und Vollständigkeit zu finden, als wenn  ich alleine durch ein Stadt gehe. Die Menschenmenge gibt auf der einen Seite sehr viel, auch wenn das Gedränge mitunter stört. Ich brauche das Bad in der Menge - von Zeit zu Zeit...