
"Aus Vertraulichkeit entsteht die zarteste Freundschaft und der stärkste Hass" Rivarol
Wenn wir vertraulich mit einem Menschen werden, dann teilen wir mit Ihm Informationen, die für einen liebevollen und positiven Umgang miteinander bestimmt sind. Wir gehen davon aus, das der jetzige Zustand der Vertraulichkeit von Dauer ist. Häufig ist es so. Indem wir jemanden Vertrauen erweisen, erweist er uns im Gegenzug sein Vertrauen. Nach und nach festigt sich ein Band der Nähe, ein Band der Freundschaft.
Da es stets nur der Moment ist, der zählt, so kann es vorkommen, dass ein vertrauliches Verständnis nur punktuell ist, nicht von Dauer ist. Der, dem wir vertrauten tauscht seine Informationen- vielleicht nach Jahren - zum eigenen Vorteil und zu unserem Nachteil bei anderen ein. Sei es beruflich, dass er Gerücht gegen Gefälligkeit getauscht wird oder privat das Vertrauen enttäuscht und für Intrigen nutzt.
Dabei ist es grundsätzlich richtig anderen Menschen zu vertrauen. Denn wir brauchen Nähe und Vertrautheit, um uns wohl zu fühlen. Enttäuscht zu werden ist der Preis dafür, dass wir alle frei entscheiden können, uns auch dafür entscheiden können, andere Menschen zu enttäuschen. Und da wir selber gerne frei entscheiden, werden wir die ein oder andere Enttäuschung gerne hinnehmen und dazulernen. Bis zum nächsten Mal.
Mein Tipp: Erwarte nichts von anderen Menschen, so kannst Du nur positiv überrascht werden.


