Sunday, August 31, 2008

Vertraulichkeit


"Aus Vertraulichkeit entsteht die zarteste Freundschaft und der stärkste Hass" Rivarol



Wenn wir vertraulich mit einem Menschen werden, dann teilen wir mit Ihm Informationen, die für einen liebevollen und positiven Umgang miteinander bestimmt sind. Wir gehen davon aus, das der jetzige Zustand der Vertraulichkeit von Dauer ist. Häufig ist es so. Indem wir jemanden Vertrauen erweisen, erweist er uns im Gegenzug sein Vertrauen. Nach und nach festigt sich ein Band der Nähe, ein Band der Freundschaft.

Da es stets nur der Moment ist, der zählt, so kann es vorkommen, dass ein vertrauliches Verständnis nur punktuell ist, nicht von Dauer ist. Der, dem wir vertrauten tauscht seine Informationen- vielleicht nach Jahren - zum eigenen Vorteil und zu unserem Nachteil bei anderen ein. Sei es beruflich, dass er Gerücht gegen Gefälligkeit getauscht wird oder privat das Vertrauen enttäuscht und für Intrigen nutzt.

Dabei ist es grundsätzlich richtig anderen Menschen zu vertrauen. Denn wir brauchen Nähe und Vertrautheit, um uns wohl zu fühlen. Enttäuscht zu werden ist der Preis dafür, dass wir alle frei entscheiden können, uns auch dafür entscheiden können, andere Menschen zu enttäuschen. Und da wir selber gerne frei entscheiden, werden wir die ein oder andere Enttäuschung gerne hinnehmen und dazulernen. Bis zum nächsten Mal.

Mein Tipp: Erwarte nichts von anderen Menschen, so kannst Du nur positiv überrascht werden.

In China ausgestorben

Liebe Weißhandgibbons,

in China seid ihr ausgestorben. Nie wieder werden die Menschen euch dort sehen und vielleicht von euch lernen oder es einfach schön finden, dass es so schöne Menschenaffen gibt.

Wer will wem dafür eine Schuld geben. Euer Lebensraum wurde landwirtschaftliche Fläche und wir sind 7 Milliarden und ihr seid jetzt gar nicht mehr. Wo kein Kläger, da kein Richter.

Vielleicht hat der letzte von Euch gedacht: Eines Tages wird es auch die Menschen nicht mehr geben, wird kein Tier auf Erden fürchten müssen, dass es von den Menschen gegessen wird, dass Menschen seine Gene verändern, um es mit mehr Profit züchten zu können, wird sein Lebensraum, sein Lebenraum bleiben, wird es nicht an den Resten und Abfällen der Menschen sterben und verenden.

Ach ja, ihr denkt nicht, es denken nur die Menschen, die Krone der Schöpfung....


"Mitgefühl und Liebe sind wertvolle Dinge im Leben. Sie sind nicht kompliziert. Sie sind einfach, aber sie sind schwierig zu praktizieren." - Tenzin Gyatso

Friday, August 29, 2008

Leseempfehlung

Ich habe herrlich gelacht. Schaut Doch mal bei jrene, das Gebet für Gestresste...

Es war einmal


Es war einmal ein kleines Land, das irgendwo auf der Erde lag. Dort gab es eine alte Sage, deren erster Erzähler lange vergessen war und die sich die Menschen in Not erzählten. Als Gott den Menschen schuf, da gab er ihm zwei Geschenke mit. Verstand, um die Natur zu begreifen und einen Funken göttlicher Liebe, um mit dem Verständnis der Natur, das Richtige tun, denn Gott wusste, dass der Verstand ohne Liebe Zerstörung über die Menschen bringen würde.


Bald schon sah Gott, dass die Menschen den Verstand nutzen, um zu zerstören. Einige unter ihnen gaben sich der Liebe hin, aber sie waren zu wenige, um die anderen zu beeinflussen. Als Gott das sah, da ersonn er eine List um die Menschen auf den Pfad der Liebe zurückzuführen. Er schuf eine Tür, einen Durchgang in den Träumen der Menschen, um die Menschen näher an sich heranzuholen und sie zu unterweisen.


Doch niemand kam durch die Tür, außer denjenigen, die schon dem Pfad der Liebe gefolgt waren. Sie erhielten die Unterweisungen Gottes, aber sie waren zu wenige, um die Anderen zu beeinflussen. Da erkannte Gott, dass er dem Menschen ein weiteres Geschenk machen sollte und er lehrte sie sehen. Die Menschen konnten die Welt sehen und ihre Bedeutung unmittelbar erkennen. Und abermals kamen nur die Menschen, die der Liebe gefolgt waren.


Und wiederum waren die Seher zu wenige, um die Menschen zu beeinflussen. Da drehte sich Gott um und ging davon. Die Seher sahen, und wussten, warum Gott gegangen war. Sie sagten den Menschen, Gott ist gegangen, damit wir ihn suchen sollen, das ist sein größtes Geschenk an uns, dass uns retten wird. Wer Gott sucht, den er in dieser Welt nicht findet, der hat das nächste Geschenk empfangen.


Die Menschen aber schüttelten ihre Köpfe über die wirren Sprüche der Seher und versuchten die Ursachen der Verwirrung, die Gründe der Krankheit zu erforschen. Dafür waren sie bereit jedes menschliche Opfer zu bringen, weil aus ihrer Sicht der Einzelne weniger wog als das Wohl der Vielen.


Die Seher aber wussten schon immer, das es der Einzelne sein wird, der mehr wiegt als die Vielen. Es kommt auf Dich an……


Thursday, August 28, 2008

Segen


"Zu lieben ist Segen, geliebt zu werden Glück." - Leo Tolstoi,


Der Gute Leo ist mir mit diesemSpruch sehr sympathisch. Wenn ich es liebevoll angehe, ist die Arbeit einfacher, der Kontakt mit Menschen einfacher, hat das Schaffen nachhaltig Früchte - ein Segen. Aber Liebe kann man von keinem Menschen erzwingen, oder ergaunern. Sie geschenkt zu bekommen ist ein wahres Glück.