Friday, August 21, 2009

Stress....


Zurzeit habe ich sehr wenig Zeit für meinen Blog... Bei der Hitze zieht mich zurzeit das Schwimmbad magisch an und die Überstunden haben immer noch kein Ende. Uffz.

Dabei gibt es soviele spannende Fragen und Themen. Vor allem der Wechsel von Werten und Verhalten im Laufe weniger Jahrzehnte.

Früher wollten Eltern, dass ihre Mädchen sich Zeit lassen, bevor sie anfangen sich für Jungs zu interessieren. Heute sitzen die kleinen Mädchen in ihrer Freizeit vor dem PC und spielen, spielen, spielen...

Und manche Eltern wünschten sich, dass ihre Mädchen sich endlich mal für Jungs interessieren, damit sie vom PC loskommen. Wird die Anziehung der Geschlechter die Internetsucht in ihre Schranken weisen, oder werden wir eine 'ein Erwachsener ein PC' - Familiengesellschaft, in der die Liebe zwischen Mensch und Maschine neue Dimensionen erfährt, wo nie zuvor ein Mensch gewesen ist?

Liebe Grüße

Sunday, August 16, 2009

Olympe de Gouges


Olympe de Gouges endete auf der Guillotine. Sie trat für die Rechte der Frauen ein. Sie schrieb eine Deklaration der Frauenrechte, die bis zum heutigen Tag noch nicht erreicht wurde.

Es ist wichtig an der Befreiung der Geschlechter zu arbeiten. Solange Mann und Frau nicht wirklich gleichgestellt sind, ist die Gesellschaft nicht frei.

Olympe de Gouge hat einen unvergessenen Platz auf dem Weg zur Befreiung aller Menschen...

Irgendwo hinter dem Regenbogen


Irgendwo hinter dem Regenbogen, da liegt ein Land....

Welches Land verbirgt sich für Dich hinter dem Regenbogen, Deinem Regenbogen? Immer wieder stelle ich fest, dass ich mich auf dem Weg zum Land hinter dem Regenbogen verlaufe, verirre, abkomme vom Weg. Das merke ich daran, dass der Alltag meine Suche aufgefressen hat und ich mich wieder hinsetzen muss. In Ruhe suche ich den Regenbogen.

Mal scheint er in der Sonne, mal durchtrennt er den Regen. Ich bin regelmäßig im Land hinter dem Regenbogen, von dem ich ab und zu auch hier eine Geschichte hinschreibe. Verstreut unter den anderen Geschichten, liegen sie als Sandkörner in der Blogosphere.

Als ich einmal im Land hinter dem Regenbogen war, begegnete ich einer Eidechse, mit der ich mich Jahre zuvor schon einmal verabredet hatte. Ich hätte nicht gedacht, dass diese Eidechse so pünktlich wäre, aber sie erschien genau zur verabredeten Zeit. Wir hatten ein langes Gespräch über Menschen und Eidechsen und irgendwann sagte die Eidechse, Menschen sind jung. Menschen haben sich nicht wirklich in ihren Platz eingefunden und aus ihrer Sicht richteten die Menschen nicht mehr oder weniger Schaden an, als andere Spezies davor vielleicht schon angerichtet hätten.

"Ihr Menschen müsst lernen, die reifen Menschen zu spüren, die in vielen Tausenden Jahren von jetzt an leben würden. Diese Menschen sind eine Inspiration für alle die jetzt leben, denn leider muss jede Spezies sich selber Vater und Mutter sein, selbst wenn sie gerade erst geboren wurde. Aber wir Eidechsen haben da gut reden, wir sind bereits alt", meinte sie.

Nun gut, eine Unterhaltung hinter dem Regenbogen mag nicht soviel bedeuten, aber haben wir Kinder und Kindeskinder, die unsere Eltern sein könnten?

Tuesday, August 11, 2009

Krieger und Mütter


Die einen wollen den Moment leben, als sei es der letzte Moment auf Erden. Der Tod schaut ihnen über die Schulter und kann nicht nähertreten, solange sie bewusst im Moment verharren. Doch gleichsam mit dem Bewusstsein der Todesnähe, vergeht die Wichtigkeit des Ego.

Die einen bejahen das Leben, suchen das Licht und wertschätzen das Licht nur umso mehr, je zerbrechlicher das eigene Sein erscheint.

Die anderen suchen den Tod, weil sie das Leben nicht schätzen. Ihr Schmerz gibt ihnen recht, die Lebenskraft in der Dunkelheit zu verschwenden.

Und doch gibt es auch Menschen, die jeden Moment neu geboren werden. Nicht das Sterben oder Tod schaut ihnen über die Schulter, sondern das Leben selbst, die Geburt des Moments. Sie bringen Licht in die Welt, ohne der Dunkelheit oder dem Schmerz zu verfallen. Leben eine stete Geburt...

Thursday, August 6, 2009

Meine Seel ist ein Wandersmann und dir liegt's auch im Blut

Alle hundert Jahre einmal
So kostbar zu beobachten
Passiert das Unausprechliche
Zuerst - leuchtet es
Zart... kaum sichtbar

Dann rauscht es von überall her
Und ohne Ton bricht sich Bewegung Bahn
Im Leuchtgewitter senken sich die Seelen
Nieder in frisches Fleisch
Sie schreien aus Furcht

Der Zyklus beginnt ohne Wiederholung
Keine Wiederkehr stets Ankunft des Neuen
Und ausgelegt sind die Pfade
Liebe, Leiden, Suchen und Sterben
Was nur, was nur soll es denn werden?