Thursday, April 3, 2008

Die Bedeutung guter Kleidung des Managements


Die Idee, sich prächtig zu kleiden, wenn man sich auf den Kampf vorbereitet, kommt nicht von dem Glauben, dass man dadurch besser im Kampf ist.
Man bereitet sich auf den Tod vor, falls er das Ergebnis des Kampfes sein sollte. Jeder Indianer möchte so gut wie möglich aussehen, wenn er dem Großen Geist begegnet. Deshalb wird die prächtige Kleidung angelegt, wenn Gefahr besteht, sei es eine bevorstehende Schlacht oder seien es Krankheiten oder Verletzungen in Friedenszeiten.
Wooden Leg Cheyenne
Quelle: In Schönheit möchte ich wandeln, Helen Exley, 1997

Wenn ich das konsequent weiterdenke, wird klar warum Manager so gut gekleidet sind. Sie sind jederzeit auf ihren Tod vorbereitet. Herzinfarkt, Börsenkrach und das Finanzamt fordern ebenso ihre Opfer, wie Stiftungen in Liechtenstein interne Umstrukturierungen und der ewige Kampf der Abteilungen, Manager gegen Manager oder hinter den Kulissen gegen hinter den Kulissen. Ein hartes Geschäft haben diese modernen Samurai unsere Businesskrieger.

Bild:

First People of Canada and America : Turtle Island

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2 comments:

Dori said...

Lieber Ray,
wie Recht Du hast. Es IST ein harter Krieg. Gerade dort, wo ich im Augenblick das Geld für meinen Lebensunterhalt verdiene. Nadelstreifen, so weit das Auge reicht. Ich habe kürzlich den Satz geprägt: Sie tragen nicht nur Nadelstreifen auf der Haut, sondern auch auf der Seele. Um nichts in der Welt möchte ich mit diesen Menschen tauschen.
Nichtsdestotrotz, auch wenn ich niemals dazu gehören werde, mache ich mich jeden Morgen so schön wie möglich. Das tue ich aber nicht, weil ich in einen Kampf gehe, sondern weil ich mich mag :-)
Sonnige Grüße
Dori

Ray Gratzner said...

Liebe Dori, schön zu hören, dass Du in dem Kampfgetümmel als Beobachter vor Ort bist. Der Job ist beinhart, das glaube ich auch.
Und ich glaube von Deinem Selbstbewußtsein kann ich mir noch eine Scheibe abschneiden.