Thursday, January 14, 2010
Im Tal I
Er nimmt meine Hand und hilft mir raus aus meinem Körper. Ich möchte mich umdrehen - irgendwie bin ich mir sicher, dass ich tot bin. Dass ich mich da liegen sehen müsste.
"Dreh' dich nicht um Ray, es hat eh keinen Zweck, denn deine Zeit war gekommen."
"Dann bin ich tot?", frage ich verwirrt. "Und ich habe es nicht mehr geschafft?"
"Was wolltest du denn geschafft haben?"
Ich bin innerlich sehr klar und mein Leben scheint mir leer zu sein. "Mein Traum von Liebe ist nicht so in Erfüllung gegangen, wie ich es gehofft hatte", sage ich mit einem scharfen Bitterkeitsgefühl.
Er sagt nichts und wir schreiten weiter.
"Ray, du bringst es wirklich fertig, auf dem Weg zur Veränderung jeden Schritt mit Unzufriedenheit zu tränken. Ist es nicht egal, ob du tot bist oder träumst. Ist es nicht egal, ob du auf Dinge gewartet hast, die sich nie erfüllten. Ist das alles nicht egal, wenn du mit jedem Schritt einem neuen wunderbaren Lebensabschnitt entgegengehst?"
Ich fühle mich schwer und unglücklich und kann nicht mehr Schritt halten mit ihm. Schwer und mit dem Gefühl niemand auf der Welt könne mich trösten sinke ich zu Boden in eine mich umgebende Dunkelheit und Stille.
Nach einer Weile kommt er wieder. Er ruft nach mir und hat ein Licht, eine Fackel dabei. Im Lichtschein erkenne ich, dass ich nicht alleine bin....
wird fortgesetzt.
Tuesday, January 12, 2010
Rätsel: Welcher Kontext?
In welchem Kontext wurden diese Worte getauscht, die ich heute belauscht und gemeiner Weise hier ausplaudere, weil Blogger einfach alles posten...
Schöne schwarz-braunhaarige Dame: "Und? Du musst sie mal mitbringen. Sie sieht süß aus."
Schneidiger Mann: "Ja. Ich kann mit ihr stundenlang spielen und schmusen. Es ist erstaunlich. Irgendwann konnte ich nicht mehr. Dat hat sie sich einfach nur zur Seite gerollt, ein Spielzeug geschnappt und alleine weiter gemacht. Sie ist unersättlich und braucht ständig etwas, um darauf herumzukauen.....
Von wem spricht der schneidige Mann, von der neuen Schwiegermutter, von seiner Freundin, von... von was?
http://www.youtube.com/watch?v=Djmvux5Toao&feature=PlayList&p=9B35A2B9626A111C&index=0&playnext=1
Schöne schwarz-braunhaarige Dame: "Und? Du musst sie mal mitbringen. Sie sieht süß aus."
Schneidiger Mann: "Ja. Ich kann mit ihr stundenlang spielen und schmusen. Es ist erstaunlich. Irgendwann konnte ich nicht mehr. Dat hat sie sich einfach nur zur Seite gerollt, ein Spielzeug geschnappt und alleine weiter gemacht. Sie ist unersättlich und braucht ständig etwas, um darauf herumzukauen.....
Von wem spricht der schneidige Mann, von der neuen Schwiegermutter, von seiner Freundin, von... von was?
http://www.youtube.com/watch?v=Djmvux5Toao&feature=PlayList&p=9B35A2B9626A111C&index=0&playnext=1
Monday, January 11, 2010
Hermes Versand ist mir behilflich bei Erlernung der Bilokation
Wer hätte das gedacht. Der Hermes Versand hilft bei Bilokationen. Da finde ich im Briefkasten eine wichtige Nachricht. Sehr geehrte ....Wir wurden mit der Zustellung einer Sendung beauftragt. Wir kommen wieder am.....
Na ja, denke ich, da rufe ich gleich mal an, denn der Hermes Versand hat auch eine Telefonnr. angegeben. Mit dem wirklich freundlichen Herren vereinbare ich einen Zustelltermin. Ist damit alles klar?, frage ich. Ja, damit ist alles klar, bestätigt er.
Am ausgemachten Tag warte ich den gesamte Tag. Kein Hermesversand. Dann rufe ich an, aber es ist schon außerhalb der Geschäftszeiten. Als ich wieder anrufe erfahre ich von den überaus freundlichen Mitarbeitern, dass das Paket bereits zurückgegangen sei. Täte ihnen leid. Man könnte da jetzt nichts mehr machen, denn das Paket sei ja zurück. Ich frage, aber ich hatte doch einen Termin? Ja, leider, aber das Paket sei nun mal zurück. Täte ihnen leid.
Ich schaue im Internet und da lese ich, dass ich, dass ich die Annahme des Paketes an einem Tag und einer Uhrzeit verweigert habe, an dem ich nicht zuhause war. Oder doch, eben als Bilokation. Dann ist mein zweites Ich aber sehr paketverweigernd. Danke Hermes Versand. Danke... Danke....
Als ich nochmal beim Hermes Versand anrufe, sagt mir eine sehr freundliche Mitarbeiterin, da das Paket zurückgegangen sei, könnte man da leider nichts machen.
Leider...
Na ja, denke ich, da rufe ich gleich mal an, denn der Hermes Versand hat auch eine Telefonnr. angegeben. Mit dem wirklich freundlichen Herren vereinbare ich einen Zustelltermin. Ist damit alles klar?, frage ich. Ja, damit ist alles klar, bestätigt er.
Am ausgemachten Tag warte ich den gesamte Tag. Kein Hermesversand. Dann rufe ich an, aber es ist schon außerhalb der Geschäftszeiten. Als ich wieder anrufe erfahre ich von den überaus freundlichen Mitarbeitern, dass das Paket bereits zurückgegangen sei. Täte ihnen leid. Man könnte da jetzt nichts mehr machen, denn das Paket sei ja zurück. Ich frage, aber ich hatte doch einen Termin? Ja, leider, aber das Paket sei nun mal zurück. Täte ihnen leid.
Ich schaue im Internet und da lese ich, dass ich, dass ich die Annahme des Paketes an einem Tag und einer Uhrzeit verweigert habe, an dem ich nicht zuhause war. Oder doch, eben als Bilokation. Dann ist mein zweites Ich aber sehr paketverweigernd. Danke Hermes Versand. Danke... Danke....
Als ich nochmal beim Hermes Versand anrufe, sagt mir eine sehr freundliche Mitarbeiterin, da das Paket zurückgegangen sei, könnte man da leider nichts machen.
Leider...
Sunday, January 10, 2010
Rätsel: Welches Tier ist hier gemeint?
Liebe Blogleser, ich weiß, dass meine Leser intelligent, mental stark und jederzeit zu besonderen Taten fähig sind. So gesehen wird es Dir ein leichtes sein, das Tier zu erraten, das in dem folgenden kleinen Textausschnitt beschrieben wird.
Der Text stammt aus dem lesenswerten Buch von Jörg Zittlau:
Und auf welche tiefere Einsicht geht das hinaus? Wer am meisten Kotbälle zum werfen hat, der setzt sich durch. Survival of the shittest. ;-)
Der Text stammt aus dem lesenswerten Buch von Jörg Zittlau:
" Dabei wäre es aus duftästhetischen Gründen besser gewesen, wenn die XXX damals auf die Weite der Ozeane ausgewichen wären. Denn sie pflegen einen ziemlich intensiven Umgang mit ihren Exkrementen. Oder anders ausgedrückt: Sie werfen den ganzen Tag über mit Scheiße. So weiß der aufmerksame Zoobesucher, dass keine Wasserreinigungsanlage dieser Welt imstande ist, den kotigen Markierungsdrang der XXX unter Kontrolle zu bekommen. Selbst wenn man ihr Becken zehnmal am Tag reinigen würde, binnen weniger Augenblicke würde es wieder zum Himmel stinken. Weil die XXX ihr Revier mit Urin und Kot markieren und der Stummelschwanz mit seinen Propellerbewegungen dabei hilft, die Duftnoten weitflächig zu verteilen. Darüberhinaus dient der Kot auch als Waffe. Doch hören wir dazu den deutschen Zoologen Hans Wilhelm Smolik:
"Auch dann, wenn sich zwei XXX begegnen, treten die Schwanzpropeller sofort in Aktion. Jede Kot- und Urinsalve des einen wird von einer solchen des anderen beantwortet und dabei genau aufgepasst, wer hier die meiste Munition zu verschießen hat. Derjenige, dem der Stoff zuerst ausgeht, ist der Unterlegene, mag er das .... auch noch so weit aufreißen."
Quelle siehe Amazon Link.Lediglich während der Brunft kann es zusätzlich zu den Kot- und Urinsalven auch noch zu handfesten Keilereien kommen. Ansonsten aber gilt: Der mit der meisten Kacke gewinnt."
Und auf welche tiefere Einsicht geht das hinaus? Wer am meisten Kotbälle zum werfen hat, der setzt sich durch. Survival of the shittest. ;-)
Friday, January 8, 2010
Du solltest springen, sagte der Baum
Bild Public Domain
"Du solltest springen", sagte der Baum zu seinem letzten Blatt im Herbst.
"Ach", sagte das Blatt mit immergrüner Pracht. "Ich liebe dich so sehr, durch meine Adern fließt dein Saft, warum möchtest Du mich springen und welken sehen, wo wir zwei zusammen so schöne Zeiten erleben können?"
"Hab keine Angst", sagte der Baum. "Du bist bereit. Alles in dir ist vorbereitet schon seit langem zum Sprung. Sicher unsere gemeinsame Zeit endet, doch für dich ist der Sprung die Erfüllung."
"Das klingt gut", sagte das Blatt, "aber leider Gottes fühle ich anders". Und so verbrachten der Baum und das Blatt einen Winter des Glücks gemeinsam, ein Glück, dass allen Regeln widersprach und gar grauslich zu beschreiben ist...
"Du solltest springen", sagte der Baum zu seinem letzten Blatt im Herbst.
"Ach", sagte das Blatt mit immergrüner Pracht. "Ich liebe dich so sehr, durch meine Adern fließt dein Saft, warum möchtest Du mich springen und welken sehen, wo wir zwei zusammen so schöne Zeiten erleben können?"
"Hab keine Angst", sagte der Baum. "Du bist bereit. Alles in dir ist vorbereitet schon seit langem zum Sprung. Sicher unsere gemeinsame Zeit endet, doch für dich ist der Sprung die Erfüllung."
"Das klingt gut", sagte das Blatt, "aber leider Gottes fühle ich anders". Und so verbrachten der Baum und das Blatt einen Winter des Glücks gemeinsam, ein Glück, dass allen Regeln widersprach und gar grauslich zu beschreiben ist...
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