Wednesday, February 9, 2011

Ich bin auf dem Gurkentrip


Im Moment muss ich jeden Tag Gurken essen. Und zwar die kleinen. Je kleiner desto besser. Leider finde ich die Gurken nicht im Supermarkt. Aber im türkischen Geschäft gibt es jede Menge davon, frisch aus der Türkei.

Lecker.

Tuesday, February 8, 2011

Einfach mal den Überfluss einladen


Habe ich in mein Leben alles eingeladen, was ich da haben möchte? Manchmal erlebe ich Begegnungen mit Menschen, die sich so verhalten, wie ich es eigentlich nicht erleben will: Ablehnend, feindselig, ungeduldig, bar jeder Anteilnahme.

Ich frage mich dann, welcher Teil von mir, bewusst oder unbewusst will solche Situationen erlebe? Bin ich überzeugt davon, dass es nur mit Schwierigkeiten im Leben voran geht? Bei manchen Umfeldern ist das so. Zusammenarbeit mit Egoisten stelle ich mir anstrengend vor und so werden Situationen für mich anstrengend, sobald ich krasse Egoisten ausmache.

In meiner Familie begegnete ich krassem Egoismus, den ich nicht 'besiegen' konnte. Der ist dann einfach ausgestorben.

I had my fill. Es ist genug. Jetzt lade ich mir den einfachen Umgang mit Egoisten ein. Ich bin bereit einfache Wege zu gehen. Mich nicht im Umgang mit hungrigen Geistern anzustrengen. Ich werde aus einem Blickwinkel der sphärischen Gelassenheit den Egoismus anderer genießen. Wenn wir uns geben können, was wir brauchen - gut. Ansonsten ist Wohlsein angesagt. Das behagliche Nein-Sagen. Der Genuss der Entwöhnung der Verwöhnten - sie wissen sich schnell zu helfen, anderswo.

Gaba räumt auf - Schluss mit der Angst

Gaba hat sich mit dem Thema Angst befasst und ich meine es ist Ihr gut gelungen, von daher spreche ich hier eine Lesempfehlung aus.

http://gaba-ultramind.blogspot.com/2011/02/sicher-und-beschutzt-die-angst-vor-der.html
http://gaba-ultramind.blogspot.com/2011/02/sicher-und-beschutzt-ii-selbstwert.html
http://gaba-ultramind.blogspot.com/2011/02/sicher-und-beschutzt-iii-keine-angst.html


Liebe Grüße Rainer

Monday, February 7, 2011

Missionare in Hawai



Als die Missionare nach Hawai kamen, da fertigten sie eine Schriftsprache der Sprache an. In der Folge begannen die Menschen anders zu sprechen. Die blumige, bilderreiche Sprache wich einer vergelichsweise nüchternen Ausdrucksweise. Die Einwohner auf Hawai verloren einen Teil ihrer Selbst.

Was wenn in Deutschland Missionare landeten, die uns unsere Schrift nähmen, uns neue Wege des Sprechens lehrten und uns erzählten, was wir und an wen zu glauben hätten? Wie fände ich das?

Umgekehrt hätten die Missionare viel von den Einwohnern Hawais lernen können, als Menschen, die eine andere Art zu leben gefunden hatten.

Darf ein Mensch eines anderen Menschens Missionar sein?

Sunday, February 6, 2011

Chakrablog ist eingestellt.

Liebe Blogleser,

vor nicht allzulanger Zeit habe ich noch täglich gepostet. Und in meiner Anfangszeit als Blogger bin ich zufällig auf Dori mit ihrem www.chakrablog.de gestoßen. Dieser Blog und Dori sind /waren wunderbar, weil Dori eine Authentizität ausstrahlte, die mich persönlich immer im Herzen berührt hat. Für diese Berührungen danke ich Dori und hoffe, dass ihr neuer Blog  oder ihre neue Internetpräsenz nicht lange auf sich warten lässt.

Die Zeit vergeht und in der Blogosphäre treffen wir nur für kurze Zeit aufeinander bevor wir virtuell uns im Internet verlieren. Mein Post heute widme ich Dori. Dori auch wenn Du nun nicht mehr sendest, werde ich hier noch ein paar Jährchen ausharren und meine Postingfrequenz nach und nach wieder auf täglich erhöhen.

Sonntagsgeschichte

Ein Mann ging in seinen Garten um Zwiebeln zu holen. Allein die Zeit die Zwiebeln zu ernten war vergangen. So setzte er sich enttäuscht in das Gras, abseits des Gemüsebeetes und betrachtete die Zwiebeln. Eine Zeit zu ernten gibt es, eine Zeit zu säen gibt es und eine Zeit zu warten gibt es. Das ist der Kreislauf des Lebens, dachte er.

Da meldete sich eine Stimme in seinem Inneren. Alles Leben hat einen zeitlosen Kern. Dort ernten, säen und warten wir zurselben Zeit, doch die Früchte all unserer Bemühungen sehen wir niemals, weil alles schon vorhanden ist und wir nur wählen müssen. Wähle Du auch.

Er nickte, stand auf. Ich werde wohl in einen Laden gehen müssen. Doch - in einer schattigen Ecke am Ende des Grundstücks sah er Zwiebeln. Die hatte er in diesem Jahr viel zu spät gepflanzt und sie vergessen. Er hatte nicht mehr daran geglaubt, dass diese Zwiebeln etwas werden würden. Doch sie waren gewachsen und jetzt waren sie genau richtig für ihn..  Er erntete und hob die Nase in die Luft. Der Geruch von Frost lag in der Luft. Dankbar trug er die Zwiebeln ins Haus.

Die Welt ist ein Garten, der für uns alle bestückt ist, dachte er. Es ist Zeit im nächsten Jahr neue Beete anzulegen und vielleicht noch wichtiger, an diese Beete zu glauben. Ich werde zu pathetisch, es ist schließlich nur Gärtnern.