Thursday, April 23, 2009

Wenn Senatoren nachdenken


Gestern hat Borelli mir erzählt, dass bei den Römern sich mal zwei Senatoren unterhalten hätten.

Es gäbe so viele Sklaven, da würde man nicht mehr durchblicken, wer Sklave und wer Bürger sei. Ob es nicht ratsam wäre, den Sklaven eine weiße Binde an den Ärmel zu machen.

Um Gottes willen, sagte der andere Senator, dann merken sie ja wieviele sie sind, und welche Macht sie sind.....

Ja, der Borelli ist schlau....

Und wir sind auch Viele, die viel zu wenig die anderen Vielen sehen...

5 comments:

trinergy3 said...

Liebster Rainer,
das ist wirklich unheimlich schlau... Was lerne ich daraus?
Ich stelle mir (systemisch betrachtet) vor, wie viele wir sind, wie viele Menschen mich ausmachn, hinter mir und an meiner Seite stehen - das ist eine unglaubliche Energie, die mir sehr viel Kraft schenkt!
Alles Liebe für dich von Elisabeth

Hans Blazejewski said...

Das macht, weil wir die Binden vor den Augen tragen, die zusätzlich noch mit Scheuklappen abgesichert sind.

Herzliche Grüße
Hans Blazejewski

ahora-giocanda said...

Das muss man sich mal richtig klar machen. Die Geschichte ist richtig gut.
Gruß
Barbara

zentao said...

Lieber rayner
ja darum haben ja auch wenige, so viel macht, weil wir vielen nicht wissen, dass wir vso viele sind.
Liebe Grüsse zentao

Astraryllis said...

Hallo Ray,

ich habe immer gehofft, dass sich da etwas ändert im Zeitalter des Internet, wenn (fast) jeder mit jedem reden und sich austauschen kann. Aber mir scheint, dass die meisten Menschen sich gar nicht austauchen wollen und gar nicht offen sind für andere und deren Meinungen.

Diese Geschichte ist Dir wirklich geglückt!

Liebe Grüße,
Astraryllis.