Monday, March 29, 2010

Ich gestehe, mein Geheimnis zum ersten Mal hier enthüllt

Die letzten Wochen habe ich weniger gelächelt und mich weniger gefreut. Der Grund: Mich quälte mein Geheimnis.

Es ist erst ein paar Wochen hergewesen, da war ich so krank, dass ich nicht mehr posten konnte. Zuerst dachte ich mir nichts dabei, aber da ich meinen Tod sehen kann und seine Annäherung deutlich bemerkte, machte ich mich auf einen Arzt aufzusuchen.

Trotz allem war ich unbekümmert, denn ich vertraute fest auf meine Kraft, die Flamme meines Lebens zu bewahren. In der Arztpraxis waren sie freundlich und und zapften mir Blut ab. Zwei Tage später ging ich wieder hin, um mir die Ergebnisse anzuschauen. Es sah alles normal aus, bis auf... bis auf den Zuckerwert, der war mit 155 eindeutig zu hoch. Mein Arzt forderte mich auf in zwei bis drei Wochen wieder zukommen, um den Zuckerwert wieder zu messen.

Bekümmert ging ich aus der Praxis, zwar überwand ich meine Erkältung, aber hatte ich Diabetes Mellitus Typ 2. Unruhig surfte ich zuhause im Internet und eine Schreckenszukunft zog an meinem persönlichen Himmel auf.

Diabetiker leben im Schnitt acht Jahre weniger. Diabetiker müssen ein Leben lang eingestellt werden und aufgrund der Ernährungsgewohnheiten gibt es immer mehr und mehr Diabetiker. Auch ich hatte jahrelang mein Meditationswissen über Ernährung missachtet und mich darauf verlassen, dass mein Tod mir zweigen würde, wenn ich wesentliche Fehler machte. War ich arrogant geworden und würde jetzt mit dem Risiko von Erblindung, Herzinfarkt und Hirnschlag zahlen müssen.
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Ich zweifelte an mir und war deprimiert, musste ich meine Lebensplanung um ein paar Jahre kürzen, musste ich mich jetzt auf die Dinge konzentrieren, die ich in diesem Leben unbedingt erledigt haben wollte?

In einer Meditation lernte ich, dass es keine kranken Körper gäbe, sondern dass alle Körper wie Werkzeuge wären. Der ein Wagen braucht Diesel um heile zu bleiben, ein anderer darf nur Super trinken. Ich muss lernen zu verstehen, wie ich meinen Körper behandeln muss, damit er optimal 'eingestellt' ist. Für den einen Menschen bedeutet das, das er essen kann was er will, für den Diabetiker eben, dass er z.B. auf Glyxwerte achtet und seine Ernährung umstellt. Wenn der Körper nur so optimale Lebensbedingungen hat, dann werde ich das lernen. Ich war fest entschlossen, doch mein Geheimnis bedrückte mich weiter.

Heute nun war ich wieder beim Arzt und er hat meinen Blutzuckerwert gemessen, 104 - ein akzeptabler normaler Wert. Puh mir fielen lauter große Steine vom Herzen. Doch ich betrachte das Ganze als Arschtritt. Ich werde mich bewusster ernähren, biologisch, glyxx orientiert und mit Augenmaß.

Ich bewundere alle Menschen die Körper haben, die keine Standardbedürfnisse haben, wie z.B. die Diabetiker. Diszipliniert haben sie ihren Körper verstehen gelernt und geben ihm den Treibstoff, der richtig für ihn ist und so gibt es schöließlich auch Diabetiker, die über 100 Jahre alt werden.

Das war mein  Geheimnis im März und vielleicht enthülle ich ja mal mein schmutziges Geheimnis in einem anderen Monat. Ich jedenfalls bin heute glücklich...

15 comments:

Jürgen said...

Lieber Rainer,

auf Seite 73 in meinem Buch geht es auch um Deine Essgewohnheiten. Denn der Umgang mit Deinem Körper spiegelt Deine Selbstliebe wider. Vielleicht hast Du die Stelle ja schon entdeckt. Hier der Auszug für alle, die es interessiert:

"Die wohl wichtigste Grundvoraussetzung für Deine körperliche und seelische Gesundheit ist die Nahrung, die Du täglich zu Dir nimmst, denn es besteht eine enge Verbindung zwischen dem, was Du isst und wie Du Dich fühlst. Wenn Du also möchtest, dass es Dir gut geht, dann solltest Du auf eine möglichst gesunde und ausgewogene Ernährung achten.

Es gibt sehr viele Empfehlungen bezüglich 'richtigem Essen'. Letztlich kommt es hierbei auch stark auf Deine persönlichen Bedürfnisse, Deine Gewohnheiten und die Voraussetzungen an, unter denen Du lebst. Deshalb solltest Du Dir die für Dich am besten geeignete Ernährungsweise durch Deine Erfahrungen 'am eigenen Leib' selbst erarbeiten. Es geht auch hierbei vor allem darum, herauszufinden, was Dir guttut. Hier nur ein paar ganz allgemeine Anregungen:

- Ernähre Dich möglichst abwechslungsreich. Jede Mahlzeit sollte ein kulinarisches Erlebnis sein, sollte Freude bereiten und Dich natürlich bestens versorgen mit allem, was Du brauchst.

- Deine Nahrung sollte in erster Linie aus Obst, Salat, Gemüse und Gewürzkräutern, Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen, kaltgepressten Pflanzenölen sowie wertvollen Sauermilch- und Käsearten bestehen.

- Dabei ist es wichtig, dass die Nahrungsmittel frisch sind, möglichst aus ökologischem Anbau stammen und schonend zubereitet werden.

- Gehe einmal über den Markt oder durch ein Lebensmittelgeschäft und spüre in Dich hinein, zu welchen Nahrungsmitteln es Dich hinzieht.

- Bereite Dein Essen liebevoll, schmackhaft und appetitlich zu, damit alle Deine Sinne etwas davon haben. Und dann nimm Dir genügend Zeit zum Essen und Genießen!

- Damit Dein Blutzuckerspiegel während des Tages gleich bleibt, gewöhne Dir an, mindestens drei Mal am Tag zu essen: Frühstück, Mittag- und Abendessen, sowie bei Bedarf hier und da eine gesunde Zwischenmahlzeit.

- Trinke viel, vor allem reines Quellwasser. Auch Kräutertee oder frische Obst- und Gemüsesäfte sind sehr zu empfehlen."

Damit müsste es Dir langfristig gut gehen. Doch letztlich kommt es nicht darauf an, wie viele Jahre Dein Leben hat, sondern wie viel Leben Deine Jahren haben.

Alles Liebe,
Jürgen

Hexe said...

Ich glaube, es ist garnicht so schwer mit Diabetes zu leben. Ich habe in meinem Bekanntenkreis einige die es haben. Jüngere und Ältere.

Und du mit deiner Erfahrung im feinstofflichen wirst es noch besser schaffen, davon bin ich überzeugt.

Alles Gute.

Gabaretha said...

Lieber Rainer,
ich wünsche Dir viel Kraft und Stärke auf Deinem Weg.
Du hast die Wahl zur Entscheidung lieber Rainer, und ich finde es großartig, dass Du Deine Wahlfreiheit nutzt.
...und nur Du, lieber Rainer, trägst die Verantwortung und niemand sonst.
Meine Meinung:
Gedanken sind stärker als Gene (siehe Bruce Lipton) und auch stärker als Diagnosen, Prognosen und alle anderen Vorhersagen.
Ich denk an Dich.
Alles Liebe und Gute aus dem Isartal,
besser und besser,
Gaba

Dori said...

Lieber Rainer,

ich sag einfach mal ganz pragmatisch, wie ich so bin:
da hat Dir Dein Körper ein Signal gesendet, ein ganz deutliches. Du stehst jetzt - wie bei jeder Erkrankung - an einer Weggabelung. Du kannst nach rechts gehen, mit allen Konsequenzen, aber auch nach links, dann auch mit allen Konsequenzen.
Nur egal - für welchen Weg Du Dich entscheidest - es ist DEIN WEG, den wird Dir niemand abnehmen, nur Du alleine kannst ihn gehen.
Ganz gleich - wie Deine Entscheidung ausschaut - gesund oder krank - steh dazu und liebe und akzeptiere Dich selbst, so wie Du bist.
Allerliebste Sonnengrüße
Dori

Petra Linzbach said...

Lieber Rainer,
danke für Deinen beeindruckenden Beitrag. Ich wünsche Dir Kraft und Zuversicht.
Heute nacht hat mich mein Bronchial-Asthma kaum schlafen lassen und heute morgen ziehe ich aus den Schöpferkarten von Jean Tinder folgende Karte:

"Sagst du JA zum Leben?
Möchtest du wirklich hier sein?

Wenn du das Leben wählst, wählt das Leben dich. Wenn du die bewusste Wahl triffst, jetzt hier in diesem Leben auf der Erde zu sein, erlaubt das der Lebensenergie, frei zu fließen und dir eine Fülle von wundervollen Potenzialen zu bringen.

Bist du bereit, alles vom Leben zu fühlen, zu schmecken, zu erfahren und zu umarmen, was es dir bringt und nichts zurückzuweisen? Wenn du erkennst, dass jeder Moment und jede Erfahrung für das darin enthaltene Geschenk von dir gewählt wurde, beginnst du dein Schöpfer-Sein zu verstehen."

Diese Karte hat mich aufgerüttelt und auch unsicher gemacht. Doch ich komme zu dem Schluss: Ja, ich sage JA zum Leben. Ich möchte wirklich hier sein!!!

Herzensgrüsse, Petra

Grey Owl Calluna said...

Lieber Ray!
Jetzt mach Dir mal keine all zu großen Sorgen. Mein Sohn richtet sich schon gut 10 Jahre kaum danach, und bis jetzt geht es ja auch "noch" gut und ich bin froh, dass er langsam anfängt sich etwas mehr zu bemühen...
....und Leben wir nicht "den Moment" lieber Ray?! Planen schon, sicher, aber...."umplanen", von Tag zu Tag...ist doch gar nicht so schlimm, eher interessant, weißt Du nie was kommt, ...gewöhnst Du Dich an die "Veränderung".
Als Schamanin würde ich sagen, es ist ein "Hinweis", ein Fingerzeig, etwas zu ändern in Deinem Leben.

Du weißt, ich frage mich immer in solchen Situationen....Was soll ich jetzt daraus lernen?
Aber....diese Frage kannst nur Du allein beantworten.
Ganz liebe Grüße an Dich
Grey Owl

Elisabeth said...

Liebster Rainer,
genieße dein Glück - und lenke deine Gedanken auf das, was gut und gesund ist! Die Ängste und die Panikmache bringen die Menschen um... Wenn ich in mein Innerstes hineinhöre, weiß ich auch ganz genau, was woher kommt, was mir mein Körper sagen will... ich wünsche dir eine wundervolle Innenschau und alles Liebe!
Herzliche Grüße von Elisabeth

Ray Gratzner said...

Lieber Jürgen, in der Tat bin ich in Deinem Buch noch nicht so weit vorangekommen, aber Dein Zitat würde ich unterschreiben. Du hast bestimmt recht.

Was mir gut gefällt ist sich in die Lebensmittel einzufühlen. Ich habe auch bemerkt, dass die Lebensmittel, die ich gerne esse, besondere Eigenschaften haben, leichtverdaulich sind usw.. Ich muss einfach lernen im Alltag keine Kompromisse zu machen, weil ich mich z.B. gehetzt fühle. etc..

Liebe Grüße Rainer

Ray Gratzner said...

Liebe Hexe,

ich denke auch, was Millionen schaffen, das würde ich bestimmt auch hinbekommen - Gott sei Dank sieht es aber im Moment so aus, das ich keine Diabetes habe.

Vielen Dank für den magischen Zuspruch.
Liebe Grüße Rainer

Ray Gratzner said...

Liebe Gaba,

ja die Macht der Gedanken oder der Schlüssel zur verborgenen Kammer, das sind mitunter Anstrengungen, diese Wege zu gehen und zu nutzen.

Vielen Dank für Deine mentale Unterstützung liebe Grüße an die Meiterin der alpha Wellen im Isartal...

Ray Gratzner said...

Liebe Dori,

ich denke da hast Du mir eine sonnige Schlüsselbotschaft da gelassen. Wenn man sich so mag, wie man ist, dann wird man auch liebevoll und bewusst mit seinem Köpre umgehen. Vielen Dank.

Liebe Grüße an die Sonnenfrau.

Ray Gratzner said...

Liebe Petra,

Herzensgrüße zurück - Ja, ich sage auch ja zum Leben und ja zu sagen, bedeutet eben auch sich selber zu helfen und für die eigene Gesundheit zu sorgen. Vielen Dank für Deine gehaltvollen Worte. Liebe Grüße Rainer

Ray Gratzner said...

Liebe grye Owl, der Rat der Schamanin gefällt mir sehr gut, ja ein Fingerzeig, der beachtet sein will. Letztlich ist es mmer der Moment im Alltag, in dem wir uns vollenden. Möge der Wind mit Dir sein und die große Mutter Dir leuchten.

Liebe Grüße Rainer

Ray Gratzner said...

Liebste Elisabeth,

nur in Ruhe legt sich der Sturm der Befürchtungen, der wie ein Grauschleier alles Bunte und jede Freude gleichwäscht. Danke Dir und viel Erfolg als Unternehmerin...

Liebe Grüße Rainer

Elisabeth said...

Ich danke DIR, liebster Rainer!
Ja, jetzt ist es offiziell.. Seit 1. April bin ich (ohne Scherz) selbstständig... Ich will halten, was ich verspreche, vor allem mir selbst... Ich habe Visionen, und ich wünsche mir, diese nicht aus den Augen zu verlieren...
Herzliche Ostergrüße, Elisabeth